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Wettkämpfe - Ergebnisse Archiv

Juni 2017
Tischtennis-WM

Bei der Heim WM in Düsselddorf zeigte Timo Boll im Viertelfinale eine hervorragende Leistung gegen den Olympiasieger, WM-Titelverteidiger und Weltranglistenersten Ma Long aus China. Beim Satzstand 2:3 konnte Timo leider eine 8:4-Führung nicht nutzen, so dass Ma die Begegnung mit 4:2 für sich entschied und im weiteren Verlauf des Turniers erneut Weltmeister wurde. Im Doppel erreichte Timo gemeinsam mit Ma das Achtelfinale - hier trafen sie aber durch ungünstige Auslosung bereits auf das chinesische Weltklasse Doppel Fan Zhendong und Xu Xin, denen sie mit 1:4 Sätzen unterlagen.
In einer hochklassigen Begegnung auf Augenhöhe verpasste Dimitrij Ovtcharov denkbar knapp den Einzug ins Viertelfinale gegen den Japaner Koki Niwa in 3:4 Sätzen.
Eine sehr starke Leistung zeigte auch der Fuldaer Ruwen Filus. Er spielte sich nicht nur bis ins Achtelfinale, wo er gegen NG Pak Nam (HKG) mit 1:4 Sätzen ausschied. Außerdem spielte sich Ruwen durch seine attraktive Spielweise auch in die Herzen der Zuschauer und wurde mit "Standing Ovations" belohnt.
Patrick Franziska erreichte mit seinem dänischen Doppelpartner Jonathan Groth das Achtelfinale, wo das Paar gegen die erfahrenen Weißrussen Pavel Platonov und Vladimir Sansonov knapp mit 3:4 Sätzen ausschied. Im Einzelwettbewerb erreichte "Franz" die Runde der besten 64.
Der mit Trainingsrückstand aufgrund von Verletzungen angereiste Bastian Steger verpasste gegen den Ungarn Tamas Lakatos den Einzug in die Runde der besten 32.
Bei seiner ersten WM konnte sich Ricardo Walther über die Qualifikation ins Hauptfeld spielen. Dort traf er in Runde 2 auf Alexander Shibaev aus Russland. Ricardo hatte durchaus Chancen in dieser Begegnung, aber musste sich am Ende geschlagen geben. Bis dahin hatte er eine tolle WM gespielt.
Wir gratulieren allen Spielern und beteiligten Trainern zu den Erfolgen!
UM

April 2017
Staffel Weltmeisterschaften

Beim 3. World Relay in Nassau, Bahamas errang die deutsche Frauenstaffel im 4x100 Meter Rennen mit Lisa Mayer (Sprintteam Wetzlar) als zweiter Läuferin, Alexandra Burghardt (MTG Mannheim), Tatjana Pinto (LC Paderborn) und Rebekka Haase (LV 90 Erzgebirge) sensationell den ersten Platz. Mit der besten Zeit des Tages (42,84 Sekunden) gewannen sie vor den Teams aus Jamaika (42,95 Sekunden) und China (43,11 Sekunden). Die favorisierte US-Staffel konnte aufgrund eines Sturzes ihrer Startläuferin den Lauf nicht beenden. Mit Lara Matheis (TSG Gießen-Wieseck) stand eine weitere Hessin im erfolgreichen Aufgebot des DLV. Sie startete in der 4x200 Meter Staffel, die mit einer Zeit von 1:30,68 Minuten hinter Jamaika (1:29,04 Minuten) den zweiten Platz noch vor der Staffel aus den USA (1:30,87 Minuten) belegte. Mehr auf der Seite des DLV. Herzlichen Glückwunsch!
KC

April 2017
Korean Open 2017

Die beiden gebürtigen Hessen Timo Boll und Patrick Franziska haben im Finale der Seamaster 2017 World Tour Korea Open gegeneinander gespielt. Gesiegt hat mit 11:8, 12:10, 12:10 und 11:6 der Routinier Timo Boll, der damit seinen 19. World-Tour-Titel gewann. Neben Silber im Einzel holte sich Patrick Franziska auch Silber im Doppel gemeinsam mit dem Dänen Janathan Groth. Herzliche Glückwünsche! Mehr Informationen gibt es auf der Seite des Deutschen Tischtennisbundes.
KC

März 2017
Hammerwurf

Kathrin Klaas (LG Eintracht Frankfurt) hat beim Saisonauftakt in Las Palmas auf Gran Canaria die WM-Norm geknackt. Mit einer Weite von 71,06 Metern wurde sie nach der Französin Alexandra Tavernier (71,71 Meter) beim Winterwurf-Europacup Zweite und hat mit ihrer Weite schon jetzt die Qualifikation für die WM in London (4.-13. August) in der Tasche.
Herzlichen Glückwunsch!
KC

März 2017
Deutsche Meisterschaften

Bei den Deutschen Tischtennis-Meisterschaften in Bamberg hat der Odenwälder Timo Boll seinen 11. Titel gewonnen. In einem spannenden Finale gegen den Abwehrspezialisten Ruwen Filus aus Fulda, in dem Timo zwar einen Satzverlust vermeiden konnte, waren sehr umkämpfte, sehenswerte Ballwechsel zu bewundern.
Wir gratulieren zu dem Erfolg!
UM

März 2017
Leichtathletik Hallen-EM

Claudia Salman-Rath von der LG Eintracht Frankfurt hat bei den Hallen-Europameisterschaften in Belgrad die Bronzemedaille gewonnen. Gleich im ersten Versuch sprang sie mit 6,84 Metern neue persönliche Bestleistung, die sie im 5. Versuch mit 6,94 Metern noch einmal toppen konnte. Das reichte für die WM-Vierte im Siebenkampf (2013) für ihre erste internationale Medaille - bei den Spezialistinnen. Im Sommer möchte sich Claudia aber wieder auf den Mehrkampf konzentrieren. Maryse Luzolo vom Königsteiner LV fehlten in der Qualifikation leider ganze drei Zentimeter, um ins Finale einzuziehen.
In ihrem Halbfinale über 60 Meter wurde Lisa Mayer vom Sprintteam Wetzlar in 7,23 Sekunden Zweite. Im Finale konnte sich die Zwanzigjährige noch einmal steigern, blieb mit 7,19 Sekunden nur 1/100 über ihrer persönlichen Bestleistung und wurde als Fünfte beste deutsche Sprinterin.
Die ebenfalls vom OSP Hessen zentral betreuten Dreispringer sorgten für weitere Medaillen, allen voran Kristin Gierisch, die mit 14,37 Metern zu Gold sprang. Ihr Trainingpartner Max Heß verbesserte gleich im ersten Versuch in der Qualifikation mit 17,52 Metern den 26 Jahre alten Deutschen Hallenrekord und gewann die erste Medaille im Dreisprung in der Halle nach Charles Friedeck aus Friedberg (Gold bei der EM 2000), der nun als Dreisprung-Bundestrainer arbeitet. Im Finale konnte sich Max nicht mehr steigern - 17,12 Meter reichten jedoch zur Bronze-Medaille.
Herzlichen Glückwunsch zu den tollen Leistungen und Erfolgen!
UM

Claudia Salman-Rath

Februar 2017
Erfolgreiche Hessen bei den Deutschen Hallenmeisterschaften

Nur knapp unter ihrer kürzlich erzielten persönlichen Bestleistung hat sich die Mehrkämpferin Claudia Salman-Rath von der LG Eintracht Frankfurt mit 6,72 Metern den Deutschen Hallenmeister-Titel bei den Weitsprung-Spezialistinnen gesichert. Xenia Stolz vom Wiesbadener LV belegte mit einer Weite von 6,34 Metern Platz drei. Maryse Luzolo (Königsteiner LV) blieb mit 6,28 Metern etwas unter ihrer Bestleistung und belegte Platz fünf. Nur einen Zentimeter weniger weit sprang Nathalie Buschung vom Wiesbadener LV bei ihren ersten Deutschen Meisterschaften bei den Erwachsenen und wurde mit 6,27 Metern Sechste. Gianluca Puglisi vom Königsteiner LV sprang mit neuer persönlicher Bestleistung von 7,71 Metern auf Platz zwei.
Auch die Sprinter hatten einige Bestleistungen zu bieten: Lisa Mayer vom Sprintteam Wetzlar lief in 7,18 Sekunden über 60 Meter auf Platz drei, Michael Pohl (Wiesbadener LV) wurde mit 6,69 Sekunden Vierter. Beide stellten damit neue Hessische Rekorde auf! Über 200 Meter lief Lara Matheis von der TSG Gießen-Wieseck in ihrem Vorlauf eine neue persönliche Bestzeit (23,19 Sekunden), im Finale wurde sie mit 23,22 Sekunden Deutsche Vizemeisterin.
Herzliche Glückwünsche zu den Erfolgen!
UM
Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Hessischen Leichtathletik-Verband.

 

Februar 2017
Hessenrekord im Weitsprung

Die Mehrkämpferin Claudia Salman-Rath ist beim ISTAF Indoor in Berlin mit 6,76 Metern Hessenrekord gesprungen. Damit ließ die Athletin der LG Eintracht Frankfurt alle deutschen Spezialistinnen hinter sich und belegte nach der Serbin Ivana Spanovic (6,87 Meter) Rang 2 im Gesamtwettbewerb.
Ebenfalls mit Bestleistungen schlossen Maryse Luzolo (Königsteiner LV, Weitsprung, 6,56 Meter) und Lisa Mayer (Sprintteam Wetzlar, 60-Meter-Lauf, 7,24 Sekunden) ihre Wettkämpfe in Berlin ab. Mehr auf den Seiten des HLV.

Wir gratulieren zu den erbrachten Leistungen!
KC

Januar 2017
Hessische Meisterschaften Leichathletik

Beim "Weitsprung-Gipfel" (leichtathletik.de) anlässlich der hessischen Hallenmeisterschaften in Frankfurt sprangen gleich sechs hessische Athletinnen über 6 Meter. Claudia Salman-Rath (LG Eintracht Frankfurt) gewann den Wettkampf mit einer Weite von 6,47m vor Maryse Luzolo (6,36m, Königsteiner LV) und Nathalie Buschung (6,33m, Wiesbadener LV). Ebenfalls über die magische Grenze sprangen Gesa Katharina Kratzsch (6,14m, Friedberg-Fauerbach), Carolin Schäfer (6,12m - neue persönliche Hallenbestleistung - LG Eintracht Frankfurt) und Xenia Stolz (6,11m, Wiesbadener LV). Die Sprinterin Lisa Mayer vom Sprintteam Wetzlar lief im 60m-Finale persönliche Bestzeit (7,27 Sekunden) und qualifizierte sich damit für die Hallen-Europameisterschaften Anfang März in Belgrad
Nachwuchstalent Antonia Dellert von der LG Seligenstadt gewann den 60m Sprint in der Altersklasse U18 in 7,85 Sekunden. Die Carl-von-Weinberg-Schülerin ist eigentlich noch in der Klasse U16 startberechtigt.
Herzliche Glückwünsche zu den Erfolgen!
Mehr Informationen und alle Ergebnisse finden sich auf der Seite des HLV.
UM/KC

Januar 2017
EM-Bronze für Rollstuhlbasketballer

Mit einem 60:31 Erfolg gegen das italienische Team schloss die Junioren-Nationalmannschaft in Lignano-Sabbiadore die Europameisterschaft im Rollstuhlbasketball ab. Mit dabei waren auch 5 hessische Athleten: Nico Dreimüller und Christopher Huber (RSV Lahn-Dill) und von den Rhine River Rhinos Wiesbaden Matthias Güntner, Lukas Jung und der für die Briten startende Jim Palmer. Hier und auf der Seite von Team Germany finden sich ausführliche Berichte. Glückwunsch zu diesem Erfolg!
KC

Dezember 2016

Zweimal Gold bei Kurzbahn-WM

Bei den Kurzbahn-Weltmeisterschaften in Windsor hat Marco Koch vom DSW Darmstadt Gold über 100 und 200 Meter Brust geholt! Die 100 Meter-Strecke war eigentlich nur als Test geplant, überraschend schwamm Marco hier in 56,77 Sekunden zum ersten Titel. Über die 200 Meter holte er danach seine zweite Goldmedaille (2:01,21 Minuten).
Marcos Trainingspartnerin Reva Foos schwamm in der 4x200 Meter Staffel mit neuem Deutschen Rekord (7:48,22 Minuten) auf Platz sieben. Die 200 Meter Freistil beendete sie in 1:56,41 auf Platz 15, über 400 Meter wurde sie Zwölfte (4:06,47 Minuten).
Herzliche Glückwünsche zu den Erfolgen!
UM

November 2016
Weltrekord!!!

Marco Koch vom DSW Darmstadt hat bei den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften in Berlin den zwei Jahre alten Weltrekord von Daniel Gyurta über 200m Brust geknackt und mit einer Zeit von 2:00,44 Minuten für das Highlight bei den Meisterschaftswettkämpfen gesorgt. Mit diesem Rekord im Gepäck geht es Anfang Dezember weiter nach Kanada - wo es "Daumen drücken" für die Kurzbahn-Weltmeisterschaften heißt.

Und ein weiterer Darmstädter hat in der Schwimmwelt für Rekorde gesorgt: Daniel Simon (VSG Darmstadt) hat bei den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften des Deutschen Behindertensportverbandes in Remscheid über 50m Brust und 50m Schmetterling in seiner Klasse zwei neue Weltrekorde aufgestellt.

Wir gratulieren beiden Weltrekordlern ganz herzlich!
KC

Jukka-Ole Nissinen

November 2016
Erfolgreiche Hessen

Beim Deutschlandpokal in Schwäbisch-Gmünd haben die hessischen Nachwuchsturner gezeigt, dass sie beim Kampf um die Medaillen kräftig mitmischen können. Eine Silber- und eine Bronzemedaille sowie zwei erste Plätze in der Einzelwertung können sich sehen lassen. Ein ausführlicher Artikel findet sich auf der Seite des Hessischen Turnverbands.
Herzlichen Glückwunsch!
KC

Oktober 2016
EM-Gold für Patrick Franziska

Bei den Tischtennis-Europameisterschaften in Budapest ist der gebürtige Hesse Patrick Franziska mit seinem dänischen Doppelpartner Jonathan Groth Europameister geworden. Nachdem die beiden im Achtelfinale das weißrussische Duo Pavel Platanov und Vladimir Samsonov klar in 4:0 Sätzen in Schach hielten, trafen sie im Viertelfinale auf die Titelverteidiger Stefan Fegerl (AUT) und Joao Monteiro (POR) und gewannen in umkämpften 4:3 Sätzen. Im Halbfinale warteten die Schweden Kristian und Matthias Karlsson (4:1). Ihre polnischen Finalgegner Jakub Dyjas und Daniel Gorak konnten "Franz" und Jonathan in 4:2 Sätzen bezwingen.
Im Einzelwettbewerb musste Rekord-Europameister Timo Boll im Halbfinale gegen Simon Gauzy (FRA) leider nach drei Sätzen verletzt aufgeben und mit einer Bronzemedaille zufrieden sein. Patrick Franziska schied in der zweiten Hauptrunde gegen den späteren Europameister Emmanuel Lebesson (FRA) aus (1:4).
Herzlichen Glückwunsch zu den Erfolgen!
UM

September 2016
Claudia Rath: Jahresbestleistung im Siebenkampf

Mit einer Saisonbestleistung von 6310 Punkten hat Claudia Rath von der LG Eintracht Frankfurt beim World-Challenge-Meeting in Talence (Frankreich) die Saison beendet. Dabei steigerte sie ihre persönliche Bestleistung im Speerwurf um 20cm auf 43,65m. Mit einer Weite von 6,50m war sie auch die beste Weitspringerin im starken Teilnehmerfeld. Vor dem abschließenden 800m-Lauf auf Rang vier liegend, konnte Claudia das Rennen für sich entscheiden (2:09,06min), die amtierende Vize-Europameisterin Antoinette Nana Djimou Ida (Frankreich, 6180 Punkte) noch überholen und sich auf Platz drei vorschieben.
In der Gesamtwertung der World-Challenge-Meetings (hier werden die drei besten Mehrkämpfe der Saison addiert) gewannen Carolin Schäfer (TV Friedrichstein) und Zehnkämpfer Kai Kazmierek (LG Rhein-Wied) die Prämien in Höhe von jeweils 30.000 Dollar, obwohl sie beide auf das letzte Meeting in Talence verzichtet hatten.
Wir gratulieren zu den Erfolgen und wünschen gute Erholung nach der langen Saison!
UM

September 2016
Silber für die Rollstuhl-Basketballerinnen

Sechs hessische Athletinnen standen im Silber-Team: Gesche Schünemann aus Gießen, die Friedbergerin Mareike Miller und Annabell Breuer (RSV Lahn-Dill), sowie die für die Mainhatten Skywheelers startenden Frankfurterinnen Anegrit Brießmann, Marina Mohnen und Barbara Groß. Nach ihrem Halbfinalsieg gegen die Geheimfavoritinnen aus den Niederlanden ging es im Finale gegen die USA. Hier konnte das deutsche Team allerdings nicht ganz an die Vorleistungen anknüpfen und unterlag den Amerikanerinnen mit 45:62 Punkten. Gesche Schünemann war mit 13 Treffern die beste deutsche Werferin.
Wir gratulieren zur Silbermedaille!
UM

Valentin Luz

Mit dem deutschen LTA-Mixed Vierer mit Steuerfrau hat Valentin Luz von der Frankfurter RG Germania im Finale der Paralympics den vierten Platz belegt. Sieger wurde im Lagoa Stadium Großbritannien (3:17,17 min) vor den USA (3:19,61 min) und Kanada (3:19,90 min). Das deutsche Team übertraf damit deutlich die Erwartungen und zeigte nach dem gestrigen Sieg im Hoffnungslauf eine weitere Steigerung.
Kommentar von Valentin: „Wir dachten wir dümpeln im B-Finale rum und sind jetzt wirklich überrascht. Es war heute hart, denn der Hoffnungslauf war anstrengend. Wir haben es halbwegs über die Bühne gebracht und das Ergebnis zählt. Ich habe noch Urlaub hier in Brasilien, da freue ich mich drauf.“
Johannes Schmidt (Offenbach) konnte im B-Finale des AS Männer-Einer den fünften Platz belegen und damit insgesamt Rang 11 bei den Paralympics erreichen.
Herzliche Glückwünsche an unsere erfolgreichen Athleten!

UM

August 2016
Gold für Yannik Burg aus Frankfurt

Bei den U19-Weltmeisterschaften im Rudern ist Yannik Burg  von der Frankfurter Rudergesellschaft "Germania 1869" im Achter zu Gold gerudert. Juliane Faralisch aus Frankfurt ist in der Bootsklasse Doppelvierer Vize-Weltmeisterin (U23) geworden. Katrin Thoma ("Germania 1869") ruderte im Leichtgewichts-Frauen-Doppelvierer ebenfalls zu Silber. Mehr Informationen über die WM in den nichtolympischen Bootsklasse sowie der U19- und U23-WM in Rotterdam gibt es hier:

http://www.rudern.de/nachricht/news/2016/08/25/u23-wm-2016-2-silber-und-1-bronzemedaille-am-ersten-finaltag/

UM

Wolfgang und Fabian Hambüchen
Carolin Schäfer: "... möchte mich herzlich bei allen Wegbegleitern bedanken"
TT-Team mit OSPH-Physiotherapeutin Annette Zischka (re außen)

August 2016
6 x Gold und 3 x Bronze für hessische Athleten bei den Olympischen Spielen

Nach Abschluss der Olympischen Spiele in Rio kann sich die Bilanz der hessischen Sportlerinnen und Sportler sehen lassen: 6 Gold- und 3 Bronzemedaillen! Neben den siegreichen Schützen Henri Junghänel und Christian Reitz gewannen Dorothee Schneider und Sönke Rothenberger mit der deutschen Mannschaft im Dressurreiten. Fabian Hambüchen krönte seine Karriere mit dem Olympiasieg am Reck und bedankte sich auch beim OSPH für die Unterstützung in den vergangenen Jahren. Die Frauenfußballerinnen wurden ebenfalls Olympiasiegerinnen, während die Teams im Handball der Herren, Tischtennis Herren und Springreiten die Bronzemedaillen in Empfang nehmen durften.

In der Leichtathletik schloss Carolin Schäfer ihren Siebenkampf als Fünfte ab, Marco Koch wurde im 200m Brustschwimmen Siebter und Sarah Köhler über die 800m Freistil Achte. Die Hammerwerferin Betty Heidler verabschiedete sich mit einem vierten Platz vom olympischen Wettkampfsport und Gesa-Felicitas Krause wurde in einem schnellen Rennen Sechste. Andreas Löw belegte im Doppeltrap Sportschießen Platz 6.

Die Ergebnisse im Einzelnen:

Fußball Frauen
Die deutschen Fußballerinnen triumphierten im Maracanã Stadion in Rio und wurden mit einer 2:1 Leistung gegen Schweden Olympiasieger! In der erfolgreichen deutschen Mannschaft standen gleich 5 hessische Frauen: Saskia Bartusiak, Kathrin Hendrich (Ersatz), Mandy Islacker, Simone Laudehr und Dzsenifer Marozsan (alle 1. FFC Frankfurt).

Gewichtheben
Alexej Prochorow (GSV Eintracht Baunatal) schloss seinen Wettkampf im Superschwergewicht (über 105kg) mit einem Gesamtgewicht von 395 kg und Rang 16 ab.

Golf
Der lange Zeit für den Golf Club Hanau-Wilhelmsbad spielende Alex Cejka wurde 21. im olympischen Golfwettbewerb der Herren.

Handball
Das deutsche Handballteam konnte nach einem 31:25 Sieg über Polen die Bronzemedaille bejubeln. Nachdem die Mannschaft im Halbfinale gegen Frankreich gescheitert war, belohnten sie sich im "kleinen Finale" mit Platz 3. Im Team waren auch die hessischen Spieler Steffen Fäth und Andreas Wolff von der HSG Wetzlar.

Leichtathletik
Der Siebenkampf der Frauen war einer der ersten Wettbewerbe in der Leichtathletik in Rio. Hervorragend abgeschnitten hat Carolin Schäfer (TV Friedrichstein), die mit 6.540 Punkten zwei tolle Tage mit Bestleistungen über 100m Hürden und im Kugelstoßen absolvierte und Platz 5 belegte. Claudia Rath (LG Eintracht Frankfurt) erwischte nach Verletzungspech einen durchwachsenen Wettkampf und wurde am Ende mit 6.270 Punkten Vierzehnte. Die hessischen Zwillinge Anna und Lisa Hahner beendeten ihren Marathon auf den Plätzen 81 und 82. Diana Sujew (LG Eintracht Frankfurt) qualifizierte sich für das Halbfinale über 1.500m, und beendete diesen Lauf mit einer Zeit von 4:10,15 min.
Gesa-Felicitas Krause (LG Eintracht Frankfurt) lief ein gutes Rennen über 3000m Hindernis, stellte mit 9:18,41 min einen neuen deutschen Rekord auf und wurde mit Platz 6 belohnt. Die Hammerwerferin Betty Heidler (LG Eintracht Frankfurt) beendete ihre olympische Karriere mit 73,71m und dem vierten Rang. Die Bronzemedaille lag lange Zeit in greifbarer Nähe, erst im letzten Durchgang wurde sie auf Rang 4 verdrängt. Mit Betty Heidler verabschiedet sich eine großartige Athletin, die den Hammerwurf in Deutschland über lange Zeit repräsentierte und populär machte. Kathrin Klaas (LG Eintracht Frankfurt) hatte die Qualifikation für das Finale im Hammerwurf nicht geschafft und schloss ihren Wettkampf mit Rang 18 ab.
Lisa Mayer (LG Langgöns/Oberkleen) lief zwei Superrennen über 200 m mit Bestzeiten (22,86 und 22,90 sek) und schied im Halbfinale gegen starke Konkurrenz aus. Als Mitglied der 4x100 m Sprintstaffel konnte sich Lisa über Platz 4 nach den USA, Jamaika und Großbritannien freuen. Homiyu Tesfaye (LG Eintracht Frankfurt) hat über 1.500m den Sprung ins Halbfinale geschafft und verabschiedete sich mit einer Zeit von 3:40,76 min und Rang 15 aus dem Wettbewerb.

Rudern
Im Leichten Vierer ohne Steuermann standen mit Jonathan Koch (Frankfurter Rudergesellschaft Germania) und Lucas Schäfer (Rudern und Sport Steinmühle) zwei Hessen im Aufgebot. Das Boot erreichte den neunten Platz.

Schießen
Für 2 Goldmedaillen sorgten die Schützen Henri Junghänel (SV Rai-Breitenbach) und Christian Reitz (SV Kriftel). Henri Junghänel siegte im Kleinkaliber-Liegendschießen nach einer Zitterpartie in der Qualifikation am Ende souverän. Christian Reitz gewann das 25m-Schießen mit der Schnellfeuerpistole, nachdem er vor 8 Jahren in Peking Bronze geholt hatte. Oliver Geis (SV Kriftel) belegte hier Rang 17. Julian Justus (SGi Homberg Ohm) wurde 18. mit dem Luftgewehr (10 m) und Andreas Löw (JSSV Herrieden-Wieseth / WC Wiesbaden) beendete seinen Wettkampf im Doppeltrap als Sechster im Halbfinale.

Rhythmische Sportgymnastik
Die Obertshausenerin Sina Tkaltschewitsch turnte in der RSG Gruppe des Deutschen Turnerbundes. In der Qualifikation mussten 2 Gruppenübungen gezeigt werden (eine mit 5 Bändern, die zweite mit 6 Keulen und 2 Reifen), die die Gymnastinnen ansprechend präsentierten. Leider schlichen sich ein paar kleinere Fehler ein, so dass die Mannschaft den Einzug ins Finale der besten 8 Teams nicht schaffte und den Teamwettkampf mit Rang 10 abschloss.

Schwimmen
Die hessischen Schwimmerinnen und Schwimmer konnten sich ihre Träume bei den Olympischen Spielen nicht ganz erfüllen. Hoffnungsträger Marco Koch (DSW Darmstadt) schwamm im Finale über 200m Brust an einer Medaille vorbei und schlug als Siebter an. Sarah Köhler (SG Frankfurt) wurde im Finale über 800m Freistil Achte. Jenny Mensing (SC Wiesbaden) und Jan-Philip Glania (SG Frankfurt) schafften auf ihren Strecken den Einzug ins Finale leider nicht. Am letzten Tag der Beckenschwimmwettbewerbe standen noch einmal 2 hessische Schwimmer in der 4x100m Lagen Staffel: Jan-Philip Glania (Rücken) und Marco Koch (Brust) schwammen mit der Staffel in 3:33,50 min auf Rang 7. Der Freiwasserspezialist Christian Reichert (SC Wiesbaden) wurde in einem spannenden Rennen über die 10 km Neunter.

Reiten
Zwei weitere Goldmedaillen holten Dorothee Schneider (Turnierstall Schwarz-Gelb Frankfurt) und Sönke Rothenberger (RSG Fichtenhof Bad Homburg) mit der Mannschaft im Dressurreiten. Souverän setzte sich das Team mit einer starken Mannschaftsleistung gegen die Briten durch. Dorothee Schneider belegte in der Einzelwertung Rang 6. Nach einem spannenden Stechen errang die Mannschaft der Springreiter mit dem Wiesbadener Daniel Deußer die Bronzemedaille.

