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Dezember 2017
Hessen als Standort für Leistungssport gemeinsam weiter ausbauen

Die Neuausrichtung des Leistungssports in Hessen ist auf einem guten Weg. Ursächlich dafür sind schlüssige Konzepte, in deren Entwicklung alle im Bereich Leistungssport handelnden Gruppen einbezogen werden. So lässt sich das Ergebnis der Arbeitstagung „Leistungssport in Hessen – der Hessische Weg“, zu der der Landessportbund Hessen e.V. (lsb h) jetzt eingeladen hatte, zusammenfassen. 170 Athletinnen und Athleten, Trainerinnen und Trainer, Vertreter aus Sportverbänden, Sportkreisen, Vereinen und der Politik diskutierten in Frankfurt Einzelheiten eines vom Hessischen Ministerium des Innern und für Sport und dem Landessportbund vorgelegten Leistungssportkonzepts. Die Ausweitung der Kooperation mit den Schulen zur frühen Talentsichtung und Förderung, die Unterstützung leistungssportfördernder Vereine, die weitere Stärkung der Position der Trainer und eine umfassende Einbeziehung der Athletinnen und Athleten in die Planungen und deren Umsetzung sind Anregungen aus den Reihen der Teilnehmer. Die Vorschläge sollen geprüft und dann in die Fortschreibung des Konzepts aufgenommen werden. Damit wird das ausdrücklich gewünschte Miteinander im „Hessischen Weg“ unterstrichen.

„Unser ,Hessischer Weg’ soll kein Protest zu dem, was auf Bundesebene geschieht, sein. Wir wollen vielmehr die Aufgaben der Länder im Bereich Leistungssport erfolgreich und im Sinne der Beteiligten bewältigen. Eltern, Sportler, Trainer, Vereine, Politik – all das muss ein Geflecht werden, das tragfähig ist, wenn die Aufgaben des Bundes einsetzen“, verdeutlichte Landessportbund-Präsident Dr. Rolf Müller die Intentionen.

Für Hessens Minister des Innern und für Sport, Peter Beuth, sind in diesem Kontext viele Facetten zu berücksichtigen. „Wir wollen den Leistungssport in Hessen neu aufstellen und dabei die Bedingungen für die Athletinnen und Athleten weiter verbessern. Die Athleten stehen für uns im Mittelpunkt“, erklärte Beuth mit Blick auf Diskussionen, die derzeit auf Bundesebene geführt werden. Hier fühlten sich viele Athletinnen und Athleten „nicht mitgenommen“. Als Beispiel nannte Hessens Sportminister die Verpflichtung zum Training an Stützpunkten in anderen Bundesländern, um Startberechtigungen für nationale und internationale Wettbewerbe zu erhalten. Damit werden Athleten nicht nur aus ihrem Lebensumfeld herausgenommen. Zudem sind in diesem Prozess beispielsweise die Fragen der Unterstützung bei Wohnungssuche und -finanzierung, der Wechsel an andere Universitäten oder der Wechsel von Ausbildungsstellen nicht zufriedenstellend geklärt. „All das scheint meines Erachtens nicht der richtige Weg zu sein“, sagte Beuth in Frankfurt.

Hessen werde bei der Neuausrichtung des Leistungssports freilich weiterhin partizipatorisch handeln. Nur so seien die gesetzten Ziele zu erreichen.

Ziele, die ehrgeizig, aber durchaus realistisch sind. Das „Sportland Hessen“ als Leistungssportstandort weiter auszubauen, in der Förderung des Nachwuchsleistungssports im Vergleich der Länder eine führende Rolle einzu-nehmen, den Anteil hessischer Kaderathleten zu erhöhen und die gesamtge-sellschaftliche Akzeptanz des Leistungssports zu erhöhen, sind für den Sport-minister auszugsweise Wegmarken. Voraussetzungen wie beispielsweise der Ausbau des Landestrainerprogramms sind dabei schon erfüllt. Und dass „in Hessen Land und der Sport in Sachen Leistungssportentwicklung konstruktiv und auf Augenhöhe zusammenarbeiten und man hoffnungsvolle Talente nicht aus den Augen verliert“, sind für Lutz Arndt, lsb h-Vizepräsident und für den Bereich Leistungssport zuständig, ebenfalls gute Prämissen.

