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November 2018

Leichtathletik

Unter der Leitung der hessischen Landestrainerin Wurf, Regine Isele, fand am 18.11. ein Workshop zum Thema Krafttraining am OSP Hessen statt. Zielgruppe waren die hessischen Landeskader-Athletinnen und -Athleten im Hammerwurf der Altersklassen U16 bis U23. Weitere Informationen finden Interessierte hier:
UM

 

Foto: privat/HBSV
Foto: privat/HBSV

November 2018
Mit neuem Transporter in Richtung Peking

Firma Bsullak stellt Fahrzeug für Bobteam Kim Kalicki zur Verfügung

Auf dem Weg zu den Olympischen Spielen 2022 in Peking benötigt das Bobteam Kim Kalicki (Eintracht Wiesbaden) so einiges: Durchhaltevermögen, eine gute körperliche Verfassung, technisches Können – und einen Transporter mit mindestens 3,30 Meter Ladefläche. Doch genau daran drohte der Traum der Weltjuniorenmeisterin von 2017 zu scheitern. „Ohne einen Transporter, mit dem wir unseren Zweierbob zu Trainingslagern und Wettkampforten fahren können, sind wir aufgeschmissen“, sagt Kalicki. Sie und ihre Anschieberin Maureen Zimmer freuen sich deshalb, dass es über die Netzwerke des Olympiastützpunktes (OSP) Hessen gelungen ist, nach „Verlust“ des alten Transporters eine Art Sponsor für das Ersatzmodell zu finden: die Firma Bsullak Maschinenbau aus Eltville.

Firmeninhaber Andreas Bsullak, ehemaliger Fußballschiedsrichter und Förderer des Wiesbadener und Rheingauer Sports, hat dabei gemeinsam mit OSP-Leiter Werner Schaefer, Landestrainer Tim Restle und der Präsidentin des Hessischen Bob- und Schlittenverbandes Erica Fischbach, ein ganz besonderes Modell entwickelt: Seine Firma schafft einen zusätzlichen Transporter an. Dieser steht dem Bobteam Kalicki immer dann zur Verfügung, wenn der Zweierbob transportiert werden muss. In der übrigen Zeit wird das Fahrzeug für Firmenzwecke verwendet. „Für mich ist das eine klare Win-Win-Situation: Unser Fahrzeug wird optimal ausgelastet und das Team Kalicki erhält die Chance, weiter international mitmischen zu können“, sagt Andreas Bsullak.

Auch OSP-Leiter Werner Schaefer ist zufrieden: „Nachwuchssportler wie Kim Kalicki – sie war 2017 übrigens Hessens Newcomerin des Jahres – stehen unter enormem Druck: Sie müssen nicht nur Leistungssport und Beruf unter einen Hut bringen, sondern auch die finanziellen Hürden meistern, die mit der Ausübung einer Randsportart häufig verbunden sind. Als Olympiastützpunkt Hessen sehen wir uns dabei als wichtiger Ansprechpartner der Athleten und freuen uns, wenn es wie in diesem Fall gelingt, Sportler und Firmen zusammenzubringen“, sagt Werner Schaefer.

Fischbach und Restle stimmen in seinen Dank ein: „Nominierungen zu Europa- und Welcups zeigen, welches Potential im Team Kim Kalicki steckt. Mit der großzügigen Unterstützung der Firma Bsullak sind die Hürden auf dem Weg zu den Olympischen Winterspielen 2022 nun deutlich kleiner geworden.“

Kim Kalicki trainiert am Bobstützpunkt Wiesbaden und wird betreut vom OSP Hessen. Die 21-Jährige Bobpilotin gehört dem Hessen-Perspektiv-Team an und ist Mitglied der Sportfördergruppe der hessischen Polizei.
KC

 

Wollen gemeinsam die Zukunft von Leistungssportlern gestalten (v.l.n.r.): Daniel Pfeifer (Associate Manager bei Invensity) , Frank Lichtenberg (Geschäftsführer von Invensity), Lutz Arndt (Vizepräsident des Landessportbunds Hessen), Bernd Brückmann (Laufbahnberater am OSP Hessen), Werner Schaefer (Leiter des OSP Hessen) und Arnulf Rücker (Laufbahnberater am OSP Hessen)

Oktober 2018
Vom Spitzensportler zum Spitzenmit-arbeiter

Kooperation zwischen Wiesbadener Unternehmens-beratung und OSP Hessen

Die Technologie- und Innovationsberatung Invensity und der Olympiastützpunkt Hessen haben gestern in Wiesbaden eine gemeinsame Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Ziel ist zum einen die Förderung von Spitzensportlern bei ihrer beruflichen Bildung, zum anderen das Ausschöpfen technischer Möglichkeiten in der Leistungsdiagnostik und Messtechnik.

