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Juni 2018
Maßnahmenpaket für den Spitzensport unterzeichnet - Zum Wohle der Athleten

Der Hessische Weg im Leistungssport – er nimmt Konturen an: Am 6. Juni haben Spitzen aus Sport und Politik die gemeinsamen Vereinbarungen zur „Neuausrichtung des Leistungssports Hessen“ unterzeichnet. Dass nicht nur Sportminister Peter Beuth und Landessportbund-Präsident Dr. Rolf Müller ihre Unterschrift darunter setzten, sondern auch Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz, sei „deutschlandweit wohl einmalig“, so Beuth. Dabei liegt die Zusammenarbeit nahe: Die Bundesländer sind in Sachen Leistungssport vor allem für die Nachwuchsförderung zuständig. „Da führt an den Schulen kein Weg vorbei.“

„Wir sind sehr dankbar, dass das Land allein 2018 zusätzlich 1,3 Millionen Euro in den Leistungssport investieren wird“, freute sich Dr. Rolf Müller, denn: „Erfolgreiche Athleten wachsen nicht auf den Bäumen. Nur wenn auch die Rahmenbedingungen passen, werden aus Talenten auch Spitzensportler.“ Er lobte zudem die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Sport und Politik in Hessen. Die Spitze, dass man davon auf Bundesebene nicht immer sprechen könne, ließ sich Müller nicht nehmen!

Grundlage für das hessische Konzept ist die gemeinsame Überzeugung, dass die Bedürfnisse der Athletinnen und Athleten künftig noch mehr im Mittelpunkt stehen müssen. „Natürlich wünschen wir uns, dass hessische Athletinnen und Athleten auf Medaillenplätzen landen – zum Beispiel bei den Olympischen Spielen in Tokio 2020. Doch das gelingt nur, wenn sich schon junge Talente voll auf ihren Sport konzentrieren können und von anderen Sorgen weitestgehend verschont bleiben“, sagte Beuth.

Bei der Entwicklung des Hessischen Wegs habe man deshalb explizit Spitzensportler, aber auch Trainer eingebunden: Ihre Ideen brachten sie etwa beim Leistungssportkongress im Dezember mit ein. „Die Einladung dorthin war für uns ein wichtiges Signal. Wir fühlten uns ernstgenommen“, sagte Ruderer Julius Peschel bei der Unterzeichnung des Maßnahmenpakets. Er sprach für die hessische Athletenvertretung, die sich gerade im Aufbau befindet.

Generell begrüßte er es, dass eine Athleten- sowie eine Trainervertretung im Rahmen des Hessischen Leistungssportkonzepts mit jährlich 10.000 Euro gefördert werden: Eine Verwaltungskraft, die beim Landessportbund angesiedelt ist, soll beiden Gruppen auch zukünftig Gehör verschaffen. Warum das wichtig ist, erklärte Ruderer Lucas Schäfer anschließend im persönlichen Gespräch: „Als Sportler kämpft man mit so vielen Dingen, die nicht unbedingt von der Laufbahnberatung des Olympiastützpunktes abgedeckt werden können: Da geht es um soziale Absicherung, Einzahlung in Rentenkassen, aber auch den Wunsch, ein Bahn-Hessenticket für Spitzensportler zu ermöglichen.“

Eine wichtige Säule der Neuausrichtung ist die Aufstockung des Landestrainerprogramms um 200.000 Euro auf insgesamt 1,6 Millionen Euro. Die damit verbundenen zusätzlichen Trainerstellen sollen ganz gezielt für die Nachwuchsarbeit an der Schnittstelle zwischen Fachverbänden und Landessportbund wirken können. Zudem sollen sie sich eng mit den Lehrer-Trainern in den hessischen Schulen verzahnen.

„In vielen Sportarten muss eine leistungssportliche Karrieren schon sehr früh beginnen. Unsere Schulen müssen deshalb von den Grundschulen an aktiv in die Nachwuchsförderung eingebunden werden: Hier können Talente erkannt und in Verzahnung mit den Vereinen adäquat gefödert weden“, sagte Kultusminister Lorz.  Die gezielte Nachwuchsförderung sei sogar eine der Hauptaufgaben der Leistungssportförderung. Das Hessische Ministerium des Innern und für Sport arbeitet deshalb in dem Landesprogramm „Talentsuche – Talentförderung“ eng mit dem Hessischen Kultusministerium zusammen. Im Verlauf der Neuausrichtung soll das Förderkonzept des Hessischen Kultusministeriums besser an die Strukturen der Fachverbände angepasst werden. Zusätzlich zu Talentaufbaugruppen (Grundschule), Talentfördergruppen (4. Bis 6. Klasse) und Leistungsgruppen (ab 7. Klasse) sollen regionale Talentzentren entstehen. So möchte der Minister noch mehr Schulen als Partnerschulen des Spitzensports gewinnen und Talente gezielter zusammenbringen.