Dazu kommt, dass man in Hessen dem auf der Tagung geäußerten Wunsch der Athleten stärker in den Landesausschuss Leistungssport, den Gutachterausschuss der Stiftung Sporthilfe Hessen oder die Landessportbundkonferenz eingebunden zu werden, offen gegenübersteht, wie Thomas Neu, Leistungssportreferent im Landessportbund, erklärte.

Die auf der Arbeitstagung entstandenen Anregungen, erläuterte der Abteilungsleiter Sport im Hessischen Ministerium des Innern und für Sport, Jens-Uwe Münker, werden jedenfalls jetzt in das Leistungssportkonzept eingepflegt und an die Beteiligten weitergereicht. Dann soll in einem letzten Abstimmungsprozess die finale Version der Neuausrichtung des Leistungssports im Sportland Hessen entstehen.
(Presseinformation Nr. 47 des LSBH)
KC

 

Dezember 2017
Neue Kooperationen


Olympiastützpunkt Hessen kooperiert mit der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement und der BSA-Akademie

Duale Karriere im doppelten Sinne

Spitzensportlern und Trainern eine berufliche Karriere neben dem Leistungssport zu ermöglichen: Das ist das Ziel einer Kooperation, die der Olympiastützpunkt (OSP) Hessen nun mit der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement DHfPG sowie der BSA-Akademie geschlossen hat. Die DHfPG ist einer der größten privaten Hochschulen Deutschlands, die dazugehörige BSA-Akademie einer der führenden Bildungsanbieter für den Zukunftsmarkt Prävention, Fitness, Sport und Gesundheit. „Es ist bereits die 20. Partnerschaft, die wir mit einer Universität bzw. Hochschule eingegangen sind. Wir erachten diese dennoch als ganz besonders, da die dualen Bachelor- sowie Master-Studiengänge der DHfPG und die nebenberuflichen Lehrgänge der BSA-Akademie Sportler und Trainer gleichermaßen ansprechen“, freut sich Lutz Arndt, Vizepräsident Leistungssport des Landessportbundes Hessen.

Warum, das macht DHfPG-Dozent Prof. Daniel Kaptain bei der Vertragsunterzeichnung  deutlich: „Ausgehend von der Trainerausbildung im Bereich Fitness bei der BSA-Akademie hat sich unser Angebot im Laufe der Jahre weiterentwickelt und umfasst heute unter anderem die Bereiche Prävention, Betriebliches Gesundheitsmanagement, Ernährungsberatung und Sportökonomie. Zudem wurde das Bildungsangebot um duale Bachelor- und Master-Studiengänge durch die DHfPG erweitert. Damit sind auch Verbände und Vereine als potenzielle Arbeitgeber für unsere Absolventen in den Fokus gerückt.“

Alle Bildungsangebote der Hochschule sowie der BSA-Akademie haben Fernstudiencharakter und damit nur geringe Präsenzzeiten. „So sind die Studien- und Lehrgänge sehr flexibel und Trainings- und Wettkampfzeiten können besser mit der beruflichen Qualifikation kombiniert werden“, sagt Werner Schaefer, Leiter des OSP Hessen. Im Bereich der angebotenen Bachelor-Studiengänge könne man zudem von einer „Dualen Karriere im doppelten Sinne“ sprechen: Ein Hochschulstudium wird hierbei mit einer betrieblichen Ausbildung kombiniert. Dieser Betrieb kann auch ein Verein oder Verband sein – etwa der, in dem der Sportler oder Trainer selbst aktiv ist. Beste Voraussetzungen für eine berufliche Entwicklung neben dem Sport also! „Wie die Spitzensportler streben auch die DHfPG und die BSA-Akademie stetig nach Weiterentwicklung und Qualitätssteigerung, damit zum Beispiel Athleten flexibel, individuell und effizient studieren können. Darum sind wir auf die Kooperation mit dem Olympiastützpunkt Hessen sehr stolz“, erklärt Roman Spitko, Fachbereichsleitung Management an der DHfPG und ehemaliger Badminton-Profi.