Wiesbaden, 27. September 2018 - Spitzensportler dabei zu unterstützen, Sport und Beruf in Einklang zu bringen, ist das vorrangige Ziel der Zusammenarbeit zwischen der Technologie- und Innovationsberatung Invensity und dem Olympiastützpunkt (OSP) Hessen. Zudem werden gemeinsam leistungsdiagnostische oder messtechnische Fragestellungen bearbeitet. Nun unterzeichneten die Beteiligten in Wiesbaden und unter Anwesenheit einer Vertretung des Landessportbunds Hessen (LSB H) die Kooperationsvereinbarung. Diese gilt zunächst für vier Jahre.

„Wir wollen sicherstellen, dass unsere Spitzensportler das Konzept ‚Duale Karriere‘ wertschöpfend leben - für sich selbst und natürlich auch für ihre Arbeitgeber“, erklärt Werner Schaefer, Leiter des OSP Hessen, die Intention der Zusammenarbeit. Ihm sei es wichtig, den Athleten Türen zu öffnen, die sonst vielleicht verschlossen blieben. „Deswegen freuen wir uns über Partner wie Invensity, die nicht nur um die Potenziale eines Sportlers wissen, sondern auch bereit sind, Arbeitsmodelle anzubieten, die mit Trainings- und Wettkampfzeiten kompatibel sind“, fährt Schaefer fort. Auch der LSB H, vertreten durch seinen Vizepräsidenten Lutz Arndt, zeigt sich erfreut über die Kooperation: „Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst und haben immer auch die Zukunft unserer Athleten nach dem Sport im Auge.“

Bernd Brückmann, Laufbahnberater am OSP Hessen, beschreibt die Situation: „Der Spagat zwischen Training, Wettkampf und Schulbank ist defacto eine Doppelbelastung. Deswegen finden sich in den Lebensläufen der Athleten immer wieder verlängerte Studienzeiten oder fehlende Praxiserfahrung.“ Zwar hätten einige Unternehmen erkannt, dass Spitzensportler für die Arbeitswelt wertvolle Charaktereigenschaften mitbrächten. So zählten Durchsetzungsvermögen, Zeitmanagement, Teamfähigkeit und Ausdauer in das natürliche Repertoire eines jeden Leistungssportlers. Kooperationen wie die zwischen Invensity und dem OSP können laut Brückmann jedoch dazu beitragen, den Mindset zum Thema in der Gesellschaft zu ändern.

 „Wir wollen einen Beitrag zur Förderung des Spitzensports leisten. Denn Fairness, Vertrauen, Verantwortung, Engagement, Aufrichtigkeit und Respekt sind unsere zentralen Werte, die sich so auch im Sport wiederfinden“, erklärt Frank Lichtenberg, Geschäftsführer von Invensity. Er macht deutlich, dass die Sinnhaftigkeit eines Engagements im Sport für die Unternehmensberatung aus Wiesbaden auf der Hand liegt: „Die Mentalität von Spitzensportlern entspricht genau der Einzigartigkeit unserer Mitarbeiter. Und auch wie die Athleten entfalten diese erst durch Teamarbeit ihre ganze Exzellenz.“

Dementsprechend wolle Invensity es Athleten zum einen ermöglichen, im Unternehmen Praktika, Abschlussarbeiten oder den Berufseinstieg zu absolvieren. Darüber hinaus biete es an, die hauseigene Invensity Academy zu nutzen. „Unser bewährtes und vielfältiges Trainingsangebot fördert nachhaltig die Persönlichkeitsentwicklung unserer Mitarbeiter und Kunden – und künftig auch die von Sportlern“, erläutert Lichtenberg.