Landessportbund-Präsident Müller unterstrich die Bedeutung der Talentsuche. „Gleichzeitig wollen wir auch A- und B-Kader-Athleten unterstützen. Insbesondere der Übergang vom Nachwuchs- zum Spitzensport liegt uns am Herzen.“ Zusammen mit den Ministerien setzten sich der Landessportbund und der Olympiastützpunkt (OSP) Hessen deshalb seit Jahren dafür ein, die Duale Karriere von Sportlern zu fördern. „Bereits heute gehören in Hessen 54 Sportlerinnen und Sportler der Polizeisportfördergruppe an, zwei arbeiten in der Verwaltung. Das sichert nicht nur die Existenz der Sportler, auch der Arbeitgeber profitiert, denn Spitzensportler sind meist sehr zielstrebig“, warb Innenminister Peter Beuth um Nachahmung.

Im Rahmen der Neuausrichtung werden die Fachverbände, insbesondere in den olympischen Schwerpunktsportarten, zur optimalen Vorbereitung auf die olympischen Spiele in Tokio 2020 eine Sonderförderung von 300.000 Euro erhalten. „Die Fachverbände bilden schließlich das Rückgrat des Hessischen Leistungssports“, so Beuth. Nicht weniger wichtig seien die leistungssporttreibenden Vereine. Sie erhalten eine Förderung des Landes in Höhe von insgesamt 160.000 Euro. Damit sollen gezielt Vereinsmaßnahmen, Trainerbeschäftigungen und Trainingslager in der Vorbereitung auf die Olympischen Spiele gefördert werden.

Dem bundesweiten Investitionsstau bei den Olympia-Stützpunkten begegnet Hessen mit einer kurzfristigen Förderung von 200.000 Euro. Zudem stellt das Land 125.000 Euro für den Kraftraum in der gerade im Bau befindlichen neuen doppelstöckigen Sporthalle des lsb h zur Verfügung. „Davon profitieren die Spitzensportler ganz direkt. Außerdem ist es ein Zeichen der Wertschätzung für unsere Arbeit“, so OSP-Leiter Werner Schaefer.

Kein Wunder also, dass es bei der Unterzeichnung, deren Bedeutung durch die Anwesenheit von Sportlern wie Marco Koch und Trainern wie Wolfgang Hambüchen unterstrichen wurde, fast alle strahlten. „Das sind wichtige Maßnahmen. Gerade die Stärkung der Trainer ist wirklich notwendig. Nur bei den Eltern müsste man noch stärker anknüpfen“, sagte Karate-Weltmeisterin Sophie Wachter im Anschluss. Denn: Hätten Eltern kein positives Bild vom Leistungssport, fehle es an finanziellen Mitteln, die Kinder etwa durch weite Fahrten zum Training zu unterstützen, oder herrsche Angst, die Kinder seien langfristig durch die Leistungssportkarriere nicht genügend abgesichert, sei der Weg vom Talent zum Spitzensportler von Anfang an versperrt. Gut also, dass Dr. Rolf Müller betonte: „Heute besiegeln wir ein wichtiges Zwischenergebnis. Aber wir sind noch lange nicht am Ende.“
Pressemitteilung des LSBH vom 05.06.2018
KC

Marco Koch in der Sprintdiagnostik des OSPH

Mai 2018
Internationales Trainigslager Schwimmen

Vom 21.05.-07.06.2018 findet in Frankfurt ein Traininglager im Schwimmen mit internationaler Beteiligung statt. Mit dabei: der Darmstädter Schwimmer Marco Koch sowie Jan-Philip Glania aus Frankfurt. Neben der HSV-Landestrainerin Shila Sheth steht Weltklassecoach Arilson Silva aus Brasilien am Beckenrand. Mehr zum Lehrgang auf der Seite des HSV.

