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Gruppenbild der Geehrten (copyright LSBH)

September 2017
16. Olympische Ballnacht des Landessportbunds Hessen - Schäfer und Wieczerzak sind Hessens Sportler des Jahres

Carolin Schäfer und Alexander Wieczerzak sind Hessens Sportler des Jahres 2017. Die Ehrung der Siebenkämpferin von Eintracht Frankfurt und des Judokas, der für den JC Wiesbaden an den Start geht, war einer der Höhepunkte der 16. Olympischen Ballnacht des Landesportbundes Hessen e.V. im Kurhaus Wiesbaden. 2.200 Gäste, darunter Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier und Innenminister Peter Beuth, feierten hier unter dem Motto „Leidenschaft verbindet“ bis spät in die Nacht und erlebten eine kurzweiliges Programm in einer festlich-fröhlich-familären Atmosphäre.

„Wir sind stolz auf unsere Hessens Sportlerinnen und Sportler. Und dass wir die Ballnacht gemeinsam mit Menschen feiern dürfen, die ein Herz für den Sport haben und die Leistungen, die unsere Sportlerinnen und Sportler, Trainer und Betreuer erbringen anerkennen, ist besonders schön“, so Dr. Rolf Müller, Präsident des Landessportbundes Hessen. Eine Auffassung, die Ministerpräsident Volker Bouffier teilte. „Viele Sportlerinnen und Sportler trainieren hart, sind erfolgreich und können trotzdem vom Sport nicht leben. Die Olympische Ballnacht ist ein hervorragendes Forum, um alle Athletinnen und Athleten ins Rampenlicht zu stellen und ihnen Danke zu sagen. Nicht zuletzt, weil sie für viele Nachwuchssportlerinnen und -sportler absolute Vorbilder sind “, so Bouffier.

Gewählt hat die Sportler des Jahres übrigens eine Jury aus Chefredakteuren und Sportressortleitern hessischer Medien. Die Entscheidungen waren zum Teil sehr knapp.

Mannschaft des Jahres wurden die United Volleys aus Frankfurt, in der Kategorie Sportler mit Behinderung erhielt die Skiläuferin Noemi Ristau von der SSG Blista Marburg die meisten Stimmen. Nachwuchssportlerin des Jahres wurde die Wiesbadener Bobsportlerin Kim Kalicki. Zu Hessens Trainer des Jahres wählte die Jury Leichtathletiktrainer Jürgen Sammert, der Carolin Schäfer auf dem Weg zur WM-Silbermedaille begleitet hat.

Judo-Weltmeister Wieczerzak, der seinen Titel erst Ende August gewonnen hatte, setzte sich quasi auf der Zielgeraden gegen Sönke Rothenberger, Christian Reitz und Marco Koch durch.

Das Preisgeld in Höhe von insgesamt 5.500 Euro ( je 1.000 Euro für die Sportler, Mannschaft und Trainer des Jahres sowie 500 Euro in der Kategorie Newcomer) hatte erneut die Spielbank Wiesbaden zur Verfügung gestellt.

 

Zu den Preisträgern:

Hessens Sportlerin des Jahres: Carolin Schäfer (LG Eintracht Frankfurt)

Nach 2014 ist Carolin Schäfer zum zweiten Mal zu Hessens Sportlerin des Jahres gewählt worden. Mit dem Gewinn der Silbermedaille bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in London krönte die Siebenkämpferin, die für die LG Eintracht Frankfurt startet, eine Saison der Top-Ergebnisse. Nach vier persönlichen Bestleistungen bei den WM-Qualifikationswettbewerben in Götzis, wo sich Schäfer mit 6.836 Punkten endgültig in der Weltspitze etablierte und dem Sieg im Siebenkampf von Ratingen, den sie mit 6.667 Punkten gewann, bedeuteten die 6.696 Punkte von London ihre erste Medaille im Erwachsenenbereich. Zehn Jahre zuvor hatte die aus Bad Wildungen stammende Polizeikommissarin bereits Silber bei der U18-WM gewonnen, 2008 und 2009 sicherte sie sich WM- bzw. EM-Titel in der U20, was ihr damals die Auszeichnung „Hessens Newcomerin des Jahres“ bescherte.   

