News

News

August 2017
Interview mit Sprinterin Lisa Mayer

Die Stiftung Deutsche Sporthilfe hat im Vorfeld der Leichtathletik-WM in London mit der Sprinterin Lisa Mayer ein  Interview geführt und eine Pressemitteilung zur Verfügung gestellt.

Lisa Mayer, die für das Sprintteam Wetzlar startet, wird aktuell durch den OSP Hessen (Laufbahnberatung/Duale Karriere, Physiotherapie etc.) betreut. Für die WM drücken wir die Daumen!

Hier die Pressemitteilung der Sporthilfe:

Sprint-Star Lisa Mayer im Interview: "WM-Medaille mit der Staffel wäre ein Traum"

Frankfurt am Main, 1. August 2017 - Lisa Mayer, Olympia-Vierte mit der 4x100-Meter-Sprintstaffel in Rio de Janeiro, spricht im Sporthilfe-Interview über den Traum von einer WM-Medaille, wie sie der Zweikampf der Speerwurf-Kollegen Thomas Röhler und Johannes Vetter motiviert, über ihre Auszeichnung als "Sport-Stipendiat des Jahres 2016" sowie über die Vorfreude auf die Heim-EM im kommenden Jahr in Berlin.

Lisa, die Leichtathletik-WM in London (5. bis 13. August) steht vor der Tür. Nach Deiner Verletzung bei der Deutschen Meisterschaft lautet die wichtigste Frage: Wie geht es Dir?

Lisa Mayer: Eigentlich ganz gut. Ich hatte in den letzten Wochen leider ein paar Probleme, musste viele Wettkämpfe absagen. Aber das medizinische Team hat tolle Arbeit geleistet. Ich bin guter Dinge, dass ich in London schmerzfrei und schnell auf der Bahn stehen kann.

Du hast in diesem Jahr Deine persönliche Bestzeit über 200 m auf 22.64 Sekunden verbessert. Peilst Du beim Saisonhöhepunkt eine weitere Steigerung an?

Das ist natürlich immer das Ziel. Aber durch die schwierige Vorbereitung muss man abwarten, wie meine Form tatsächlich ist. Wenn alles so läuft, wie ich mir das vorstelle, ist noch einmal eine schnelle Zeit drin.

Was ist über Deine Paradestrecke drin?

Das Halbfinale war von vorneherein das Ziel. Auf das Finale zu schielen, ist gemessen am Verlauf der letzten Wochen vielleicht etwas vermessen. Es kommt aber einfach viel auf die Tagesform an.

Und mit der 4x100m-Staffel?

Die Staffel hat bei uns Priorität, weil wir da wirklich um die Medaillen mitrennen können. Wir waren in Rio bei den Olympischen Spielen Vierter, haben zuletzt die Staffel-Weltmeisterschaften auf den Bahamas gewonnen. Damit würde schon ein kleiner Traum in Erfüllung gehen.

Parallel zum Training studierst Du in Frankfurt Germanistik und Geografie. Wie funktioniert die Kombination von Sport und Studium?

Ich habe ein Studium, das relativ flexibel ist, kann mir den Stundenplan selbst gestalten. Dadurch arbeite ich im Winter ein bisschen mehr ab und konzentriere mich im Sommer auf Wettkämpfe und Training. Ich bin jetzt schon relativ weit und hoffe, dass ich bald zum Ende komme.

Im letzten Jahr wurdest Du zum Sport-Stipendiat des Jahres gewählt. Was bedeutet Dir diese Auszeichnung?

Es war für mich eine unheimlich schöne Anerkennung. Auch wenn ich in gewisser Weise nur stellvertretend für alle Sportler stand, die täglich Sport und Uni unter einen Hut bringen müssen, hat mich das stolz gemacht. Weil mit der Auszeichnung außerdem eine etwas bessere finanzielle Unterstützung durch das Deutsche Bank Sport-Stipendium verbunden ist, war die Vorbereitung auf die WM jetzt ein bisschen sorgenfreier.

Schon zur Para-WM vor wenigen Wochen sind über 250.000 ins Londoner Leichtathletik-Stadion geströmt. Freust Du Dich schon auf die WM-Atmosphäre?

Ich freue mich wahnsinnig. Man hat auch von den Olympischen Spielen 2012 nur Gutes über London gehört. Das Leichtathletik-Stadion war schon in den Vormittagssessions komplett ausverkauft. Ich glaube, dass wir eine ganz besondere Stimmung erwarten dürfen.

Was ist für das deutsche Leichtathletik-Team allgemein drin?