Wir drücken unseren hessischen Athleten für die anstehenden Wettkämpfe die Daumen!
KC

April 2018
Yakult auf Kölner Liste

Die aktuellen Analyseergebnisse für Yakult sind nun da – für alle drei Produktvarianten. Die Ergebnisse stehen bereits auf der Kölner Liste. Diese bietet Orientierung bei der Nutzung von Nahrungsergänzungsmitteln (NEM). Die veröffentlichten Produkte haben ein deutlich reduziertes Risiko, verbotene Substanzen zu enthalten. Die finale Einschätzung des Doping- und Gesundheitsrisikos obliegt den Athleten/innen.
KC

März 2018
Weiterbildungen an der Deutschen Sportakademie starten zum 1.4.

Der Bildungspartner des OSP Hessen, die Deutsche Sportakademie, startet zum 01.04.2018 zahlreiche sportbezogene Weiterbildungen, wie z.B. Geprüfter Sportfachwirt (IHK), Sportbetriebswirt, Sport- und Fitnesstrainer, A-Lizenzen im Bereich Cardio, Functional Fitness und Prävention, Fitnesstrainer B-Lizenz, u.a.. Athleten und Trainer am Olympiastützpunkt Hessen sowie Hessische Landestrainer können dabei von Sonderkonditionen profitieren. Mehr Infos bei den Laufbahnberatern des OSP Hessen, Arnulf Rücker und Bernd Brückmann.

Mehr:

Geprüfter Sportfachwirt (IHK)

Zum 1. April 2018 startet wieder die berufsbegleitende Weiterbildung „Geprüfter Sportfachwirt (IHK)“ an der Deutschen Sportakademie. In der Weiterbildung wirst du auf die vielfältigen Aufgaben des Sports professionell vorbereitet und kannst im Anschluss Tätigkeiten im Sportmarketing, Sportanlagenplanung, Sporteventorganisation usw. übernehmen.
Den Lehrgangsablauf und alle Detailinformationen findest du unter https://www.deutschesportakademie.de/sportfachwirt.

 

Sportbetriebswirt

Die Weiterbildung Sportbetriebswirt bereitet dich auf den facettenreichen Arbeitsmarkt des Sports vor. Starte zum 1. April! Durch die verschiedenen Wahlmodule kannst du dich schon während der Weiterbildung auf dein bevorzugtes Fachgebiet spezialisieren.
Den Lehrgangsablauf und alle Detailinformationen findest du unter https://www.deutschesportakademie.de/sportbetriebswirt.

 

Betriebliches Gesundheitsmanagement

Gesund, motiviert und leistungsstark – so wünscht sich jedes Unternehmen seine Mitarbeiter. Zum 1. April 2018 kannst du deine Weiterbildung „Betriebliches Gesundheitsmanagement“ starten, um BGM-Maßnahmen erfolgreich in Unternehmen einzuführen und etablieren.
Den Lehrgangsablauf und alle Detailinformationen findest du unter https://www.deutschesportakademie.de/betriebliches-gesundheitsmanagement.

 

Sport- und Fitnesstrainer

Zum 1. April 2018 startet wieder die berufsbegleitende Weiterbildung zum Sport- und Fitnesstrainer an der Deutschen Sportakademie. Die Ausbildung bereitet dich optimal auf die umfassenden Tätigkeiten in Sport- und Fitnessanlagen vor. Während der Ausbildung zum Sport- und Fitnesstrainer werden dir vier Trainer-Lizenzen vermittelt: die Fitnesstrainer B-Lizenz sowie die drei A-Lizenzen in den Bereichen Cardio, Functional Fitness und Prävention.
Den Lehrgangsablauf und alle Detailinformationen findest du unter www.deutschesportakademie.de/sport-und-fitnesstrainer.

 

Fitnesstrainer B-Lizenz

Du suchst den perfekten Einstieg für eine Tätigkeit in der Fitnessbranche? Dann startet am 01. April 2018 wieder die berufsbegleitende Weiterbildung „Fitnesstrainer B-Lizenz“ an der Deutschen Sportakademie. Die Ausbildung vermittelt dir alle Basisqualifikationen, die du als erfolgreicher Trainer brauchst.
Den Lehrgangsablauf und alle Detailinformationen zur Weiterbildung findest du unter www.deutschesportakademie.de/fitnesstrainer-b.