Schon jetzt interessieren sich laut Bernd Brückmann und Arnulf Rücker, beide Laufbahnberater am Olympiastützpunkt Hessen, zahlreiche Athleten und Trainer für die Angebote der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement bzw. der BSA-Akademie. Sie können nun von den im Kooperationsvertrag geregelten besonderen Konditionen profitieren: Pro Jahr gewährt die DHfPG zwei vom OSP Hessen geförderten Athleten ein Stipendium. Auch bei der BSA-Akademie werden besondere Konditionen für Kaderathleten, Bundestrainer, Hessische Landestrainer und Trainer im Berufsverband der Trainer im deutschen Sport gewährt.

 

Über die BSA-Akademie

Die BSA-Akademie (www.bsa-akademie.de) ist mit ca. 180.000 Teilnehmern seit 1983 einer der führenden Bildungsanbieter im Zukunftsmarkt Prävention, Fitness und Gesundheit. Mit Hilfe der über 60 staatlich geprüften und zugelassenen nebenberuflichen Lehrgänge in den Fachbereichen Fitness/Individualtraining, Management, Betriebliches Gesundheitsmanagement, Ernährung, Personal-Training, Gesundheitsförderung, Mentale Fitness/Entspannung, Fitness/Gruppentraining, UV-Schutz und Bäderbetriebe gelingt die Qualifikation für eine berufliche Tätigkeit im Zukunftsmarkt. Die Lehrgänge bestehen aus Fernunterricht und kompakten Präsenzphasen an bundesweiten Lehrganszentren sowie in Österreich und sind somit optimal mit beruflichen Verpflichtungen vereinbar. Durch das modulare Lehrgangssystem ist eine schrittweise Qualifikation vom Basislehrgang bis zum Berufsabschluss, z.B. als Fitnessfachwirt IHK, möglich.

 

Über die Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement DHfPG

Die Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement DHfPG (www.dhfpg.de) bietet seit 2002 duale Bachelor-Studiengänge in der Zukunftsbranche Prävention, Fitness, Sport und Gesundheit an. 2008 erfolgte die Akkreditierung als staatlich anerkannte private Hochschule. Mittlerweile qualifiziert die DHfPG über 7.500 Studierende zum „Bachelor of Arts“ in den Studiengängen Fitnessökonomie, Sportökonomie, Fitnesstraining, Gesundheitsmanagement sowie Ernährungsberatung, zum „Master of Arts“ Prävention und Gesundheitsmanagement, zum „Master of Business Administration“ MBA Sport-/Gesundheitsmanagement, zum „Master of Arts“ Sportökonomie und zum „Master of Arts“ Fitnessökonomie. Mehr als 4.000 Unternehmen setzen auf die dualen Studiengänge beim Themenführer der Branche. Das spezielle duale Bachelor-Studiensystem verbindet eine betriebliche Ausbildung und ein Fernstudium mit kompakten Präsenzphasen an bundesweit eingerichteten Studienzentren (München, Stuttgart, Saarbrücken, Köln, Berlin, Leipzig, Düsseldorf, Frankfurt und Hamburg) sowie in Österreich (Wien) und der Schweiz (Zürich). Im Master-Studium wird ein Fernstudium mit kompakten Präsenzphasen verbunden.


Über den Olympiastützpunkt Hessen

Der OSP Hessen (Olympiastützpunkt Hessen im Landessportbund Hessen e.V.) ist eine Dienstleistungseinrichtung im Rahmen der Spitzensportförderung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). Er besteht seit 1988 und befindet sich seit 1992 in der Trägerschaft des Landessportbundes Hessen e.V. Das Serviceangebot des OSP steht den olympischen Spitzenverbänden und seinen Bundeskader-Athleten/
-innen zur Verfügung und wird regional in der Grundbetreuung von circa 380 Athleten/-innen aus rund 30 Spitzenverbänden genutzt. Es umfasst die sportmedizinische und sportphysiotherapeutische Versorgung, die trainingswissenschaftliche, biomechanische sowie leistungsdiagnostische Betreuung als auch die Laufbahnberatung und Koordination der Dualen Karriere von Athletinnen und Athleten.?