Tischtennis
Die gebürtigen Hessen Timo Boll und Patrick Franziska (Ersatz) spielten im Mannschaftswettbewerb gegen Südkorea um Platz 3. Nach einem Wechselbad der Gefühle machte schließlich Timo Boll im dritten Einzel den entscheidenden Punkt, das deutsche Team siegte mit 3:1 und sicherte sich die Bronzemedaille. Bei den Einzelwettbewerben schied Timo Boll in Runde 4 aus; Patrick Franziska kam leider nicht zum Einsatz.

Tennis
Die Darmstädterin Andrea Petkovic schied bereits in der Vorrunde aus dem olympischen Tennisturnier aus.

Turnen
Die deutschen Turner um Fabian Hambüchen (TSG Niedergirmes) erreichten mit der Mannschaft den siebten Platz. Seinen persönlichen Traum erfüllte sich Fabian Hambüchen mit dem Olympiasieg am Reck, den er sich mit seiner Weltklasseübung redlich verdient hatte. Als erster Teilnehmer des Finals musste er lange warten, bis er sich der Goldmedaille sicher sein konnte. Fabian bedankte sich bei allen Unterstützern und schließlich auch dem OSPH, der immer an seiner Seite stand. Wir bedanken uns bei Fabian für seine Leistungen und wünschen ihm weiterhin - auch ohne Turnen auf Weltniveau - alles Gute!

Wir gratulieren allen Athletinnen/Athleten zu ihren Leistungen und bedanken uns für die spannenden Wettbewerbe in Rio!
KC

Konstantin Steinfurth

August 2016
Deutsche Jugendmeisterschaften Leichtathletik

Bei den deutschen Jugendmeisterschaften in Mönchengladbach-Rheydt konnten 4 Hessische Athleten/innen ihren Wettkampf mit dem Titelgewinn abschließen. Konstantin Steinfurth von der LG Eppstein-Kelkheim konnte das Hammerwerfen in der U20 mit neuer Bestleistung von 69.04m für sich entscheiden. Ebenfalls Erster in der U20 wurde Lukas Abele (SSC Hanau-Rodenbach) mit 3:56,97 min über die 1.500 Meter. Bei den U18 Jugendlichen gewann Julius Hild (SSC Hanau-Rodenbach) mit 6:02,93 min die 2.000 Meter Hindernis, gleiches gelang seiner Vereinskameradin Lisa Oed mit 10:03,49 min über 3.000 Meter. Über 1.500 Meter Hindernis wurde Lisa Zweite. Annika Lena Lietz (MTV Kronberg, U20) wurde Zweite über 400 Meter Hürden. Dritte Plätze errangen Niklas Harsy (LAZ Gießen, U20, 800 Meter), Marc Tortell (TV Rendel, U20, 5.000 Meter), Mona Gottschämmer (Eintracht Frankfurt, U20, Hochsprung) und Carolin Friedrich (LAV Kassel, U18, Speerwurf). Herzlichen Glückwunsch!
Mehr zu den hessischen Aktiven auf der Seite des HLV.
KC

Juli 2016
EM-Gold für Gesa Krause - Silber für Betty Heidler - Bronze für Lisa Mayer

Bei den Leichtathletik-Europameisterschaften in Amsterdam konnte die Frankfurterin Gesa Krause im Finale über 3000m Hindernis über sich hinauswachsen: Mit neuer persönlicher Bestleistung schrammte sie in 9:18,85 Minuten nur ganz knapp am Deutschen Rekord vorbei.

Hammerwerferin Betty Heidler (LG Eintracht Frankfurt) gewann mit Saisonbestleistung (75,77m) Silber hinter der Weltrekordlerin Anita Wlodarczyk  aus Polen (78,14m).
Mit der jungen Sprintstaffel (4x100m in 42:48s) konnte sich Lisa Mayer (LG Langgöns/Oberkleen) über die Bronzemedaille freuen. Hier holten sich die Gastgeberinnen aus den Niederlanden Gold (42:04) vor Großbritannien (42:45).
Über 200m konnte sich Lisa ebenfalls fürs Finale qualifizieren und wurde dort Achte in 23:10 Sekunden.

Die vom OSP Hessen zentral betreuten Weit- und Dreispringer konnten sich ebenfalls über Edelmetall freuen.
Der erst 19-jährige Chemnitzer Max Heß gewann mit nur einem einzigen gültigen Versuch, der aber gleichzeitig neue persönliche Bestleistung bedeutete (17,20m), sensationell Gold im Dreisprung. Die Dresdenerin Jenny Elbe und Kristin Gierisch aus Chemnitz erreichten ebenfalls das Dreisprung-Finale. Jenny landete bei ihrem besten Versuch bei 14,08m (Platz 7), Kristins 14,03m reichten für Platz 8.

Malaika Mihambo, Dr. Luis Mendoza

Nach EM-Titeln in den Altersklassen U20 und U23 flog Malaika Mihambo von der LG Kurpfalz zu ihrer ersten Medaille bei den Aktiven. Mit 6,65m gewann sie Bronze.
Fabian Heinle vom VFB Stuttgart sprang mit 7,87m auf Rang 6.
Herzliche Glückwünsche zu den Erfolgen und alles Gute für Rio!
UM

Juli 2016
Leichtathletik

Bei den Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften der Altersklasse U23 in Bochum-Wattenscheid gewann Maryse Luzolo vom Königsteiner LV den Weitsprung-Wettbewerb mit 6,54m, dabei verfehlte sie ihre persönliche Bestleistung nur knapp um drei Zentimeter. Nathalie Buschung vom TV 1861 Neu-Isenburg belegte Rang 6 mit 6,05m.
Im Finale über 200m wurde Lisa Mayer von der LG Langgönz-Oberkleen Deutsche U23-Meisterin (20,53sec).
Zweifacher Deutscher Meister wurde Constantin Schmidt (TG Obertshausen) über 400m in 46,66sec, ebenso in der 4x400m-Staffel mit der Startgemeinschaft Schlüchtern-Flieden-Obertshausen gemeinsam mit Jaakkima Rösler, Aleksi Rösler (der auch Dritter im 400m-Finale wurde) und Eric Herbert in 3:14,69min.
Bei den Damen belegte die 4x100m-Staffel der LG Eintracht Frankfurt Platz 3 in 46,48sec in der Besetzung Gianna Gartmann, Julia Gerter (die über 400m Vierte wurde), Miriam Sinning und Pauline Zimny. Ebenfalls einen dritten Platz erliefen sich über 4x400m Annika Lena Lietz, Insa Schütze, Judith Entzerath und Lara Demes (Startgemeinschaft EAG Sprintteam Hessen).
Auf Platz 3 sprang Gordon Porsch (Friedberg-Fauerbach) mit übersprungenen 5,10m im Stabhochsprung, Hendrik Nungeß (TV 1861 Neu-Isenburg) wurde ebenfalls Dritter (Speerwurf: 70,94m).
Vierte Plätze belegten Katharina Mähring von der LG Eintracht Frankfurt im Hammerwurf und Rebecca Katharina Müller (Sportclub Gelnhausen) im Diskuswurf.
Der für die LG Eintracht Franfurt startende Gianluca Puglisi wurd Fünfter im Weitsprung (7,33m). Im Hochsprung übersprang Johanna Michel (LAZ Gießen) 1,74m (höhengleich mit Rang vier), wurde aber aufgrund der Fehlversuche Sechste.
Platz 7 belegten Nicole Götz vom TV Relsen im Speerwurf (44,48m) und Mehrkämpferin Lea Menzel (TSV 1861 Neu-Isenburg) im Kugelstoßen. Außerdem wurde Lea Zweite im B-Finale über 110m Hürden.
Herzliche Glückwünsche zu den Leistungen!
UM

 

 

Fabian (re) mit Matthias Fahrig

Juli 2016
Olympiaqualifikation Turnen

Frankfurt am Main: Bei der zweiten Olympiaqualifikation der Turnerinnen und Turner konnte sich der Wetzlarer Fabian Hambüchen nach längerer Verletzungspause zumindest an drei Geräten erfolgreich zurückmelden. Für seine äußerst gelungene Reckübung erhielt Fabian die Höchstnote von 16,00 Punkten (Schwierigkeit 7,1!). Auch am Boden konnte er sich mit einer sehr sauberen Vorstellung über 15,20 Punkte freuen (6,2). Am Sprungtisch konnte Fabian seinen Yurchenko mit 2-1/2 Schrauben leider nicht in den Stand bringen, ist aber vom Deutschen Turner-Bund für die Olympischen Spiele vorgeschlagen, ebenso Marcel Nguyen, Lukas Dauser (beide Unterhaching), Andreas Toba (Hannover) und Andreas Bretschneider (Chemnitz). Als Ersatz steht der Berliner Philipp Herder bereit. Fest steht nun auch, dass Wolfgang Hambüchen eine Akkreditierung erhalten hat und diesmal seinen Sohn bei den Olympischen Spielen betreuen wird.
Bei den Turnerinnen qualifizierten sich Sophie Scheder, Pauline Schäfer (beide Chemnitz), Elisabeth Seitz, Kim Bui (beide Stuttgart) sowie Tabea Alt aus Ludwigsburg. Ersatzturnerin ist Pauline Tratz (Karlsruhe).
Die endgültige Nominierung erfolgt am Dienstag, (12.07.) durch den DOSB.
Wir wünschen viel Erfolg bei den Olympischen Spielen!
UM

Sarah Köhler

Juli 2016
Olympiaqualifikation Schwimmen

Sarah Köhler (SG Frankfurt) hat sich sowohl über 800m als auch über 400m Freistil bei den German Open in Berlin endgültig für die Olympischen Spiele qualifiziert. Näheres findet sich auf der Seite des HSV. Der OSPH gratuliert und drückt für Rio die Daumen!
KC

Pascal Brendel

Juli 2016
Carl-von-Weinberg-Schüler erfolgreich

Am ersten Juliwochenende waren die Athleten der Carl-von-Weinberg-Schule erfolgreich.
Pascal Brendel holte bei den Deutschen Jugendmeisterschaften im Gerätturnen 5 Medaillen. Er wurde Deutscher Vizemeister im Mehrkampf und erturnte Gold an Boden und Barren sowie Bronze an den Ringen und am Pauschenpferd.
Beim Internationalen Filder Pokal im Trampolinspringen in Ruit gab es Medaillen für Darion Wren, Niklas Oellig und Jan Dannenberg.
Allen erfolgreichen Nachwuchssportlern Herzlichen Glückwunsch!
KC

Juni 2016
Erfolgreiches Leichtathletik-Wochenende

Beim 20. Mehrkampf-Meeting in Ratingen bestätigte Carolin Schäfer (TV Friedrichstein) ihre hervorragende Form. Mit 6.476 Punkten musste sie sich nur der Britin Jessica Ennis-Hills (6.733 Punkte) geschlagen geben. Die überglückliche Carolin Schäfer bedankt sich auf ihrer Facebook-Seite bei allen Unterstützern und insbesondere ihrem Trainer Jürgen Sammert. Mit neuen Bestleistungen konnte sie die Wurfdisziplinen (Kugelstoßen und Speerwurf) jeweils als Erste abschließen. Besonders erfreulich: im Speerwurf übertraf sie mit 50,73m zum ersten mal die 50-Meter-Marke. Wir wünschen weiterhin viel Erfolg auf dem Weg Richtung Rio!
KC

Betty Heidler in Kassel

Juni 2016
Deutsche Meisterschaften Leichtathletik

Die hessischen Starter/innen haben bei den 116. Deutschen Meisterschaften in Kassel gute Leistungen gezeigt und insgesamt 12 Podestplätze erzielt. Souveräne Deutsche Meisterinnen wurden Gesa Felicitas Krause im 3.000m Hindernislauf und Betty Heidler im Hammerwurf (beide LG Eintracht Frankfurt). Lisa Mayer (LG Langgöns/Oberkleen) wurde sowohl im 100m-Lauf als auch über die doppelte Strecke Zweite. Ebenfalls Zweite über die 400m Hürden wurde Eileen Demes vom TV Neu-Isenburg. Weitere zweite Plätze gingen an Homiyu Tesfaye (1500m), Garland Porter und Kathrin Klaas (beide Hammerwurf), die alle für die LG Eintracht Frankfurt starteten. Je ein dritter Platz ging an Marc Reuther (800m, Wiesbadener LV), Diana Sujew (1500m, LG Eintracht Frankfurt), Maryse Luzolo (Weitsprung, Königsteiner LV). Wir gratulieren! Ein Resümee aller hessischer Teilnehmer/innen findet sich auf der Seite des HLV.
KC

Christian Reichert

Juni 2016
Olympiaqualifikation Freiwasser

Christian Reichert (SC Wiesbaden) hat sich über die 10-km-Distanz für die Olympischen Spiele in Rio qualifiziert. Im portugiesischen Setubal musste er sich mit einer Zeit von 1:52:20.4 nur dem Chinesen Lijun Zu geschlagen geben. Herzlichen Glückwunsch!
KC

Juni 2016
Olympiaqualifikation Schwimmen

Bereits zwei hessische Schwimmer haben sich für die Olympischen Spiele in Rio qualifiziert: Jan-Philip Glania (SG Frankfurt) und Marco Koch (DSW Darmstadt) haben sich das Ticket nach Südamerika gesichert. Marco Koch ist als Mitglied des Eliteteams für Rio qualifiziert, während Jan-Philip Glania die bereits bei den Deutschen Meisterschaften erbrachten Normen bestätigen musste. Dies ist ihm gleich auf der ersten Station der Mare-Nostrum-Tour in Monte Carlo am vergangenen Wochenende über 100m und 200m Rücken geglückt. Die offizielle Nominierung erfolgt nach den German Open in Berlin vom 05.-08. Juli 2016. Auf dem Foto sind alle bisher qualifizierten Schwimmerinnen und Schwimmer zu sehen: Paul Biedermann (Eliteteam), Johannes Hintze, Dorothea Brandt, Jan-Philip Glania und Marco Koch. Herzlichen Glückwunsch; wir wünschen eine gute Olympiavorbereitung und drücken die Daumen für Rio!
KC

Juni 2016
Basketball

Die FRAPORT SKYLINERS konnten das 16-jährige Toptalent Isaac Bonga für die nächsten 4 Jahre für sich gewinnen. Der junge Basketballspieler wird in dieser Zeit im Haus der Athleten (Sportinternat des OSPH) wohnen und neben dem Sport Gelegenheit zum Absolvieren eines Schulabschlusses haben. Hier gibt es einen ausführlichen Bericht.
KC

Juni 2016
Olympiaqualifikation Rudern

Auf dem Rotsee in Luzern konnte der Leichte Vierer ohne Steuermann die letzte Chance zur Qualifikation zu den Olympischen Spielen nutzen. Aus Hessen mit dabei sind der 21-jährige Lucas Schäfer aus Marburg (Rudern und Sport Steinmühle e.V.) und Jonathan Koch (Frankfurter Rudergesellschaft "Germania" 1869 e.V.). Ersatzmann für den Leichten Vierer ohne Steuermann ist der ebenfalls bei der "Germania" rudernde Sven Keßler.
Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg in Rio!
KC

 

Mai 2016
Neue Bestleistung für Carolin Schäfer

Die hessische Siebenkämpferin Carolin Schäfer (TV Friedrichstein) hat beim traditionellen Mehrkampfmeeting in Götzis (Österreich) mit 6557 Punkten ihre alte persönliche Bestmarke überboten und damit die Norm für die Olympischen Spiele (6200 Punkte) deutlich übertroffen. Insgesamt wurde sie Dritte hinter Vize-Weltmeisterin Brianne Theisen-Eaton aus Kanada und Laura Ikauniece-Admidina (Lettland). Nicht ganz zufrieden war Claudia Rath (LG Eintracht Frankfurt), die mit einer Muskelverhärtung zu kämpfen hatte und dadurch teilweise unter ihren Möglichkeiten blieb. Aber auch sie hat trotzdem mit 6290 Punkten die erforderliche Punktzahl erreicht, was am Ende Rang 7 bedeutete. Tainer Jürgen Sammert darf sehr zufrieden sein, dass zwei Athletinnen aus seiner Trainingsgruppe die Olympia-Norm bereits abgehakt haben.
Bitter dagegen war das Ausscheiden von Zehnkämpfer Jan Felix Knobel (Königsteiner LV) nach drei ungültigen Versuchen im Weitsprung. Für ihn gilt es jetzt, beim Meeting in Ratingen am 25./26. Juni die Olympia-Norm zu erfüllen (8200 Punkte).
Die Frankfurter Hindernisläuferin Gesa Felicitas Krause hat beim Diamond League-Meeting am Samstag in Eugine gezeigt, dass sie in diesem Sommer den deutschen Rekord angreifen kann (9:18,54 min). Mit 9:22,33 Minuten im ersten 3.000-Meter-Hindernis-Rennen des Sommers bot sie einen starken Saisonstart, die Olympia-Norm (9:45,00 min) war nur Formsache.
UM

Mai 2016
Deutsche Meisterschaften Schwimmen

Bei den Deutschen Meisterschaften auf der Langbahn (gleichzeitig erster Teil der Olympiaqualifikation) konnten sich die hessischen Schwimmerinnen und Schwimmer gut positionieren. Plätze auf dem Podest sicherten sich:

Marco Koch, DSW Darmstadt (1. Platz 100m Brust, 1. Platz 200m Brust)
Marco Di Carli, SG Frankfurt (1. Platz 50m Rücken, 3. Platz 100m Rücken)
Jan-Philip Glania, SG Frankfurt (1. Platz 100m Rücken, 1. Platz 200m Rücken)
Alexander Kunert, SV Gelnhausen (1. Platz 200 Schmetterling)
Philipp Forster, SG Frankfurt (2. Platz 200m Lagen)
Sarah Köhler, SG Frankfurt (2. Platz 200m Freistil, 1. Platz 400m Freistil, 1. Platz 800m Freistil)
Jenny Mensing, SC Wiesbaden (3. Platz 100m Rücken, 3. Platz 200m Rücken)
Julia Mrozinski, SG Frankfurt (3. Platz 200m Schmetterling, 2. Platz 400m Lagen)

Den ersten Teil der Olympiaqualifikation sicherten sich mit der Erfüllung der Normzeiten Jan-Philip Glania über 100m und 200m Rücken sowie Sarah Köhler über 400m und 800m Freistil. Weitere Informationen findet man auf der Seite des Hessischen Schwimmverbandes.
Allen Athleten herzlichen Glückwunsch und alles Gute für die weitere Olympiavorbereitung!
KC

Mai 2016
Gold für Yannik Hofmann

Der für Wiesbaden startende Yannik Hofmann hat am letzten Tag des Junioren-Weltcups der Sportschützen in Suhl das Skeetschießen der Junioren gewonnen. Der 19-Jährige, der in der Qualifikation mit 122 Treffern wie der Brite Jack Fairclough am besten getroffen hatte, setzte sich im Medaillenmatch um Gold gegen Nicolas Vasiliou aus Zypern mit 13:12 Treffern durch. Bronze ging an Alexey Belov aus Russland.
In der Mannschaftswertung ging Gold mit 358 Treffern an Dänemark vor Finnland und Russland. Deutschland I (336) mit Hofmann, Paul Zours und Felix Raab wurde Zehnter.
Wir gratulieren zu den Erfolgen.
Quelle: Michael Eisert (Deutscher Schützenbund)
UM

Das erfolgreiche Tischtennis Aufgebot der Carl von Weinberg Schule (CvW)

Mai 2016
Zweimal Gold bei JTFO

Beim Frühjahrsfinale des Schulwettbewerbs "Jugend trainiert für Olympia" (JTFO) in Berlin belegten die Mannschaften der Carl von Weinberg Schule in Frankfurt (Eliteschule des Sports und Partnerschule des OSP Hessen) gleich zweimal den Goldrang. Im Volleyball gewannen die Jungs der CvW im WKII gegen das Landesgymnasium für Sport aus Leipzig mit 2:0 und konnten das Bundesfinale für sich entscheiden. Mit weiteren ausgezeichneten Platzierungen glänzten die Tischtennis-Mannschaften der CvW: im WKII konnten die Jungs die Goldmedaille erringen und bei den jüngeren Jahrgängen im WKIII reichte es für Platz 2. Im Handball und Basketball waren drei weitere Teams der CvW im Einsatz und belegten jeweils Rang 7.
Der OSPH gratuliert allen erfolgreichen Nachwuchsteams zu ihren Erfolgen!
KC

Carla Nelte und Johanna Goliszewski

April 2016
Olympiaqualifikation Badminton

Bei den Individual-Europameisterschaften in La Roche-sur-Yon / Frankreich vom 26. April bis 01. Mai 2016 haben sich die Deutschen Meisterinnen im Damendoppel Carla Nelte und Johanna Goliszewski ihren Startplatz für Rio gesichert. Johanna stammt aus Hessen, war die erste Badminton-Spielerin im Haus der Athleten und an der Carl von Weinberg-Schule. Nach ihrem Abitur blieb sie noch einige Jahre am Stützpunkt in Frankfurt und begann ihr Studium, ehe sie an den BSP nach Mühlheim wechseln konnte. Im letzten Jahr schloss sie ihr Studium der Erziehungswissenschaften an der Uni Frankfurt ab. Hier geht´s zur Pressemeldung des Deutschen Badminton-Verbandes zur erfolgreichen Olympiaqualifikation. Herzlichen Glückwunsch!
KC

 

April 2016
Weltcup in Rio

Henri Junghänel (SV Rai-Breitenbach) hat beim vorolympischen Testwettkampf des Internationalen Schießsportverbandes in Rio Gold geholt. Einen ausführlichen Bericht zu seinem Erfolg findet man auf den Seiten des Deutschen Schützenbundes. Herzlichen Glückwunsch!
KC

 

Jonas Kilthau (1.v.l.) und Tobias Schad (2.v.l.) bei der Siegerehrung

April 2016
Deutsche Kleinbootmeisterschaften mit Leistungsüberprüfung der JuniorInnen

Bei den Deutschen Kleinbootmeisterschaften und der gleichzeitig stattfindenden Leistungsüberprüfung der Junioren in Köln zeigten die hessischen Ruderer gute Leistungen.

Eine Sensation  gelang dem Offenbacher Maximilian Fränkel: dass er physisch in Top-Form ist und auf dem Ergometer  zu den besten Ruderern in Deutschland  gehört, hatte er vor zwei Wochen bei einer Überprüfung des Deutschen Ruderverbandes auf dem Ergometer bewiesen. Dort machte er mit der besten Zeit unter allen Skullern auf sich aufmerksam. Auf der Langstrecke noch mit einer Platzierung im Mittelfeld wollte er es vergangenes Wochenende allen zeigen. Unter seinen Gegnern waren keine geringeren als die meisten  Olympiakandidaten. Bereits mit seinem Sieg im Vorlauf überraschte er die Konkurrenz. Und dabei sollte es nicht bleiben: über einen zweiten Platz im Viertelfinale und einen dritten Platz im Halbfinale führte ihn sein Weg in das Finale der besten sechs Ruderer Deutschlands. Dabei schlug er einige Olympiaaspiranten aus dem Rennen um die Medaillen. Im A-Finale fuhr Maximilian Fränkel ein beherztes Rennen, das er als 5. beendete. Ein Ergebnis, das nicht nur seinen Trainer und ihn überraschte, sondern auch den gesamten Trainerstab des Deutschen Ruderverbandes, die sich nun zusammensetzen und über den weiteren Verlauf der Nominierung  für die Olympischen Spiele neu beraten werden.

Mit der Silbermedaille belohnt wurden Jonas Kilthau (Frankfurter RG Germania) und Tobias Schad (Mühlheimer RV). Über einen ersten Platz im Vorlauf und Halbfinale qualifizierten sie sich für das A-Finale. Dort  lieferten sie sich ein spannendes Duell, das sie letzten Endes als Zweite beendeten.

Schnell unterwegs war an diesem Wochenende auch die Frankfurter Sportlerin des Jahres 2015, Kathrin Thoma. Jeweils Rang 2 im  Vorlauf und Viertelfinale und Platz 3 im Halbfinale bedeutete für sie den Einzug in das A-Finale, wo sie allerdings nicht über einen 6. Platz hinauskam. Welche Auswirkung dieses Ergebnis auf den weiteren Verlauf der Top-Skullerin hat, wird sich im Laufe der Woche klären.

Das gleiche gilt für Nico Merget und Lukas Duhnkrack (beide Frankfurter RG Germania). Nach einem spannenden Kampf belegen sie am Ende Platz 2 im kleinen Finale, was Gesamtplatz 8 bedeutet. Auch hier muss über die weitere Vorgehensweise noch beraten werden.

Bei den leichten Skullern unterwegs war an diesem Wochenende aus hessischer Sicht nur Johannes Ursprung ( Frankfurter RG Germania), der mit Rang 8 ebenfalls ein sehr gutes Ergebnis ablieferte.

Zudem waren noch einige U23-Ruderer gut unterwegs: Sophia Krause (Limburger Club für Wassersport) und Charlotte Meinen (Hanauer RC Hassia), die beide dem jüngsten startberechtigten Jahrgang angehören, fuhren mit Platz 7 (2. Platz im U23 Bereich) und Platz 13 (7. Platz U23) gute Ergebnisse im leichten Frauen-Einer ein. Juliane Faralisch (Frankfurter RG Germania) belegte in der offenen Gewichtsklasse Gesamtplatz 11 (4. Platz U 23). Isabel Taeuber und Svenja Schomburg (Hanauer RC Hassia ) erruderten sich Rang  9 (8. Platz U23). Ebenfalls gut unterwegs war Johannes Lotz (Hanauer RG). In einem starken Feld fuhr er auf den 6. Platz im U23-Bereich.

Michel Zörb (Gießener RG) belegte mit seinem Partner aus Aschaffenburg im Zweier-Ohne im E-Finale Platz 2, was in der U23-Wertung Rang 12 bedeutet. Marc Weber (Gießener RC Hassia) startete im Einer der Senioren, er beendete das Wochenende mit Rang 3 im E-Finale.

Ferner fand parallel zur Deutschen Kleinbootmeisterschaft die erste Leistungsüberprüfung der Junioren (U19) statt.

Leo Schwartzkopff (Frankfurter RG Germania) konnte im Einer einen sehr guten 5. Platz im A-Finale errudern. Sein Vereinskamerad Carsten Dehler belegte Rang 2 im C-Finale.

Bei den Juniorinnen erreichte Wiebke Hanack (Hanauer RC Hassia) den 6. Platz im B-Finale, Emma Samek, ebenfalls aus Hanau, fuhr auf Rang 3 im D-Finale.

Tom Hinrichs (Limburger Club für Wassersport) und Yannick Burg (Frankfurter RG Germania) lieferten mit Platz 3 im B- Finale eine solide Leistung ab. Im C-Finale überquerten Nils Krause und Felix Wüst (beide Limburger Club für Wassersport) die Ziellinie als fünftes Boot.

Im Juniorinnen Zweier-Ohne fuhren Leonie Bergé (Offenbacher RG Undine) und Allegra Gärtner (Hanauer RC Hassia) auf Platz 4 im B-Finale.

Für die Junioren geht es Anfang Juni bei der zweiten Rangliste in Hamburg zur Sache: hier wird sich dann zeigen, welche Sportler die deutschen Farben bei der Junioren-WM in Rotterdam vertreten werden.

Wie bereits oben geschrieben steht bei den Senioren noch lange nichts fest. Im Laufe dieser Woche wird sich zeigen, wie es für die einzelnen Sportler weitergeht.