 

Ernährungsberater

Werde Ernährungscoach für Sportler - starte deine berufsbegleitende Weiterbildung an der Deutschen Sportakademie zum Ernährungsberater am 1. April 2018. Du lernst individuelle und sportartenspezifische Ernährungsformen kennen, um mit einer zielgerichteten Ernährungsstrategie zu einer Maximierung der Leistungsfähigkeit beizutragen.
Den Lehrgangsablauf und alle Detailinformationen zur Weiterbildung findest du unter www.deutschesportakademie.de/ernaehrungsberater.

 

A-Lizenzen im Bereich Cardio, Functional Fitness und Prävention

Mit der richtigen A-Lizenz kannst du dich im Fitnessmarkt optimal spezialisieren. Starte zum 1. April 2018 an der Deutschen Sportakademie die Weiterbildung zum Präventionstrainer A-Lizenz, um gezieltes Training in diesem Bereich anbieten zu können. Du möchtest dich Richtung Cardio oder Functional Fitness spezialisieren? Dann starten deine nächsten Lehrgänge im August.
Die Lehrgangsabläufe und alle Detailinformationen zu den Weiterbildungen findest du unter www.deutschesportakademie.de/fitness-ausbildungen.
KC


 

Quelle: IST-Hochschule für Management

Februar 2018
Neuer Bildungspartner

Die IST-Hochschule für Management ist ab sofort Bildungspartner des Olympiastützpunkts Rheinland und des Olympiastützpunkts Hessen. Ziel der Kooperation ist es, Spitzensportlern eine gute akademische Bildung zu ermöglichen und dabei deren besondere Lebenssituation zu berücksichtigen, damit sie ihre sportliche und berufliche Karriere optimal vereinbaren können.

Hier geht´s zur Pressemitteilung der IST-Hochschule inklusive Video von der Vertragsunterschrift.
KC

 

Lutz Arndt, Tim Mayer und Prof. Dr. R. Alexander Lorz

Februar 2018
Tim Mayer ist Eliteschüler des Jahres

Hervorragende Leistungen an der Eliteschule des Sportsgewürdigt

Tim Mayer ist Hessens Eliteschüler des Jahres. Der 17-jährige Golfspieler (Frankfurter Golf Clube.V.) nahm die Auszeichnung am Mittwochabend aus Händen des Hessischen Kultusministers Prof. Dr. R. Alexander Lorz sowie des Vizepräsidenten des Landessportbundes Hessen (lsb h), Lutz Arndt, entgegen. „Tim Mayer hat 2017 nicht nur tolle Erfolge gefeiert. Es ist vor allem die Konstanz seiner Leistung, die beeindruckt. Dahinter stecken große Disziplin, Einsatz und Strukturiertheit. Weil sich diese Tugenden auch in seinen schulischen Leistungen widerspiegeln, ehren wir Tim Mayer als Hessens Eliteschüler des Jahres“, so der Kultusminister in seiner Laudatio. Diese Ehrung wird jährlich durch den Olympiastützpunkt (OSP) Hessen und die Eliteschule des Sports ausgesprochen. „Wir wollen damit den Entschluss junger Menschen anerkennen, Leistungssport zum Teil ihres Lebens zu machen, ohne dabei die Schule zu vergessen. Denn beides, Schule und Sport, sind wichtige Faktoren zur Persönlichkeitsentwicklung“, sagte lsb h-Vizepräsident Lutz Arndt.