Kontakt: Werner Schaefer, Tel. 069 6789-860, E-Mail: wschaefer(at)lsbh.de
KC

 

November 2017
Gesa Felicitas Krause beim Sportpresseball ausgezeichnet

Beim Sportpresseball in der Alten Oper in Frankfurt wurde Gesa Felicitas Krause in der Kategorie "Sportler mit Herz" ausgezeichnet. Diese Auszeichnung wird nicht primär wegen sportlicher Leistungen, sondern vielmehr für Werte wie Fairness, Teamgeist, Engagement etc. verliehen. Die Frankfurterin erhielt die Ehrung für ihren 3000 Meter Hindernis Lauf im WM-Finale, bei dem sie fremdverschuldet stürzte, den Lauf - trotz Einbüßung aller Medaillenchancen und unter Schmerzen - beendete und souverän jede Schuldzuweisung unterließ. Sie selbst zeigte sich dankbar für die besondere Würdigung ihrer Leistung.  
KC

Gruppenbild der Geehrten (copyright LSBH)

September 2017
16. Olympische Ballnacht des Landessportbunds Hessen - Schäfer und Wieczerzak sind Hessens Sportler des Jahres

Carolin Schäfer und Alexander Wieczerzak sind Hessens Sportler des Jahres 2017. Die Ehrung der Siebenkämpferin von Eintracht Frankfurt und des Judokas, der für den JC Wiesbaden an den Start geht, war einer der Höhepunkte der 16. Olympischen Ballnacht des Landesportbundes Hessen e.V. im Kurhaus Wiesbaden. 2.200 Gäste, darunter Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier und Innenminister Peter Beuth, feierten hier unter dem Motto „Leidenschaft verbindet“ bis spät in die Nacht und erlebten eine kurzweiliges Programm in einer festlich-fröhlich-familären Atmosphäre.

„Wir sind stolz auf unsere Hessens Sportlerinnen und Sportler. Und dass wir die Ballnacht gemeinsam mit Menschen feiern dürfen, die ein Herz für den Sport haben und die Leistungen, die unsere Sportlerinnen und Sportler, Trainer und Betreuer erbringen anerkennen, ist besonders schön“, so Dr. Rolf Müller, Präsident des Landessportbundes Hessen. Eine Auffassung, die Ministerpräsident Volker Bouffier teilte. „Viele Sportlerinnen und Sportler trainieren hart, sind erfolgreich und können trotzdem vom Sport nicht leben. Die Olympische Ballnacht ist ein hervorragendes Forum, um alle Athletinnen und Athleten ins Rampenlicht zu stellen und ihnen Danke zu sagen. Nicht zuletzt, weil sie für viele Nachwuchssportlerinnen und -sportler absolute Vorbilder sind “, so Bouffier.

Gewählt hat die Sportler des Jahres übrigens eine Jury aus Chefredakteuren und Sportressortleitern hessischer Medien. Die Entscheidungen waren zum Teil sehr knapp.

Mannschaft des Jahres wurden die United Volleys aus Frankfurt, in der Kategorie Sportler mit Behinderung erhielt die Skiläuferin Noemi Ristau von der SSG Blista Marburg die meisten Stimmen. Nachwuchssportlerin des Jahres wurde die Wiesbadener Bobsportlerin Kim Kalicki. Zu Hessens Trainer des Jahres wählte die Jury Leichtathletiktrainer Jürgen Sammert, der Carolin Schäfer auf dem Weg zur WM-Silbermedaille begleitet hat.

Judo-Weltmeister Wieczerzak, der seinen Titel erst Ende August gewonnen hatte, setzte sich quasi auf der Zielgeraden gegen Sönke Rothenberger, Christian Reitz und Marco Koch durch.

Das Preisgeld in Höhe von insgesamt 5.500 Euro ( je 1.000 Euro für die Sportler, Mannschaft und Trainer des Jahres sowie 500 Euro in der Kategorie Newcomer) hatte erneut die Spielbank Wiesbaden zur Verfügung gestellt.