Bereits im August ist mit Beate Christmann eine mehrfache Deutsche Meisterin und Mitglied der Nationalmannschaft in der Sportart Fechten mit einer Festanstellung bei Invensity eingestiegen. „Für mich ist das eine wunderbare Chance, mich nicht nur beruflich, sondern auch persönlich entfalten zu können und trotzdem weiter an meinem Ziel, mich für die Olympischen Spiele 2020 zu qualifizieren, festzuhalten“, sagt Christmann. Möglich werde dies durch flexible Arbeitszeiten und die Option, auch von unterwegs beruflich tätig sein zu können.

 

Zusätzlich zu Aktivitäten im Bereich Duale Karriere stellen sich die Kooperationspartner Herausforderungen im Bereich Trainingswissenschaft. Ein erstes gemeinsames Technologieprojekt ist bereits angelaufen. Es beschäftigt sich mit der Suche nach einem verlässlichen Weg, die Anlaufgeschwindigkeit in den Disziplinen Sprint, Weit- und Dreisprung zu messen. Bereits existierende Systeme werden den Anforderungen nach Aussage der Kooperationspartner nicht gerecht. Deswegen führt Invensity aktuell gemeinsam mit den Trainingswissenschaftlern des OSP eine Technologiebewertung durch. Ziel ist dann die Entwicklung eines Prototypen, der die Messung automatisiert, vereinfacht und die Genauigkeit der Ergebnisse erhöht.

 

Über den OSP (Olympiastützpunkt Hessen im Landessportbund Hessen e.V.):

Der OSP Hessen (Olympiastützpunkt Hessen im Landessportbund Hessen e.V.) ist eine Dienstleistungseinrichtung im Rahmen der Spitzensportförderung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). Er besteht seit 1988 und befindet sich seit 1992 in der Trägerschaft des Landessportbundes Hessen e.V.

Das Serviceangebot des OSP steht den olympischen Spitzenverbänden und seinen Bundeskader-Athleten/innen zur Verfügung und wird regional in der Grundbetreuung von circa 380 Athleten/-innen aus rund 30 Spitzenverbänden genutzt. Es umfasst die sportmedizinische und sportphysiotherapeutische Versorgung, die trainingswissenschaftliche, biomechanische sowie leistungsdiagnostische Betreuung als auch die Laufbahnberatung und Koordination der Dualen Karriere von Athletinnen und Athleten.

 

Über Invensity:

Die Invensity GmbH ist eine aufstrebende Technologie- und Innovationsberatung mit internationaler Ausrichtung. Invensity hat in Deutschland Niederlassungen in Wiesbaden, München, Stuttgart, Düsseldorf und Hamburg sowie in den USA und auf den Philippinen. Invensity unterstützt namhafte Kunden im Forschungs- und Entwicklungsbereich. Im hauseigenen Technology Hub beschäftigt sich das Unternehmen selbstständig mit der Entwicklung von praxisnahen Innovationen. Kontinuierliche Schulungen in der Invensity Academy sowie individuelles Mentoring fördern das Wissen, die Talente und die Fähigkeiten der Mitarbeiter, die in den internen Ressorts projektübergreifend Methoden und Kompetenzen entwickeln.

 

Weitere Informationen:

Invensity GmbH, Parkstraße 22, 65189 Wiesbaden, Deutschland, Tel. +49(0) 0611 504 754 0, E-Mail: info@invensity.com, Web: www.invensity.com
KC

 

Juli 2018
Basketballer Bonga wechselt in die NBA

Der ehemalige Eliteschüler des Sports Isaac Bonga wechselt zur kommenden Saison zu den Los Angeles Lakers. Bis 2017 wurde er noch im "Haus der Athleten" am OSP Hessen betreut, spielte jahrelang für die Fraport Skyliners und hat jetzt den Sprung über den großen Teich geschafft. Wir gratulieren und wünschen einen tollen Start in die Summer League!
KC

 

Juli 2018
Mergets Dank geht auch an den OSP Hessen!