Am Beispiel Tim Mayer wurde schnell deutlich, was es für junge Menschen bedeutet, eine duale Karriere zu forcieren: „Im Golf mag die Intensität nicht so hoch sein, aber die Umfänge sind groß: Ich trainiere 30 Stunden pro Woche, das bedeutet viel Aufwand“, erläuterte der frischgebackene Eliteschüler. Seit er fünf Jahre alt ist, spielt er Golf, die Frankfurter Carl-von-Weinberg-Schule, eine von 43 Eliteschulen des Sports in Deutschland, besucht er seit dem Schuljahr 2016/17. „Dadurch haben sich die Bedingungen für mich deutlich verbessert: Die Schule nimmt Rücksicht auf meine häufigen Fehlzeiten, ich kann an drei Vormittagen in den ersten beiden Schulstunden trainieren und von der Schule zum Golfplatz sind es mit dem Fahrrad lediglich sieben Minuten. Außerdem hat mich die Möglichkeit, in der ersten Bundesliga zu spielen, auf eine neue Ebene gehoben. “Das zeigt sich auch an den Erfolgen des amtierenden Hessenmeisters: Als Mitglied der Golf-Nationalmannschaft nahm er an den U18-Europameisterschaften teil, 2017 gewann er souverän die Italian Open U16 sowie die Berlin Open. Dass die Carl-von-Weinberg-Schule (CvW) von unzähligen weiteren Jugend-Nationalspielern und Bundeskaderathleten besucht wird, die im vergangenen Jahr zahlreiche Deutsche Meistertitel erringen konnten, wurde bei vier weiteren Ehrungsrunden deutlich. Sie zu fördern, ist Ziel des Verbundsystems „Eliteschule des Sports“, das aus der CvW, dem OSP Hessen und dem ihm zugehörigen Internat „Haus der Athleten“ in der Trägerschaft des Landessportbundes besteht. Damit verbunden sind hohe finanzielle Aufwendungen: „Allein der Transport der Schüler vom Internat zur Schule schlägt jährlich mit rund 50.000 Euro zu Buche“, so OSP-Leiter Werner Schaefer. Wie auch Schulleiterin Inge Gembach-Röntgen freute er sich deshalb über die Spende in Höhe von 7.000 Euro, die Stephan Bruhn, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Frankfurter Sparkasse, im Namen des Deutschen Sparkassen und Giroverbands überreichte. „Sport ist ein guter Weg, sich auf das Leben vorzubereiten. Daher ist die sportliche Nachwuchsförderung für uns eine Herzensangelegenheit“, so Bruhn.
Pressemeldung des LSBH vom 22.02.2018
KC

Claudia Rath auf dem Isomed des OSPH

Januar 2018
Ball des Sports

Der Ball des Sports 2018 findet am 3. Februar im neu gebauten RheinMain CongressCenter (RMCC) in Wiesbaden statt und steht ganz im Zeichen der Leichtathletik. Claudia Salman-Rath von der LG Eintracht Frankfurt wird eine von vielen Top-Athleten/Innen vor Ort sein, die im Ballsaal Einblicke in ihre Können geben. Nach ihrer Knie-OP arbeitet sie hart an einer Teilnahme bei den Europameisterschaften in Berlin (07.-12. August)  und bedankt sich beim OSP Hessen für die Unterstützung. "Ich bin gut dabei und habe bereits die ersten Tempoläufe absolviert", erklärt die 31-Jährige, "Dank an den OSP Hessen, der sich mit seinen Physiotherapeuten sehr gut um mich gekümmert hat."
Wir wünschen allen Beteiligten einen rauschende Ballnacht und Claudia ein erfolgreiches Jahr!
KC

 

Physiotherapie in Kenia

Januar 2018
Trainingslager in Kenia

Mit physiotherapeutischer Unterstützung des OSP Hessen bereitet sich derzeit die Elite der DLV-Läufer in Iten/Kenia auf die kommende Saison vor. Unsere Physiotherapeutin Birgit Schmidt befindet sich mit den DLV-Athleten im "Home of champions", wo sich die Läufer in einem mehrwöchigen Höhentrainigslager für die anstehenden Aufgaben rüsten. Auf dem Bild die physiotherapeutische Behandlung der Frankfurterin Gesa Felicitas Krause durch Birgit Schmidt.
KC

 

Karel Kucera (Geschäftsführer MED4SPORTS) und Werner Schaefer (Leiter OSPH)

Januar 2018
Langjährige Kooperation mit MED4SPORTS

Der OSP Hessen blickt auf 7 erfolgreiche Jahre der Zusammenarbeit mit dem Wiesbadener Zentrum für Diagnostik, Rehabilitation und Prävention "MED4SPORTS" zurück. Mit großem Erfolg werden hier Athletinnen und Athleten auf ihrem Weg zu neuen Höchstleistungen unterstützt. Momentan befindet sich die hessische Weitspringerin Maryse Luzolo in Wiesbaden in Behandlung und arbeitet nach ihrer Verletzung an ihrer Rückkehr in den Leistungssport. Auf eine weitere intensive und gute Zusammenarbeit!
KC