 

Hessens Sportler des Jahres: Alexander Wieczerzak (JC Wiesbaden)

Er ist der erste deutsche Judo-Weltmeister seit 14 Jahren und hat mit seinem Titelgewinn eine ganz schwierige Phase seines Sportlerlebens erfolgreich überwunden. Alexander Wieczerzak war bereits 2010 U20-Junioren-Weltmeister geworden, 2015 gewann er bei den Europameisterschaften Bronze. Mit dem Titelgewinn endete für den Sportsoldaten und BWL-Studenten eine Leidenszeit, die 2016 mit einer Infektion mit dem Dengue-Fieber begann und ihn die Olympia-Teilnahme kostete. Es folgten ein Rippenbruch, eine Ellbogen-OP und ein Bänderriss im Knie, der sogar den WM-Start gefährdete. Nicht zuletzt deshalb bedankte sich der frischgebackene Weltmeister direkt nach dem Titelgewinn bei Nationaltrainer Richard Trautmann, der ihn trotz der Verletzungsgeschichte ins Trainingslager zur WM mitgenommen hatte. Diese Energieleistung hat die Jury so sehr beeindruckt, dass dem Judoka der Titel „Hessens Sportler des Jahres“ nicht mehr zu nehmen war.

 

Hessens Mannschaft des Jahres: United Volleys Rhein-Main

Zu Hessens Mannschaft des Jahres 2017 kürten die Juroren das Bundeslig-Team der United Volleys Rhein-Main. Nachdem die Volleyballer in ihrer ersten Bundesliga-Saison das Halbfinale der Play-offs um die Deutsche Meisterschaft und  im DVV-Pokal 2015/16 erreicht hatten, gelang es dem Team, diese Erfolge auch im zweiten Jahr zu bestätigen. Sie zogen erneut ins  Play-off-Halbfinale der Deutschen Meisterschaft ein. Beim ersten internationalen Start im europäischen CEV-Pokal spielte sich das Team ebenfalls bis ins Halbfinale, verlor dort aber gegen den späteren Titelträger Tours Volley-Ball aus Frankreich. In dieser Zeit brachte der Club, der auf junge deutsche Talente setzt, mehrere Nationalspieler hervor. Im Team, das bei den Europameisterschaften 2017 Silber gewonnen hat, standen mit  Tobias Krick, Julian Zenger und Moritz Karlitzek, sowie dem früheren United-Spieler Jan Zimmermann (Tours Volley-Ball)  insgesamt vier Spieler mit United-Volleys -Hintergrund auf dem Siegerpodest.

Hessens Trainer des Jahres: Jürgen Sammert

Jürgen Sammert ist Hessens Trainer des Jahres 2017. Der Trainer von Carolin Schäfer wurde von den Juroren für die Erfolge seines Schützlings ebenso ausgezeichnet, wie für seine Arbeit mit der zweiten hessischen Top-Athletin im Siebenkampf, Claudia Salman-Rath. Weiterhin leitete Sammert die Trainingsgruppe der Frankfurter Eintracht, zu der neben den beiden Siebenkämpferinnen auch weitere Athleten wie der Zehnkämpfer Jan Felix Knobel gehörten. Aufgrund seiner gesundheitlichen Probleme betreut Sammert inzwischen nur noch Carolin Schäfer und führte sie trotz aller Widrigkeiten, die mit seiner Gesundheit verbunden waren, zum Medaillengewinn bei der WM in London.

 

Hessens Sportlerin des Jahres mit Behinderung: Noemi Ristau (Blau-Gelb Marburg/SSG Blista)

Noemi Ristau ist Hessens Sportlerin des Jahres mit Behinderung. Die stark sehbehinderte (zwei Prozent Sehkraft) Para-Skifahrerin, die für Blau-Gelb Marburg/ SSG Blista startet, gehört zu den Besten der Welt in ihrer Disziplin und hat schon im Europacup in der vergangenen Saison auf sich aufmerksam gemacht. Gemeinsam mit ihrem Trainer und Guide Lucien Gerkau war sie in diesem Jahr erstmals bei Weltmeisterschaften erfolgreich. In Tarvisio (Italien) gewann sie die Bronzemedaille im Slalom und wurde 5. im Riesenslalom. An ihrem 26. Geburtstag ist die Wahl zur hessischen Behindertensportlerin des Jahres sicher ein schönes Geschenk.  