Der Frankfurter Ruderer Nico Merget hat den Sprung in das Team  Deutschland-Achter geschafft. Dabei trieb ihn der Traum vom National-Einteiler an. Der Weg war nicht immer einfach und Nico blieb von Rückschlägen nicht verschont. Viele Menschen haben ihn auf seinem Weg unterstützt, und sein ausdrücklicher Dank gilt u.a. dem Laufbahnberater des OSP Hessen, Bernd Brückmann, der ihn schon seit vielen Jahren betreut. Wir wünschen Nico für seine weitere sportliche und berufliche Karriere alles Gute!
KC

Juni 2018
Maßnahmenpaket für den Spitzensport unterzeichnet - Zum Wohle der Athleten

Der Hessische Weg im Leistungssport – er nimmt Konturen an: Am 6. Juni haben Spitzen aus Sport und Politik die gemeinsamen Vereinbarungen zur „Neuausrichtung des Leistungssports Hessen“ unterzeichnet. Dass nicht nur Sportminister Peter Beuth und Landessportbund-Präsident Dr. Rolf Müller ihre Unterschrift darunter setzten, sondern auch Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz, sei „deutschlandweit wohl einmalig“, so Beuth. Dabei liegt die Zusammenarbeit nahe: Die Bundesländer sind in Sachen Leistungssport vor allem für die Nachwuchsförderung zuständig. „Da führt an den Schulen kein Weg vorbei.“

„Wir sind sehr dankbar, dass das Land allein 2018 zusätzlich 1,3 Millionen Euro in den Leistungssport investieren wird“, freute sich Dr. Rolf Müller, denn: „Erfolgreiche Athleten wachsen nicht auf den Bäumen. Nur wenn auch die Rahmenbedingungen passen, werden aus Talenten auch Spitzensportler.“ Er lobte zudem die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Sport und Politik in Hessen. Die Spitze, dass man davon auf Bundesebene nicht immer sprechen könne, ließ sich Müller nicht nehmen!

Grundlage für das hessische Konzept ist die gemeinsame Überzeugung, dass die Bedürfnisse der Athletinnen und Athleten künftig noch mehr im Mittelpunkt stehen müssen. „Natürlich wünschen wir uns, dass hessische Athletinnen und Athleten auf Medaillenplätzen landen – zum Beispiel bei den Olympischen Spielen in Tokio 2020. Doch das gelingt nur, wenn sich schon junge Talente voll auf ihren Sport konzentrieren können und von anderen Sorgen weitestgehend verschont bleiben“, sagte Beuth.

Bei der Entwicklung des Hessischen Wegs habe man deshalb explizit Spitzensportler, aber auch Trainer eingebunden: Ihre Ideen brachten sie etwa beim Leistungssportkongress im Dezember mit ein. „Die Einladung dorthin war für uns ein wichtiges Signal. Wir fühlten uns ernstgenommen“, sagte Ruderer Julius Peschel bei der Unterzeichnung des Maßnahmenpakets. Er sprach für die hessische Athletenvertretung, die sich gerade im Aufbau befindet.

Generell begrüßte er es, dass eine Athleten- sowie eine Trainervertretung im Rahmen des Hessischen Leistungssportkonzepts mit jährlich 10.000 Euro gefördert werden: Eine Verwaltungskraft, die beim Landessportbund angesiedelt ist, soll beiden Gruppen auch zukünftig Gehör verschaffen. Warum das wichtig ist, erklärte Ruderer Lucas Schäfer anschließend im persönlichen Gespräch: „Als Sportler kämpft man mit so vielen Dingen, die nicht unbedingt von der Laufbahnberatung des Olympiastützpunktes abgedeckt werden können: Da geht es um soziale Absicherung, Einzahlung in Rentenkassen, aber auch den Wunsch, ein Bahn-Hessenticket für Spitzensportler zu ermöglichen.“

Eine wichtige Säule der Neuausrichtung ist die Aufstockung des Landestrainerprogramms um 200.000 Euro auf insgesamt 1,6 Millionen Euro. Die damit verbundenen zusätzlichen Trainerstellen sollen ganz gezielt für die Nachwuchsarbeit an der Schnittstelle zwischen Fachverbänden und Landessportbund wirken können. Zudem sollen sie sich eng mit den Lehrer-Trainern in den hessischen Schulen verzahnen.