Dezember 2017
Hessen als Standort für Leistungssport gemeinsam weiter ausbauen

Die Neuausrichtung des Leistungssports in Hessen ist auf einem guten Weg. Ursächlich dafür sind schlüssige Konzepte, in deren Entwicklung alle im Bereich Leistungssport handelnden Gruppen einbezogen werden. So lässt sich das Ergebnis der Arbeitstagung „Leistungssport in Hessen – der Hessische Weg“, zu der der Landessportbund Hessen e.V. (lsb h) jetzt eingeladen hatte, zusammenfassen. 170 Athletinnen und Athleten, Trainerinnen und Trainer, Vertreter aus Sportverbänden, Sportkreisen, Vereinen und der Politik diskutierten in Frankfurt Einzelheiten eines vom Hessischen Ministerium des Innern und für Sport und dem Landessportbund vorgelegten Leistungssportkonzepts. Die Ausweitung der Kooperation mit den Schulen zur frühen Talentsichtung und Förderung, die Unterstützung leistungssportfördernder Vereine, die weitere Stärkung der Position der Trainer und eine umfassende Einbeziehung der Athletinnen und Athleten in die Planungen und deren Umsetzung sind Anregungen aus den Reihen der Teilnehmer. Die Vorschläge sollen geprüft und dann in die Fortschreibung des Konzepts aufgenommen werden. Damit wird das ausdrücklich gewünschte Miteinander im „Hessischen Weg“ unterstrichen.

„Unser ,Hessischer Weg’ soll kein Protest zu dem, was auf Bundesebene geschieht, sein. Wir wollen vielmehr die Aufgaben der Länder im Bereich Leistungssport erfolgreich und im Sinne der Beteiligten bewältigen. Eltern, Sportler, Trainer, Vereine, Politik – all das muss ein Geflecht werden, das tragfähig ist, wenn die Aufgaben des Bundes einsetzen“, verdeutlichte Landessportbund-Präsident Dr. Rolf Müller die Intentionen.

Für Hessens Minister des Innern und für Sport, Peter Beuth, sind in diesem Kontext viele Facetten zu berücksichtigen. „Wir wollen den Leistungssport in Hessen neu aufstellen und dabei die Bedingungen für die Athletinnen und Athleten weiter verbessern. Die Athleten stehen für uns im Mittelpunkt“, erklärte Beuth mit Blick auf Diskussionen, die derzeit auf Bundesebene geführt werden. Hier fühlten sich viele Athletinnen und Athleten „nicht mitgenommen“. Als Beispiel nannte Hessens Sportminister die Verpflichtung zum Training an Stützpunkten in anderen Bundesländern, um Startberechtigungen für nationale und internationale Wettbewerbe zu erhalten. Damit werden Athleten nicht nur aus ihrem Lebensumfeld herausgenommen. Zudem sind in diesem Prozess beispielsweise die Fragen der Unterstützung bei Wohnungssuche und -finanzierung, der Wechsel an andere Universitäten oder der Wechsel von Ausbildungsstellen nicht zufriedenstellend geklärt. „All das scheint meines Erachtens nicht der richtige Weg zu sein“, sagte Beuth in Frankfurt.

Hessen werde bei der Neuausrichtung des Leistungssports freilich weiterhin partizipatorisch handeln. Nur so seien die gesetzten Ziele zu erreichen.

Ziele, die ehrgeizig, aber durchaus realistisch sind. Das „Sportland Hessen“ als Leistungssportstandort weiter auszubauen, in der Förderung des Nachwuchsleistungssports im Vergleich der Länder eine führende Rolle einzu-nehmen, den Anteil hessischer Kaderathleten zu erhöhen und die gesamtge-sellschaftliche Akzeptanz des Leistungssports zu erhöhen, sind für den Sport-minister auszugsweise Wegmarken. Voraussetzungen wie beispielsweise der Ausbau des Landestrainerprogramms sind dabei schon erfüllt. Und dass „in Hessen Land und der Sport in Sachen Leistungssportentwicklung konstruktiv und auf Augenhöhe zusammenarbeiten und man hoffnungsvolle Talente nicht aus den Augen verliert“, sind für Lutz Arndt, lsb h-Vizepräsident und für den Bereich Leistungssport zuständig, ebenfalls gute Prämissen.

Dazu kommt, dass man in Hessen dem auf der Tagung geäußerten Wunsch der Athleten stärker in den Landesausschuss Leistungssport, den Gutachterausschuss der Stiftung Sporthilfe Hessen oder die Landessportbundkonferenz eingebunden zu werden, offen gegenübersteht, wie Thomas Neu, Leistungssportreferent im Landessportbund, erklärte.