 

Hessens Newcomer des Jahres: Kim Kalicki (TuS Eintracht Wiesbaden)

Hessens Nachwuchssportlerin des Jahres kommt aus Wiesbaden, war früher Leichtathletin, zählte zu den besten deutschen Sprinterinnen ihres Jahrgangs und sorgt seit 2015 im Bobsport für Furore. Mit einem Deutschen Rekord im Anschieben (2015), einer Silbermedaille bei der Junioren-WM 2016 und einer Bronzemedaille bei der Junioren-WM 2017 verlief Kim Kalickis Karriere bis zu einer Trainingsverletzung ziemlich geradlinig. Nach acht Wochen Trainingspause zurück, und zunächst entsprechend schlechten Startzeiten zeigte Kalicki bei der WM fahrerische Brillanz und bewies, dass sie nicht nur am Start schnell ist. Ihre nächsten sportlichen Ziele sind die Qualifikation zum Weltcup und zu den Olympischen Spielen in Korea. Der Titel „Hessens Newcomer des Jahres 2017“ wird sicher eine weitere Motivation sein, diese Ziele auch zu erreichen.
Presse Information Nr. 35 des Landessportbund Hessen e.V.
KC

 

 

September 2017
Olympiastützpunkt Hessen kooperiert mit Deutscher Sportakademie - Spitzensportler und Trainer profitieren

Mit der Deutschen Sportakademie in Köln hat der Olympiastützpunkt Hessen jetzt einen weiteren Partner zur Aus- und Weiterbildung vo Spitzensportlern und Trainern gefunden. Sportler und Trainer können hier parrallel zu ihrer Sportkarriere Ausbildungen unter anderem zum Sportfachwirt, Sportbetriebswirt, Ernährungsberater oder Fitnesstrainer absolvieren. Die Ausbildung basiert zu großen Teilen auf internetbasierten Lerneinheiten und ist damit sowohl räumlich als auch zeitlich flexibel.

Die neue Kooperation ist vor allem für Trainer und Spitzenathleten interessant, die kein Hochschulstudium absolvieren wollen, sondern ihre berufliche Perspektive nach dem Sport in einer Karriere im Sport-, Fitness- oder Gesundheitsmarkt sehen. Nähere Informationen erhalten Interessierte im Internet unter www.deutschesportakademie.de oder beim Olympiastützpunkt Hessen von Bernd Brückmann (Tel. 069/6789-852) oder Arnulf Rücker (Tel. 069/6789-853).

Lutz Arndt, Vizepräsident des Landessportbundes Hessen e.V. und für den Bereich Leistungssport zuständig, lobte während der Vertragsunterzeichnung in Frankfurt vor allem die Flexibilität des Lernsystems der Sportakademie. „Das Lernkonzept lässt sich hervorragend mit den oft sehr starren Wettkampf- und Trainingsterminen der Athleten und Trainer verbinden. Damit ist sichergestellt, dass die Absolventen nach Ende ihrer sportlichen Karriere nicht in ein Loch fallen, sondern in eine gute berufliche Zukunft blicken“.

Bernd Brückmann und Arnulf Rücker, beide Laufbahnberater am Olympiastützpunkt Hessen, beurteilen die neue Kooperation ebenfalls positiv. „Gerade in Spielsportarten gibt es Athleten, die keine Hochschulzugangsberechtigung haben und durch Vereinswechsel auch häufig ihren Wohnort wechseln. Das flexible Ausbildungsangebot der Deutschen Sportakademie passt perfekt zu dieser Situation“, so die Experten. Und dass das „Lernen bei uns trotzdem nicht anonym abläuft, sondern wir persönliche Ansprechpartner haben, an die sich die Ausbildungsteilnehmer jederzeit wenden können“, wie Studientutor Michael Weber von der Deutschen Sportakademie erläuterte, rundet das Angebot ab.