Seitens der U23-Ruderer ist die zweite Kleinbootüberprüfung Ende Mai der nächste wichtige Wettkampf.
Sophia Krause
KC

Kristin Gierisch und Max Hess - hier Bildreihen von den Deutschen Hallenmeisterschaften

März 2016
Hallen-WM in Portland

Die deutschen Leichtathleten waren bei der WM in Portland äußerst erfolgreich. Kristin Gierisch und Max Hess (beide LAC Erdgas Chemnitz) konnten ihre Wettkämpfe im Dreisprung jeweils als Vize-Weltmeister bzw. Vize-Weltmeisterin beenden. Kristin Gierisch sprang im fünften Versuch 14,30 Meter und Max Hess konnte seine neue persönliche Bestweite von 17,14 Metern gleich zweimal (4. und 6. Versuch) abrufen. Beide werden seit vielen Jahren am OSP Hessen trainingswissenschaftlich betreut. Die Sportart Leichtathletik wird von uns zum einen im Rahmen der Athletenbetreuung am Bundesstützpunkt-Frankfurt und zum anderen im Rahmen der Spezialbetreuung der A-, B-, C- und D/C-Kaderathleten des Deutschen Leichtathletik Verbandes bei zentralen Maßnahmen der Disziplinen Weitsprung, Dreisprung, Hammerwurf und Mehrkampf unterstützt. Im Weitsprung der Frauen gingen Alexandra Wester (ASV Köln) und Xenia Stolz (Wiesbadener LV) an den Start. Alexandra Wester wurde mit 6,67 Metern Sechste; Xenia Stolz hatte Probleme mit dem Anlauf und konnte sich mit 6,37 Meterrn leider nicht für das Finale qualifizieren (Platz 12). Bei den Mehrkämpfern gab es erneut eine Überaschung: Mathias Brugger (SSV Ulm) konnte mit 6126 Punkten die Bronzemedaille erringen! Tim Nowak (ebenfalls SSV Ulm) und Celina Leffler (SSC Koblenz-Karthause) hatten in Portland ihren ersten Einsatz für die A-Nationalmannschaft im Sieben- bzw. Fünkfkampf. Tim Nowak erreichte mit 5832 Punkten Rang 7 und Celina Leffler wurde als zweitjüngste im Feld mit 4181 Punkten Elfte. 

Allen Athleten/Athletinnen unsere herzlichsten Glückwünsche!
KC

Bildreihe von Maryses bestem Sprung

Februar 2016
Deutsche Hallenmeisterschaften

Mit neuer persönlicher Bestleistung von 6,51m wurde Maryse Luzolo (Königsteiner Leichtathletikverein) Deutsche Hallen-Vizemeisterin im Weitsprung.
Ebenfalls Platz 2 belegte Lisa Mayer (LG Langgöns-Oberkleen) über 200m. Nachdem sie schon im Vorlauf mit neuer persönlicher Bestleitung (23:61s) glänzte, gewann sie den zweiten Zeitendlauf mit einer erneuten Steigerung auf 23:30s. Ähnlich stark präsentierte sich Lisa über 100m:einer Saisonbestleistung im Vorlauf (7:42s) ließ sie im Zwischenlauf mit 7:33s eine neue persönliche Bestleistung folgen, die sie im Finale nochmals steigern konnte (7:31s). Das reichte am Ende für Rang 5.
Im Hochsprung wurde Ariane Friedrich (LG Eintracht Frankfurt) bei ihrem Comeback nach Verletzung und Babypause mit übersprungenen 1,86m Dritte.
Gianluca Puglisi, ebenfalls LG Eintracht Frankfurt, wurde im Weitsprung mit neuer Bestmarke vom 7:49m Fünfter. Vereinskamerad Nico Sonnenberg belegte über 1500m Platz 5 (3:52,79min). Marc Reuther vom Wiesbadener LV wurde über 800m Siebter (1:52,29min).
Herzlichen Glückwunsch zu den Erfolgen.
UM

Februar 2016
Claudia Rath zweifache Hochschulmeisterin

Bei den Deutschen Hallen-Hochschulmeisterschaften in der Leichtathletik in Frankfurt-Kalbach hat die Frankfurterin Claudia Rath die Titel im Hochsprung (1,80 Meter) und über 60m Hürden (8.48 Sekunden) gewonnen. Im Weitsprung siegte Maryse Luzolo mit 6,43 Metern und näherte sich damit ihrer persönlichen Bestleistung. Sprinterin Lisa Mayer gewann über 60 Meter in 7,42 Sekunden. Jan Felix Knobel sicherte sich den Titel im Kugelstoßen (15,91m), und Dennis Hutterer aus Darmstadt gewann im Hochsprung mit übersprungenen 2,05 Metern.
Herzlichen Glückwunsch zu den Erfolgen!
UM

 

Februar 2016
Dimitrij Ovtcharov gewinnt Euro-Top 16

Bei dem kontinentalen Traditions-Turnier (bis 2013 "Euro Top 12") hat Dimitrij Ovtcharov seine Führungsposition in Europa erfolgreich unter Beweis gestellt. Dima ist Europameister 2013 und 2015, European Games-Sieger 2015 und Euro Top 16-Gewinner 2015. 2016 besiegte er im Finale den Portugiesen Joaro Monteiro in 4:2 Sätzen.
Herzlichen Glückwunsch!
UM

Januar 2016
Hessische Hallenmeisterschaften

Bei den Hessischen Hallenmeisterschaften in Kalbach starteten die hessischen Leichathletinnen und Leichtathleten mit guten Leistungen in die Saison. Ausführliche Berichte zu den beiden Wettkampftagen finden sich auf der Seite des HLV.
KC

Dezember 2015
Marco Koch Doppel-Europameister

Erfolgreichster deutscher Schwimmer bei den Kurzbahn-Europameisterschaften in Netanya/Israel war einmal mehr der Darmstädter Marco Koch. Nach dem souveränen Sieg auf seiner Paradestrecke 200m Brust am Donnerstag legte er zwei Tage später über 100m Brust nach. In beiden Disziplinen schwamm er neue Deutsche Rekorde und über 200m Brust verfehlte er den Weltrekord denkbar knapp nur um 0,05 Sekunden. Zudem schwamm er in der 4x50m Mixed-Lagenstaffel, die den 5. Platz belegte, sowie in der 4x50m Lagenstaffel der Herren (6. Platz). Der Rückenschwimmer Jan-Philip Glania von der SG Frankfurt hatte vier Einsätze. Neben dem 5. Platz mit der 4x50m Mixed-Lagenstaffel erreichte er jeweils über 100m und 200m Rücken das Finale, welches er als Siebter bzw. Fünfter abschloss. Auch Jenny Mensing vom SC Wiesbaden erreichte die Finals über 100m und 200m Rücken. Über 100m Rücken wurde sie Achte und über 200m Rücken verpasste sie das Podest als Vierte nur knapp.  

Wir gratulieren zu den tollen Leistungen und wünschen eine erfolgreiche Olympiavorbereitung!
KC

November 2015
Deutsche Kurzbahnmeisterschaften

Bei den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften im Schwimmen vom 19.-22. November 2015 in Wuppertal schnitten die hessischen Aktiven hervorragend ab. Mit insgesamt 8 Titeln konnte ebenso oft die Norm für die EM in Israel im Dezember unterboten werden. Marco Koch vom DSW Darmstadt siegte in seiner Paradestrecke 200m Brust ebenso wie in 100m Brust und 400m Lagen (hier mit neuem deutschen Rekord). Jan-Philipp Glania von der SG Frankfurt gewann die Titel in allen drei Rückenstrecken (50m, 100m und 200m) und Jenny Mensing (SC Wiesbaden) wurde Erste über 100m und 200m Rücken. Weitere Medaillen erkämpften sich Reva Foos (Silber über 400m Freistil) und Julius Flohr (Silber über 100m Lagen), beide vom DSW Darmstadt. Marco di Carli von der SG Frankfurt belegte zwei Dritte Plätze (50m Rücken und 100m Rücken).

Neben den bewährten Kräften konnten sich viele Nachwuchathleten des HSV Perspektivteams in Wuppertal gut positionieren. Auch bei den Staffelwettbewerben mischten die Schwimmer und Schwimmerinnen der hessischen Vereine bei der Medaillenvergabe mit. Mehr dazu auf den Seiten des Hessischen- und des Deutschen Schwimm-Verbands.
Allen Beteiligten herzlichen Glückwunsch!
KC

November 2015
Deutsche Mannschafts-meisterschaften Trampolin

Bei den deutschen Mannschaftsmeisterschaften der Landesturnverbände bzw. der Vereinsmannschaften waren die Schüler der Carl-von-Weinberg-Schule erfolgreich. Unser Glückwunsch geht  an Olaf Neidhardt, Niklas Oellig, Darion Wren, Jan Danneberg und Sascha Kaverin. Besonders erfreuliche Ergebnisse gab des bei der DM der Landesturnverbände. Hier holten Olaf und Niklas jeweils mit ihren Teams in den Altersklassen 14/15 bzw. 16-18 Gold!
KC

Foto: Christiane Eckhard

November 2015
Deutschlandpokal Nachwuchsturner

Die hessischen Nachwuchsturner waren beim Deutschland-Pokal in Heilbronn so erfolgreich wie nie und setzten sich in der Gesamtwertung als bester Landesturnverband durch. Mit einem sechsten (AK 15-18), zwei dritten (AK 13/14 und AK 11/12) und einem ersten Platz (AK 09/10) konnten die jungen Aktiven des HTV die Turner aus Berlin und Schwaben hinter sich lassen. Besonders hervorzuheben sind die Leistungen der 9-10 jährigen Jungs: Simon Riegel, Gabor Sutterlüty, Jukka Ole Nissinen und Niclas Eckhard konnten sich mit tollen Leistungen einen Vorsprung von fast 4 Punkten erturnen! Mehr zum Deutschlandpokal hier.
KC

Oktober 2015
Weltcup-Gesamtsieg

Christian Reichert vom SC Wiesbaden hat in Hongkong den Gesamtweltcup über 10km Freiwasserschwimmen gewonnen. Nachdem er in den vergangenen Jahren dreimal Gesamtzweiter geworden war, ist ihm in diesem Jahr beim Finale mit einem Sieg im letzten Rennen der Weltcup-Gesamtsieg gelungen. Mehr dazu auf der Seite des Deutschen Schwimm-Verbands.
Herzlichen Glückwunsch zu diesem großen Erfolg!
KC

Oktober 2015
Ovtcharov verteidigt EM-Titel

Mit einem 4:1- Sieg über den Portugiesen Marcos Freitas hat der Weltranglisten-Fünfte Dimitrj Ovtcharov bei den Europameisterschaften in Jekaterinburg (RUS) in einem hochklassigen Finale seinen Titel von 2013 erfolgreich verteidigt. Nachdem die Mannschaft in Abwesenheit des verletzten Timo Boll Silber im Team-Wettbewerb gewonnen hatte, ist dies für den Olympiadritten "Dima" das insgesamt achte EM-Gold. Das erfolgreiche Team des DTTB wurde von den OSP-HESSEN-Physios Annette Zischka und Peter Heckert rund um die Uhr hervorragend betreut.
Herzlichen Glückwunsch zu den Erfolgen!
UM

September 2015
Gold für CvW-Leichtathletinnen

Das Leichtathletik-Mädchen-Team der Carl-von-Weinberg-Schule aus Frankfurt (Eliteschule des Sports; Partnerschule des OSP Hessen) konnte in der vergangenen Woche das Bundesfinale des schulsportlichen Wettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ in Berlin für sich entscheiden. Unter den 16 teilnehmenden Teams, waren die Frankfurterinnen der Wettkampfklasse 2 (WK2) nach den ersten drei Disziplinen zunächst nur auf Platz fünf, konnten sich aber durch herausragende Leistungen u.a. von den U18WM-Teilnehmerinnen Mona Gottschämmer (Hochsprung 1,73m) und Elena Kelety (Weitsprung 5,68m) auf den ersten Platz nach vorne schieben. Die abschließende Staffel schien zunächst nur noch „Formsache“ und es galt mit sicheren Wechseln den Sieg fest zu machen. Dass Sport manchmal unberechenbare Momente hat, zeigte sich dann durch die Disqualifikation der ersten Staffel, da der Wechselraum beim Stabwechsel überlaufen wurde. Die zweite Staffel des Mädchenteams behielt die Nerven und lief glücklich ins Ziel. Aufgrund der Disqualifikation war bis zur abschließenden Siegerehrung nicht klar, ob es für die Frankfurterinnen reichen würde. Erst beim Verkünden des Silber- und Goldplatzes war der Jubelschrei des Teams im gesamten Stadion zu vernehmen. Dominic Ullrich, der betreuende Lehrertrainer, fasste den Erfolg folgendermaßen zusammen: „Die größte Leistung heute, war die, dass alle füreinander da waren, an sich geglaubt und gekämpft haben, EIN TEAM waren!“
Die weiteren hessischen Teams aus Bensheim (WK3 Mädchen), Bergstraße (WK3 Jungen) und Bad-Soden/Allendorf (WK2 Jungen) erreichten einen guten achten Platz.
Vielen Dank an CvW-Lehrertrainer Dominic Ullrich für den Bericht.

Gold auch für die CvW-Fußballerinnen

Die Fußballerinnen der Carl-von-Weinberg-Schule gewinnen nach herausragender Leistung in der Wettkampfklasse (WK) III die Goldmedaille beim Bundesfinale in Berlin. Dramatischer konnte das Finale kaum laufen. Erst in der Schlussminute konnte durch Natascha Latincic der 1:0 Siegtreffer gegen das Sportgymnasium aus Jena erzielt werden. Nach dem letztjährigen Gewinn der Goldmedaille in der WK II bringen unsere Fußballerinnen somit zum zweiten Mal hintereinander Gold mit aus Berlin. Bei der abschließenden Siegerehrung in der Max-Schmeling-Halle gab es dementsprechend auch kein Halten mehr. Neben den sportlichen Aktivitäten konnten die Fußballerinnen im Rahmen ihres Berlinaufenthaltes auch einige der zahlreichen Sehenswürdigkeiten Berlins erkunden.
Die Mannschaft:
Feline Abbo, Pia Berthel, Diana Marcellino, Carina Jager, Hannah Klinke, Emily Kraft, Natascha Latincic, Chiara Magliari, Anna Martorana und Emily Riemer

Beim DFB-Schulfußball- Cup (Bundesfinale in Bad Blankenburg) belegte das  Team der CvW in der Wettkampfklasse IV einen tollen vierten Platz.
Nach drei deutlichen Siegen in der Vorrunde zogen unsere Fußballerinnen mit neun Punkten souverän ins Viertelfinale ein. Im Viertelfinale schlugen unsere Mädels die Hamburgerinnen mit 6:1.
Im Halbfinale unterlagen sie anschließend den späteren Siegerinnen aus Lingen knapp mit 1:2. Im Spiel um Platz 3 zogen unsere Mädels nach großem Kampf im 9m-schießen gegen das Pascal Gymnasium Münster mit 5:6 leider den Kürzeren. Alles in allem war der Auftritt unserer Fußballerinnen dennoch ein voller Erfolg. Die Abschlussveranstaltung trug letztendlich dazu bei, dass man das Bundesfinale mit einem Happy End ausklingen ließ.
Die Mannschaft:
Camilla Küver, Laura Marques, Laura Wieder, Karima Marhabi, Julia Storch, Leonie Gosch, Celine Büttner, Jamila Tcha Djobo, Nele Kegler und Kim Priesnitz
Vielen Dank an Lehrertrainer Niko Arnautis sowie Sportkoordinator Frank Thierolf für die Berichte.

Zwei Vierte Plätze für die CvW-Schwimmerinnen und Schwimmer

Sieben der neun CvW-Mädels, die den WK III bestritten, konnten im vergangenen Jahr den Titel der WK IV gewinnen. Demnach war das selbstgesteckte Ziel der jungen Damen erneut einen Bären nach Frankfurt zu holen. Hoch motiviert gingen die Damen in den Wettkampf und erzielten bereits am ersten Tag sieben persönliche Rekorde und drei Staffelbestzeiten. Am zweiten Tag knüpften die Mädchen an die Leistungen des Vortages an, mussten jedoch nach einem sehr guten Wettkampf erkennen, dass die Konkurrenz aus Potsdam, Berlin und Magdeburg leider etwas stärker war und somit „nur“ die Holzmedaille blieb.
Die Lehrertrainer Volker Kemmerer und Richard Kursch gaben den jungen Männern der CvW im WK IV vor allem folgendes mit auf den Weg durch die Titelkämpfe: „Spaß haben und kämpfen!“ Dieses Motto nahm sich die Männermannschaft der Carl-von-Weinberg-Schule zu Herzen und zeigte sehr gute Leistungen. Bereits nach dem ersten Wettkampf war klar, dass man um den dritten Rang mitkämpfen wollte. Nach weiteren sehr guten Leistungen in den folgenden Wettkämpfen fehlten gerademal 1,65 Sekunden zur Bronzemedaille. Dennoch konnten die Junges mit einem hervorragenden vierten Platz zufrieden sein. (Volker Kemmerer)
Die Georg Büchner-Schule aus Darmstadt wurde in der WK IV der Mädchen Fünfter. Im WK III der Jungen belegte die Elly-Heuß-Schule aus Wiesbaden ersatzgeschwächt (die älteren Schwimmer waren bei einem Spanien-Austausch) Platz 14. Im Wettkampf "Jugend trainiert für Paralympics" erkämpfte sich die Karl-Preising-Schule aus Bad Arolsen den 9. Platz.

Der OSP Hessen gratuliert den "Gold-Mädels" sowie den anderen gut platzierten Nachwuchs-Teams zu ihren Erfolgen.
UM

 

September 2015
Fabian Hambüchen ist erneut Deutscher Meister

Bei den 82. Deutschen Meisterschaften der Turner in Gießen ist Fabian Hambüchen (TSG Niedergirmes) zum neunten Mal Deutscher Meister im Mehrkampf geworden. Mit 88,100 Punkten siegte der Wetzlarer trotz eines Sturzes am Reck souverän mit mehr als drei Punkten Vorsprung auf den Zweitplatzierten Andreas Toba (Hannover) und fast fünf Punkten auf den Dritten Christopher Jursch (Cottbus). Bei den Gerätfinals sicherte "Fabi" sich noch die Titel am Boden und an seinem Paradegerät, dem Reck (diesmal ohne Sturz). An den Ringen wurde er Dritter, am Barren Vierter. Damit hat Fabian insgesamt 36 Deutsche Meister-Titel gewonnen und lässt Eberhard Gienger und Klaus Köste (jeweils 34 Titel) hinter sich.
Der ebenfalls für Niedergirmes startende Fabian Lotz turnte einen soliden Wettkampf und belegte am Ende wie im vergangenen Jahr Platz 10.
Herzliche Glückwünsche zu den Erfolgen.
UM

Gold für Katrin (rechts)

September 2015
Weltmeisterschaften im Rudern

Bei den Weltmeisterschaften im Alpensee Aiguebelette (Frankreich) haben hessische Ruderer zweimal Gold, einmal Silber und einmal Bronze gewonnen.
Zu Gold ruderte Katrin Thoma  von der Frankfurter Rudergesellschaft 'Germania' 1869 e.V. im leichten Doppelvierer.

Gold für Tobias (6. von links)

Ebenfalls Gold gewann Tobias Schad vom Mühlheimer Ruderverein 1911 e.V. im leichten Achter. Roman Acht (Limburger Club für Wassersport 1895/1907 e.V.) ruderte im leichten Doppelvierer zur Silbermedaille. Auf dem Bronze-Rang kam Jonas Kilthau von der Frankfurter Rudergesellschaft 'Germania' 1869 e.V. mit seinem Partner Matthias Arnold (Hannover) im leichten Zweier ohne Steuermann ins Ziel.

Olympiaquali für Valentin (2. v. rechts)

Valentin Luz (Frankfurter Rudergesellschaft 'Germania' 1869 e.V.) gelang als Sieger des B-Finales (damit insgesamt Platz 7) die direkte Olympiaqualifikation in der Klasse Para-Mixed-Vierer mit Steuermann. In der Klasse Para-Einer ruderte Johannes Schmidt (Offenbacher RG Undine) auf Platz 10. Den Sieg im C-Finale und damit den 13. Platz errangen Sven Keßler und Jonathan Koch von der Frankfurter Rudergesellschaft 'Germania' 1869 e.V. im leichten Vierer ohne Steuermann.
Wir gratulieren zu den tollen Leistungen und Medaillen und wünschen eine erfolgreiche Olympiavorbereitung.
UM/BB

September 2015
EM Rollstuhlbasketball

Bei der Rollstuhlbasketball-EM in Worcester waren sowohl die deutschen Damen als auch die deutschen Herren sehr erfolgreich.

Die Basketballerinnen konnten sich im Finale gegen die favorisierte Mannschaft aus den Niederlanden durchsetzen und wurden mit 72:62 (39:31) Europameister.

Die Herren spielten um Platz drei ebenfalls gegen die Niederlande und sicherten sich mit 74:56 (30:30) die Bronzemedaille. Europameister wurde Großbritannien vor der Türkei.

Beide deutsche Teams haben sich durch ihr starkes Abschneiden die Tickets für die Paralympics in Rio de Janeiro im nächsten Jahr gesichert. Herzlichen Glückwunsch und alles Gute für 2016!
KC

August 2015
WM-Bronze für Gesa Krause

In neuer persönlicher Bestzeit (9:19:25min) ist Gesa Felicitas Krause von der LG Eintracht Frankfurt sensationell zur Bronzemedaille gelaufen. Damit erfüllte sich die 23-jährige bei den Weltmeisterschaften in Peking - nach mehreren Höhentrainingslagern auf den Punkt in Topform - den Traum von einer Medaille.

Nach dem letzten Hindernis wurde es ein ganz enges Rennen im Kampf um die Medaillen, und Gesa konnte sich nur 1/100sec hinter der Zweitplatzierten Habiba Ghribi aus Tunesien Bronze sichern. Es gewann die Kenianerin Hyvin Kiyeng Jepkemoi in 9:19:11min.

Gesas Vereinskameradin Claudia Rath gelang zuvor der Erfolg mit Platz fünf im Siebenkampf. Besonders im Weitsprung konnte Claudia ihre Stärke ausspielen, ihr gelang mit 6,61m der weiteste Sprung in der gesamten Konkurrenz. Großes Pech hingegen hatte hier Carolin Schäfer (TV Friedrichstein - Alt Wildungen), die nach drei ungültigen Versuchen zwar noch zum Speerwurf antrat, aber auf die abschließenden 800m verzichtete. Die Leverkusenerin Jennifer Oeser meldete sich nach ihrer Babypause in der Weltspitze zurück, sie wurde mit 6308 Punkten Zehnte. Gold holte sich - ebenfalls beim Comeback nach einer Babypause - die Olympiasiegerin vom London 2012 Jessica Ennis-Hill (GBR) mit 6669 Punkten.

Hammerwerferin Kathrin Klaas von der LG Eintracht Frankfurt war nach durchwachsenem Saisonverlauf zum Höhepunkt WM topfit und wurde mit Saisonbestleistung (73,18m) Fünfte. Betty Heidler - ebenfalls LG Eintracht Frankfurt - war nicht ganz zufrieden. Nachdem sie bei den letzten Wettkämpfen mehrfach Weiten von 75m und mehr geworfen hatte, flog ihr Hammer in Peking "nur" 72,56m - das reichte für Platz 6. Es siegte erwartungsgemäß die Weltrekordlerin Anita Wlodarczyk aus Polen. In ihrer Serie hatte sie zwei Würfe jenseits der 80 Meter-Marke. Mit ihrer Siegerweite von 80,85m blieb sie nur knapp hinter ihrem Weltrekord.
Edelmetall gab es im Zehnkampf. Hinter Ashton Eaton (USA), der mit 9045 Punkten einen neuen Weltrekord aufstellte und dem Kanadier Damian Warner (8695 Punkte) sicherte sich Rico Freimuth vom SV Halle mit neuer persönlicher Bestleistung (8561 Punkte) Bronze. Aber auch die anderen beiden vom OSP Hessen teilweise trainingswissenschaftlich betreuten Zehnkämpfer boten starke Leistungen: Kai Kazmirek (LG Rhein Wied) wurde mit 8448 Punkten Sechster, der für die LG Hessen Dreieich startende Trainingspartner von Rico, Michael Schrader, belegte mit 8418 Punkten Rang 7.
Wir gratulieren allen Athletinnen und Athleten ganz herzlich zu ihren Leistungen bei den Weltmeisterschaften und wünschen viel Motivation, Erfolg - vor allem aber Gesundheit - für die Vorbereitung auf das große Ziel: Olympische Spiele 2016 in Rio de Janeiro!
UM

Alexander Kreisel und Marco Koch

August 2015
Marco Koch Weltmeister

Der Darmstädter Schwimmer Marco Koch hat bei der Schwimm-WM in Kazan alle Hoffnungen erfüllt und ist über 200m Brust Weltmeister geworden. In einem spannenden Rennen, das erst auf den letzten 50m entschieden wurde, konnte er den US-Schwimmer Kevin Cordes und den ungarischen Titelverteidiger Daniel Gyurta hinter sich lassen. Mit 2:07,76min schwamm er zudem Weltjahresbestzeit!

Auch die Leistungen der anderen hessischen Aktiven können sich sehen lassen. Neben dem Bronzeerfolg von Jan-Philip Glania in der Lagen Mixed Staffel (siehe eigener Artikel) konnten sich auch Jenny Mensing vom SC Wiesbaden und Sarah Köhler von der SG Frankfurt in Finals platzieren. Jenny wurde über 200m Rücken Fünfte und Sarah belegte im Finale über 800m Freistil den siebten Platz. Über 100m Rücken belegte Jenny Rang 21, Sarah wurde Zwölfte über 400m Freistil. Alexander Kuhnert (SV Gelnhausen) schloss seine erste WM mit Bestzeit und dem 14. Platz über 200m Schmetterling ab. 

Jan-Philip Glania startete außerdem über 100m Rücken (dort wurde er Dreizehnter) und in der 4x100m Lagen Staffel der Herren, die sich mit ihrem 7. Platz die Teilnahme an den Olympischen Spielen im nächsten Jahr sichern konnte. Routinier Marco di Carli kam in den Staffeln 4x100m Freistil Mixed und 4x100m Freistil Herren zum Einsatz, die beide den Einzug ins Finale verpassten.

Allen Teilnehmern/innen vom OSP Hessen herzliche Glückwünsche. Mögen die Erfolge von Kazan Motivation für Rio 2016 sein. Viel Erfolg bei der Vorbereitung auf die Olympischen Spiele!
KC

August 2015
Bronze bei der Schwimm-WM

Bei der Schwimm-WM in Kazan gewann Jan-Philip Glania von der SG Frankfurt mit der Lagen Mixed Staffel die Bronzemedaille. Als Startschwimmer brachte der Rückenspezialist die Staffel in eine gute Ausgangsposition. Es folgten Hendrik Feldwehr (Brust), Alexandra Wenk (Schmetterling) und Annika Bruhn (Freistil). Das Quartett schwamm nach einem spannenden Rennen nicht nur auf den dritten Rang, sondern mit 3:44,13min auch neuen deutschen Rekord.

Herzlichen Glückwunsch!
KC

Bildreihe Weitsprung

August 2015
Deutsche Jugendmeisterschaften

Vom 31.07. - 02.08.2015 fanden in Jena die Deutschen Jugendmeisterschaften in der Leichtathletik statt. Wie meist bei großen Wettkämpfen war der Olympiastützpunkt Hessen mit einem Team von drei Trainingswissenschaftlern/innen vor Ort. Das Augenmerk lag hierbei auf den Disziplinen Weitsprung, Dreisprung und Hammerwurf. Betreut wurden alle Alterklassen (U18 und U20) bei den Frauen und den Männern. Viele der bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften startenden Athleten haben bereits in den vergangenen Jahren Analysen des OSP Hessen erhalten, so dass teilweise darauf aufgebaut werden konnte. Für die jungen Athleten ergibt sich so eine wertvolle Unterstützung durch die Trainingswissenschafler.