Das ist eine schwierige Frage, weil Weltmeisterschaften ihre eigenen Gesetze schreiben. Ich denke aber, dass wir aus einer guten Ausgangsposition in die Wettbewerbe gehen. Wir haben den einen oder anderen Medaillenkandidaten in unseren Reihen, sodass wir bestimmt einige Höhepunkte für das deutsche Team erleben werden.

Motivieren einen die Erfolge von Teamkollegen zusätzlich?


Natürlich bekommt man das mit. Was zum Beispiel gerade im Speerwurf abgeht mit Thomas Röhler und Johannes Vetter, die sich gegenseitig zum Deutschen Rekord anstacheln, ist der Wahnsinn. Das steckt an und motiviert.

Auf das Highlight in London folgt im nächsten Jahr die Heim-EM 2018 in Berlin. Habt Ihr die schon im Hinterkopf?

Die EM ist bei allen Leichtathleten schon total präsent. Es stellt für uns wirklich ein besonderes Highlight dar, im Olympiastadion im eigenen Land antreten zu können. Und dann auch noch bei einer EM, wo wir uns immer nochmal ein bisschen besser platzieren können. Wir arbeiten schon konsequent darauf hin, auch wenn jetzt natürlich erstmal London im Fokus steht.

Steckbrief
Lisa Mayer (* 2. Mai 1996 in Gießen)
Sportart: Leichtathletik/Sprint
Wohnort: Frankfurt am Main
Verein: Sprintteam Wetzlar
Größte Erfolge: Olympia-Vierte mit der 4x100-Meter-Staffel in Rio (2016), Staffel-Weltmeisterin (2017), Silber bei der U20-EM über 100 m (2015), Bronze bei der U20-WM mit der 4x100-Meter-Staffel (2014)

Gefördert von der Deutschen Sporthilfe seit Januar 2014, aktuell im Top-Team. Zusätzlich erhält die Germanistik- und Geographie-Studentin das Deutsche Bank Sport-Stipendium.

 
Die Aussagen von Lisa Mayer gibt es auch als Video-Material: https://youtu.be/IrlakOd_t7Q .

Quelle: Deutsche Sporthilfe
KC

Juli 2017
Olympische Spiele 2023 in Deutschland?

Die Rhein-Ruhr Region plant ihre Bewerbung für die Olympischen Spiele 2023. Nach derzeitigem Stand sind die meisten der benötigten Sportstätten bereits vorhanden. Mehr Informationen zu den Planungen hier.
KC

 

Juni 2017

Liebe Athletinnen und Athleten,

gemeinsam mit der Deutschen Sporthilfe führen wir am 3./4. Juli 2017 ein Seminar zum Thema

„Chancen und Gefahren im Umgang mit den Medien“ durch.

Sofern Du einem Bundeskader angehörst, kannst Du daran gerne teilnehmen – allerdings: die Plätze sind begrenzt…

Rahmendaten:

Montag, der 3. Juli          10.00 – 18.30 Uhr

Dienstag, der 4. Juli        09.00 – 14.00 Uhr

Das Seminar wird hier in der Otto-Fleck-Schneise stattfinden.

Es besteht zudem nach vorheriger Absprache die Möglichkeit, auch Trainingszeiten in diesen Zeiträumen wahrzunehmen.

Ziel der Veranstaltung ist es, Athletinnen/Athleten im Umgang mit Medienvertretern vertraut zu machen.

Sie lernen, wie man sich vor der Kamera am besten präsentiert, auf unangenehme Fragen angemessen reagiert und alle weiteren wichtigen Aspekte.

Hierfür stehen mit Volker Michel ein ehemaliger Handball-Nationalspieler und eine Moderatorin des Senders Sky als Referenten zur Verfügung.

 Ziele

  • Jeder Medienkontakt wird als Chance wahrgenommen, sich als Leistungssportler positiv zu präsentieren.
  • Die eigene Darstellung in den Medien wird bewusst erlebt und aktiv gestaltet.
  • Der Kontakt mit Journalisten wird in schwierigen Situationen und Krisen gesteuert, ohne dabei den Fokus auf die eigene sportliche Leistung zu verlieren
  • Der Sportler lernt, sich positiv in der sportinteressierten Öffentlichkeit, zum Beispiel im Umgang mit Fans oder Förderern, zu präsentieren.

 Inhalte

  • Erarbeitung von Zielen und Zielvorstellungen
  • Grundlagen der Kommunikation
  • Image; Bewusstes erleben und gestalten
  • Wie Medien arbeiten: Fragetechniken, deren Absichten sowie Antwortstrategien
  • Körpersprache; Wirkungen und Auswirkungen
  • Rhetorikschulung und Szenariotraining
  • „Selbst“-Darstellung auf Website; Chancen und Gefahren von Social networks

 Für die Athletinnen/Athleten ist die Teilnahme an diesem Seminar kostenlos!