 

Zu den Preisträgern:

Hessens Sportlerin des Jahres: Carolin Schäfer (LG Eintracht Frankfurt)

Nach 2014 ist Carolin Schäfer zum zweiten Mal zu Hessens Sportlerin des Jahres gewählt worden. Mit dem Gewinn der Silbermedaille bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in London krönte die Siebenkämpferin, die für die LG Eintracht Frankfurt startet, eine Saison der Top-Ergebnisse. Nach vier persönlichen Bestleistungen bei den WM-Qualifikationswettbewerben in Götzis, wo sich Schäfer mit 6.836 Punkten endgültig in der Weltspitze etablierte und dem Sieg im Siebenkampf von Ratingen, den sie mit 6.667 Punkten gewann, bedeuteten die 6.696 Punkte von London ihre erste Medaille im Erwachsenenbereich. Zehn Jahre zuvor hatte die aus Bad Wildungen stammende Polizeikommissarin bereits Silber bei der U18-WM gewonnen, 2008 und 2009 sicherte sie sich WM- bzw. EM-Titel in der U20, was ihr damals die Auszeichnung „Hessens Newcomerin des Jahres“ bescherte.   

 

Hessens Sportler des Jahres: Alexander Wieczerzak (JC Wiesbaden)

Er ist der erste deutsche Judo-Weltmeister seit 14 Jahren und hat mit seinem Titelgewinn eine ganz schwierige Phase seines Sportlerlebens erfolgreich überwunden. Alexander Wieczerzak war bereits 2010 U20-Junioren-Weltmeister geworden, 2015 gewann er bei den Europameisterschaften Bronze. Mit dem Titelgewinn endete für den Sportsoldaten und BWL-Studenten eine Leidenszeit, die 2016 mit einer Infektion mit dem Dengue-Fieber begann und ihn die Olympia-Teilnahme kostete. Es folgten ein Rippenbruch, eine Ellbogen-OP und ein Bänderriss im Knie, der sogar den WM-Start gefährdete. Nicht zuletzt deshalb bedankte sich der frischgebackene Weltmeister direkt nach dem Titelgewinn bei Nationaltrainer Richard Trautmann, der ihn trotz der Verletzungsgeschichte ins Trainingslager zur WM mitgenommen hatte. Diese Energieleistung hat die Jury so sehr beeindruckt, dass dem Judoka der Titel „Hessens Sportler des Jahres“ nicht mehr zu nehmen war.

 

Hessens Mannschaft des Jahres: United Volleys Rhein-Main

Zu Hessens Mannschaft des Jahres 2017 kürten die Juroren das Bundeslig-Team der United Volleys Rhein-Main. Nachdem die Volleyballer in ihrer ersten Bundesliga-Saison das Halbfinale der Play-offs um die Deutsche Meisterschaft und  im DVV-Pokal 2015/16 erreicht hatten, gelang es dem Team, diese Erfolge auch im zweiten Jahr zu bestätigen. Sie zogen erneut ins  Play-off-Halbfinale der Deutschen Meisterschaft ein. Beim ersten internationalen Start im europäischen CEV-Pokal spielte sich das Team ebenfalls bis ins Halbfinale, verlor dort aber gegen den späteren Titelträger Tours Volley-Ball aus Frankreich. In dieser Zeit brachte der Club, der auf junge deutsche Talente setzt, mehrere Nationalspieler hervor. Im Team, das bei den Europameisterschaften 2017 Silber gewonnen hat, standen mit  Tobias Krick, Julian Zenger und Moritz Karlitzek, sowie dem früheren United-Spieler Jan Zimmermann (Tours Volley-Ball)  insgesamt vier Spieler mit United-Volleys -Hintergrund auf dem Siegerpodest.