Die bei der DM gezeigten Leistungen werden in den nächsten Tagen durch den OSP Hessen analysiert und aufbereitet. Die Leistungen der hessischen Athleten/innen kann man in einem umfassenden Bericht auf den Seiten des Hessischen Leichtathletik-Verbandes nachlesen.
KC

Goldmedaille von Anna Fehlinger

August 2015
EYOF

Die Schwimmerin Anna Fehlinger von den Wasserfreunden Fechenheim hat beim Europäischen Olympischen Jugendfestival (EYOF) über 200m Brust die Goldmedaille gewonnen! In einem souveränen Rennen schwamm sie die Strecke in neuer persönliche Bestzeit von 2:33,48min und konnte all ihren Konkurrentinnen im Becken davonschwimmen.

Herzlichen Glückwunsch zu diesem tollen Erfolg!
KC

 

Angela Maurer (SSV Undine Mainz)

August 2015
WM - Freiwasser

Angela Maurer (SSV Undine Mainz) und Christian Reichert (SC Wiesbaden) konnten bei den Freiwasserwettbewerben der Schwimm-WM jubeln: beide kehren mit WM-Medaillen nach Deutschland zurück. Bereits am Donnerstag stand Christian Reichert in der erfolgreichen Mixed Staffel des DSV und wurde gemeinsam mit Rob Muffels und Isabelle Härle vor Brasilien und den Niederlanden Weltmeister.  Angela Maurer war über die 25km Strecke erfolgreich und gewann Bronze nach der Brasilianerin Ana Marcela Cunha und der Ungarin Anna Olasz. 

Gratulation!
KC

Juli 2015
Bronze für Deutsche Turnerinnen

Beim Europäischen Olympischen Jugendfestival in Tiflis (Georgien) erreichten Tabea Alt (MTV Stuttgart) und die vom Olympiastützpunkt Hessen trainingswissenschaftlich seit einigen Jahren betreuten Turnerinnen Florine Harder und Rebecca Matzon vom Bundesstützpunkt Nachwuchs in Mannheim im Teamwettbewerb den 3. Platz mit 107,700 Punkten. Die Russinnen Anastasia Iljankowa, Elena Eremina und Daria Skrypnik gewannen mit 112,900 Punkten vor den überraschend starken Belgierinnen Nina Derwael, Axelle Klinckaert und Julie Meyers (111,750 Punkte).
Schon nach der zweiten Subdivision zeigte sich, dass das Team der Trainerinnen Marie-Luise Probst-Hindermann und Claudia Schunk bestens hatte mithalten können! Mit Selbstbewusstsein hielten die Mädels die Stellung und sicherten sich am Ende verdient die Bronzemedaille vor Rumänien (106,750 Punkte). Auf den Plätzen fünf bis acht folgten Italien, Frankreich, Großbritannien und die Schweizerinnen.
In der Einzelwertung haben sich Tabea Alt auf Platz fünf und Florine Harder (Platz elf) für das Mehrkampffinale qualifiziert. Außerdem steht Tabea in den Gerätfinals am Sprung, Stufenbarren und Boden sowie Florine ebenfalls am Stufenbaren.
Wir gratulieren zur Bronzemedaille und wünschen noch viel Erfolg in den Einzelwettbewerben.
PN/UM
 

Nico Merget (obere Reihe 3.v.l.) und Lukas Duhnkrack (vordere Reihe links)

Juli 2015
Hervorragendes Abschneiden bei der U23 WM

Mit einem kompletten Satz Medaillen, aber auch einem undankbaren 4. und einem verrückten B-Final-Sieg, kehrten die immerhin 11 hessischen Athleten von der U23 WM im bulgarischen Plovdiv zurück:

GOLD
Männer Achter

Lukas Duhnkrack und Nico Merget (beide Frankfurter RG Germania) wiederholten im Achter ihren Sieg aus dem Vorlauf, in dem sie das Boot aus den USA knapp geschlagen hatten. Im Finale fiel der Sieg mit drei Sekunden deutlicher aus. Eine dominante Vorstellung des deutsche Flaggschiffs im U23 Bereich, das bei jeder Zwischenzeit vorne lag und auch durchweg die schnellsten Zeiten fuhr. „Der Spurt bei 1000 Meter hat die Gegner gebrochen. Das war der entscheidende Moment des Rennens.“ Bronze ging an Russland, vor Rumänien, Großbritannien und Frankreich. 

Lucas Schäfer (1.v.l.)

SILBER
Männer-Leichtgewichts-Vierer ohne Steuermann

Vize-Weltmeister wurde Lucas Schäfer (Steinmühle Marburg) im leichten Männer Vierer ohne hinter Italien und vor Großbritannien. Über die Strecke hatten sich die vier Deutschen einen ausreichenden Vorsprung vor den nachfolgenden Booten aufgebaut, so dass auch ein starker Endspurt der Briten nichts mehr am Silberrang änderte. Die Italiener fuhren sicher zu Gold. „Die Italiener waren einfach zu stark für uns, aber die Jungs sind ein super Rennen gefahren“, so Trainer Torsten Kortmann. Bugmann Sven Ditzel ergänzt: „Die Spurts haben perfekt gesessen und uns an genau den richtigen Stellen nach vorne gebracht“.

Clara Bergau (1.v.l.)

BRONZE
Frauen-Leichtgewichts-Doppelvierer

Clara Bergau (Frankfurter RG Germania) holte im leichten Frauen-Doppelvierer die Bronzemedaille. Frankreich erwischte vor den vier Deutschen und dem Boot aus Italien den besten Start. Zur Streckenhälfte übernahm das italienische Boot die Führung und baute sie kontinuierlich weiter aus. Frankreich fiel zwischendurch auf Rang drei hinter Deutschland zurück, konnte aber im Endspurt wiederum am DRV-Schiff vorbei ziehen. Die Plätze vier bis sechs gingen an Großbritannien, die Schweiz und Dänemark. „Das war das beste Rennen, das wir bisher in diesem Vierer zusammen gefahren sind. Von daher sind wir jetzt sehr glücklich, Bronze gewonnen zu haben.“

4. Platz
Frauen-Achter

Isabell Taueber (Hanauer RC Hassia) kam im Finale des Frauen-Achters auf Platz vier ins Ziel. Gold holte sich die USA, die damit alle Riemen Bootsklassen der Frauen auf dieser U23 WM gewannen und eindrucksvoll ihre Stärke unter Beweis stellten. Silber ging an Russland vor Großbritannien. Trotz eines starken Endspurts kamen die deutschen Frauen nicht mehr an den Britinnen vorbei und verpassten so eine Medaillenplatzierung. Bis 500 Meter vor dem Ziel hatte das DRV-Boot auf Platz fünf gelegen, konnte im Endspurt sich aber noch an den Niederländerinnen vorbei schieben und sie mit 2,5 Sekunden Abstand auf Rang fünf verweisen. Platz sechs ging an Weißrussland.

5. Platz
Frauen-Doppelvierer

Tina Christmann (Hanauer RC Hassia) erreichte beim souveränen Sieg der Polinnen im Doppelvierer den 5. Platz.

6. Platz
Frauen-Vierer ohne Steuerfrau

Svenja Schomburg (Hanauer RC Hassia) freute sich über den überraschenden Einzug ins Finale.

Das verrückte B-Finale
Der Männer-Vierer ohne Steuermann verpasste mit Jan Kruppa, Philipp Nonnast, Moritz Bock und Alexander Usen (alle FRG Germania) im Halbfinale sehr unglücklich den erhofften Finaleinzug. Das komplett hessische, nur aus Germania Frankfurt Ruderern besetzte Boot fuhr im B-Finale zu einem deutlichen Start-Ziel-Sieg. Vom Start weg setzten sie sich vor das Feld und bauten den Abstand zu den Gegnern über die Strecke kontinuierlich aus. Im Ziel betrug ihr Vorsprung 4 Sekunden vor dem zweitplatzierten Boot aus Österreich. Und nachdem die Jungs das A-Finale sahen wurde es ganz bitter. Denn mit der Siegerzeit im B-Finale hätten sie dieses Rennen gewonnen und wären Weltmeister geworden.
BB

 

Weitsprunganlage in Nürnberg

Juli 2015
Deutsche Meisterschaften

Vom 24.-26. Juli 2015 fanden in Nürnberg die Deutschen Meisterschaften in der Leichtathletik statt. Erstmals wurden die Weitsprungwettbewerbe bereits am Freitag mitten in Nürnberg ausgetragen. Die Weitsprunganlage (fourplex-Arena) wurde auf dem Nürnberger Hauptmarkt aufgebaut und rund 6000 Zuschauer verfolgten die Wettbewerbe. 

Die vom OSP Hessen betreuten weitspringenden Athleten zeigten ansprechende Leistungen. Den Wettbewerb der Frauen gewann Lena Malkus mit 6,74m vor Sosthene Moguenara (6,65m) und Nadja Käther (6,56m). Bei den Herren sprang Fabian Heinle als einziger Athlet über 8 Meter und holte sich den Meistertitel (8,03m). Zweiter wurde Alyn Camara (7,97m) vor Julian Howard (7,81m). Der unterschenkelamputierte Vorjahressieger Markus Rehm sprang zwar mit 8,11m wieder die größte Weite, startete diesmal aber in einer eigenen Wettkampfklasse.

Im Dreisprung (ebenfalls betreut durch den OSP Hessen) setzte sich Kristin Gierisch (14,38m) vor Jenny Elbe (13,89m) und Klaudia Kaczmarek (13,24m) durch. Bei den Herren gewann Raul Spank (16,29m) vor Marcel Kornhardt (16,05m) und Martin Jasper (15,91m). 

Im Hammerwurf konnten drei hessische Athleten/innen (alle von der LG Eintracht Frankfurt) in die Medaillenränge vordringen. Betty Heidler gewann den Wettbewerb der Frauen in alter Manier. Mit 75,34m konnte sie die Konkurrenz weit hinter sich lassen und ihren Platz auf Rang zwei der aktuellen Weltjahresbestenliste (hinter der Polin Anita Wlodarczyk) untermauern. Zweite wurde Kathrin Klaas, die sich mit ihrer Weite von 67,84m nicht ganz zufrieden zeigte. Die Berlinerin Charlene Woitha wurde Dritte (67,03m). Bei den Herren siegte Alexander Ziegler (73,91m) vor Altmeister Markus Esser (72,32m). Der für die LG Eintracht Frankfurt startende Garland Porter wurde mit 69,83m Dritter.

Bei den Laufwettbewerben gab es 3 hessische Medaillengewinner. Georg Fleischhauer (LG Eintracht Frankfurt) wurde in der Zeit von 50,74min über 400m Hürden Zweiter. Laura Hottenrott von der GSV Eintracht Baunatal konnte mit 16:14,93min die Bronzemedaille über die 5000m-Distanz erlaufen. Über 3000m Hindernis legte Gesa Felicitas Krause (ebenfalls LG Eintracht Frankfurt) einen souveränen Start-Ziel-Sieg hin. Mit einer Zeit von 9:32,20 wurde sie überragende Deutsche Meisterin.

Mehr aus hessischer Sicht findet sich auf den Seiten des HLV.

Allen erfolgreichen Athleten/innen herzlichen Glückwunsch!
KC

Juli 2015
Leichtathletik U20-EM

Bei den U20-Europameisterschaften in Eskilstuna (SWE) waren unter anderem auch acht hessische Athletinnen und Athleten am Start. Sprinterin Lisa Mayer von der LG Langgöns/Oberkleen ist im 100m - Finale zur Silbermedaille gestürmt. Nachdem die 19järige vor zwei Jahren bei der U18-WM Siebte über 200m geworden war, war dies ihr zweites großes internationales Finale. Auf einen Start über 200m verzichtete Lisa in Eskilstuna, um sich für die 4 x 100m Staffel zu schonen. Hier konnte das favorisierte Quartett aufgrund eines Wechselfehlers den Stab leider nicht ins Ziel bringen.
In der Staffel über 4 x 400m konnte sich Constatin Schmidt (TG Obertshausen) gemeinsam mit den Zwillingen Aleksi und Jaakkim Rösler von der SG Schlüchtern sowie dem Erfurter Pascal Unbehaun über die Bronzmedaille freuen. Nachdem Schlussläufer Aleksi sich auf den letzten 50m immer näher an den vor ihm liegenden Italiener herankämpfen konnte, ließ dieser sich jedoch nicht mehr einholen. 3:10,04min bedeuteten zunächst Platz vier. Nachträglich wurde jedoch das hinter Russland zweitplatzierte Team aus Fankreich disqualifiziert, da ein Läufer seine Bahn verlassen hatte. Beim Einzelstart über 400m war für Constantin und Aleksi jedoch jeweils im Halbfinale Schluss.
Die für den MTV Kronberg startende Sarah Kistner lief über 5000m in neuer persönlicher Bestzeit (16:31,92 min) auf Platz fünf.
Kidane Tewolde (SSC Hanau-Rodenbach) konnte aufgrund von Beuger-Problemen - insbesondere in der zweiten Hälfte der 10 000m-Strecke - nicht an seine Anfang Mai erzielte Bestmarke heranlaufen. Angereist war er mit der siebt-besten Vorleistung, blieb aber 80 Sekunden über seiner persönlichen Bestzeit und wurde 17.
Zehnkämpfer Daniel Sturma von der LG Eintracht Frankfurt konnte am ersten Tag sein Potential im Hochsprung und über die 800m nicht abrufen und lag nach fünf Disziplinen auf Rang 13. Am zweiten Tag blieb er über 110m Hürden nur knapp über seiner Bestzeit. Nach dem Stabhochsprung (4,40m) lag er auf Platz 9, ließ dann im Speerwurf mit 54,10m eine neue persönliche Bestleistung folgen. Im abschließenden Rennen über 1500m blieb Daniel in 4:38,50min deutlich unter seiner alten Bestmarke. Am Ende standen 7464 Punkte - nur 40 Punkte weniger als seine persönliche Bestleistung, er wurde Sechster.
Der Wiesbadener Marc Reuter hatte im 800m-Finale das Feld bei starkem Gegenwind angeführt Als erster aus der Kurve kommend konnte er das Tempo auf der Zielgeraden nicht mehr mithalten und belegte am Ende Platz sieben.
Wir gratulieren unseren jungen Leichtahletinnen und -athleten zu ihren Erfolgen!
UM

Malaika Mihambo - hier eine ältere Aufnahme

Juli 2015
Zwei U23 Europameister im Weitsprung

Bei den U23 Europameisterschaften (09.-12. Juli 2015, Tallinn) schnitten die vom OSP Hessen betreuten Athleten vor allem im Weitsprung hervorragend ab. Sowohl Malaika Mihambo (LG Kurpfalz) als auch Fabian Heinle (LAV Stadtwerke Tübingen) konnten sich an die Spitze des Feldes setzen und den Titel der U23 Europameisterin bzw. des U23 Europameisters nach Hause springen. Malaika Mihambo legte mit 6,73m gleich im ersten Versuch vor und ihre Konkurrentinnen positionierten sich nur knapp dahinter.  So wurde Lena Malkus (SC Preußen Münster) nach Problemen mit ihrem Anlauf mit 6,64m Fünfte, Annika Gärtz vom LV90 Erzgebirge sprang 6,41m und belegte Rang 9. Fabian Heinle konnte sich mit 8,14m im fünften Versuch deutlicher absetzen. Lediglich der zweitplatzierte Radek Juska (CZE) konnte noch die 8m-Marke mit gesprungenen 8,00m knacken. Im Dreisprung der Herren kam Marcel Kornhardt  (ASV Erfurt) mit 15,40m nicht in den Endkampf und belegte schließlich Platz 12. Die Hammerwerferin Charlene Woitha vom SCC Berlin wurde in einem stark besetzten Wettbewerb, in dem es mehrere 70m-Würfe zu sehen gab, mit 64,34m Sechste.
KC

Juli 2015
Sommer-Universiade

Fabian Hambüchen hat bei den Studentenweltmeisterschaften in Gwangju (Südkorea) die Goldmedaille am Reck gewonnen, nachdem er schon im Finale am Boden Platz fünf belegt hatte. Auf das Mehrkampffinale, für das er sich als Sechster qualifiziert hatte, verzichtete der zuvor als "Welthochschulsportler" ausgezeichnete Wetzlarer aufgrund einer leichten Verletzung.

Im Mannschaftswettbewerb belegte das deutsche Hochschulteam mit Fabian Hambüchen (Deutsche Sporthochschule Köln), Helge Liebrich (PH Schwäbisch-Gmünd) und Fabian Lotz (Uni Gießen) Rang 12. Herzlichen Glückwunsch zu den Erfolgen.
UM

So sehen Sieger aus: das CvW-Team

Juli 2015
Jugend trainiert für Olympia

Am 1. Juli fand in Wetzlar der Landesentscheid Hessens bester Schulen in der Altersklasse U14 in der Leichtathletik statt. Gleichzeitig wurde der Wettbewerb "Jugend trainiert für Paralympics" ausgetragen. Gemäß dem Wettkampfmodus bestehen die Schul-Teams aus sechs Mädchen und sechs Jungen. Die Leistungen der jeweils besten fünf Schülerinnen und Schüler in fünf Disziplinen werden addiert und pro Disziplin wird eine Rangfolge erstellt. Die Platzziffern werden ebenfalls addiert, so dass am Ende das Team mit der niedrigsten Punktzahl als Sieger hervorgeht. Das junge Team unserer Partnerschule, der Carl-von-Weinberg-Schule in Frankfurt Goldstein hat den Landesentscheid mit sensationellen sechs Punkten gewonnen. In vier Disziplinen belegten die Mädchen und Jungen den ersten Platz, lediglich im abschließenden Ausdauerlauf mussten sie sich bei tropischen Temperaturen der Schule aus Gießen geschlagen geben. Im Sprint, Ballwurf, in der Pendelstaffel, besonders im Weitsprung (hier wurden einige persönliche Bestleistungen erzielt) waren unsere Schülerinnen und Schüler nicht zu schlagen.
Besonders schön war das Miteinander von behinderten und nicht behinderten Sportlern, die einige Wettkämpfe gemeinsam - für letztere außerhalb der Wertung - austragen konnten.
Einen krönenden Abschluss fand die Veranstaltung nach der Siegerehrung, als Lehrertrainer Dominic Ullrich von seinen Athletinnen und Athleten kalt geduscht wurde. Das werten wir als vorbildliches Beispiel für die Förderung des Nachwuchs-Leistungssports: trotz hartem Training und Konzentration auf die Wettkampfleistungen kommt auch der Spaßfaktor nicht zu kurz.
Wir gratulieren zu dem Erfolg und wünschen den Kids auch weiterhin viel Erfolg und Spaß in ihrer Sportart.
UM

Carolin und Claudia im Trainingslager

Juni 2015
Leichtathletik

Das international besetzte Mehrkampf-Meeting am 27.-28.06. in Ratingen war für die Athletinnen und Athleten des DLV die letzte Möglichkeit, sich für die Weltmeisterschaften im August in Peking zu qualifizieren. Die Siebenkämpferinnen Carolin Schäfer (TV Friedrichstein Alt Wildungen) und Claudia Rath (LG Eintracht Frankfurt) hatten die geforderte Punktzahl (6150 Punkte) bereits im Mai beim international top-besetzten Meeting in Götzis (AUT) mit 6547 und 6458 Punkten deutlich überboten, waren aber auch in Ratingen am Start. Im Kampf um den dritten Startplatz für Peking konnte sich Jennfer Oeser vom TSV Bayer Leverkusen durchsetzen. Im ersten Wettkampf nach ihrer Baby-Pause in Ulm hatte sie die WM-Norm nur knapp verfehlt, in Ratingen konnte sie sich auf 6306 Punkte steigern und hinter der Holländerin Anouk Vetter den zweiten Platz belegen. Carolin verzichtete auf die Läufe über 200m und 800m, Claudia wurde nach einem kompletten Siebenkampf mit 6290 Punkten Dritte.
Die Zehnkämpfer Rico Freimuth (SV Halle)und Kai Kazmirek (LG Rhein-Wied) hatten wie Michael Schrader ebenfalls die Norm in Götzis bereits erfüllt und verzichteten auf einige Disziplinen. Pascal Behrenbruch von der LG Eintracht Frankfurt konnte seine letzte Chance zur Qualifikation nicht nutzen, er belegte mit  7826 Punkten Platz drei. Der für den SC Hessen Dreieich startende Michael Schrader steigerte seine Saisonbestleistung auf 8419 Punkte und gewann das Meeting vor dem Südafrikaner Willem Coertzen.
Herzlichen Glückwunsch zu den starken Leistungen, eine verletzungsfreie Vorbereitung und viel Erfolg bei der WM in Peking!
UM

Juni 2015
BAKU
Erfolgreiche Athleten/innen bei den 1. Europaspielen

Bei den erstmals stattfindenden Europaspielen in Baku /Aserbaidschan vom 12.-28. Juni 2015 konnten die deutschen Athleten mit starken Leistungen aufwarten. Der Teilnahmemodus in den einzelnen Sportarten war sehr unterschiedlich, so dass nicht überall die TOP-Athleten, sondern häufig die Nachwuchskräfte am Start waren. In drei Sportarten konnte man sich einen direkten Startplatz für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro 2016 erkämpfen, in anderen ging es um Ranglistenpunkte oder Qualifikationsplätze für Rio, und bei den meisten Wettbewerbem ging es schlichtweg um die Vergabe der Medaillen.

Dima nach verwandeltem Matchball

Tischtennis

Tischtennis gehörte zu den drei Sportarten, in denen sich der Sieger direkt für die Olympischen Spiele qualifizieren konnte. Dies gelang Dimitrij Ovtcharov nach einer rasanten Aufholjagd. Im Spiel um die Goldmedaille konnte er sich trotz eines anfänglichen 0:2 Rückstandes ins Match zurückkämpfen und besiegte seinen internationalen Dauerrivalen Wladimir Samsonov aus Weißrussland, mit dem er gemeinsam für Fakel Orenburg (RUS) im Klub spielt mit 4:3 Sätzen. Unglücklich war der Austragungsmodus im Team-Wettbewerb, wo das Team des DTTB als Favorit an den Start ging. Da kein Ersatzmann eingesetzt werden durfte, war die Ausgangspostition durch den krankheitsbedingten Ausfall von Timo Boll denkbar schlecht, denn Timos Spiele wurden als verloren gewertet. So ging das Team mit 0:2 Rückstand in die jeweiligen Begegnungen, und "Dima" und Patrick Baum durften sich keine Fehler erlauben. Schließlich konnte das Team bis ins Halbfinale vordringen, verlor aber das Spiel um Bronze gegen Österreich und belegte den undankbaren vierten Rang.

Gold am Reck für Fabian

Turnen

Bei den Turnwettbewerben konnte sich Fabian Hambüchen in den Gerätefinals zwei Medaillen sichern. Nachdem die Mannschaft (mit Fabian Hambüchen, Sebastian Krimmer und Andreas Toba) ebenso wie Fabian Hambüchen im Mehrkampf enttäuscht auf Rang 5 landete, lagen alle Hoffnungen auf den Einzelfinals von Fabian. Er hatte sich für 3 Gerätefinals qualifiziert, verzichtete aber wegen einer Fingerverletzung auf seinen Einsatz an den Ringen. Am Boden turnte er seine Übung fehlerfrei durch und wurde Zweiter hinter dem Spanier Rayderley Miguel Zapata Santana. Am Reck konnte er mit 15,533 Punkten alle Konkurenten hinter sich lassen und freute sich nach der souveränen Übung riesig über den Sieg.

Die Frauen (mit Leah Griesser, Sophie Scheder und Elisabeth Seitz) konnten im Teamwettbewerb hinter den Russinnen den hervorragenden zweiten Platz belegen. Ebenfalls die Silbermedaille erturnte sich Sophie Scheder an ihrem Paradegerät, dem Stufenbarren. Zudem verpasste sie als Vierte im Mehrkampf und im Finale am Schwebebalken nur knapp einen Platz auf dem Podest.

Mitglied der Gruppe in der Rhythmischen Sportgymnastik ist Sina Tkaltschewitsch vom TV Eschborn. Die DTB-Gruppe belegte im Mehrkampf Platz acht und konnte sich als Sechste für das Finale mit fünf Bändern qualifizieren. Hier turnte sie eine fehlerfreie Übung und konnte sich um zwei Plätze verbessern - sie wurde punktgleich mit Spanien Vierte.

Gold für Julia

Schwimmen

Die erst 15-jährige Julia Mrozinski von der SG Frankfurt hat Gold über 200m Schmetterling gewonnen - in neuer persönlicher Bestzeit (2:11:19min)! Vor der letzten Wende noch auf Rang drei liegend holte sie auf den letzten 50 Metern die Konkurrentinnen aus Italien und Ungarn im fulminanten Schlussspurt noch ein und gewann die insgesamt 13. Goldmedaille für das deutsche Team.

Monika Karsch und Christian Reitz

Schießen

Mehrere hessische Sportler waren bei den Schießwettbewerben erfolgreich. Im Schießen mit der Schnellfeuerpistole gewann Christian Reitz die Goldmedaille. Sein Teamkollege Oliver Geis (beide starteten für den TUS Kriftel) wurde mit Bronze belohnt. Christian Reitz lobte die Organisation und vor allem die neue Schießanlage. Mit seinem Sieg hat er für die Schützen einen Quotenplatz für Rio erschossen. Nur einen Tag später trat er mit Monika Karsch zum nichtolympischen Mixed-Team Wettkampf an. Die Abstimmung mit dem Teampartner passte hervorragend, die beiden konnten den Wettbewerb gewinnen und wurden mit Gold belohnt.

Henri Junghaenel (SV Rai-Breitenbach) hat überraschend im Liegendschießen mit dem Kleinkalibergewehr ebenfalls die Goldmedaille errungen. Nachdem im Vorkampf der Wind den Schützen das Leben schwer gemacht hat, fand der Endkampf störungsfrei in der Halle statt. Henri Junghaenel behielt die Ruhe und auch er konnte einen Quotenplatz für Rio erringen.