 
Es stehen leider nur 12 Plätze zur Verfügung.

Falls Du also Interesse daran hast, melde Dich schnell an.

Rückmeldung bitte bis zum 19.06.2017 an:

bbrueckmann(at)lsbh.de

 

Beste Grüße

 

Arnulf Rücker und Bernd Brückmann

 

Laufbahnberatung

 

 

 

 

Olympiastützpunkt Hessen

Im Landessportbund Hessen e.V.

Otto-Fleck-Schneise 4

60528 Frankfurt

Tel.  +49 (0) 69 / 6789 852 bzw. - 853
E-Mail:
bbrueckmann(at)lsbh.de und aruecker(at)lsbh.de

Homepage: www.osph.de

 

 

Juni 2017
Olympiastützpunkt Hessen kooperiert mit AKAD Bildungsgesellschaft

Mit einer weiteren Kooperationsvereinbarung soll Spitzensportlern/innen und erstmals auch Trainern/innen ein reibungsloses Nebeneinander von Leistungssport und akademischer Bildung ermöglicht werden. Der OSPH hat bereits mit zahlreichen Hochschulen und Universitäten solche Vereinbarungen geschlossen. Die Aufnahme eines Studiums an einer Fernhochschule ist besonders attraktiv, da sich dieses in besonderem Maße den Anforderungen und Lebensbedingungen der Spitzensportler/innen anpassen lässt. Mehr Informationen bietet die Presseinformation Nr. 19 des Landessportbund Hessen e.V..
KC

Fabian Hambüchen mit Werner Schaefer (Leiter des OSPH) bei seiner Rückkehr aus Rio

Mai 2017
Verabschiedung von Fabian Hambüchen

Anlässlich des Internationalen Deutschen Turnfestes vom 03.-10. Juni 2017 in Berlin soll der Olympiasieger von Rio feierlich verabschiedet werden. Dies wird während der Stadiongala im Berliner Olympiastadion am 06. Juni vor ca. 70.000 Zuschauern passieren. Fabian Hambüchen ist auch in diesem Jahr als Botschafter für das Turnfest tätig und hofft, dass sich viele Leute für das Turnfest begeistern lassen. Mehr zu seiner Verabschiedung auf der Seite des DTB.
KC

 

April 2017
Gute Perspektiven in der Leichtathletik

In einem viertelstündigen Interview bei rheinmaintv (Interviewbeginn bei Minute 11) spricht Martin Rumpf (Vizepräsident Leistungssport im HLV) über die Perspektiven der hessischen Leichtathletik. Auch nach dem Ausscheiden von Betty Heidler und dem Wechsel von Gesa Felicitas Krause nach Trier kann die hessische Leichtathletik positiv in die Zukunft blicken. Neben den bekannten Top-Athleten/innen drängen viele junge Talente in die nationale Spitze und müssen sich auch im internationalen Vergleich nicht verstecken. Zu nennen sind die Mehrkämpfern/innen Claudia Salman-Rath, Carolin Schäfer und Jan Felix Knobel, die Weitspringer/innen Gianluca Puglisi, Maryse Luzolo, Natalie Buschung und Xenia Stolz, die Läufern/innen Lisa Mayer, Katharina Heinig, Eileen Demes, Marc Reuther, Constantin Schmidt und Homiyu Tesfaye sowie die Hammerwerferin Kathrin Klaas. Wir vom OSPH freuen uns, zu einem kleinen Teil zum guten Umfeld für die Athleten/innen beitragen zu können und wünschen den Aktiven für die laufende Saison Alles Gute!
KC

März 2017
United Volleys im Europapokal-Halbfinale

Am 1. April 2017 spielen die United Volleys in der Fraport Arena gegen den mehrfachen französischen Meister und Champions League-Gewinner Tours VB im Europapokal-Halbfinale. Für das Team der United Volleys ist es das größte Spiel in ihrer noch jungen Geschichte. Als krasser Außenseiter können sie jede Unterstützung gebrauchen. Tickets zum exclusiven Partnertarif ab 5,-€ ("ToursVB") gibt es hier.
KC