Die auf der Arbeitstagung entstandenen Anregungen, erläuterte der Abteilungsleiter Sport im Hessischen Ministerium des Innern und für Sport, Jens-Uwe Münker, werden jedenfalls jetzt in das Leistungssportkonzept eingepflegt und an die Beteiligten weitergereicht. Dann soll in einem letzten Abstimmungsprozess die finale Version der Neuausrichtung des Leistungssports im Sportland Hessen entstehen.
(Presseinformation Nr. 47 des LSBH)
KC

 

Dezember 2017
Neue Kooperationen


Olympiastützpunkt Hessen kooperiert mit der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement und der BSA-Akademie

Duale Karriere im doppelten Sinne

Spitzensportlern und Trainern eine berufliche Karriere neben dem Leistungssport zu ermöglichen: Das ist das Ziel einer Kooperation, die der Olympiastützpunkt (OSP) Hessen nun mit der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement DHfPG sowie der BSA-Akademie geschlossen hat. Die DHfPG ist einer der größten privaten Hochschulen Deutschlands, die dazugehörige BSA-Akademie einer der führenden Bildungsanbieter für den Zukunftsmarkt Prävention, Fitness, Sport und Gesundheit. „Es ist bereits die 20. Partnerschaft, die wir mit einer Universität bzw. Hochschule eingegangen sind. Wir erachten diese dennoch als ganz besonders, da die dualen Bachelor- sowie Master-Studiengänge der DHfPG und die nebenberuflichen Lehrgänge der BSA-Akademie Sportler und Trainer gleichermaßen ansprechen“, freut sich Lutz Arndt, Vizepräsident Leistungssport des Landessportbundes Hessen.

Warum, das macht DHfPG-Dozent Prof. Daniel Kaptain bei der Vertragsunterzeichnung  deutlich: „Ausgehend von der Trainerausbildung im Bereich Fitness bei der BSA-Akademie hat sich unser Angebot im Laufe der Jahre weiterentwickelt und umfasst heute unter anderem die Bereiche Prävention, Betriebliches Gesundheitsmanagement, Ernährungsberatung und Sportökonomie. Zudem wurde das Bildungsangebot um duale Bachelor- und Master-Studiengänge durch die DHfPG erweitert. Damit sind auch Verbände und Vereine als potenzielle Arbeitgeber für unsere Absolventen in den Fokus gerückt.“

Alle Bildungsangebote der Hochschule sowie der BSA-Akademie haben Fernstudiencharakter und damit nur geringe Präsenzzeiten. „So sind die Studien- und Lehrgänge sehr flexibel und Trainings- und Wettkampfzeiten können besser mit der beruflichen Qualifikation kombiniert werden“, sagt Werner Schaefer, Leiter des OSP Hessen. Im Bereich der angebotenen Bachelor-Studiengänge könne man zudem von einer „Dualen Karriere im doppelten Sinne“ sprechen: Ein Hochschulstudium wird hierbei mit einer betrieblichen Ausbildung kombiniert. Dieser Betrieb kann auch ein Verein oder Verband sein – etwa der, in dem der Sportler oder Trainer selbst aktiv ist. Beste Voraussetzungen für eine berufliche Entwicklung neben dem Sport also! „Wie die Spitzensportler streben auch die DHfPG und die BSA-Akademie stetig nach Weiterentwicklung und Qualitätssteigerung, damit zum Beispiel Athleten flexibel, individuell und effizient studieren können. Darum sind wir auf die Kooperation mit dem Olympiastützpunkt Hessen sehr stolz“, erklärt Roman Spitko, Fachbereichsleitung Management an der DHfPG und ehemaliger Badminton-Profi.

Schon jetzt interessieren sich laut Bernd Brückmann und Arnulf Rücker, beide Laufbahnberater am Olympiastützpunkt Hessen, zahlreiche Athleten und Trainer für die Angebote der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement bzw. der BSA-Akademie. Sie können nun von den im Kooperationsvertrag geregelten besonderen Konditionen profitieren: Pro Jahr gewährt die DHfPG zwei vom OSP Hessen geförderten Athleten ein Stipendium. Auch bei der BSA-Akademie werden besondere Konditionen für Kaderathleten, Bundestrainer, Hessische Landestrainer und Trainer im Berufsverband der Trainer im deutschen Sport gewährt.