Weiterhin profitieren Athleten und hessische Bundes- und Landestrainer von vergünstigten Lehrgangsangeboten. Und letztlich wird für die Klientel aus dem Sport jährlich ein Stipendium vergeben.
Pressemitteilung des LSBH vom 12.09.2017


Hier einige Rückmeldungen zur neuen Zusammenarbeit:

Jonathan Koch (DOSB-Athletenkommission und dreifacher Olympiateilnehmer):
"Durch die Kooperation mit dem OSP Hessen stehen den Athleten für das Angebot der Deutschen Sportakademie nun besondere Konditionen zur Verfügung. Die Deutsche Sportakademie bietet ein breites Portfolio an Aus- und Fortbildungen im Sektor Sport an, insbesondere Trainerlizenzen. Eine solche eröffnet dem Athleten auch die Möglichkeit zu Nebeneinkünften noch während der Karriere als Sportler und ist somit ein zweites Standbein in der sonst schwer planbaren finanziellen Absicherung von Sportlern. Diese Kooperation begrüßen wir daher sehr."

Christian Witusch , Referent Trainer/innen, Qualifizierung, FSL, Wissenstransfer, Geschäftsbereich Leistungssport:
„Der DOSB freut sich über die explizite Berücksichtigung von Trainerinnen und Trainern im Rahmen dieser neuen Bildungskooperation. Dem OSP Hessen ist es damit erneut gelungen, neben Athletinnen und Athleten auch die Bundestrainerschaft in eine Kooperationsvereinbarung zu integrieren und hat mit der Deutschen Sportakademie einen Partner gefunden, der diesen Weg erfreulicher Weise mitgeht.“
KC

 

August 2017
Interview mit Sprinterin Lisa Mayer

Die Stiftung Deutsche Sporthilfe hat im Vorfeld der Leichtathletik-WM in London mit der Sprinterin Lisa Mayer ein  Interview geführt und eine Pressemitteilung zur Verfügung gestellt.

Lisa Mayer, die für das Sprintteam Wetzlar startet, wird aktuell durch den OSP Hessen (Laufbahnberatung/Duale Karriere, Physiotherapie etc.) betreut. Für die WM drücken wir die Daumen!

Hier die Pressemitteilung der Sporthilfe:

Sprint-Star Lisa Mayer im Interview: "WM-Medaille mit der Staffel wäre ein Traum"

Frankfurt am Main, 1. August 2017 - Lisa Mayer, Olympia-Vierte mit der 4x100-Meter-Sprintstaffel in Rio de Janeiro, spricht im Sporthilfe-Interview über den Traum von einer WM-Medaille, wie sie der Zweikampf der Speerwurf-Kollegen Thomas Röhler und Johannes Vetter motiviert, über ihre Auszeichnung als "Sport-Stipendiat des Jahres 2016" sowie über die Vorfreude auf die Heim-EM im kommenden Jahr in Berlin.

Lisa, die Leichtathletik-WM in London (5. bis 13. August) steht vor der Tür. Nach Deiner Verletzung bei der Deutschen Meisterschaft lautet die wichtigste Frage: Wie geht es Dir?

Lisa Mayer: Eigentlich ganz gut. Ich hatte in den letzten Wochen leider ein paar Probleme, musste viele Wettkämpfe absagen. Aber das medizinische Team hat tolle Arbeit geleistet. Ich bin guter Dinge, dass ich in London schmerzfrei und schnell auf der Bahn stehen kann.

Du hast in diesem Jahr Deine persönliche Bestzeit über 200 m auf 22.64 Sekunden verbessert. Peilst Du beim Saisonhöhepunkt eine weitere Steigerung an?

Das ist natürlich immer das Ziel. Aber durch die schwierige Vorbereitung muss man abwarten, wie meine Form tatsächlich ist. Wenn alles so läuft, wie ich mir das vorstelle, ist noch einmal eine schnelle Zeit drin.

Was ist über Deine Paradestrecke drin?

Das Halbfinale war von vorneherein das Ziel. Auf das Finale zu schielen, ist gemessen am Verlauf der letzten Wochen vielleicht etwas vermessen. Es kommt aber einfach viel auf die Tagesform an.

Und mit der 4x100m-Staffel?

Die Staffel hat bei uns Priorität, weil wir da wirklich um die Medaillen mitrennen können. Wir waren in Rio bei den Olympischen Spielen Vierter, haben zuletzt die Staffel-Weltmeisterschaften auf den Bahamas gewonnen. Damit würde schon ein kleiner Traum in Erfüllung gehen.