„In vielen Sportarten muss eine leistungssportliche Karrieren schon sehr früh beginnen. Unsere Schulen müssen deshalb von den Grundschulen an aktiv in die Nachwuchsförderung eingebunden werden: Hier können Talente erkannt und in Verzahnung mit den Vereinen adäquat gefödert weden“, sagte Kultusminister Lorz.  Die gezielte Nachwuchsförderung sei sogar eine der Hauptaufgaben der Leistungssportförderung. Das Hessische Ministerium des Innern und für Sport arbeitet deshalb in dem Landesprogramm „Talentsuche – Talentförderung“ eng mit dem Hessischen Kultusministerium zusammen. Im Verlauf der Neuausrichtung soll das Förderkonzept des Hessischen Kultusministeriums besser an die Strukturen der Fachverbände angepasst werden. Zusätzlich zu Talentaufbaugruppen (Grundschule), Talentfördergruppen (4. Bis 6. Klasse) und Leistungsgruppen (ab 7. Klasse) sollen regionale Talentzentren entstehen. So möchte der Minister noch mehr Schulen als Partnerschulen des Spitzensports gewinnen und Talente gezielter zusammenbringen.

Landessportbund-Präsident Müller unterstrich die Bedeutung der Talentsuche. „Gleichzeitig wollen wir auch A- und B-Kader-Athleten unterstützen. Insbesondere der Übergang vom Nachwuchs- zum Spitzensport liegt uns am Herzen.“ Zusammen mit den Ministerien setzten sich der Landessportbund und der Olympiastützpunkt (OSP) Hessen deshalb seit Jahren dafür ein, die Duale Karriere von Sportlern zu fördern. „Bereits heute gehören in Hessen 54 Sportlerinnen und Sportler der Polizeisportfördergruppe an, zwei arbeiten in der Verwaltung. Das sichert nicht nur die Existenz der Sportler, auch der Arbeitgeber profitiert, denn Spitzensportler sind meist sehr zielstrebig“, warb Innenminister Peter Beuth um Nachahmung.

Im Rahmen der Neuausrichtung werden die Fachverbände, insbesondere in den olympischen Schwerpunktsportarten, zur optimalen Vorbereitung auf die olympischen Spiele in Tokio 2020 eine Sonderförderung von 300.000 Euro erhalten. „Die Fachverbände bilden schließlich das Rückgrat des Hessischen Leistungssports“, so Beuth. Nicht weniger wichtig seien die leistungssporttreibenden Vereine. Sie erhalten eine Förderung des Landes in Höhe von insgesamt 160.000 Euro. Damit sollen gezielt Vereinsmaßnahmen, Trainerbeschäftigungen und Trainingslager in der Vorbereitung auf die Olympischen Spiele gefördert werden.

Dem bundesweiten Investitionsstau bei den Olympia-Stützpunkten begegnet Hessen mit einer kurzfristigen Förderung von 200.000 Euro. Zudem stellt das Land 125.000 Euro für den Kraftraum in der gerade im Bau befindlichen neuen doppelstöckigen Sporthalle des lsb h zur Verfügung. „Davon profitieren die Spitzensportler ganz direkt. Außerdem ist es ein Zeichen der Wertschätzung für unsere Arbeit“, so OSP-Leiter Werner Schaefer.

Kein Wunder also, dass es bei der Unterzeichnung, deren Bedeutung durch die Anwesenheit von Sportlern wie Marco Koch und Trainern wie Wolfgang Hambüchen unterstrichen wurde, fast alle strahlten. „Das sind wichtige Maßnahmen. Gerade die Stärkung der Trainer ist wirklich notwendig. Nur bei den Eltern müsste man noch stärker anknüpfen“, sagte Karate-Weltmeisterin Sophie Wachter im Anschluss. Denn: Hätten Eltern kein positives Bild vom Leistungssport, fehle es an finanziellen Mitteln, die Kinder etwa durch weite Fahrten zum Training zu unterstützen, oder herrsche Angst, die Kinder seien langfristig durch die Leistungssportkarriere nicht genügend abgesichert, sei der Weg vom Talent zum Spitzensportler von Anfang an versperrt. Gut also, dass Dr. Rolf Müller betonte: „Heute besiegeln wir ein wichtiges Zwischenergebnis. Aber wir sind noch lange nicht am Ende.“
Pressemitteilung des LSBH vom 05.06.2018
KC

Marco Koch in der Sprintdiagnostik des OSPH

Mai 2018
Internationales Trainigslager Schwimmen

Vom 21.05.-07.06.2018 findet in Frankfurt ein Traininglager im Schwimmen mit internationaler Beteiligung statt. Mit dabei: der Darmstädter Schwimmer Marco Koch sowie Jan-Philip Glania aus Frankfurt. Neben der HSV-Landestrainerin Shila Sheth steht Weltklassecoach Arilson Silva aus Brasilien am Beckenrand. Mehr zum Lehrgang auf der Seite des HSV.