Allen erfolgreichen Sportlern/innen herzlichen Glückwunsch und für die verbleibenden Wettkämpfe alles Gute!
UM/KC

3000m Hindernis: Sieg für Gesa

Juni 2015
Leichtathletik Team-EM

Bei den Leichtathletik Team-Europameisterschaften im russischen Cheboksary hat das Team des Deutschen Leichathletik-Verbands hinter Gastgeber Russland den zweiten Platz belegt. Für einen Höhepunkt aus hessischer Sicht sorgte Gesa Felicitas Krause von der LG Eintracht Frankfurt mit einer beeindruckenden Leistung. Im Rennen über 3000m Hindernis setzte sie sich gleich nach dem Start an die Spitze des Feldes, gab die Führung bis zum Ziel nicht mehr ab und gewann in 9:46:49min mit fast 13 Sekunden Vorsprung vor Lennie Wait (GBR).
Für einen zweiten Platz hinter Weltrekordlerin Anita Wlodarczyk (POL) sorgte Mannschaftsführerin Betty Heidler (ebenfalls LG Eintracht Frankfurt) mit einer Weite von 75,73m im Hammerwurf, erzielt im vierten Versuch.
Ihr Vereinskollege Georg Fleischauer lief über 400m Hürden in Saisonbestzeit (50:31s) auf Platz sieben.
Neunte Plätze erliefen sich Diana Sujew (LG Eintracht Frankfurt) über 5000m und Christiane Klopsch von der LG Friedberg-Fauerbach über 400m Hürden. Mit der Staffel über 4x400m belegte Christiane Platz 5.
Herzlichen Glückwunsch dem Team zur Silbermedaille.
UM

Juni 2015
Leichtathletik

Bei der Regensburg-Gala 2015 hat Mona Gottschämmer (TV Neu Isenburg) den Hochsprung-Wettbewerb mit neuem hessischen U18-Rekord mit übersprungenen 1.86m gewonnen. Damit hat sie sich für die vom 15. bis 19. Juli stattfindenden U18-Weltmeisterschaften (Cali - Kolumbien) qualifiziert.
An selber Stelle siegte Constantin Schmidt (TG Obertshausen) im U20-Lauf über 400m. Mit einer Zeit von 46:50sec blieb er deutlich unter der Norm für die U20-EM, 16. bis 19. Juli in Ekilstuna - Schweden (47:30sec).
Ebenfalls für Ekilstuna qualifizieren konnte sich Lukas Abele (SSC Hanau-Rodenbach). Er gewann in 3:48:06min das Rennen über 1500m.
Auch unsere hessischen Athletinnen und Athleten beim Mehrkampf-Meeting in Bernhausen waren sehr erfolgreich. Mit 5436 Punkten belegte Elena Kelety vom Königsteiner LV Platz vier im Siebenkampf und überbot die vom DLV geforderte Norm für die U18-WM von 5200 Punkten klar. Miriam Sinning (LG Eintracht Frankfurt) blieb mit 5212 Punkten ebenfalls über der Norm und belegte Platz fünf. Da jedoch nur zwei deutsche Starterinnen nach Cali fahren können, bekam das andere Ticket Lisa Mayerhöfer (LG Staufen), die mit 5566 Punkten vor Elena Dritte wurde.
U20-Zehnkämper Daniel Sturma (LG Eintracht Frankfurt) übertraf mit 7504 Punkten ebenfalls die für Ekilstuna geforderte Punktzahl (7200 Punkte). Daniel präsentierte sich besonders stark in den Sprint-Diszplinen (100m 10:79sec, 110m Hürden 14:28sec) und glänzte zusätzlich mit persönlicher Bestleistung im Weitsprung (7.00m).
Herzliche Glückwünsche zu den Spitzenleistungen und viel Erfolg bei den Welt- und Europameisterschaften!
UM

Juni 2015
Deutsche Jahrgangsmeisterschaften Schwimmen

Bei den deutschen Jahrgangsmeisterschaften im Schwimmen (männlich Jahrgänge 1995-2001, weiblich Jahrgänge 1997-2002) schnitten die hessischen Teilnehmer/innen mit zahlreichen Podestplätzen sehr erfreulich ab.

Erfolgreichster hessischer Verein war die SG Frankfurt. Neun erste Plätze, 3 zweite und 4 dritte Plätze waren die Ausbeute. Alleine Julia Mrozinski (Jahrgang 2000) gelang das Kunststück, sieben Titel zu erringen. Neben den Jahrgangswertungen in 50m und 200m Schmetterling, 50m, 200m und 400m Freistil sowie in 200m Lagen konnte sie sich auch im Hauptfinale über 200m Schmetterling durchsetzen und wurde somit Deutsche Junioren-Gesamtmeisterin auf dieser Strecke. Leo Zabudkin (Jahrgang 1998) wurde in seinem Jahrgang Deutscher Meister über 100m Brust und Zweiter über 200m Brust. Carmen Maria Franiczek (Jahrgang 1998) gewann das Hauptfinale über 200m Lagen und wurde über 400m Lagen in der Juniorenwertung (97/98) Dritte. Weitere Medaillengewinner der SG Frankfurt sind Jasper Grünewald (Zweiter über 400m Freistil sowie Dritter über 1500m Freistil im Jahrgang 2000), Marieke Renz (Zweite über 100m Brust im Jahrgang 2002), Irini-Georgia Nikoloudi (Dritte über 50m Freistil in den Juniorenjahrgängen 97/98) und Melina Göbel (Dritte über 1500 m Freistil in den Jahrgängen 97/98).

Vom DSW Darmstadt gewann Chantal Noe das Hauptfinale über 100m Brust und wurde ebenfalls im Hauptfinale Dritte über 200m Brust. Bei den Juniorinnen (Jahrgänge 1997/1998) belegte sie über 200m Brust den zweiten Rang und den dritten Platz über 100m Brust. Julius Flohr schaffte ebenfalls bei den Junioren (im männlichen Bereich Jahrgänge 1995/1996) zwei zweite Plätze (200m Lagen, 400m Lagen) und einen dritten Platz (100m Brust). Selina Celar wurde im Jahrgang 1999 Zweite über 200m Schmetterling.

Sehr erfolgreich war auch Anna Fehlinger von den Wfr. Fechenheim, die im Jahrgang 2001 die Goldmedaille über 200m Brust erschwimmen konnte und über 100m Brust und 200m Lagen jeweils Silber erhielt.

Aus den Reihen des SC Wiesbaden konnte Viktor Keller (Jahrgang 1998) mit drei Dritten Plätzen überzeugen (100m, 200m und 400m Freistil). Celine Zangenfeind wurde über 200m und 400m Freistil ebenfalls Dritte in ihrem Jahrgang (2000). Tjaard Krusch belegte über 50m Rücken im Jahrgang 1998 den zweiten Platz, Selina Müller wurde Dritte im Hauptfinale über 200m Lagen.

Einen zweiten Platz erschwamm sich Samira Svea Erhard vom Ersten Offenbacher SC über 400m Lagen im Jahrgang 1999. Valentin Schultz (Jahrgang 1998) von der TSG Darmstadt wurde über 100m Brust und 400m Lagen jeweils mit der Bronzemedaille belohnt. Für den Hofheimer SC errang Jana Hellenschmidt im Jahrgang 1999 über 400m Lagen den dritten Platz. Ebenfalls Dritter wurde Christian Landau (Jahrgang 1998) vom WSV Delphin 78 Großauheim über 50m Brust.

Auch in den Schwimm-Mehrkämpfen (männlich Jahrgänge 2002/2003, weiblich Jahrgang 2003) waren die Aktiven des Hessischen Schwimmverbandes erfolgreich vertreten.

Den Medaillengewinnern/innen und allen weiteren Teilnehmern/innen der Deutschen Jahrgangsmeisterschaften herzliche Glückwünsche und für die weitere sportliche Laufbahn viel Erfolg!
KC

 

Caro Schäfer

Mai 2015
Leichtathletik

Beim international top-besetzten Mehrkampfmeeting in Götzis (AUT) gelang unseren Siebenkämpferinnen ein toller Saisoneinstieg. Sowohl Carolin Schäfer (TV Friedrichstein Alt Wildungen) wie auch Claudia Rath (LG Eintracht Frankfurt) blieben mit ihren Punktzahlen deutlich über der WM-Norm des DLV (6150 Punkte). Mit neuer persönlicher Bestleistung (6547 Punkte - 152 Punkte über ihrer alten Bestmarke) wurde Caro Schäfer Zweite hinter der amtierenden Vize-Weltmeisterin Brianne Theisen-Eaton (CAN), die mit 6808 Punkten einen neuen Kanadischen Rekord aufstellte.

Claudi Rath

Platz sieben belegte Claudia Rath mit 6458 Punkten. Sie blieb nur vier Punkte hinter ihrer persönlichen Bestleistung. Nachdem Claudi im Vorjahr an gleicher Stelle drei ungültige Versuche in ihrer Paradedisziplin Weitsprung verbuchen musste, sprang sie diesmal gleich im ersten Versuch mit 6,63m vier cm an ihre persönliche Bestleistung heran, die sie im letzten Versuch auf 6,73m verbessern konnte. Dies bedeutete gleichwohl auch den Disziplin-Sieg vor Brianne Theisen-Eaton (6,72m).

Xenia Stolz

Bei der RIB Cosinus Kurpfalz-Gala in Weinheim steigerte Xenia Stolz (ehemals Achkinadze) vom Wiesbadener LV ihre persönliche Bestleistung auf 6,63m und wurde Zweite hinter U23 Europameisterin Lena Malkus, die mit einer Weltklasse-Weite von 6,94m den Wettkampf für sich entschied. Nur drei Athletinnen sind weltweit in diesem Jahr schon weiter gesprungen.
Platz acht belegte Maryze Luzolo (Königsteiner LV) mit 6,38m. Wir gratulieren zu den tollen Leistungen!
UM

Sven Keßler und Jonas Kilthau

Mai 2015
Europameisterschaften Rudern

Bei den Europameisterschaften in Posen (POL) haben unsere Ruderer Jonas Kilthau und Sven Keßler von der Frankfurter Rudergesellschaft Germania die Bronzemedaille gewonnen. Im Finale A des Leichtgewicht-Männer-Zweiers lag das deutsche Boot 250m vor dem Ziel noch mit einer Bootslänge Rückstand an fünfter Stelle, konnte sich aber mit einem furiosen Endspurt auf den dritten Platz vorschieben. Jonas und Sven gehören dem Kader der olympischen Klasse Leichtgewicht-Männer-Vierer an.
Jonathan Koch, ebenfalls Frankfurter Rudergesellschaft Germania, saß im Leichtgewicht-Vierer, der im B-Finale Platz drei belegte.
Herzlichen Glückwunsch zu den tollen Erfolgen!
UM

Mai 2015
Süddeutsche Meisterschaften

Am 16. und 17. Mai fanden die Süddeutschen Meisterschaften der Schwimmerinnen und Schwimmer statt. Die jüngeren Jahrgänge ermittelten ihre Meister/innen in Bayreuth (Jahrgänge 2001-2002 weiblich, 1999-2001 männlich sowie Mehrkämpfe der Jahrgänge 2003 weiblich und 2002-2003 männlich), die älteren (1996-2000 weiblich, 1996-1998 männlich sowie alle offenen Klassen) in Würzburg. Die hessischen Aktiven präsentierten sich auf beiden Veranstaltungen in guter Form und konnten zahlreiche Süddeutsche Meistertitel und Medaillenränge für sich verbuchen.

Erfolgreichster Athlet in der offenen Klasse war Jan-Philip Glania von der SG Frankfurt. Er gewann die Finals über 50m und 100m Rücken, wurde Zweiter über 50m Schmetterling und Dritter über 200m Freistil. Erfolgreichste Athletin mit drei zweiten Plätzen in der offenen Wertung war Chantal Noe vom DSW Darmstadt. Über 50m, 100m und 200m Brust musste sie in den Finals lediglich der Saarländerin Marlene Hüther den Vortritt lassen.

Aus den Reihen des DSW Darmstadt konnten sich noch weitere Schwimmerinnen und Schwimmer gut platzieren. Khaled Shafik wurde Erster über 100m und Dritter über 50m Schmetterling. Marco Koch startete nur über 200m Brust und gewann dieses Finale gewohnt souverän. Jan Fährmann - ebenfalls Brustspezialist - belegte in den Finals über 100m den zweiten über 50m Brust den dritten Platz. Auch Julius Flohr kehrte mit 2 Final-Medaillen (Silber über 200m Lagen, Bronze über 100m Brust) nach Darmstadt zurück. Reva Foos konnte sich über 200m Freistil auf den zweiten Rang schwimmen.

Von der SG Frankfurt waren neben Jan-Philip Glania noch 4 weitere Aktive in der offenen Klasse erfolgreich. Irini-Georgia Nikoloudi belegte über 50m Freistil den 2. Rang. Nicole Frackowski (50m Brust), Melina Göbel (400m Freistil) und Philipp Forster (200m Lagen) konnten jeweils dritte Plätze belegen.

Zweite Plätze in den Finals der offenen Klasse errangen Stefano Razeto vom Ersten Offenbacher SC (50m Freistil), Viktor Keller vom SC Wiesbaden (200m Schmetterling) und Conrad Martin vom SC Wfr. Fulda (200m Brust). Dritte Plätze gingen an Christina Lehr vom Hofheimer SC (50m Freistil), Alexander Pohl vom SCW Eschborn (50m Freistil) sowie Valentin Schultz (200m Brust) von der TSG Darmstadt.

Daneben errangen die hessischen Aktiven bei beiden Veranstaltungen zahlreiche Medaillenplätze in den Jahrgangswertungen. Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern herzliche Glückwünsche und weiterhin viel Erfolg!
KC

 

 

Jungen WK II
Mädchen WK II
Jungen WK III
Jo Herrmann, Inka Dömges und Dominik Stuckmann

Mai 2015
Carl-von-Weinberg-Schule behauptet Vormachtstellung unter Deutschlands Schulen im Tischtennis

Einmal Gold und zweimal Silber beim Bundesfinale JUGEND TRAINIERT FÜR OLYMPIA

Beim Bundesfinale von "Jugend trainiert für Olympia" (JtfO) in Berlin holte die Carl-von-Weinberg-Schule in diesem Jahr einen Titel an den Main. Mit dem Sieg in der Wettkampfklasse (WK) III der Jungen (Jahrgänge 2000 – 2003), sowie zweimal Silber bei den Mädchen und Jungen der Wettkampfklasse II (Jahrgänge 1998 – 2001) knüpfte man fast nahtlos an das Ergebnis aus dem Vorjahr an.

Mit der Jungen-Mannschaft der WK II ging somit auch eine sechsjährige Dominanz in Deutschland zu Ende. Erstmals musste man sich im verflixten siebten Jahr geschlagen geben. In der WK III der Jungen war es bereits der vierte Erfolg in Serie; insgesamt somit der 12 Bundessieg seit 2007. Die Carl-von-Weinberg-Schule wandelt somit weiterhin auf den Spuren der schier übermächtigen Chinesen im internationalen Tischtennis-Sport und ist auch weiterhin das Maß aller Dinge in Deutschland.

Mit diesen Erfolgen ist man die erfolgreichste Schule im Tischtennis in Deutschland der letzten Jahre. Beim alljährlichen Schulsportgroßereignis kämpfen jedes Jahr über 800.000 Schülerinnen und Schülern um den Sieg in 16 Sportarten. Bei den prestigeträchtigen Vergleichswettkämpfen der besten Schulen aus allen Bundesländern treten an zwei Wettkampftagen im Tischtennis in der Bundeshauptstadt knapp 400 Schülerinnen und Schüler gegeneinander an.

Die sechsköpfige Jungenmannschaft mit Makoto Nogami, Marvin Werner, Michael Merkel, Adam Janicki, Niels Felder und Usamah Latif, setzte sich zunächst souverän in den Gruppenspielen durch und verlor dabei nur zwei Spiele in allen drei Partien. Im Viertelfinale gab es dann ebenfalls ein deutliches 5:0 gegen Brandenburg. Im Halbfinale traf man auf den letztjährigen Finalisten aus Bayern. Das Gymnasium Bad Aibling konnte man souverän mit einem 5:1 Sieg in die Schranken weisen. Nachdem man im letzten Jahr noch knapp mit 5:4 die Nase gegen das Lessing-Gymnasium und Berufskolleg Düsseldorf vorne hatte, musste man der mit zahlreichen Nationalspielern gespickten Mannschaft aus NRW gratulieren. Mit 5:1 hatten die Düsseldorfer trotz knapper Spielstände am Ende einen deutlichen Sieg eingefahren.

Ebenfalls als Titelverteidiger gingen die Jungen in der WK III an den Start. Die Jungen um Spitzenspieler Denis Llorca dominierten ihre Gegner fast zu jeder Zeit und gaben im gesamten Turnierverlauf bis zum Finale kein einziges Spiel verloren. Das Endspiel wurde nach großartigen Ballwechseln von beiden Seiten mit 5:3 gegen das Kopernikus Gymnasium Bargteheide aus Schleswig Holstein gewonnen. Bei der Siegerehrung konnte das Team den obligatorischen Berliner Bär als Preis für die beste Schulmannschaft in Empfang nehmen.

Die Mädchenmannschaft der Carl-von-Weinberg-Schule trat nochmals verstärkt durch die beiden Kaderspielerinnen Anna Heeg und Yuki Tsutsui an. Nach souveräner Vorrunde am ersten Wettkampftag mit deutlichen Siegen gegen Schulen aus Rheinland-Pfalz, Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern, trat man gut erholt zum Viertelfinale am zweiten Tag an. Das Viertelfinale gewann man mit 5:2, das Halbfinale gar mit 5:0. Im Endspiel wartete dann der Dauerrivale aus Niedersachsen. Die Humboldtschule aus Hannover ging leicht favorisiert in das Finale. Bis zum 3:3 Zwischenstand verlief das Spiel ausgeglichen, doch dann musste man die entscheidenden Partien verloren geben. 3:5 hieß es am Ende aus Sicht der Frankfurterinnen.

„Wir sind mächtig stolz auf unsere drei gestarteten Mannschaften. Das Ergebnis ist das Resultat der intensiven Zusammenarbeit mit dem Hessischen Tischtennis-Verband. Das Verbundsystem der Eliteschule des Sports mit dem OSP Hessen und dem Haus der Athleten ist seit Jahren konstant auf höchstem Niveau zu finden,“ resümiert Lehrertrainer Johannes Herrmann. 

Aufstellung Mädchen WK II:
1. Anne Bundesmann
2. Janina Kämmerer
3. Lena Bucht
4. Teresa Söhnholz
5. Tabea Heidelbach
6. Anna Heeg
7. Yuki Tsutsui

Aufstellung Jungen WK II:
1. Makoto Nogami
2. Marvin Werner
3. Michael Merkel
4. Adam Janicki
5. Niels Felder
6. Usamah Latif

Aufstellung Jungen WK III:
1. Denis Llorca
2. Robert Volkmann
3. Leon Pradler
4. Maximilian Schlicke
5. Gaganpreet Sohal
6. Colin Gölz
7. Lukas Rasch-Hegelund

Johannes Herrmann
Lehrertrainer Tischtennis Carl-von-Weinberg-Schule

Herzlichen Glückwunsch vom OSP Hessen!
KC

 

Mai 2015
Erfolgreiche Partnerschule

Beim Frühjahrsfinale des Bundeswettbewerbs "Jugend trainiert für Oympia" waren die Basketballspieler der Carl-von-Weinberg-Schule Frankfurt (Partnerschule des OSP Hessen) im Wettkampf III erfolgreich. In einem spannenden Endspiel gegen die Schüler des Schul- und Leistungszentrums Berlin konnten sich die Frankfurter Jungs durchsetzen. Der Endstand lautete 37:35 und der Sieg des ausgeglichene Spiels ging an die Schüler der Carl-von-Weinberg-Schule.
Herzlichen Glückwunsch!
KC

Patrick Franziska

Mai 2015
Viertelfinale für Timo Boll und Patrick Franziska

Bei den Weltmeisterschaften im chinesischen Suzhou konnten Timo Boll und Patrick Franziska (beide gebürtige Hessen) als beste Deutsche und als beste Europäer im Einzelwettbewerb bis ins Viertelfinale vordringen. In einer unglaublich hochklassigen Partie zeigte Timo seine ganze Klasse gegen den erst 18jährigen Vierten der Weltrangliste, Fan Zhendong (CHN). Am Ende waren nur Kleinigkeiten spielentscheidend, Fan siegte mit 4:2 und verhinderte damit Timos Einzug in die Medaillenränge.
Im Doppel hatte sich Timo gemeinsam mit dem Weltranglisten-Ersten Ma Long (CHN) viel vorgenommen. Die Regeln lassen neuerdings auch Nationalitäten-gemischte Paarungen zu. Leider trafen die beiden schon in der zweiten Runde auf die rein chinesische Paarung Xu Xin/Zhang Jike - die Nummern zwei und drei der Weltrangliste. Die Begegnung hatte Final-Charakter und kam leider zu früh. Xu/Zhang entschieden mit 4:2 Sätzen für sich.
Pech hatte Dimitrij Ovtcharov, der gegen den starken Koreaner Lee Sangsu vorzeitig ausschied.
Für Patrick Franziska war das WM-Viertelfinale sein bisher größter internationaler Erfolg. Sein Gegner Fang Bo (CHN) stand ebenfalls zum ersten Mal in der Runde der letzten acht bei einer Weltmeisterschaft. "Franz" konnte nach nervösem Auftakt teilweise gut mithalten, Fang entschied aber mit 4:1 Sätzen am Ende das Spiel für sich. Mit dieser tollen Leistung katapultiert sich "Franz" in der Weltrangliste von Platz 56 auf aktuell Platz 28!
Herzlichen Glückwunsch zu den Erfolgen!
UM

April 2015
Jugend trainiert für Olympia

Großartiger Erfolg für die Fußball-Mädchen unserer Partnerschule, der Carl-von-Weinberg-Schule, einer integrierten Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe im Frankfurter Stadtteil Goldstein.

Bei der Schul-Weltmeisterschaft in Guatemala konnten die Mädels ihre klasse Leistungen während des gesamten Turniers im "kleinen Finale" bestätigen und mit 4:0 gegen Finnland Bronze für Deutschland gewinnen, nachdem lediglich das Halbfinale gegen die Gastgeber unglücklich mit 0:1 verloren worden war.
Stolz präsentiert das Betreuer-Team den Pokal: von links Chris Heck, Frank Thierolf, Niko Arnautis.
Unterstützend mit dabei war auch Physiotherapeutin Annette Zischka vom OSP Hessen.
Wir gratulieren zu diesem tollen Erfolg!
UM

April 2015
Deutsche Meisterschaften Schwimmen

Vom 09.-12. April 2015 fanden in Berlin die 127. Deutschen Meisterschaften im Schwimmen auf der Langbahn statt. Nicht nur die bewährten Kräfte lieferten gute Ergebnisse, auch die Mitglieder des HSV-Perspektivteams warteten mit guten Leistungen auf. 

Nach den deutschen Meisterschaften stehen nun 29 Aktive auf der Longlist des Deutschen Schwimmverbandes, die Grundlage für die Nominierung zu den Weltmeisterschaften Ende Juli in Kazan/RUS sein wird. Marco Koch vom DSW Darmstadt konnte über 200m Brust in einer Zeit unter 2:10 (2:09,72 min) überzeugen und neben dem Meistertitel in dieser Distanz den 2. Platz über 100m Brust verbuchen. Bei den Frauen wurde Jenny Mensing (SC Wiesbaden) zweifache Deutsche Meisterin in 100m und 200m Rücken. Auf beiden Strecken hat sie die WM-Norm erfüllt. Über 50m Rücken schlug sie als Dritte an. Sarah Köhler von der SG Frankfurt hat sogar dreimal die hoch gesteckten Normzeiten für Kazan unterbieten können und wurde neben dem 1. Platz in 400m Freistil jeweils Zweite über die beiden langen Strecken (800m und 1500m Freistil). Nachrücker auf der Longlist ist Alexander Kunert vom SV Gelnhausen, der über 200m Schmetterling die Normzeit nur knapp verfehlte und aufgrund seiner guten Perspektive nachnominiert wurde.

Routinier Marco di Carli (SG Frankfurt) schlug in 100m Freistil sowie 50m und 100m Rücken jeweils als Dritter an, blieb aber über den Normzeiten. Ähnlich ging es Jan-Philip Glania (ebenfalls SG Frankfurt), der die 100m Rücken gewinnen konnte und über 50m Rücken Zweiter wurde.

Gute Leistungen zeigten auch die Aktiven des HSV-Perspektivteams, die sich im Mittelfeld postitionieren konnten bzw. sogar in einigen B-Finals vertreten waren. Conrad Martin (SC Wasserfreunde Fulda) und Viktor Keller (SC Wiesbaden) konnten sich für je ein B-Finale qualifizieren; Valentin Schultz (TSG Darmstadt) war in 2 B-Finals vertreten, Julia Mrozinski (SG Frankfurt) und Chantal Noe (DSW Darmstadt) starteten in 3 B-Finals. Melina Göbel (SG Frankfurt) konnte sich über 800m und 1500m Freistil in die TOP 10 schwimmen.
KC

 

Foto: M. Schillings

März 2015
Tischtennis German Open

Timo Boll und Patrick Franziska haben bei den German Open in Bremen den Titel im Herren Dopppel gewonnen. Nach 3:0-Siegen über Paarungen aus Hongkong und Taiwan blieben sie auch im Halbfinale gegen Kenta Matsudaira und Koki Niwa (JPN) ohne Satzverlust. Lediglich im Finale gegen Kiril Skachkov und Alexey Smirnov (RUS), die im Halbfinale Jung Youngsik und Kim Minseok (KOR) besiegten, mussten Timo und "Franz" einen Satz abgeben.
Im Achtelfinale unterlagen Ruwen Filus und Ricardo Walther Fedor Kuzmin und Gregory Vlasov (RUS).

 

Foto: M. Schillings

In der Einzelkonkurrenz konnte Dimitrij Ovtcharov souverän bis ins Halbfinale vordringen. Dort unterlag er dem späteren Turniersieger und Weltranglisten-Ersten Ma Long (CHN), konnte jedoch zwei Sätze für sich entscheiden, was in diesem Turnier keinem anderen Spieler gelang. Timo Boll spielte sich ohne Satzverlust bis ins Viertelfinale, wo er auf Ma Long traf, der ihm in einem hochklassigen Spiel allerdings nur wenige Chancen ließ.

Foto: M. Schillings

Durch sein attraktives Abwehrspiel hatte besonders Ruwen Filus das Publikum auf seiner Seite. Schon in der ersten Hauptrunde bot er eine starke Leistung, indem er als Nummer 56 der aktuellen Weltrangliste Koki Niwa (JPN - aktuell Nummer 12) in 4:1 Sätzen bezwang. Nach einem Sieg über einen weiteren Japaner, Yuto Muramatsu, konnte erst "Dima" Ovtcharov Ruwen im Viertelfinale stoppen.
Für Bastian Steger war das Turnier im Achtelfinale zu Ende, dort traf er auf den späteren Halbfinalisten Yan An (CHN). Pech bei der Auslosung hatten Steffen Mengel und Patrick Franziska, die in der ersten Runde mit Ma Long und Jun Mizutani (JPN) gleich auf hochkarätige Gegner trafen.
Beachtlich war auch die Leistung vom Patrick Baum. Trotz Trainingsrückstand nach langer Krankheit drang er bis ins Achtelfinale vor, wo er jedoch Timo den Vortritt lassen musste.
Insgesamt präsentierten sich unsere Spieler bei dieser letzten internationalen Standortbestimmung vor der vom 26.04. bis 03.05. stattfindenden Einzel-WM in Suzhou (CHN) in guter Form. Der OSP Hessen gratuliert herzlich zu den Leistungen und wünscht viel Erfolg bei den Weltmeisterschaften.
UM

März 2015
Deutsche Meisterschaften Tischtennis

Bei den 83. nationalen Deutschen Meisterschaften vom 6. bis 8. März in Chemnitz konnte Timo Boll  am Sonntag an seinem Geburtstag seinen insgesamt 10. Titel gewinnen. Damit führt der für Borussia Düsseldorf startende Hesse nun allein die nationale ewige Bestenliste an. Bis zum Finale blieb Timo ohne Satzverlust. Lediglich Abwehr-Ass und Vizemeister Ruwen Filus, der in einem spannenden Halbfinale den Deutschen Meister von 2013 Steffen Mengel in sieben Sätzen in der Verlängerung bezwang, konnte im Finale zwei Sätze für sich entscheiden. Platz drei teilten sich Steffen und Patrick Franziska, der im Halbfinale Timo unterlag.
Im Doppel gewannen Steffen Mengel und Benedikt Duda den Titel vor Ruwen Filus und Ricardo Walther. Platz drei teilten sich hier Patrick Franziska und Philipp Floritz mit den erst 18-jährigen Kilian Ort und Dang Qiu.
Herzlichen Glückwunsch zu den Erfolgen!
UM

Sosthene bei der DHM

März 2015
Hallen-Europameisterschaften

Vom 05.-08. März 2015 fanden in Prag die Hallen-Europameisterschaften in der Leichtathletik statt. Mit 6 Medaillen (an der Spitze die Goldmedaille von Kugelstoßer David Storl) rangiert der Deutsche Leichtathletik Verband (DLV) auf Rang 2 der Nationenwertung. Einige der insgesamt 39 vom DLV nominierten Athleten/innen werden vom OSP Hessen betreut.