Parallel zum Training studierst Du in Frankfurt Germanistik und Geografie. Wie funktioniert die Kombination von Sport und Studium?

Ich habe ein Studium, das relativ flexibel ist, kann mir den Stundenplan selbst gestalten. Dadurch arbeite ich im Winter ein bisschen mehr ab und konzentriere mich im Sommer auf Wettkämpfe und Training. Ich bin jetzt schon relativ weit und hoffe, dass ich bald zum Ende komme.

Im letzten Jahr wurdest Du zum Sport-Stipendiat des Jahres gewählt. Was bedeutet Dir diese Auszeichnung?

Es war für mich eine unheimlich schöne Anerkennung. Auch wenn ich in gewisser Weise nur stellvertretend für alle Sportler stand, die täglich Sport und Uni unter einen Hut bringen müssen, hat mich das stolz gemacht. Weil mit der Auszeichnung außerdem eine etwas bessere finanzielle Unterstützung durch das Deutsche Bank Sport-Stipendium verbunden ist, war die Vorbereitung auf die WM jetzt ein bisschen sorgenfreier.

Schon zur Para-WM vor wenigen Wochen sind über 250.000 ins Londoner Leichtathletik-Stadion geströmt. Freust Du Dich schon auf die WM-Atmosphäre?

Ich freue mich wahnsinnig. Man hat auch von den Olympischen Spielen 2012 nur Gutes über London gehört. Das Leichtathletik-Stadion war schon in den Vormittagssessions komplett ausverkauft. Ich glaube, dass wir eine ganz besondere Stimmung erwarten dürfen.

Was ist für das deutsche Leichtathletik-Team allgemein drin?


Das ist eine schwierige Frage, weil Weltmeisterschaften ihre eigenen Gesetze schreiben. Ich denke aber, dass wir aus einer guten Ausgangsposition in die Wettbewerbe gehen. Wir haben den einen oder anderen Medaillenkandidaten in unseren Reihen, sodass wir bestimmt einige Höhepunkte für das deutsche Team erleben werden.

Motivieren einen die Erfolge von Teamkollegen zusätzlich?


Natürlich bekommt man das mit. Was zum Beispiel gerade im Speerwurf abgeht mit Thomas Röhler und Johannes Vetter, die sich gegenseitig zum Deutschen Rekord anstacheln, ist der Wahnsinn. Das steckt an und motiviert.

Auf das Highlight in London folgt im nächsten Jahr die Heim-EM 2018 in Berlin. Habt Ihr die schon im Hinterkopf?

Die EM ist bei allen Leichtathleten schon total präsent. Es stellt für uns wirklich ein besonderes Highlight dar, im Olympiastadion im eigenen Land antreten zu können. Und dann auch noch bei einer EM, wo wir uns immer nochmal ein bisschen besser platzieren können. Wir arbeiten schon konsequent darauf hin, auch wenn jetzt natürlich erstmal London im Fokus steht.

Steckbrief
Lisa Mayer (* 2. Mai 1996 in Gießen)
Sportart: Leichtathletik/Sprint
Wohnort: Frankfurt am Main
Verein: Sprintteam Wetzlar
Größte Erfolge: Olympia-Vierte mit der 4x100-Meter-Staffel in Rio (2016), Staffel-Weltmeisterin (2017), Silber bei der U20-EM über 100 m (2015), Bronze bei der U20-WM mit der 4x100-Meter-Staffel (2014)

Gefördert von der Deutschen Sporthilfe seit Januar 2014, aktuell im Top-Team. Zusätzlich erhält die Germanistik- und Geographie-Studentin das Deutsche Bank Sport-Stipendium.

 
Die Aussagen von Lisa Mayer gibt es auch als Video-Material: https://youtu.be/IrlakOd_t7Q .

Quelle: Deutsche Sporthilfe
KC

Juli 2017
Olympische Spiele 2023 in Deutschland?

Die Rhein-Ruhr Region plant ihre Bewerbung für die Olympischen Spiele 2023. Nach derzeitigem Stand sind die meisten der benötigten Sportstätten bereits vorhanden. Mehr Informationen zu den Planungen hier.
KC