Wir drücken unseren hessischen Athleten für die anstehenden Wettkämpfe die Daumen!
KC

April 2018
Yakult auf Kölner Liste

Die aktuellen Analyseergebnisse für Yakult sind nun da – für alle drei Produktvarianten. Die Ergebnisse stehen bereits auf der Kölner Liste. Diese bietet Orientierung bei der Nutzung von Nahrungsergänzungsmitteln (NEM). Die veröffentlichten Produkte haben ein deutlich reduziertes Risiko, verbotene Substanzen zu enthalten. Die finale Einschätzung des Doping- und Gesundheitsrisikos obliegt den Athleten/innen.
KC

März 2018
Weiterbildungen an der Deutschen Sportakademie starten zum 1.4.

Der Bildungspartner des OSP Hessen, die Deutsche Sportakademie, startet zum 01.04.2018 zahlreiche sportbezogene Weiterbildungen, wie z.B. Geprüfter Sportfachwirt (IHK), Sportbetriebswirt, Sport- und Fitnesstrainer, A-Lizenzen im Bereich Cardio, Functional Fitness und Prävention, Fitnesstrainer B-Lizenz, u.a.. Athleten und Trainer am Olympiastützpunkt Hessen sowie Hessische Landestrainer können dabei von Sonderkonditionen profitieren. Mehr Infos bei den Laufbahnberatern des OSP Hessen, Arnulf Rücker und Bernd Brückmann.

Mehr:

Geprüfter Sportfachwirt (IHK)

Zum 1. April 2018 startet wieder die berufsbegleitende Weiterbildung „Geprüfter Sportfachwirt (IHK)“ an der Deutschen Sportakademie. In der Weiterbildung wirst du auf die vielfältigen Aufgaben des Sports professionell vorbereitet und kannst im Anschluss Tätigkeiten im Sportmarketing, Sportanlagenplanung, Sporteventorganisation usw. übernehmen.
Den Lehrgangsablauf und alle Detailinformationen findest du unter https://www.deutschesportakademie.de/sportfachwirt.

 

Sportbetriebswirt

Die Weiterbildung Sportbetriebswirt bereitet dich auf den facettenreichen Arbeitsmarkt des Sports vor. Starte zum 1. April! Durch die verschiedenen Wahlmodule kannst du dich schon während der Weiterbildung auf dein bevorzugtes Fachgebiet spezialisieren.
Den Lehrgangsablauf und alle Detailinformationen findest du unter https://www.deutschesportakademie.de/sportbetriebswirt.

 

Betriebliches Gesundheitsmanagement

Gesund, motiviert und leistungsstark – so wünscht sich jedes Unternehmen seine Mitarbeiter. Zum 1. April 2018 kannst du deine Weiterbildung „Betriebliches Gesundheitsmanagement“ starten, um BGM-Maßnahmen erfolgreich in Unternehmen einzuführen und etablieren.
Den Lehrgangsablauf und alle Detailinformationen findest du unter https://www.deutschesportakademie.de/betriebliches-gesundheitsmanagement.

 

Sport- und Fitnesstrainer

Zum 1. April 2018 startet wieder die berufsbegleitende Weiterbildung zum Sport- und Fitnesstrainer an der Deutschen Sportakademie. Die Ausbildung bereitet dich optimal auf die umfassenden Tätigkeiten in Sport- und Fitnessanlagen vor. Während der Ausbildung zum Sport- und Fitnesstrainer werden dir vier Trainer-Lizenzen vermittelt: die Fitnesstrainer B-Lizenz sowie die drei A-Lizenzen in den Bereichen Cardio, Functional Fitness und Prävention.
Den Lehrgangsablauf und alle Detailinformationen findest du unter www.deutschesportakademie.de/sport-und-fitnesstrainer.

 

Fitnesstrainer B-Lizenz

Du suchst den perfekten Einstieg für eine Tätigkeit in der Fitnessbranche? Dann startet am 01. April 2018 wieder die berufsbegleitende Weiterbildung „Fitnesstrainer B-Lizenz“ an der Deutschen Sportakademie. Die Ausbildung vermittelt dir alle Basisqualifikationen, die du als erfolgreicher Trainer brauchst.
Den Lehrgangsablauf und alle Detailinformationen zur Weiterbildung findest du unter www.deutschesportakademie.de/fitnesstrainer-b.