Erfolgreichste Athletin war hier die Weitspringerin Sosthene Moguenara, die einen hervorragenden zweiten Platz belegen konnte. Die neue Vize-Europameisterin sprang mit 6,83m Saisonbestleistung. Melanie Bauschke wurde mit 6,59m Sechste und Xenia Achkinadze belegte mit 6,29m den 14. Rang. Bei den Weitspringern konnte sich nur Alyn Camara ins Finale springen und wurde dort mit 7,70m Siebter. Der 19jährige Max Heß schloss als 11., Julian Howard als 13. ab.

Die Dreispringerin Kristin Gierisch sprang mit einer persönlichen Bestleistung von 14,46m nur 3cm an der Bronzemedaille vorbei. Katja Demut belegte mit 13.81m den 11. Platz.

Im Siebenkampf der Männer wurden Arthur Abeles 6279 Punkte mit dem Vize-Europameistertitel belohnt. Die persönliche Bestleistung liegt nur 12 Punkte unterhalb des deutschen Rekordes. Carolin Schäfer musste ihren Fünfkampf nach 4 Disziplinen abbrechen.

Bei den Läufern/Läuferinnen lief nicht alles nach Plan. Gesa Felicitas Krause konnte sich nicht für das 3.000m Finale qualifizieren, lief aber über 1.500m mit 4:15,40min auf den respektablen 5. Rang. Homiyu Tesfaye hatte im Finale über 1.500m eine schlechte Ausgangsposition, wurde eingekeilt und konnte im Endspurt nicht mehr auf den erhofften Medaillenrang laufen. Er wurde mit 3:39,08 min Vierter.
KC

Nathalie

Februar 2015
U20-Hallenländerkampf in Lyon/Frankreich mit drei Leichtathleten der Carl-von-Weinberg-Schule

Eine wichtige Station im Saisonaufbau der Nachwuchs-Nationalmannschaft des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) ist der jährliche U20-Hallen-Länderkampf gegen Frankreich und Italien. 2015 wird er am 28. Februar im französischen Lyon ausgetragen. Für diese erste internationale Standortbestimmung im Jahr der U20-EM hat der DLV nun sein Aufgebot benannt. Den Kern des Teams bilden die Athletinnen und Athleten, die am vergangenen Wochenende bei den Jugend-Hallenmeisterschaften in Neubrandenburg erfolgreich waren. Hierzu zählen unsere erfolgreichen CvW-Springer: Nathalie Buschung (Weitsprung), Gianluca Puglisi (Weitsprung) sowie Mona Gottschämmer (Hochsprung). Über die DLV-Länderkampfnadel für den ersten internationalen Einsatz dürften sich dann Gianluca und Mona besonders freuen, während es für Nathalie nach der Teilnahme bei der U18 WM in Donetzk/Ukraine 2013 nicht das erste Mal ist, im Nationaltrikot an den Start zu gehen. Mit drei nominierten Athleten zählt der Bundesstützpunkt mit der Eliteschule des Sports Frankfurt zu den erfolgreichsten Nachwuchsstandorten Deutschlands. Wir wünschen allen viel Erfolg in Frankreich …

Mona

... und der Länderkampf endete mit einem deutlichen Sieg des jungen Deutschen Teams mit 201,5 Punkten vor Frankreich (172,5 Punkte) und Italien (171 Punkte). Mona gewann den Hochsprungwettbewerb mit neuer persönlicher Bestleistung (1,84m), Nathalie dominierte im Weitsprung mit 6,32m (nur 1cm  unter ihrer Bestmarke) - Gianluca sprang ebenfalls persönliche Bestleistung, er wurde mit 7,40m Zweiter.
Herzlichen Glückwunsch!

Vielen Dank für die Information an:

Dominic Ullrich
Lehrertrainer Leichtathletik
Carl-von-Weinberg-Schule
Eliteschule des Sports

UM

Februar 2015
Leichtathletik

Gold, Gold, Silber, Silber - Deutsche Leichtathletik-Jugendmeisterschaften in Neubrandenburg

Fast 700 Kilometer einfache Fahrt mussten unsere Leichtathleten in Kauf nehmen, um so zu den Deutschen Jugendhallenmeisterschaften nach Neubrandenburg zu kommen. Dass es sich gelohnt hat, die weite Reise anzutreten zeigen die wirklich fantastischen Ergebnisse mit zwei Deutschen Jugend-Meistertiteln und zwei Vizemeisterschaften. Zahlreiche weitere sehr gute Platzierungen zeigen das Zurzeit sehr starke Niveau der geförderten Leichtathleten der Carl-von-Weinberg-Schule und zeigen damit die Bedeutung der Eliteschule des Sports in der gelungenen Kooperation mit dem OSP Hessen, dem Hessischen Leichtathletik-Verband und den zahlreichen beteiligten Leichtathletikvereinen, nicht zuletzt der LG Eintracht Frankfurt.

Gianluca

Nathalie Buschung konnte nach dem Verletzungsjahr 2014 mit einer deutlichen Steigerung ihrer persönlichen Bestleistung im Weitsprung alle anderen hinter sich lassen und wurde Deutsche Meisterin mit sehr starken 6,33 Metern. In der gleichen Disziplin konnte auch Gianluca Puglisi zeigen, dass seine sehr deutliche positive Entwicklung in dieser Hallensaison kein Zufall war. Im ersten Weitsprungdurchgang egalisierte er gleich seine Bestleistung von 7,30 Metern und übernahm damit die Führung, die er bis zum Ende nicht mehr abgab. In seinen letzten zwei Sprüngen ließ der 18-Jährige noch zwei Bestleistungen folgen: 7,34 Meter im fünften und 7,39 Meter im letzten Sprung des gesamten Weitsprungwettbewerbs aller Teilnehmer. "Ich bin sprachlos. Das hätte ich nicht für möglich gehalten", beschreibt „Gianni“ wirklich überrascht seinen Erfolg, der mit all seinen fünf gültigen Sprüngen die 7-Meter-Marke übertraf und somit verdient Deutscher Jugendmeister wurde.

Mona

Auch springend, allerdings in die Höhe, zeigte Mona Gottschämmer, was sie aktuell im Hochsprung drauf hat. Mit einer fehlerlosen Sprungserie bis 1,78 Meter scheiterte Sie dann an den 1, 81 Metern und wurde damit verdiente Deutsche Jugend-Vizemeisterin im Hochsprung. Dominic Ullrich (Lehrertrainer Leichtathletik) konnte somit eine weitere Medaille in seiner Funktion als DLV-Jugendvertreter einer strahlenden Mona bei der Siegerehrung freudig überreichen. Eine weitere Silbermedaille holte Gianluca Puglisi gemeinsam mit Daniel Sturma in der 4x200m-Staffel der LG Eintracht Frankfurt, die sich nur hinter dem Wattenscheider Quartett einreihen mussten. Daniel, der eigentlich Mehrkämpfer ist, konnte sich nochmals freuen, denn er wurde außerdem im 60m-Hürdensprint-Finale vierter in neuer Bestzeit von 7,99 Sekunden. Sehr stark präsentierten sich auch noch Konstantin Steinfurth mit persönlicher Bestleistung im Hammerwurf (57,08 Meter). Unsere drei CvW-Mädels Elena Kelety, Alina Kunz und Maureen Zimmer (bis letztes Jahr an der CvW) konnten in der 4x200m-Staffel einen guten siebten Platz erreichen. Einen erfreulichen achten Platz im Speerwurf konnte Sara Lisa Zorn, trotz leichter Verletzungsproblematik für sich verbuchen und freute sich damit nicht nur über die strahlende Sonne und etwa 8 Grad bei den Winterwurfmeisterschaften der Jugend außerhalb der Leichtathletikhalle in Neubrandenburg.

Sara Lisa

Vielen Dank für den Bericht an

Dominic Ullrich
DLV-Jugendvertreter und
Lehrertrainer Leichtathletik
Carl-von-Weinberg-Schule
Eliteschule des Sports

Sehr erfreulich aus hessischer Sicht ist auch der Deutsche Meistertitel über 800m von Marc Reuther (Wiesbadener LV - 1:51,81min) sowie der Vizemeistertitel von Lukas Abele (SSC Hanau-Rodenbach) über 1500m in 3:57,35min.
Sprinterin Lisa Mayer von der LG Langgöns/Oberkleen glänzte gleich zweimal mit Gold (200m - 23,66s) und Silber (60m - 7,41s).
Ebenfalls auf dem Treppchen stand Daniel Gescheidle (SKV Nauheim) als Dritter im Dreisprung mit 14,70m.
Über eine Silbermedaille im Hammerwurf der U18-Konkurrenz durfte sich Katharina Zeisler von der LG Seligenstadt freuen (55,52m), Anika Jürß (TG Unterliederbach) belegte hier Platz 7 mit 48,16m.
Herzlichen Glückwunsch zu den tollen Leistungen und Efolgen!
UM

 

Februar 2015
HSV beim Euro-Meet in Luxemburg

Das junge Team des Hessischen Schwimm-Verbandes nutzte das Wochenende in Luxemburg zu einer Standortbestimmung auf der Langbahn. Neben Sarah Köhler von der SG Frankfurt sowie Reva Foos, Jan Fährmann und Marco Koch vom DSW Darmstadt kamen 10 Aktive aus dem HSV-Perspektivteam 2014/2015 zum Einsatz.

Leonie Hügenell, Celine Zangenfeind, Melina Göbel, Viktor Keller, Firat Aydin und Valentin Schultz konnten z.T. mehrfach ihre Bestzeiten steigern. Christopher Fischer und Tjaard Krusch waren zudem jeweils in einem B-Finale vertreten. In drei B-Finals (50mS, 100mS, 200mL) war Julia Mrozinski zu finden. Chantal Noe startete in den drei Bruststrecken und hat es neben zwei Teilnahmen an B-Finals über 200m Brust sogar ins A-Finale geschafft. Dort platzierte sie sich als Achte.

Reva Foos wurde über 100m Freistil Zwölfte und Sarah Köhler konnte über 400m Freistil den 5. und über 800m Freistil den 7. Platz erringen. Die beiden Brustspezialisten Jan Fährmann und Marco Koch waren in B- bzw. A-Finals vertreten. Jan Fährmann schloss zweimal als 18. und einmal als Zwanzigster ab. Marco Koch konnte sich behaupten und gewann alle drei Strecken souverän.

Die Aktiven des Hessischen Schwimm-Verbandes starteten außerdem in zwei Mixed-Staffeln über 4x100m Freistil und 4x100m Lagen. Beide Staffeln konnten sich für die Finals qualifizieren und belegten dort unter vielen internationalen Staffeln u.a. aus Portugal, Ungarn und England jeweils den 8. Rang.

Allen Schwimmerinnen und Schwimmern herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg für die anstehende Langbahn-Saison!
KC

 

Dezember 2014
Marco Koch erneut Vize-Weltmeister

Der Darmstädter Schwimmer Marco Koch hat sich auch auf der Kurzbahn in Doha den Titel des Vize-Weltmeisters geholt. Er schlug auf seiner Paradestrecke 200m Brust in der Zeit von 2:01,91 Minuten nach seinem Dauerrivalen Daniel Gyurta an. Über die 100m Brust wurde Marco Koch Zehnter und mit der Staffel über 4x100m Lagen der Herren mit neuem Deutschen Rekord (3:23,37 Minuten) Achter.

Sarah Köhler (SG Frankfurt) schlug sich über 800m Freistil achtbar und wurde in 8:17,08 Minuten Fünfte. Über die 400m Freistil konnte sie den 11. Platz verbuchen. Jenny Mensing vom SC Wiesbaden wurde über 200m Rücken Vierzehnte und über 100m Rücken Vierunddreißigste. Sie startete auch in der Staffel über 4x100m Lagen, die den 8. Platz belegte. Der für die SG Frankfurt startende Marco Di Carli belegte über 100m Freistil den 31. Rang und wurde in 4 Staffeln eingesetzt. Beste Platzierung hier der 5. Platz mit der 4x50m Freistil-Mixed-Staffel.

Der erst 18 Jahre alte Alexander Kunert vom SV Gelnhausen konnte sich über 200m Schmetterling auf Rang 23 positionieren und belegte über 50m Schmetterling mit neuer persönlicher Bestzeit den 39. Platz.

Leider konnten die Weltmeisterschaften der Schwimmerinnen und Schwimmer nicht im Fernsehen verfolgt werden, da der Wintersport Vorrang hatte. Allen Teilnehmern/innen herzliche Glückwünsche zu ihren gezeigten Leistungen.
KC

November 2014
Turnen: Weltcup

Fabian Hambüchen hat beim Weltcup in Stuttgart zum Abschluss einer langen Saison erneut einen sehr guten Mehrkampf geturnt. Nachdem er durch einen leichten Fehler am Pauschenpferd auf Platz sieben zurückgefallen war kämpfte sich Fabian in einem hochklassigen Feld internationaler Top-Athleten mit hervorragenden Leistungen am Sprung, Barren und insbesondere mit der höchsten Bewertung am Reck (16,133 Punkte) bis auf den vierten Platz nach vorne. Es gewann der Vorjahressieger Oleg Verniaiev (UKR) vor dem Brasilianer Sergio Sasaki und Donell Whittenburg (USA). Herzlichen Glückwunsch, gute Erholung und eine gute Vorbereitung auf die neue Saison!
UM

November 2014
Schwimmen

Je drei Deutsche Meistertitel brachten Sarah Köhler (SG Frankfurt) und Marco Koch (DSW Darmstadt) von den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften (19.-22.11.2014) aus Wuppertal mit. Sarah Köhler konnte sich auf den langen Strecken (400, 800, 1500mF) absetzen; Marco Koch entschied alle Bruststrecken (50, 100, 200mB) für sich. Mit zwei Goldmedaillen über 100 und 200m Rücken kehrte Jenny Mensing (SC Wiesbaden) zurück. Marco di Carli (SG Frankfurt) belegte 3 zweite Plätze in 100m Freistil sowie 50 und 100m Rücken. Der ebenfalls für die SG Frankfurt startende Jan-Philip Glania konnte zwei zweite Plätze über 100 und 200m Rücken verbuchen. Erst 18 Jahre alt ist Alexander Kunert vom SV Gelnhausen, der Zweiter über 200m Schmetterling wurde und über 100m Schmetterling den dritten Rang belegte.

Auch der Nachwuchs des HSV Perspektivteams präsentierte sich bei den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften mit beachtlichen Leistungen. Chantal Noe (DSW Darmstadt) war in allen drei Bruststrecken im B-Finale vertreten. Zweimal konnte sie den Lauf für sich entscheiden und wurde somit Neunte in der Gesamtwertung. Philipp Forster von der SG Frankfurt konnte sich für 2 B-Finals qualifizieren (100 und 200m Schmetterling).  Julia Mrozinski und Carmen Maria Franiczek (beide SG Frankfurt) sowie Valentin Schultz (TSG Darmstadt) waren in je einem B-Finale am Start.

Mit ihren guten Leistungen konnten sich 5 Aktive des Hessischen-Schwimm-Verbandes für die Kurzbahn-WM in Doha (03.-07.12.2014) qualifizieren. Im 24-köpfigen Team des DSV starten Jenny Mensing, Sarah Köhler, Alexander Kunert, Marco Di Carli und Marco Koch. Allen Schwimmerinnen und Schwimmern viel Erfolg bei der WM!
KC

September 2014
Tischtennis-Europameisterschaften

Die Herren-Nationalmannschaft hat bei der Team-EM in Lissabon die Silbermedaille gewonnen. Europameister wurden die Gastgeber aus Portugal. Das deutsche Team startete unter denkbar ungünstigen Umständen bei diesen Europameisterschaften. Zunächst musste sich der amtierende Europameister Dimitrij Ovtcharov in der Vorbereitung kurzfristig einer komplizierten Zahnoperation unterziehen, die seinen Einsatz in Frage stellte. Kurz vor der Abreise musste Leistungsträger Patrick Baum aufgrund eines tragischen Todesfalls in der Familie seinen Start absagen. Da laut den Regularien eine Nachmeldung zu diesem Zeitpunkt nicht mehr möglich war  - es standen genügend hochklassige Spieler als Ersatz zur Verfügung - musste Bundestrainer Jörg Roßkopf mit Rekordeuropameister Timo Boll, Patrick Franziska und Steffen Mengel mit nur drei Spielern in das Turnier starten. In der Gruppenphase zeigte sich das Team kämpferisch, aber es trat ausgerechnet im Gruppenspiel gegen Portugal der "worst case" ein: Patrick Franziska verletzte sich am Fuß, musste behandelt werden, spielte weiter, verlor aber den Satz trotz zweier Matchbälle. Im entscheidenden fünften Satz spielte er praktisch aus dem Stand - und gewann  das Spiel. Damit war die EM für ihn allerdings zu Ende. Zuvor hatten Timo Boll ein Spiel gewonnen, Steffen Mengel verloren. Timo spielte in überragender Form einen zweiten Sieg ein, am Ende gewann das Deutsche Team mit 3:1 Punkten. Im letzten Gruppenspiel gegen Ungarn hätten dann nur noch zwei Spieler zur Verfügung gestanden - wenn nicht "Dima" acht Minuten vor Spielberginn die Halle betreten hätte und für den verletzten "Franz" eingesprungen wäre...
Das Viertelfinale gegen Frankreich endete glatt mit 3:0 Punkten, im Halbfinale wurde Kroatien mit 3:1 besiegt. Im Finale hieß der Gegner wieder Portugal. Vor heimischem Publikum präsentierten sich die Gastgeber in Top-Form und gewannen mit 3:1 ihren ersten Europameister-Titel. Dem deutschen Team - im Zeitraum von 2007 bis 2013 sechs Mal in Folge Europameister - gilt in Anbetracht der Umstände unsere Hochachtung für diese großartige kämpferische Leistung. Herzlichen Glückwunsch zur Silbermedaille!
UM

August 2014
Turnen

Bei den Deutschen Meisterschaften in Stuttgart hat Fabian Hambüchen seinen Titel im Mehrkampf erfolgreich verteidigt. Mit 88,800 Punkten sicherte sich der Wetzlarer seinen 8. Mehrkanpf-Titel. Damit verdrängte er den bisherigen Rekordmeister Eberhard Gienger (7 Mehrkampf-Titel) auf Rang zwei der ewigen nationalen Bestenliste. Am Finaltag ließ Fabian noch drei weitere Titel an den Einzelgeräten folgen (Boden, Sprung und Reck), am Barren und an den Ringen wurde er jeweils Vizemeister. Lediglich am Pauschenpferd musste er sich nach unfreiwilligem Verlassen des Gerätes mit Platz sechs begnügen. Fabian ist nun mit insgesamt 35 Deutschen Meister-Titeln erfolgreichster Deutscher Turner der Geschichte. Weltmeister Eberhard Gienger und der 2012 verstorbene Olympiasieger Klaus Köste errangen je 34 Titel bei nationalen Meisterschaften.
Hambüchens jüngerer Vereinskamerad Fabian Lotz erturnte sich mit 79,95 Platz 10 im Mehrkampf. Am Pauschenpferd gelang ihm erstmals der Sprung aufs Treppchen: Platz drei. Zudem konnte er sich noch für die Finals am Barren und Reck qualifizieren, hier belegte er die Plätze vier und fünf.
Herzlichen Glückwunsch zu den Erfolgen!
UM

August 2014
Olympische Jugendspiele

Bei den Olympischen Jugendspielen in Nanjing (CHN) hat Sarah Schneider vom TSV Frankenberg mit ihrer Partnerin Lisa Arnholdt aus Schwäbisch Gmünd die Bronzemedaille im Beachvolleyball gewonnen. Nachdem die beiden im Halbfinale gegen die Kanadierinnen Mcnamara/Mcnamara mit 0:2 unterlagen, konnten sie das Spiel um Platz drei gegen Makroguzova/Rudykh aus Russland mit 2:0 für sich entscheiden. Anfang August waren sie als Team bei den U19-Weltmeisterschften in Porto bereits Vizeweltmeisterinnen geworden.
Juliane Schulze aus Bad Sooden-Allendorf belegte im Stabhochsprung mit übersprungenen 3,70m Platz 6.
Sharin Oziegbe vom SSC Vellmar wurde im B-Finale der Weitsprungkonkurrenz Fünfte (5,40m).
Großes Pech hatte die Neu-Isenburgerin Eileen Demes. Sie hatte im Vorlauf über 400m Hürden ihre persönliche Bestzeit von 58,92s auf 58,68s verbessert und war damit die zweitschnellste Zeit gelaufen. Im Finale stürzte die 16-järige, Vierte der U18-WM von 2013, an der vorletzten Hürde beim Einbiegen auf die Zielgerade. Bis dahin hatte sie auf Platz 3 gelegen und eine Medaille schon fast sicher. Schade.
Der OSP Hessen gratuliert zu den großen Erfolgen.
UM

August 2014
Schwimmen

Marco Koch hat bei den Schwimm-Europameisterschaften in Berlin Gold über 200m Brust gewonnen. In 2:07,47 min unterbot der Darmstädter seinen fünf Jahre alten Deutschen Rekord, der noch aus der Zeit der High-Tec-Anzüge stammt, um fast 86 hundertstel Sekunden.
Über 100m Rücken gewann Jan-Philip Glania aus Fulda in 54,13 sec Bronze - die erste Medaille im Becken für den Deutschen Schwimm-Verband. Im Finale über 200m Rücken belegte Jan-Philip Platz 7.
Die Wiesbadenerin Jenny Mensing schwamm im Finale über 200m Rücken in 2:11,77 ebenfalls auf PLatz 7.
Der OSP Hessen gratuliert zu den Erfolgen.
UM

August 2014
Leichtathletik

Bei den Europameisterschaften in Zürich haben unsere hessischen Leichtathletinnen und -athleten von der LG Eintracht Frankfurt starke Leistungen erbracht. Carolin Schäfer verpasste mit einer persönlichen Bestleistung von 6395 Punkten im Siebenkampf eine Medaille knapp. Sie wurde Vierte vor Lilly Schwarzkopf aus Hannover (6332 Punkte). Claudia Rath belegte Platz acht mit 6332 Punkten.
Gesa Felicitas Krause lief über 3000m Hindernis Saisonbestleistung (9:35,46min) und belegte Platz fünf.
Homiyu Tesfaye wurde auf der 1500m-Strecke in 3:46,46min ebenfalls Fünfter.
Das 400m-Finale beendete Kamghe Gaba in 45,83sec auf Platz sechs.
Hammerwerferin Kathrin Klaas wurde mit 72,89m Vierte vor Betty Heidler (72,39m).
Wir gratulieren zu den Erfolgen.
UM

Maryse mit Heimtrainerin Melli Zecha

Juli 2014
Leichtathletik

Maryse Luzolo von der LG Eintracht Frankfurt hat bei den U20-Weltmeisterschaften in Eugene (USA) die Bronzemedaille im Weitsprung gewonnen. Bei schwierigen Bedingungen sprang sie gleich im ersten Versuch trotz starkem Gegenwind 6,24m und ließ noch drei weitere 6m-Sprünge folgen. Damit erfüllte sich die Schülerin unserer Partnerschule, der Carl-von-Weinberg-Schule in Frankfurt-Goldstein, nach vierten Plätzen bei der U18-WM im Jahr 2011 und der U20-EM 2013 den Traum ihrer ersten Medaille bei einer internationalen Meisterschaft. Herzlichen Glückwunsch Maryse!
Zehnkämpfer Fabian Christ (ebenfalls LG Eintracht Frankfurt) musste leider seinen Wettkampf verletzungsbedingt vorzeitig beenden. Zuvor hatte er noch mit einer neuen 400m-Bestzeit geglänzt und auf einem Platz unter den Top-Ten gelegen. Nationalmannschafts-Kollege Tim Nowak (SSV Ulm) erkämpfte sich mit einer neuen persönlichen Bestleistung von 7980 Punkten (er verfehlte damit denkbar knapp die magische 8000-Punkte-Grenze) ebenfalls eine Bronzemedaille. Herzlichen Glückwunsch Tim!
UM

Saisonbestleistung: Maryse Luzolo

Juli 2014
Leichtathletik

Zehn junge hessische Leichtathletinnen und -athleten sind in dieser Saison bei hochkarätigen Wettkämpfen international unterwegs. Für die Olympischen Jugendspiele vom 16. bis 28. August in Nanjing (CHN) wurden Eileen Demes (TV Neu-Isenburg - 400m Hürden), Juliane Schulze (SSC Bad Sooden-Allendorf - Stabhochsprung) und Sharin Oziegbe (SSC Vellmar - Weitsprung) nominiert.
Neben Maryse Luzolo im Weitsprung (sie konnte bei der Junioren-Gala in Mannheim ihre Saisonbestleistung auf 6,30m steigern) und Fabian Christ im Zehnkampf (beide LG Eintracht Frankfurt) hat sich der Wiesbadener Marco Reuter über 800m für die U20-Weltmeisterschaften, die vom 22. bis 27. Juli in Eugene (USA) stattfinden, qualifiziert. Constantin Schmidt (TG Obertshausen) und Steffen Schattner (ASC Darmstadt) starten dort in der 4x400m Staffel. Sprinterin Lisa Mayer (LG Langgöns/Oberkleen) konnte sich nach längerer Verletzungspause am Wochenende in Mannheim noch rechtzeitig für die 4x100m Staffel empfehlen. Ronja Böhrer (SSC Bad Sooden-Allendorf) buchte bei den Süddeutschen Meisterschaften in letzter Minute mit persönlicher Bestleistung über 3000m Hindernis (10:19,46 min) das Ticket für Eugene.
Wir wünschen unseren Leichathletinnen und -athleten viel Erfolg bei den Olympischen Jugendspielen und U20-Weltmeisterschaften.
UM

Weit im Regen: Claudia Rath

Juni 2014
Leichtathletik

Die Siebenkämpferinnen Claudia Rath und Carolin Schäfer (beide LG Eintracht Frankfurt) haben sich für die Europameisterschaften vom 12. bis 17. August in Zürich qualifiziert. Carolin hatte bereits vor vier Wochen in Götzis (AUT) eine Top-Leistung abgeliefert und mit 6384 Punkten die EM-Norm überboten. An gleicher Stelle konnte Claudia gerade in ihrer stärksten Disziplin, dem Weitsprung, keinen gültigen Versuch verbuchen und verpasste die Norm. Beim Mehrkampf-Meeting in Ratingen am 28./29. Juni präsentierte sie sich in guter Form, trotzte dem schlechten Wetter und bewies in strömendem Regen mit einer Serie von 6-Meter-Sprüngen (6.20m, 6,39m, 6.41m), dass sie das Weitspringen nicht verlernt hat. Auch in den anderen Disziplinen bot sie teilweise starke Leistungen an, besonders über 100m Hürden (eine Hundertstelsekunde fehlte zur Bestleistung), im Speerwurf (erstmals in diesem Jahr über 40m, und das gleich dreimal, am Ende standen 41,39m zu Buche) und über 800m (2:09,20 min). Im Gesamtergebnis erreichte Claudia 6314 Punkte und belegte Platz zwei.
Carolin - ehemalige U20 Welt- und Europameisterin - lag nach dem ersten Tag mit starkem Beginn (13,21s über 100m Hürden, 12,78m Kugelstoß) in Führung, trat jedoch aufgrund einer leichten Verletzung am zweiten Tag nicht mehr an. Ihr Start bei den Europameisterschaften in ihrem ersten Jahr bei den Aktiven ist aber nicht gefährdet.
Angeführt werden die deutschen Mehrkämpferinnen in Zürich von Lilly Schwarzkopf (LG Hannover). Die Olympiazweite von London 2012 gewann nach langer Verletzungspause (Riss der Achillessehne) mit 6426 Punkten das Meeting in Ratingen und meldete sich damit eindrucksvoll an die Spitze zurück.