Februar 2017
Spitzensportreform des Deutschen Olympischen Sportbundes

Die Spitzensportreform des DOSB stößt nicht nur auf Zustimmung. In einem auf hessenschau.de veröffentlichten Beitrag gibt es auch kritische Anmerkungen. Im Video äußert sich neben dem betroffenen Leichtgewichts-Ruderer Lucas Schäfer  auch Werner Schaefer - Leiter des OSPH - zu den Plänen von Sportbund und Politik. In einem weiteren Video auf hessenschau.de kommen DOSB-Vizepräsident Ole Bischof, OSPH-Laufbahnberater Bernd Brückmann und Ruderer Jonathan Koch zu Wort. Auch im SAT1 Regionalmagazin für Rheinland-Pfalz und Hessen gibt Anmerkungen zu den Reformplänen von Sportlern sowie von OSPH-Leiter Werner Schaefer.
KC

Februar 2017
Ernährungsberatung

In einem Workshop des Sportkreis Rheingau-Taunus zum Thema "Richtig essen = richtig fit im Kopf" setzte die Ernährungsberaterin des OSPH Kirsten Brühning Akzente. Hier findet sich ein Artikel zur Veranstaltung.
KC

Februar 2017
Spitzenleistungen in der Ausbildung und im Leistungssport

Der Gesundheitskonzern Fresenius SE, Kooperationspartner des Olympiastützpunkt Hessen, lud im Rahmen der Verleihung des Fresenius Ausbildungspreises einige Spitzensportler zu einer Podiumsdiskussion ein. Spitzenleistungen, die ja auch die 15 Absolventen von Berufsausbildungen oder dualen Studiengängen mit den besten Abschlüssen im Jahr 2016 erbracht haben, wurden mit denen eines Leistungssportlers kontrastiert.

Jonas Kilthau (Rudern), Eileen Demes (Leichtathletik, 400m Hürden), Marc Reuther (Leichtathletik, 800m) standen den Fragen von Claudia Knack  zum Thema Leistungssport und insbesondere der Dualen Karriere Rede und Antwort. Was benötigt ein Leistungssportler insbesondere an Voraussetzungen im Bereich der Persönlichkeitsstruktur, um Top-Leistungen erzielen zu können. Schnell konnten hier Parallelen zur Berufswelt gezogen werden. Insbesondere Jonas Kilthau, der aktuell auch als Werksstudent bei Fresenius SE arbeitet, und die ehemalige Moderne Fünfkämpferin, Claudia Knack, die zur Zeit ein Trainee-Programm bei Fresenius Kabi in der Abteilung Quality Assurance - Enteral Nutrition absolviert, konnten wichtige Impulse aus beiden Bereichen geben.

Auch die beiden Laufbahnberater des OSP Hessen, Arnulf Rücker und Bernd Brückmann, die zusammen mit der Deutschen Sporthilfe seit einiger Zeit im Bereich der Dualen Karriere eine enge Kooperation mit dem Unternehmen pflegen, konnten den ein oder anderen erhellenden Aspekt hierzu beitragen.

Bild:
von links: Arnulf Rücker, Kathrin Boron-Kölm (Deutsche Sporthilfe), Jürgen Muthig (Leiter Berufsausbildung, Fresenius SE), Bernd Brückmann, Eileen Demes, Claudia Knack, Marc Reuther, Jonas Kilthau, Dr. Jürgen Götz (Vorstand Recht, Compliance und Personal bei Fresenius)
AR/BB/KC

Januar 2017
Leichathletin des Jahres

Gesa Felicitas Krause wurde zum zweiten Mal in Folge zur Leichtathletin des Jahres gewählt. Die im letzten Jahr für die Eintracht Frankfurt startende Leichtathletin läuft mittlerweile für den Verein Silvesterlauf Trier. In der von den Usern von leichtathletik.de und den Lesern der Fachzeitschriften "Leichtathletik" und "Leichtathletik Informationen" durchgeführten Wahl konnte sie sich mit großem Abstand (30,1%) durchsetzen. Siebenkämpferin Carolin Schäfer (TV Friedrichstein/LG Eintracht Frankfurt) erhielt 13,5 Prozent (4. Platz) und Hammerwerferin Betty Heidler (LG Eintracht Frankfurt) konnte 6,3 Prozent der Stimmen auf sich vereinen (6. Platz). Leichtathlet des Jahres wurde der Speerwerfer Thomas Röhler (LC Jena). Herzlichen Glückwunsch!
KC

Januar 2017
Spitzensportreform

Das neue Konzept der Spitzensportförderung des DOSB (Deutscher Olympischer Sportbund) wirft Fragen auf. Die Zentralisierung an Bundesstützpunkten ist einer der Kernpunkte der Reform, stößt aber nicht bei allen Beteiligten auf Gegenliebe. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) hat sich in einem Artikel mit den individuellen Bedürfnissen hessischer Sportlerinnen und Sportler auseinandergesetzt. Werner Schaefer (Leiter des OSPH) begrüßt die Reform, sieht aber auch die Notwendigkeit Individueller Lösungen.
KC