 

Ernährungsberater

Werde Ernährungscoach für Sportler - starte deine berufsbegleitende Weiterbildung an der Deutschen Sportakademie zum Ernährungsberater am 1. April 2018. Du lernst individuelle und sportartenspezifische Ernährungsformen kennen, um mit einer zielgerichteten Ernährungsstrategie zu einer Maximierung der Leistungsfähigkeit beizutragen.
Den Lehrgangsablauf und alle Detailinformationen zur Weiterbildung findest du unter www.deutschesportakademie.de/ernaehrungsberater.

 

A-Lizenzen im Bereich Cardio, Functional Fitness und Prävention

Mit der richtigen A-Lizenz kannst du dich im Fitnessmarkt optimal spezialisieren. Starte zum 1. April 2018 an der Deutschen Sportakademie die Weiterbildung zum Präventionstrainer A-Lizenz, um gezieltes Training in diesem Bereich anbieten zu können. Du möchtest dich Richtung Cardio oder Functional Fitness spezialisieren? Dann starten deine nächsten Lehrgänge im August.
Die Lehrgangsabläufe und alle Detailinformationen zu den Weiterbildungen findest du unter www.deutschesportakademie.de/fitness-ausbildungen.
KC


 

Quelle: IST-Hochschule für Management

Februar 2018
Neuer Bildungspartner

Die IST-Hochschule für Management ist ab sofort Bildungspartner des Olympiastützpunkts Rheinland und des Olympiastützpunkts Hessen. Ziel der Kooperation ist es, Spitzensportlern eine gute akademische Bildung zu ermöglichen und dabei deren besondere Lebenssituation zu berücksichtigen, damit sie ihre sportliche und berufliche Karriere optimal vereinbaren können.

Hier geht´s zur Pressemitteilung der IST-Hochschule inklusive Video von der Vertragsunterschrift.
KC

 

Lutz Arndt, Tim Mayer und Prof. Dr. R. Alexander Lorz

Februar 2018
Tim Mayer ist Eliteschüler des Jahres

Hervorragende Leistungen an der Eliteschule des Sportsgewürdigt

Tim Mayer ist Hessens Eliteschüler des Jahres. Der 17-jährige Golfspieler (Frankfurter Golf Clube.V.) nahm die Auszeichnung am Mittwochabend aus Händen des Hessischen Kultusministers Prof. Dr. R. Alexander Lorz sowie des Vizepräsidenten des Landessportbundes Hessen (lsb h), Lutz Arndt, entgegen. „Tim Mayer hat 2017 nicht nur tolle Erfolge gefeiert. Es ist vor allem die Konstanz seiner Leistung, die beeindruckt. Dahinter stecken große Disziplin, Einsatz und Strukturiertheit. Weil sich diese Tugenden auch in seinen schulischen Leistungen widerspiegeln, ehren wir Tim Mayer als Hessens Eliteschüler des Jahres“, so der Kultusminister in seiner Laudatio. Diese Ehrung wird jährlich durch den Olympiastützpunkt (OSP) Hessen und die Eliteschule des Sports ausgesprochen. „Wir wollen damit den Entschluss junger Menschen anerkennen, Leistungssport zum Teil ihres Lebens zu machen, ohne dabei die Schule zu vergessen. Denn beides, Schule und Sport, sind wichtige Faktoren zur Persönlichkeitsentwicklung“, sagte lsb h-Vizepräsident Lutz Arndt.