Bei den Zehnkämpfern verpasste Pascal Behrenbruch (LG Eintracht Frankfurt) leider das Ticket nach Zürich. Er belegte mit 8055 Punkten Platz vier und kann somit seinen Europameister-Titel nicht verteidigen. Für Deutschland an den Start gehen werden Kai Kazmirek (LG Rhein-Wied), Rico Freimuth (SV Halle) und Arthur Abele (SSV Ulm). Kai hatte die EM-Norm bereits in Götzis abgehakt (8471 Punkte), er verzichtete auf einen Start in Ratingen. Rico gewann das Meeting souverän mit einer Saisonbestleistung von 8356 Punkten. Arthur wurde hinter dem Franzosen Kevin Mayer (8323 Punkte) mit 8139 Punkten Dritter.

Wir gratulieren unseren Athletinnen und Athleten zu ihren Leistungen und wünschen eine erfolgreiche, vor allem verletzungsfreie Vorbereitung und viel Erfolg bei den Europameisterschaften in Zürich.
UM

Juni 2014
Leichtathletik

Fabian Christ und Maryse Luzolo (beide LG Eintracht Frankfurt) haben sich für die U20-Weltmeisterschaften in Eugene (22. bis 27. Juli) qualifiziert.
Bei den Deutschen U23-Meisterschaften in Wesel gelang Maryse eine Punktlandung bei der Qualifikationsweite von 6.25m, was gleichzeitig ihre Saisonbestleistung und die Silbermedaille hinter Lena Malkus (6.64m) bedeutete. Trainingskameradin Nathalie Buschung (LG Goldener Grund Selters) sprang mit neuer persönlicher Bestleistung (6.17m) zur Bronzemedaille, verfehlte aber die WM-Norm knapp, da sie bei ihren Sprüngen das Brett nicht richtig traf und dadurch größere Weiten verschenkte. Sie hat bei der DLV Junioren Gala in Mannheim am 5./6. Juli noch eine Chance, sich zu qualifizieren.
Beim Mehrkampf-Meeting in Bernhausen stellte Zehnkämpfer Fabian Christ eine neue persönliche Bestleistung auf (7574 Punkte), was nicht nur zum Sieg reichte - er löste damit ebenfalls das Ticket zur U20-WM.
Herzlichen Glückwunsch an unsere Leichtathleten, wir wünschen viel Erfolg in Eugene!
UM

Juni 2014
Leichtathletik

Betty Heidler (LG Eintracht Frankfurt) ging am Pfingstwochenende zum 10. mal in Serie beim Hammerwurf-Meeting in Fränkisch-Crumbach als Siegerin hervor. Nach einem spannenden Wettkampf konnte sie im letzten Versuch mit 76,91m die Chinesinnen Wang Zheng (75,73m) und Zhang Wenxiu (75,50m) auf die Plätze verweisen. Ebenfalls für die LG Eintracht Frankfurt startete Carolin Paesler, die mit 69,93m Rang 5 belegte. Die Männerkonkurrenz entschied der Russe Sergej Litvinov mit 78,21m  für sich. Auf Platz 2 der Weißrusse Pavel Bareisha (76,69m) vor dem für die LG Staufen startenden Alexander Ziegler mit neuer persönlicher Bestleistung von 75,40m.
Bei den Junioren U23 wurde Sebastian Lenz (LG Eintracht Frankfurt) mit 65,03m Vierter. In der U18 waren 2 hessische Aktive erfolgreich: den Wettbewerb der männlichen Jugend konnte Konstantin Steinfurth (LG Eppstein-Hornau) mit 64,47m für sich entscheiden, bei den Mädchen wurde Isabel Weitzel mit (53,98m) Zweite. Beachtlich die Leistungen des erst seit einem Jahr hammerwerfenden Sebastian Arnold in der Altersklasse U16: er platzierte sich mit 51,22m auf Rang 7.
KC

Mai 2014
Leichtathletik

Mit einer neuen persönlichen Bestleistung von 8,49m ist Weitspringer Christan Reif am 31. Mai bei der Kurpfalz-Gala in Weinheim in die Freiluft-Saison gestartet. Im Jahr 2010 war er mit 8,47m zum Europameister-Titel gesprungen.
Bei den Juniorinnen (U23) setzte Lena Malkus mit 6,88m ein Zeichen und siegte vor Malaika Mihambo (6,81m).
Bei der weblichen Jugend (U20) setzte sich Nathalie Buschung (LG goldener Grund Selters) knapp mit 6,10m gegen Maryse Luzolo (LG Eintrachr Frankfurt - 6,09m) durch. Beide sind Schülerinnen der Carl-von-Weinberg Schule in Frankfurt-Goldstein, der Partnerschule des OSP Hessen.
Wir gratulieren zu den Erfolgen.
UM

Mai 2014
Tischtennis Team WM

Die Herren-Nationalmannschaft in Besetzung Dimitrij Ovtcharov, Timo Boll, Patrick Franziska und Steffen Mengel hat bei der Team Weltmeisterschaft in Tokio die 50. WM-Medaille für den DTTB gewonnen. Und das, obwohl Bundestrainer Jörg Roßkopf auf zwei erfahrene Leistungsträger verzichten musste. Für den verletzten Bastian Steger wurde der überraschende Halbfinalist der German Open, Steffen Mengel, nachnominiert. Der kurzfristig erkrankte Patrick Baum konnte nicht, wie zunächst erhofft, später noch nachreisen. Somit standen nur vier statt fünf Spieler zur Verfügung.
Nachdem sich das Team als ungeschlagener Gruppensieger in der Vorrunde mit 3:0 Siegen über Singapur, Dänemark und Hongkong und 3:2 gegen das Team aus der Ukraine direkt für das Viertelfinale qualifizieren konnte, kam es dort erneut zu einem glatten 3:0 Erfolg gegen die Mannschaft aus Singapur, die sich im Achtelfinale gegen Schweden durchgesetzt hatte.
Hart umkämpft war das Halbfinale gegen Gastgeber Japan, das dank hervorragender Leistungen mit 3:1 gewonnen werden konnte.
Im Finale wartete dann Seriensieger China. Timo verlor sein Auftaktmatch gegen Ma Long mit 0:3, was auf den ersten Blick als eine deutliche Niederlage erscheint. Tatsächlich gingen aber vor allem die Sätze zwei und drei sehr knapp und unglücklich verloren. Ma Long war nach seinem verwandelten Matchball sichtlich erleichtert. Dima lieferte eine großartige Leistung ab: Er bezwang den amtierenden Weltmeister und Olympiasieger Zhang Yike glatt mit 3:0 Sätzen. "Franz" konnte gegen den derzeitig Ersten der Weltrangliste, Xu Xin, teilweise gut mithalten, verlor sein Match aber mit 0:3. Der an diesem Tag unschlagbare Ma Long machte mit einem 3:0 Sieg über Dima den Erfolg für China perfekt. Nach 2004 in Doha, 2010 in Moskau und 2012 in Dortmund war das das vierte WM-Endspiel gegen China. Bei genauer Betrachtung kann dem Team bescheinigt werden, dass der Abstand zur "Chinesischen Mauer" geringer geworden ist - ein wenig hat sie schon gewackelt, trotz des Ausfalls unserer Spieler Nummer drei und vier. Herzliche Glückwünsche zur Silbermedaille an das zweitbeste Team der Welt und an alle am Erfolg Beteiligten.
UM

Mai 2014
Schwimmen: Deutsche Meisterschaften

Vom 1.-4. Mai 2014 fanden in Berlin die 126. Deutschen Meisterschaften im Schwimmen statt. Mit dabei waren zahlreiche hessische Schwimmerinnen und Schwimmer, die sich gut präsentierten. Sarah Köhler, Jenny Mensing, Jan-Philipp Glania und Marco Koch konnten mit Deutschen Meister-Titeln und erfüllten Normen für die Europameisterschaften nach Hause reisen. Sarah Köhler von der SG Frankfurt holte sich den Titel sowohl in 800m als auch in 1500m Freistil und wurde über 400m Freistil Zweite. Über alle Rückenstrecken (50, 100 und 200m) konnte Jenny Mensing vom SC Wiesbaden den Titel für sich verbuchen; Jan-Philipp Glania (SG Frankfurt) gelang dies für die 100m und 200m Rücken. Marco Koch vom DSW Darmstadt wurde Deutscher Meister über 200m Brust und Zweiter über 100m Brust. Neben diesen Athleten/innen konnte auch Jaana Ehmcke vom SC Wiesbaden über einen dritten Platz in 400m Freistil die Norm für die diesjährigen Europameisterschaften, die vom  13.-24. August ebenfalls in Berlin stattfinden, erfüllen. Je einen dritten Platz belegten Philipp Forster vom SC Wiesbaden über 200m Lagen und Marco di Carli von der SG Frankfurt über die 100m Rücken.
Allen Athleten herzlichen Glückwunsch!
KC

April 2014
Turnen: Weltcup

Der Drittplatzierte im Mehrkampf der letzten WM, Fabian Hambüchen, hat sich beim abschließenden Weltcup-Turnier in Tokio mit 90,231 Punkten und einem zweiten Platz hinter Mehrkampf-Olympiasieger und -Weltmeister Kohei Uchimura (JPN-92,898 Punkte) den Weltcup-Gesamtsieg punktgleich mit Daniel Purvis (GB) gesichert. In dem sauber geturnten Mehrkampf glänzte Fabian besonders mit seinen Übungen am Boden und am Reck.
Herzlichen Glückwunsch zum Weltcup-Sieg Fabi!
UM

März 2014
Tischtennis: German Open

Nach hart umkämpften Spielen im Halbfinale gegen Tiago Apolonia (POR) und im Finale gegen Jun Mizutani (JPN) hat  der derzeit 6. der Weltrangliste Dimitrij Ovtcharov das ITTF World Tour Super Series Turnier in Magdeburg mit 4:3 Sätzen gewonnen. Nach 2012 in Bremen ist dies für Dima der zweite Sieg bei den German Open und insgesamt der fünfte Einzel-Titel bei World Tour-Turnieren.

Fotos M. Schillings

Der am Bundesstützpunkt Frankfurt trainierende Steffen Mengel (Weltrangliste Position 102) konnte sich über die Qualifikation ins Hauptfeld der besten 64 spielen, wo er sich von Spiel zu Spiel steigerte. Nach Siegen über Alexander Shibaev (RUS) und den Chinesen Zhou Kai traf er im Achtelfinale auf den 5. der Weltrangliste, mehrfachen Weltmeister und Olympiasieger Wang Hao (CHN). Dort wuchs Steffen mit großer Unterstützung des begeisterten Publikums (3600 Zuschauer in der ausverkauften Arena) über sich hinaus und beförderte den an Position 1 gesetzten Wang mit einem sensationellen 4:3-Sieg aus dem Turnier. Auch im Viertelfinale war noch nicht Schluss: mit einem deutlichen 4:0 besiegte er den 23. der Weltrangliste Cho Eonrae (KOR). Erst im Halbfinale konnte Jun Mizutani Steffens Siegesserie beenden. Dieser tolle Erfolg wird für Steffen in der Weltrangliste einen großen Sprung nach vorne bedeuten.
Patrick Franziska schied leider unglücklich in der ersten Runde aus, Bastian Steger und Ruwen Filus erreichten das Feld der besten 32, wo Ruwen gegen Dima das Nachsehen hatte (1:4). Bastian unterlag dem Koreaner Jung Youngsik in 2:4 Sätzen. Patrick Baum gelang mit Siegen über Pavel Platonov (BLR 4:1) und Robert Floras (POR 4:2) der Sprung ins Achtelfinale, wo er von Dima gestoppt wurde (1:4).
Herzliche Glückwünsche zu den großen Erfolgen!
UM

Foto M. Schiilings

März 2014
Tischtennis: Deutsche Meisterschaften

Dimitrij Ovtcharov konnte bei den Deutschen Meisterschaften in Wetzlar seinen ersten nationalen Titel erringen. Im Finale hielt er seinen Freund und Trainingspartner Timo Boll mit 4:1 auf Distanz und verhinderte Timos 10. Titel bei Deutschen Meisterschaften. Platz 3 teilten sich Patrick Franziska und Ruwen Filus. "Franz" musste sich im Halbfinale Timo geschlagen geben (0:4), Ruwen unterlag "Dima" (1:4). Der Deutsche Meister von 2013 Steffen Mengel drang ins Viertelfinale vor, wo er gegen Timo ausschied (1:4). Die beiden aufstrebenden Nachwuchsspieler Dominik Scheja (17) und Julian Mohr (18) vom TTC Ober-Erlenbach gewannen überraschend Bronze im Doppel, nachdem sie im Halbfinale den erfahrenen Doppelpartnern und späteren Silbermedaillengewinnern Steffen Mengel und Benedikt Duda in 1:4 Sätzen unterlagen.
Wir gratulieren herzlich zu den Erfolgen.
UM

Maryse mit Trainerin Melli Zecha

Februar 2014
Leichtathletik: Deutsche Jugend-Hallenmeisterschaften

Drei Titel konnten hessische Leichtathletinnen und -athleten am Wochenende 15./16. Februar bei den Deutschen Jugend - Hallenmeisterschaften in Sindelfingen für sich verbuchen: Mit 6,20m wurde Maryse Luzolo (LG Eintracht Frankfurt) Deutsche U20-Meisterin im Weitsprung. Über 60m Hürden belegte sie Platz 3. Juliane Schulze (SSC Bad Sooden-Allendorf) siegte beim Stabhochsprung mit übersprungenen 4,05m, was für sie persönliche Bestleistung bedeutete. Marc Reuther (Wiesbadener LV) gewann das Finale über 800m in 1:55,84min.
Über 400m lief Steffen Schattner (ASC Darmstadt) in 48,98sec auf Platz 2. Zweite Plätze belegten im U18-Hammerwurf Isabel Weitzel (ESV Jahn Treysa) mit 51,78m, Konstantin Steinfurth (LG Eppstein-Hornau - 59,40m) und Nicole Gölz (TV Reisen) mit 47,26m im U20-Speerwurf. Ebenfalls auf Platz 2 lief Abdi Uya Hundessa (LC Mengerskirchen) über 800m in 1:56,65min. Nathalie Buschung (LG Goldener Grund Selters) belegte im Hochsprung Platz 3 (1,77m) und im Weitsprung mit einer Weite von 5,83m Platz 4. Die Plätze 3 und 4 erliefen sich über 60m Simon Schütz (Wiesbadener LV) und Nils Kessler (LV Herborn).
Vierte Plätze erkämpften sich außerdem Kidane Tewolde (SSC Hanau-Rodenbach) über 3.000m (8:35,18min), Zehnkämpfer Fabian Christ (LG Eintracht Frankfurt) mit übersprungenen 5,00m im Stabhochsprung und Leon Kirchner (TV Königstädten) im Dreisprung (14,69m).
Über 1.500m lief Ronja Böhrer (SSC Bad Sooden-Allendorf) auf Platz 5 (4:37,95min).
5. Plätze belegten Tina Tilgner im U20-Hammerwurf mit 48,04m und Lisa Schmitt im U18-Diskuswerfen mit 42,26m (beide LG Eintracht Frankfurt). Katrin Fleisgarten (TV Neu-Isenburg) kam über 60m Hürden in 8,66sec als 6. ins Ziel.
Der OSP Hessen gratuliert den Sportlerinnen und Sportlern zu ihren Erfolgen.

Vielen Dank auch an Dominic Ullrich, den Lehrertrainer unserer Partnerschule - der Carl-von Weinberg-Schule - für die schönen Fotos :-)
UM

Nathalie und Steffen

Februar 2014
Tischtennis: Kuwait Open

Beim ITTF-World Tour-Turnier in Kuwait gelang Patrick Franziska der Einzug ins Viertelfinale, Bastian Steger und Patrick Baum erreichten die Runde der besten 16 Spieler. In der U21-Konkurrenz erreichte Benedikt Duda ebenfalls das Viertelfinale.
Herzlichen Glückwunsch zu den Erfolgen.
UM

Februar 2014
Leichtathletik: Gold für Lea Menzel

Bei den Deutschen Hallenmeisterschaften im Mehrkampf in Frankfurt-Kalbach wurde Lea Menzel (TV 1861 Neu-Isenburg) Deutsche Meisterin im Fünfkampf der weiblichen Jugend U20. Mit neuen persönlichen Bestleistungen im Kugelstoßen, über 60m Hürden sowie im Weit- und Hochsprung sammelte Lea insgesamt 4005 Punkte und konnte Celina Leffler, die U18-Weltmeisterin im Siebenkampf des vergangenen Jahres hinter sich lassen. Dritte wurde Louisa Grauvogel (Bronze bei der U18-WM 2013).
Zitat Lea: "Der Wettkampf war einfach nur der Wahnsinn! Über die Hürden bin ich gleich super in den Wettkampf eingestiegen. Beim Hochsprung wollte ich Bestleistung springen und nicht zu viel gegenüber den Anderen verlieren. Der Sprung über 1.66 m hat sich richtig gut angefühlt, und mir ist ein riesen Stein vom Herzen gefallen! Dann kam Kugelstoßen, und nachdem das auch so gut geklappt hat und ich in der Gesamtwertung vorne lag, habe ich das erste Mal gemerkt, dass ich eine Chance habe ganz vorne zu landen. Ich wusste aber, dass Celina und Louisa weit springen können. Als ich nach dem Weitsprung immernoch geführt habe, wollte ich mir das in der letzten Disziplin auch nicht mehr nehmen lassen. Ich hatte mir für den Wettkampf vorgenommen um eine Medaille zu kämpfen, aber ich habe nie daran gedacht, dass ich gewinnen könnte!"
Den Siebenkampf der männlichen Jugend U20 beendete Daniel Sturma (LG Eintracht Frankfurt) auf Platz 3 mit 5340 Punkten. Hier siegte Philipp Menn (5665 Punkte) vor Tim Nowak (Bronze bei der U20-EM im Zehnkampf 2013).
Im U18 Siebenkampf belegte Christopher Nagorr (LAZ Gießen) mit 4769 Punkten Platz 4.
Wir gratulieren unseren Sportlerinnen und Sportlern sowie den beteiligten Trainern und Betreuern zu ihren Erfolgen!
UM

Lea strahlt mit Goldmedaille, Fotos: Benjamin Heller

Januar 2014
Silber für Patrick Franziska

Bei den ITTF World Tour Grand Finals 2013 in Dubai musste sich Patrick in der U21-Konkurrenz nur im Finale geschlagen geben. In seinem letzten Junioren-Turnier verlor er das Endspiel knapp mit 2:3 Sätzen gegen Simon Gauzy (FRA). Wir gratulieren dem zweitbesten Junioren-Spieler der Welt zur Silbermedaille!
UM

Dezember 2013
Turnen: DTB-Pokal

Beim Mehrkampf-Weltcup un Stuttgart belegte Fabian Hambüchen den hervorragenden 2. Platz hinter dem an diesem Tag unbezwingbaren Ukrainer Oleg Verniaiev und vor Daniel Purvis (GBR). Besonders glänzte Fabian mit seiner Reckübung, für die er mit der Tageshöchstnote von 15,966 Punkten belohnt wurde.
Herzlichen Glückwunsch!
UM

Dezember 2013
Schwimmen: Kurzbahn EM

Bei der Kurzbahn Europameisterschaft der Beckenschwimmer vom 12.-15.12.2013 in Herning (Dänemark) war Marco Koch vom DSW Darmstadt erfolgreich. Über 100m Brust wurde er mit neuem deutschen Rekord in 0:57,14 Minuten Vize-Europameister; als Dritter schlug er - ebenfalls mit neuem deutschen Rekord - über 200m Brust in 2:01,62 Minuten an. Beide Strecken gewann der Ungar Daniel Gyurta. Jenny Mensing wurde über 200m Rücken mit einer Zeit von 2:05,91 Minuten Vierte. Herzlichen Glückwunsch!
KC

November 2013
Tischtennis: German Open

Timo Boll und Patrick Franziska haben bei dem ITTF-World Tour-Turnier vom 13. bis 17. November in Berlin den Titel im Doppel gewonnen. Trotz hohem Rückstand im vierten Satz (1:2 und 5:9) zwangen die gebürtigen Odenwälder ihre Gegner Chang/Huang aus Taiwan noch in den umkämpften Entscheidungssatz, den sie in der Verlängerung für sich entscheiden konnten. Schon im Viertelfinale gegen Gao Ning/Li Hu (SIN) und im Halbfinale gegen Kim Minseok/Seo Hyundeok (KOR) brauchten Timo und Patrick die volle Distanz von fünf Sätzen, um sich in ihrem ersten gemeinsamen Doppel-Turnier durchzusetzen. Für "Franz" ist dies der erste World Tour Titel bei den Herren.
In der Einzelkonkurrenz unterlag Dimitrij Ovtcharov im Finale dem erst 16-jährigen Jugendweltmeister Fan Zhendong (CHN), der zuvor den amtierenden Weltmeister und Olympiasieger Zhang Jike aus dem Turnier geworfen hatte, und wurde Zweiter. Das Halbfinale gegen seinen Kumpel und Trainingspartner Timo Boll konnte "Dima" für sich entscheiden. Der Auslosung zufolge kam es bereits im Achtelfinale zu einer rein deutschen Begegnung, hier bezwang Timo seinen Nationalmannschaftskollegen Bastian Steger.
Herzlichen Glückwunsch zu den tollen Erfolgen.
UM

November 2013
Schwimmen: Hessische Meisterschaften

Bei den Hessischen Kurzbahnmeisterschaften am 9./10. November in Baunatal holte Vizeweltmeister Marco Koch (DSW Darmstadt) 6 Titel in der Offenen Klasse. Neben dem 200 Meter Brust-Rennen konnte er die Wertungen in 100, 200 und 400 Meter Lagen sowie 200 Meter Schmetterling und 200 Meter Freistil für sich entscheiden. Jeweils drei Titel sicherten sich Marco Di Carli und Jan-Philip Glania für die SG Frankfurt. Erfolgreichste Schwimmerin war Rosalie Käther (SG Frankfurt), die 5 mal in der offenen Klasse gewann.
Herzlichen Glückwunsch allen erfolgreichen Athleten und viel Erfolg bei den Deutschen Meisterschaften in Wuppertal!
KC

November 2013
Turnen: Swiss Cup

Fabian Hambüchen und Elisabeth Seitz haben drei Wochen nach der WM in Antwerpen bei dem Einladungsturnier in Zürich  hinter dem rumänischen Paar Larisa Iordache und Andrei Muntean den zweiten Platz belegt. Trotz kleiner Unsicherheiten erhielt Fabian für seine Reckübung im Finale 15,10 Punkte (Schwierigkeit 6,7). Elisabeth Seitz kam fehlerfrei durch ihre Stufenbarrenübung und erhielt 14,80 (6,0) Punkte. Dritte wurden punktgleich die Schweizer Giulia Steingruber und Claudio Capelli. Herzlichen Glückwunsch!
UM/KC

November 2013
Tischtennis-Jugend

Bei dem Jugend-Top 48 Bundesranglistenturnier in Lehrte bei Hannover haben sich unsere Nachwuchs-Tischtennisspielerinnen und -spieler in guter Form präsentiert.
Bei den Jungen drang Dominik Scheja bis ins Finale vor und belegte den zweiten Platz. Dennis Huyen wurde 12., Tobias Schneider beendete das Turnier als Nummer 31.
Bei den Mädchen erkämpften sich Anne Bundesmann und Janina Kämmerer die Plätze 3 und 4, Teresa Söhnholz belegte Platz 16.
Alle sechs Spielerinnen und Spieler besuchen die "Eliteschule des Sports", die Carl-von-Weinberg-Schule in Frankfurt-Goldstein, wohnen im "Haus der Athleten" am OSP Hessen und werden hier intensiv betreut und gefördert. Wir gratulieren zu den Erfolgen und wünschen alles Gute für die weiteren sportlichen und schulischen Karrieren.
UM

Oktober 2013
Tischtennis-World Cup

Dimitrij Ovtcharov gewann im "kleinen Finale" des World Cups im belgischen Verviers die Bronzemedaille mit 4:1 gegen Timo Boll, nachdem er im Halbfinale dem späteren Sieger Xu Xin (CHN) in einem hochklassigen Match nur knapp unterlag. Der zweifache World Cup-Sieger (2002 und 2005) Timo Boll, durch Trainingsrückstand nach Verletzung und Krankheit noch nicht wieder in Topform, verlor sein Halbfinale gegen Vladimir Samsonov mit 0:4. Mit dem Sieg über Timo rückt Dimitrij in der Weltrangliste erstmals vor seinen Freund und Trainingspartner auf Rang 5. Der dritte deutsche Teilnehmer, Patrick Baum, konnte sich bei seiner ersten World Cup-Teilnahme noch nicht für das Viertefinale qualifizieren, zeigte aber trotzdem gute Leistungen.
Herzlichen Glückwunsch an alle an diesem großen Erfolg Beteiligten, besonders natürlich an die Spieler.
UM

Oktober 2013
Tischtennis-EM

Dimitrij Ovtcharov ist neuer Europameister! Im Finale wurde der in Abwesenheit des Rekord-Europameisters Timo Boll an Position eins gesetzte Sechste der Weltrangliste seiner Favoritenrolle gerecht und ließ seinem Vereinskameraden Vladimir Samsonov (BLR) keine Chance. Er siegte souverän mit 4:0 Sätzen. Während der gesamten Einzelkonkurrenz verlor "Dima" nur drei Sätze, zwei davon im Halbfinale gegen seinen sehr gut spielenden Nationalmannschaftskollegen Bastian Steger. Wie im vergangenen Jahr sicherte sich Bastian erneut die EM-Bronzemedaille, nachdem er sich im Viertelfinale gegen seinen Teamkameraden Ruwen Filus durchgesetzt hatte. Patrick Baum erreichte das Achtelfinale, unterlag dort aber dem Portugiesen Tiago Apolonia. Patrick Franziska, der im Mannschaftswettbewerb mit vier Siegen in vier Spielen großen Anteil am EM-Titel hatte, schied unglücklich in der 2. Hauptrunde aus.
Im Doppel erreichten Patrick Baum und Bastian Steger ebenfalls das Achtelfinale.
Wir freuen uns mit den vom OSP-Hessen betreuten Spielern und gratulieren allen Beteiligten zu ihren tollen Leistungen und großen Erfolgen.
UM