 

Über die BSA-Akademie

Die BSA-Akademie (www.bsa-akademie.de) ist mit ca. 180.000 Teilnehmern seit 1983 einer der führenden Bildungsanbieter im Zukunftsmarkt Prävention, Fitness und Gesundheit. Mit Hilfe der über 60 staatlich geprüften und zugelassenen nebenberuflichen Lehrgänge in den Fachbereichen Fitness/Individualtraining, Management, Betriebliches Gesundheitsmanagement, Ernährung, Personal-Training, Gesundheitsförderung, Mentale Fitness/Entspannung, Fitness/Gruppentraining, UV-Schutz und Bäderbetriebe gelingt die Qualifikation für eine berufliche Tätigkeit im Zukunftsmarkt. Die Lehrgänge bestehen aus Fernunterricht und kompakten Präsenzphasen an bundesweiten Lehrganszentren sowie in Österreich und sind somit optimal mit beruflichen Verpflichtungen vereinbar. Durch das modulare Lehrgangssystem ist eine schrittweise Qualifikation vom Basislehrgang bis zum Berufsabschluss, z.B. als Fitnessfachwirt IHK, möglich.

 

Über die Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement DHfPG

Die Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement DHfPG (www.dhfpg.de) bietet seit 2002 duale Bachelor-Studiengänge in der Zukunftsbranche Prävention, Fitness, Sport und Gesundheit an. 2008 erfolgte die Akkreditierung als staatlich anerkannte private Hochschule. Mittlerweile qualifiziert die DHfPG über 7.500 Studierende zum „Bachelor of Arts“ in den Studiengängen Fitnessökonomie, Sportökonomie, Fitnesstraining, Gesundheitsmanagement sowie Ernährungsberatung, zum „Master of Arts“ Prävention und Gesundheitsmanagement, zum „Master of Business Administration“ MBA Sport-/Gesundheitsmanagement, zum „Master of Arts“ Sportökonomie und zum „Master of Arts“ Fitnessökonomie. Mehr als 4.000 Unternehmen setzen auf die dualen Studiengänge beim Themenführer der Branche. Das spezielle duale Bachelor-Studiensystem verbindet eine betriebliche Ausbildung und ein Fernstudium mit kompakten Präsenzphasen an bundesweit eingerichteten Studienzentren (München, Stuttgart, Saarbrücken, Köln, Berlin, Leipzig, Düsseldorf, Frankfurt und Hamburg) sowie in Österreich (Wien) und der Schweiz (Zürich). Im Master-Studium wird ein Fernstudium mit kompakten Präsenzphasen verbunden.


Über den Olympiastützpunkt Hessen

Der OSP Hessen (Olympiastützpunkt Hessen im Landessportbund Hessen e.V.) ist eine Dienstleistungseinrichtung im Rahmen der Spitzensportförderung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). Er besteht seit 1988 und befindet sich seit 1992 in der Trägerschaft des Landessportbundes Hessen e.V. Das Serviceangebot des OSP steht den olympischen Spitzenverbänden und seinen Bundeskader-Athleten/
-innen zur Verfügung und wird regional in der Grundbetreuung von circa 380 Athleten/-innen aus rund 30 Spitzenverbänden genutzt. Es umfasst die sportmedizinische und sportphysiotherapeutische Versorgung, die trainingswissenschaftliche, biomechanische sowie leistungsdiagnostische Betreuung als auch die Laufbahnberatung und Koordination der Dualen Karriere von Athletinnen und Athleten.?

Kontakt: Werner Schaefer, Tel. 069 6789-860, E-Mail: wschaefer(at)lsbh.de
KC

 

November 2017
Gesa Felicitas Krause beim Sportpresseball ausgezeichnet

Beim Sportpresseball in der Alten Oper in Frankfurt wurde Gesa Felicitas Krause in der Kategorie "Sportler mit Herz" ausgezeichnet. Diese Auszeichnung wird nicht primär wegen sportlicher Leistungen, sondern vielmehr für Werte wie Fairness, Teamgeist, Engagement etc. verliehen. Die Frankfurterin erhielt die Ehrung für ihren 3000 Meter Hindernis Lauf im WM-Finale, bei dem sie fremdverschuldet stürzte, den Lauf - trotz Einbüßung aller Medaillenchancen und unter Schmerzen - beendete und souverän jede Schuldzuweisung unterließ. Sie selbst zeigte sich dankbar für die besondere Würdigung ihrer Leistung.  
KC