Am Beispiel Tim Mayer wurde schnell deutlich, was es für junge Menschen bedeutet, eine duale Karriere zu forcieren: „Im Golf mag die Intensität nicht so hoch sein, aber die Umfänge sind groß: Ich trainiere 30 Stunden pro Woche, das bedeutet viel Aufwand“, erläuterte der frischgebackene Eliteschüler. Seit er fünf Jahre alt ist, spielt er Golf, die Frankfurter Carl-von-Weinberg-Schule, eine von 43 Eliteschulen des Sports in Deutschland, besucht er seit dem Schuljahr 2016/17. „Dadurch haben sich die Bedingungen für mich deutlich verbessert: Die Schule nimmt Rücksicht auf meine häufigen Fehlzeiten, ich kann an drei Vormittagen in den ersten beiden Schulstunden trainieren und von der Schule zum Golfplatz sind es mit dem Fahrrad lediglich sieben Minuten. Außerdem hat mich die Möglichkeit, in der ersten Bundesliga zu spielen, auf eine neue Ebene gehoben. “Das zeigt sich auch an den Erfolgen des amtierenden Hessenmeisters: Als Mitglied der Golf-Nationalmannschaft nahm er an den U18-Europameisterschaften teil, 2017 gewann er souverän die Italian Open U16 sowie die Berlin Open. Dass die Carl-von-Weinberg-Schule (CvW) von unzähligen weiteren Jugend-Nationalspielern und Bundeskaderathleten besucht wird, die im vergangenen Jahr zahlreiche Deutsche Meistertitel erringen konnten, wurde bei vier weiteren Ehrungsrunden deutlich. Sie zu fördern, ist Ziel des Verbundsystems „Eliteschule des Sports“, das aus der CvW, dem OSP Hessen und dem ihm zugehörigen Internat „Haus der Athleten“ in der Trägerschaft des Landessportbundes besteht. Damit verbunden sind hohe finanzielle Aufwendungen: „Allein der Transport der Schüler vom Internat zur Schule schlägt jährlich mit rund 50.000 Euro zu Buche“, so OSP-Leiter Werner Schaefer. Wie auch Schulleiterin Inge Gembach-Röntgen freute er sich deshalb über die Spende in Höhe von 7.000 Euro, die Stephan Bruhn, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Frankfurter Sparkasse, im Namen des Deutschen Sparkassen und Giroverbands überreichte. „Sport ist ein guter Weg, sich auf das Leben vorzubereiten. Daher ist die sportliche Nachwuchsförderung für uns eine Herzensangelegenheit“, so Bruhn.
Pressemeldung des LSBH vom 22.02.2018
KC

Claudia Rath auf dem Isomed des OSPH

Januar 2018
Ball des Sports

Der Ball des Sports 2018 findet am 3. Februar im neu gebauten RheinMain CongressCenter (RMCC) in Wiesbaden statt und steht ganz im Zeichen der Leichtathletik. Claudia Salman-Rath von der LG Eintracht Frankfurt wird eine von vielen Top-Athleten/Innen vor Ort sein, die im Ballsaal Einblicke in ihre Können geben. Nach ihrer Knie-OP arbeitet sie hart an einer Teilnahme bei den Europameisterschaften in Berlin (07.-12. August)  und bedankt sich beim OSP Hessen für die Unterstützung. "Ich bin gut dabei und habe bereits die ersten Tempoläufe absolviert", erklärt die 31-Jährige, "Dank an den OSP Hessen, der sich mit seinen Physiotherapeuten sehr gut um mich gekümmert hat."
Wir wünschen allen Beteiligten einen rauschende Ballnacht und Claudia ein erfolgreiches Jahr!
KC

 

Physiotherapie in Kenia

Januar 2018
Trainingslager in Kenia

Mit physiotherapeutischer Unterstützung des OSP Hessen bereitet sich derzeit die Elite der DLV-Läufer in Iten/Kenia auf die kommende Saison vor. Unsere Physiotherapeutin Birgit Schmidt befindet sich mit den DLV-Athleten im "Home of champions", wo sich die Läufer in einem mehrwöchigen Höhentrainigslager für die anstehenden Aufgaben rüsten. Auf dem Bild die physiotherapeutische Behandlung der Frankfurterin Gesa Felicitas Krause durch Birgit Schmidt.
KC

 

Karel Kucera (Geschäftsführer MED4SPORTS) und Werner Schaefer (Leiter OSPH)

Januar 2018
Langjährige Kooperation mit MED4SPORTS

Der OSP Hessen blickt auf 7 erfolgreiche Jahre der Zusammenarbeit mit dem Wiesbadener Zentrum für Diagnostik, Rehabilitation und Prävention "MED4SPORTS" zurück. Mit großem Erfolg werden hier Athletinnen und Athleten auf ihrem Weg zu neuen Höchstleistungen unterstützt. Momentan befindet sich die hessische Weitspringerin Maryse Luzolo in Wiesbaden in Behandlung und arbeitet nach ihrer Verletzung an ihrer Rückkehr in den Leistungssport. Auf eine weitere intensive und gute Zusammenarbeit!
KC