Oktober 2013
Tischtennis-EM

Nach den Damen hat auch die deutsche Herren-Nationalmannschaft das Finale der Europameisterschaften gewonnen. Damit stellt der Deutsche Tischtennis Bund (DTTB) zum ersten Mal beide Mannschafts-Europameister gleichzeitig. Das Team in der Besetzung Dimitrij Ovtcharov, Patrick Baum und Hessens Newcomer des Jahres Patrick Franziska konnte sich mit einem umkämpften 3:1 Sieg gegen den unerwartet starken Gegner Griechenland durchsetzen (Ovtcharov-Kreanga 3:0, Baum-Gionis 2:3, Franziska-Papageorgiou 3:1, Ovtcharov-Gionis 3:1). Mit dieser erneuten Titelverteidigung sind die deutschen Herren zum sechsten Mal in Folge Mannschafts-Europameister, allerdings erstmals ohne Timo Boll, dessen krankheitsbedingter Ausfall kompensiert werden musste. Wir freuen uns, dass das Team um Führungsspieler "Dima" dem Druck Stand gehalten hat und gratulieren allen Beteiligten herzlich zu den großen Erfolgen.
Heute (08.10.2013) gehen die Europameisterschaften mit den Einzelwettbewerben weiter. Außer Youngster Benedikt Duda und dem Doppel Franziska/Duda sind alle deutschen Spieler für die am Freitag beginnende Hauptrunde gesetzt. Wir wünschen weiterhin viel Erfolg.
UM

Oktober 2013
Turn-WM

 

Bei den Turn-Weltmeisterschaften in Antwerpen gewann der Wetzlarer Fabian Hambüchen nach einer furiosen Aufholjagd die Bronzemedaille im Mehrkampf. Im abschließenden Gerätfinale am Reck konnte er sich die Silbermedaille sichern. Mit insgesamt 22 Medaillen bei internationalen Großereignissen (Olympische Spiele, WM, EM) ist Fabian der erfolgreichste deutsche Turner. Im Finale am Boden belegte er Platz 7. Fabian wird seit Beginn seiner sportlichen Karriere vom OSP Hessen intensiv betreut.
Die im Rahmen zentraler Maßnahmen vom OSP Hessen trainingswissenschaftlich begleitete Chemnitzerin Sophie Scheder konnte sich bei ihrem WM-Einstand für das Stufenbarren-Finale qualifizieren und belegte dort einen sehr guten 5. Platz. Elisabeth Seitz aus Mannheim wurde 15. im Mehrkampf.
Wir gratulieren zu den großen Erfolgen.
UM

Oktober 2013
Tischtennis-EM

Die vom OSP Hessen betreute Herren-Nationalmannschaft ist bei den Tischtennis-Europameisterschaften in Schwechat (Österreich) auch ohne den Weltranglisten-Fünften Timo Boll, der krankheitsbedingt auf die EM verzichten muss, souverän ins Finale eingezogen. Nach 3:0-Siegen über Gastgeber Österreich, Frankreich und Russland spielt das Team heute (07.10.2013) gegen Außenseiter Griechenland um den EM-Titel. Erfreulich aus hessischer Sicht ist, dass neben den Stammspielern Dimitrij Ovtcharov und Patrick Baum der erst kürzlich bei der Wahl der Sportler des Jahres als Hessens Newcomer des Jahres ausgezeichnete Patrick Franziska erstmals von Bundestrainer Jörg Roßkopf als Nummer 3 aufgestellt wurde. "Franz" konnte den Erwartungen gerecht werden, er gewann bisher alle seine Spiele. Wir wünschen viel Erfolg für das Finale.
UM

August 2013
Tischtennis

Bronze für Ruwen Filus und Patrik Franziska: Bei den "Czech Open" kämpfte sich Ruwen erstmals bei einem ITTF-World Tour-Turnier souverän bis ins Halbfinale vor. Bis dahin blieb er ohne Satzverlust, musste sich dann aber dem Spanier Carlos Machado geschlagen geben. Patrick erreichte in der U21 Konkurrenz das Halbfinale und damit Platz 3, bei den Herren spielte er sich in die Runde der besten 16, in der er dem späteren Halbfinalisten Daniel Gorak (POL) unterlag. Steffen Mengel erreichte ebenfalls das Achtelfinale, in dem er gegen den in der Weltrangliste 114 Plätze vor ihm liegenden Alexander Shibaev (RUS) ausschied.
Wir gratulieren den vom OSP Hessen betreuten Spielern zu ihren Leistungen.
UM

August 2013
DM Leichtathletik-Mehrkampf

  • Carolin Schäfer (LG Eintracht Frankfurt) ist Deutsche Meisterin im Siebenkampf, ihre Teamkollegin Katharina Weislogel wurde 6. bei den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften in Lage.
  • Gemeinsam mit U23-Starterin Louisa Kunz (Platz 13) belegte die Mannschaft der LG Eintracht Frankfurt Platz 2.
  • Hendrik Nungeß (LG Neu Isenburg-Heusenstamm) erkämpfte sich in der U20-Konkurrenz im Zehnkampf Platz 5.
  • Jan-Felix Knobel (LG Eintracht Frankfurt) lag nach dem ersten Tag aussichtsreich auf Platz 2 im Zehnkampf, musste jedoch am zweiten Tag krankheitsbedingt aufgeben.
  • Aaron Schreiner und Max Wannemacher (beide LG Eintracht Frankfurt) belegten die Plätze 12 und 13 im U23-Zehnkampf.

Wir gratulieren den vom OSP Hessen betreuten Sportlerinnen und Sportlern zu ihren Erfolgen.
UM

August 2013
EM Hockey

Die Hockey-Nationalmannschaft der Herren hat ihren EM Titel mit 3:1 im Endspiel gegen Belgien erfolgreich verteidigt, nachdem sie in der Vorrunde noch eine 1:2-Niederlage gegen die Gastgeber einstecken musste. Damit ist das Team zum 8. Mal Europameister.
Wir freuen uns mit den vom OSP Hessen betreuten Athleten über den erneuten EM-Titel und gratulieren zu dem großen Erfolg.
UM

August 2013
Leichtathletik-WM

  • Siebenkampf: Platz 4 für Claudia Rath (LG Eintracht Frankfurt) mit neuer persönlicher Bestleistung (6.462 Punkte). Am Ende fehlten nur 15 Punkte zur Bronzemedaille!
  • Zehnkampf: PLatz 11 für Pascal Behrenbruch (LG Eintracht Frankfurt) mit 8316 Punkten.
  • 1500m: Homiyu Tesfaye (LG Eintracht Frankfurt) läuft als bester Europäer auf Rang 5.
  • 3000m Hindernis: Gesa-Felicitas Krause (LG Eintracht Frankfurt) erreicht mit Saisonbestleistung Platz 9.

Im Rahmen der zentralen Maßnahmen in den Bereichen Mehrkampf und Horizontalsprung wurden auch Michael Schrader, Rico Freimuth, Julia Mächtig, Christian Reif, Sebastian Bayer und Sosthene Moguenara vom OSP Hessen betreut.
Wir gratulieren unseren Athletinnen und Athleten zu ihren Erfolgen.
UM

August 2013
Schwimmen: WM

Silber für Marco Koch bei der Schwimm-WM!

Der Darmstädter Marco Koch schwimmt bei der Schwimm-WM in Barcelona zur ersten Silbermedaille für den DSV.

Im Finale über 200m Brust musste er sich mit einer Zeit von 2:08:54 min lediglich Titelverteidiger und Olympiasieger Daniel Gyurta geschlagen geben.

Wir gratulieren dem vom Olympiastützpunkt Hessen geförderten und betreuten Athleten Marco Koch und allen Beteiligten zu diesem großen Erfolg.
EN

August 2013
Tischtennis

Beim ITTF-World Tour-Turnier "Harmonie Open" in Suzhou (CHN) belegte der einzige deutsche Teilnehmer Dimitrij Ovtcharov Platz 3 nach Siegen über Li Hu (SIN) Seiya Kishikawa (JPN) und Chuang Chih Yuan (TPE). Seinen Einzug ins Finale verhinderte der 2. der aktuellen Weltrangliste Xu Xin (CHN).
Zuvor hatten Timo Boll und Dimitrij Ovtcharov erfolgreiche Auftritte in der "Chinese Super League", unter anderem mit Siegen von Boll über Xu Xin und den amtierenden Weltmeister und Olympiasieger Zhang Jike, sowie von Ovtcharov über den 3. der Weltrangliste Wang Hao.
Herzlichen Glückwunsch zu den Erfolgen!
UM

Juli 2013
Rudern: U23-WM

Leichter Frauen-Doppelvierer:

Bei der U23 WM in Linz gewann der leichte Frauen-Doppelvierer in 6:41,86 min die Goldmedaille vor Australien und Großbritanien. Clara Bergau, die vom OSP-Hessen betreute junge Athletin, unsere Ex-Schülerpraktikantin, ruderte mit im Boot zu Gold.

Wir gratulieren Clara Bergau (rechts) und den anderen jungen Damen im Boot zu ihrem gemeinsamen großen Erfolg.
EN

Juli 2013
Leichtathletik: U20-EM

  • Weitsprung Männer: nur 4cm fehlten zur Bronzemedaille. Platz 4 für Fabian Heinle mit 7,56m. Stephan Hartmann sprang auf Platz 8 (7,26m).
  • Weitsprung Frauen: Bereits im ersten Versuch in der Qualifikation sprang Malaika Mihambo persönliche Bestleistung (6,64m) und zog als Führende ins Finale ein. Dort konnte sie sich nochmals steigern und gewann Gold mit 6,70m. Maryse Luzolo wurde Vierte mit 6,27m, Julia Gerter belegte Platz 11 (5,88m).
  • Dreisprung Männer: 15,40m und persönliche Bestleistung für Tobias Hell in der Qualifikation. Im Finale konnte er sich allerdings nicht mehr verbessern und belegte mit 15,32 Platz 11.
  • Siebenkampf: Die erst 16-jährige Lara Groenewold belegte einen beachtlichen  12. Platz mit 5251 Punkten.
  • Zehnkampf: Bereits der erste Tag war der "Tag der persönlichen Bestleistungen" für unsere Zehnkämpfer. Philipp Menn und Tim Nowak glänzten mit je vier Top-Leistungen, Fabian Christ steigerte sich in drei Disziplinen. An Tag zwei lief es ebenfalls fast perfekt mit weiteren Bestleistungen. Nachdem der Diskuswurf nicht ganz optimal verlief, stellten Tim Nowak und Phillip Menn ihre persönlichen Bestleistungen im Stabhochsprung ein, Fabian Christ verbesserte seine Bestmarke um 10cm auf 4,80m. Am Ende gewann Tim Nowak die Bronze-Medaille mit 7508 Punkten. Fabian Christ wurde 10. mit 7301 Punkten und Phillip Menn belegte Platz 14 mit 7138 Punkten.
  • Hammerwurf Männer: Platz 4 für Simon Lang. Mit 72,81m verfehlte er seine persönliche Bestleistung nur knapp.
  • Hammerwurf Frauen: Mit 56,70m und 56,58m konnten sich Susen Küster und Vanessa Pfeifer nicht für das Finale qualifizieren.

Wir gratulieren allen vom OSP Hessen betreuten Athletinnen und Athleten zu ihren Erfolgen.
UM

Juli 2013
Leichtathletik: U23-EM

Gold für Gesa-Felicitas Krause über 3000m Hindernis. Gleich zu Beginn des Rennens übernahm Gesa mutig die Führungsrolle, deklassierte die direkten Konkurrentinnen aus Russland und siegte am Ende souverän mit 11 Sekunden Vorsprung und mit neuer Rekordzeit bei einer U23-EM in 9:38,91 Minuten!
Gold für Lena Malkus im Weitsprung. In einer starken Serie mit 6 gültigen Versuchen, alle über 6,40m, steigerte Lena sich im letzten Versuch noch auf 6,76m. Das reichte nicht nur zum U23-EM-Titel, gleichzeitig übertraf sie damit auch die WM-Norm für Moskau.
Gold für Kai Kazmirek im Zehnkampf. Mit vier persönlichen Bestleistungen konnte Kai seine erst kürzlich in Ratingen erzielte Höchstpunktzahl noch einmal steigern und sich mit 8366 Punkten den U23-EM-Titel sichern. Für Patrick Scherfose waren dies die ersten internationalen Meisterschaften. Er wurde mit 7444 Punkten und Saisonbestleistung im Hochsprung insgesamt 17. in einer sehr eng beieinanderliegenden Konkurrenz. Johannes Hock musste leider verletzt aufgeben.
Silber für Kira Biesenbach, Platz 6 für Carolin Schäfer im Siebenkampf. Mit 5.946 Punkten blieb Kira zwar unter ihrer persönlichen Bestleistung von Ratingen, verteidigte aber im abschließenden 800m-Lauf ihren zweiten Platz. Carolin lag nach 6 Disziplinen noch aussichtsreich auf Rang 3, konnte aber über die 800m ihr Potential nicht ganz ausschöpfen und wurde 6. mit 5809 Punkten. Alina Biesenbach wurde 10. mit 5506 Punkten.
Platz 4 für Nico Sonnenberg über 5000m in 14:21,37min. Angereist war Nico mit der zehntbesten Vorleistung und darf sich über den 4. Platz freuen, auch wenn er eine Medaille knapp verpasst hat.
Platz 8 für Neele Eckhardt im Dreisprung mit 13,16m. Marcel Kornhardt konnte sich mit 15,62m leider nicht für das Finale qualifizieren.

Die erfolgreichen Athletinnen und Athleten werden im Rahmen verschiedener Projekte vom OSP Hessen betreut.
Wir gratulieren zu den tollen Leistungen!
UM

Juli 2013
Leichtathletik: U18-WM

Gold für Celina Leffler, Bronze für Louisa Grauvogel im Siebenkampf. Mit einer persönlichen Bestleistung von 5747 Punkten (U18-WM-Rekord) gewann Celina den U18-WM-Titel. Mit 5581 Punkten erkämpfte sich Louisa die Bronzemedaille.
Bronze für Dimitri Antonov im Dreisprung mit der persönlichen Bestleistung von 16,02m. Max Heß sprang ebenfalls Bestleistung und belegte mit 15,52m Platz 8.
Platz 7 für Nathalie Buschung im Weitsprung. Angereist war Nathalie, Schülerin der Carl-von-Weinberg-Schule in Frankfurt (Partnerschule des OSP Hessen) mit der 17.-besten Vorleistung. Im Wettkampf steigerte sie ihre persönliche Bestleistung auf 6,09m.
Platz 9 für Alexej Mikhailov im Hammerwurf. Nach zwei ungültigen Versuchen waren 73,21m trotz persönlicher Bestleistung leider zu wenig für den Einzug in den Endkampf der besten 8 Werfer.
Platz 9 für Ben Thiele im Achtkampf mit persönlicher Bestleistung von 5921 Punkten. Dennis Hutterer musste verletzungsbedingt aufgeben.
Platz 10 für Sophie Gimmler im Hammerwurf. Mit der Weite von 64,63m gelang ihr der zweitbeste Wurf ihrer Karriere.
Platz 11 für Isabella Marten im Dreisprung. Ihre Weite von 12,69m reichte leider nicht ganz für den Endkampf.
Constantin Schmidt, ebenfalls Carl-von-Weinberg-Schüler, konnte sich über 400m für das Halbfinale qualifizieren, schied dort jedoch trotz  persönlicher Bestleistung von 48,05 Sekunden aus.

Wir gratulieren den vom OSP Hessen betreuten Athletinnen und Athleten zu ihren Erfolgen!
UM

 

Juli 2013
Leichtathletik: DM Ulm

  • Hammerwurf Frauen: Dreimal LG Eintracht Frankfurt auf dem Podest: Betty Heidler gewann ihren neunten Titel in Folge bei Deutschen Meisterschaften mit 73,93m. Kathrin Klaas wurde zum fünften Mal zweite mit 69,98m. Platz drei ging an Carolin Paesler mit 66,86m und persönlicher Bestleistung.
  • Weitsprung Männer: Sieg für Alyn Camara mit 8,15m vor Sebastian Bayer mit 8,04m. Dritter wurde Christian Reif mit 7,90m vor Julian Howard (7,87m) und Fabian Heinle (7,85m). Die Mehrkämpfer Mathias Prey (7,84m) und Simon Hechler (7,40m) belegten die  Plätze 6 und 8.
  • Dreisprung Männer: Drei gültige Versuche hatte Andreas Pohle, alle drei hätten zum Sieg gereicht (16,35m). Zweiter wurde Martin Seiler mit 15,86m. Platz drei ging an Martin Jasper (15,60m).
  • Weitsprung Frauen: Sosthene Moguenara gewann mit 6,69m. Zweite wurde Melanie Bauschke (6,64m) vor Lisa Steinkamp mit 6,52m. Mehrkämpferin Claudia Rath (LG Eintracht Frankfurt) belegte mit 6,17m Platz 6. Die beiden für die U20-EM nominierten Maryse Luzolo (6,10m) und Julia Gerter (5,71m) wurden 8. und 11.
  • Dreisprung Frauen: Bei sehr schwierigen Windbedingungen konnte Jenny Elbe mit 13,58m ihren Titel verteidigen. Kristin Gierisch belegte mit 13,00m Platz zwei vor Maike Niklauson mit 12,90m.
  • Hammerwurf Männer: Markus Esser gewann seinen insgesamt 7. DM-Titel mit 76,41m. Zweiter wurde mit 70,18m Johannes Bichler, Platz drei belegte Benjamin Bonuschewski (69,40m).
  • Hochsprung Männer: Martin Günther (LG Eintracht Frankfurt) wurde zweiter mit übersprungenen 2,19m.

Wir gratulieren den vom OSP Hessen betreuten Athletinnen und Athleten zu ihren guten Leistungen.
UM

Juli 2013
Leichtathletik: 5 Carl-von-Weinberg-Schüler qualifiziert

Für die U20-Europameisterschaften in Rieti/Italien sind die beiden Weitspringerinnen Maryse Luzolo und Julia Gerter sowie Zehnkämpfer Fabian Christ nominiert worden. Für die U18-Weltmeisterschaften in Donetsk/Ukraine haben sich Nathalie Buschung im Weitsprung sowie Constantin Schmidt über die 400 Meter-Strecke qualifiziert. CvW-Lehrertrainer Dominic Ullrich wird das U18-Team als Delegationsleiter begleiten. Alle fünf Athletinnen und Athleten werden im Rahmen des Sportprojekts der Carl-von-Weinberg-Schule, der Partnerschule des OSP Hessen, gefördert und vom Olympiastützpunkt Hessen betreut. Wir gratulieren zur Nominierung und wünschen viel Erfolg bei den Wettkämpfen!
UM

Juni 2013
Tischtennis

Gold für Timo Boll und Ma Long im Doppel beim ITTF-World Tour-Turnier "China Open" in Changchun. Patrick Franziska erreichte mit seinem chinesischen Partner Xu Xin das Viertelfinale. In der Einzelkonkurrenz drangen Timo Boll und Dimitrij Ovtcharov ins Viertelfinale vor, wo sie von ihren chinesischen Gegnern Wang Hao und Ma Long gestoppt wurden. Patrick Franziska erreichte in der U21-Konkurrenz das Halbfinale und somit Platz 3, schied dort gegen den späteren Sieger Fan Zhendong (CHN) aus. Bei den Herren musste er im Achtelfinale leider verletzt aufgeben. Bastian Steger erreichte die Runde der besten 32.
Herzlichen Glückwunsch zu den Erfolgen.
UM

Juni 2013
Leichtathletik: Mehrkampf-Meeting Ratingen

An dem Mehrkampf-Wochenende mit Leistungen auf höchstem Niveau erzielten die vom OSP Hessen betreuten Athleten folgende sehr gute Ergebnisse:

Zehnkampf:

  • Pascal Behrenbruch Platz 1, 8514 Punkte (Weltjahresbestleistung)
  • Jan Felix Knobel Platz 3, 8396 Punkte (persönliche Bestleistung)
  • Simon Hechler präsentierte sich auch in sehr guter Form, hatte aber beim Stabhochsprung keinen gültigen Versuch. Anerkennung verdient, dass er sich trotzdem bis zum Ende durchgekämpft hat.
    Pascal Behrenbruch ist somit für die WM nominiert. Auch Jan Felix Knobel hat die WM-Norm übertroffen, musste aber das Ticket dem Zweitplatzierten Rico Freimuth überlassen. Stattdessen startet er bei der Universiade.

Siebenkampf:

  • Claudia Rath Platz 2, 6317 Punkte (persönliche Bestleistung)
  • Carolin Schäfer Platz 5, 5872 Punkte
  • Sara Gambetta hatte einen starken ersten Tag mit Bestleistung im Kugelstoßen, musste aber am zweiten Tag verletzungsbedingt aufgeben.
    Claudia Rath ist für die WM nominiert, Carolin Schäfer hat die Norm für die U23-EM übertroffen.

Wir gratulieren zu den Erfolgen!
UM

Juni 2013
Leichtathletik: Mehrkampf-Meeting Bernhausen

Die vom OSP Hessen betreuten Athleten erzielten folgende Ergebnisse:

  • 10 Kampf U23
    Aaron Schreiner Platz 2, 6825 Punkte (bester deutscher Teilnehmer)
    Max Wannemacher  Platz 4, 6259 Punkte (beide LG Eintracht Frankfurt)
  • 10-Kampf U20
    Fabian Christ (LG Eintracht Frankfurt) Platz 3, 7386 Punkte
  • 10 Kampf U18
    Dennis Hutterer (ASC Darmstadt) Platz 1, 7367 Punkte
    Daniel Sturma (LG Eintracht Frankfurt) Platz 4, 5348 Punkte
  • 7-Kampf U18
    Lea Menzel (LG Neu Isenburg-Heusenstamm) Platz 4, 5348 Punkte

    Lea hat zudem im vergangenen Jahr erfolgreich ein Schüler-Praktikum in der Abteilung Trainingswissenschaft des OSP Hessen absolviert und bleibenden Eindruck hinterlassen - in absolut positivem Sinne...

Wir gratulieren zu den Erfolgen!
UM

 

Mai 2013
DM Gerätturnen

Der König der Gerätturner 2013 heißt abermals Fabian Hambüchen. Bei den Deutschen Meisterschaften im Mehrkampf in der Mannheimer Maimarkthalle setzte er sich gegen starke Konkurrenz mit einer Gesamtwertung von 88,650 Punkten durch. Mit seinem Sieg feierte Fabian Hambüchen den siebten Mehrkampftitel. Eine derartige Bilanz hatte zuvor einzig Eberhard Gienger geschafft.

Einen grandiosen Abschluss der Heim-DM konnte Elisabeth Seitz feiern. Die Mannheimerin, als Lokalmatadorin und Turnfest-Botschafterin, siegte mit tollen Übungen im Mehrkampf, am Boden und Balken. Drei Titel in der Heimatstadt. "Besser geht’s nicht,“ sagte sie hinterher.

 

Mai 2013
HALPLUS - Werfertage 2013 in Halle

Am 25. und 26. Mai 2013 fanden wieder die HALPLUS - Werfertage im Sportzentrum Brandberge in Halle statt.

Hammerwurf:
Bei den Frauen belegte Betty Heidler mit einer Weite von 74,92m den ersten Platz vor Eva Orban aus Ungarn und Katrin Klaas, beide LG Eintracht Frankfurt.
Den Wettkampf der Männer dominierte Dilshod Nasarov aus Tadschikistan mit einer Weite von 80,71m vor Markus Esser aus Leverkusen mit 77,81m.

Auch in diesem Jahr führte der Olympiastützpunkt Hessen im Rahmen der Spezialbetreuung in der Disziplin Hammerwurf biomechanische Analysen durch. Dabei werden alle teilnehmenden Kadergruppen, beginnend mit der Jugend bis zu den Männern und Frauen, erreicht.

 

Mai 2013
Tischtennis-Weltmeisterschaften 2013

Vom 13. bis 20. Mai fanden in Paris die Tischtennis-Einzelweltmeisterschaften statt. Die beiden deutschen Nationalspieler Timo Boll und Patrick Baum konnten sich für die Runde der besten acht Spieler qualifizieren. Dort unterlag Timo in einem hochklassigen Spiel auf Augenhöhe dem Weltranglisten-Zweiten Ma Long (China) denkbar knapp. Nachdem Patrick Baum in der Runde zuvor seinen deutschen Team-Kollegen Dimitrij Ovtcharov (zweifacher Bronzemedaillen-Gewinner der Olympischen Spiele in London) ausgeschaltet hatte, musste er sich dem Olympiasieger und späteren WM-Titelverteidiger Zhang Jike aus China geschlagen geben. Bastian Steger und Patrick Franziska erreichten die Runde der besten 64. Der Deutsche Meister Steffen Mengel traf als Gruppensieger der Qualifikation in der ersten Hauptrunde auf den Weltranglisten-Ersten Xu Xin, dem er unterlag. Wir gratulieren zu den Erfolgen.
Im Rahmen der Spezialbetreuung Tischtennis wurde die WM vom OSP Hessen in Form eines Videoprojekts begleitet.
UM

April 2013
Deutsche Meisterschaften Schwimmen

Wir gratulieren unseren Hessischen Topathleten und Nachwuchsathleten des HSV-Team 2016 zu ihren guten Ergebnissen:
Franziska Edelmann
4. 1500m Freistil
Leonie Hügenell
2. 50m Brust (EYOF) | 1. 100m Brust (EYOF) | 1. 200m Brust (EYOF)
Rosalie Käthner
5. 200m Schmetterling** | 8. 200m Freistil** | 3. 400m Freistil**
Sarah Köhler
4. 200m Feistil | 1. 400m Freistil | 2. 800m Freistil* | 2. 1500m Freistil*
Jenny Mensing
2. 50m Rücken* | 1. 100m Rücken | 2. 200m Rücken
Marco Di Carli
4. 50m Rücken | 4. 100m Rücken | 3. 100m Freistil
Jan-Philip Glania
5. 50m Rücken | 5. 100m Rücken | 4. 200m Rücken
Viktor Keller
3. 400m Lagen (EYOF) | 2. 200m Freistil (EYOF)
Marco Koch
3. 100m Brust | ohne Platzierung 200m Brust*
Manuel Schwarz
4. 1500m Freistil
 

* WM-Norm erfüllt, **JEM-Norm erfüllt beides ohne Gewähr.

Dezember 2012
Tischtennis: Gold für Patrick Franziska - Herzlichen Glückwunsch!

Bei den ITTF World Tour Grand Finals 2012 im chinesischen Hangzhou gewinnt Patrick Franziska souverän die U21-Konkurrenz. Franziskas Erfolg bei den Grand Finals bleibt zwar das einzige Edelmetall für Deutschland, es bekommt durch die Art und Weise, wie Franziska seinen Titelgewinn heraus spielte aber einen besonderen Glanz. Zunächst hatte sich der Jugend-Europameister des Jahres 2010 am Donnerstag in der Vorrunde mit klaren 4:0-Erfolgen über den Franzosen Simon Gauzy und den Schweden Kristian Karlsson sowie mit einem 4:3 über den German-Open-Sieger Alamiyan überzeugt. Am Freitag besiegte Franziska dann in überragender Manier in der Vorschlussrunde ohne Satzverlust Japans Abwehrass Yuto Muramatsu, dem er bei den Polish Open vor wenigen Wochen noch knapp unterlegen war. Im anschließenden Endspiel beherrschte er auch den auf Position 40 in der Welt notieren Alamiyan mit 4:1, gegen den er am Donnerstag in Satz sechs noch hatte Matchbälle abwehren müssen. Franziska sagte nach seinem Sieg, der ihn von ITTF-Rang 74 in Richtung Top 50 katapultieren wird: "Der Gewinn des zweiten Satzes war sicherlich vorentscheidend. Ich habe sehr gut gespielt." Herren-Bundestrainer Jörg Roßkopf freute sich für Franziska: "Patrick hat verdient den Titel gewonnen. Ich hoffe, dieser Erfolg gibt ihm noch mehr Ansporn, um sich weiter zu verbessern." (Quelle: DTTB, 08.12.2012)