Hessens Trainer des Jahres: Jürgen Sammert

Jürgen Sammert ist Hessens Trainer des Jahres 2017. Der Trainer von Carolin Schäfer wurde von den Juroren für die Erfolge seines Schützlings ebenso ausgezeichnet, wie für seine Arbeit mit der zweiten hessischen Top-Athletin im Siebenkampf, Claudia Salman-Rath. Weiterhin leitete Sammert die Trainingsgruppe der Frankfurter Eintracht, zu der neben den beiden Siebenkämpferinnen auch weitere Athleten wie der Zehnkämpfer Jan Felix Knobel gehörten. Aufgrund seiner gesundheitlichen Probleme betreut Sammert inzwischen nur noch Carolin Schäfer und führte sie trotz aller Widrigkeiten, die mit seiner Gesundheit verbunden waren, zum Medaillengewinn bei der WM in London.

 

Hessens Sportlerin des Jahres mit Behinderung: Noemi Ristau (Blau-Gelb Marburg/SSG Blista)

Noemi Ristau ist Hessens Sportlerin des Jahres mit Behinderung. Die stark sehbehinderte (zwei Prozent Sehkraft) Para-Skifahrerin, die für Blau-Gelb Marburg/ SSG Blista startet, gehört zu den Besten der Welt in ihrer Disziplin und hat schon im Europacup in der vergangenen Saison auf sich aufmerksam gemacht. Gemeinsam mit ihrem Trainer und Guide Lucien Gerkau war sie in diesem Jahr erstmals bei Weltmeisterschaften erfolgreich. In Tarvisio (Italien) gewann sie die Bronzemedaille im Slalom und wurde 5. im Riesenslalom. An ihrem 26. Geburtstag ist die Wahl zur hessischen Behindertensportlerin des Jahres sicher ein schönes Geschenk.  

 

Hessens Newcomer des Jahres: Kim Kalicki (TuS Eintracht Wiesbaden)

Hessens Nachwuchssportlerin des Jahres kommt aus Wiesbaden, war früher Leichtathletin, zählte zu den besten deutschen Sprinterinnen ihres Jahrgangs und sorgt seit 2015 im Bobsport für Furore. Mit einem Deutschen Rekord im Anschieben (2015), einer Silbermedaille bei der Junioren-WM 2016 und einer Bronzemedaille bei der Junioren-WM 2017 verlief Kim Kalickis Karriere bis zu einer Trainingsverletzung ziemlich geradlinig. Nach acht Wochen Trainingspause zurück, und zunächst entsprechend schlechten Startzeiten zeigte Kalicki bei der WM fahrerische Brillanz und bewies, dass sie nicht nur am Start schnell ist. Ihre nächsten sportlichen Ziele sind die Qualifikation zum Weltcup und zu den Olympischen Spielen in Korea. Der Titel „Hessens Newcomer des Jahres 2017“ wird sicher eine weitere Motivation sein, diese Ziele auch zu erreichen.
Presse Information Nr. 35 des Landessportbund Hessen e.V.
KC

 

 

September 2017
Olympiastützpunkt Hessen kooperiert mit Deutscher Sportakademie - Spitzensportler und Trainer profitieren

Mit der Deutschen Sportakademie in Köln hat der Olympiastützpunkt Hessen jetzt einen weiteren Partner zur Aus- und Weiterbildung vo Spitzensportlern und Trainern gefunden. Sportler und Trainer können hier parrallel zu ihrer Sportkarriere Ausbildungen unter anderem zum Sportfachwirt, Sportbetriebswirt, Ernährungsberater oder Fitnesstrainer absolvieren. Die Ausbildung basiert zu großen Teilen auf internetbasierten Lerneinheiten und ist damit sowohl räumlich als auch zeitlich flexibel.

Die neue Kooperation ist vor allem für Trainer und Spitzenathleten interessant, die kein Hochschulstudium absolvieren wollen, sondern ihre berufliche Perspektive nach dem Sport in einer Karriere im Sport-, Fitness- oder Gesundheitsmarkt sehen. Nähere Informationen erhalten Interessierte im Internet unter www.deutschesportakademie.de oder beim Olympiastützpunkt Hessen von Bernd Brückmann (Tel. 069/6789-852) oder Arnulf Rücker (Tel. 069/6789-853).

Lutz Arndt, Vizepräsident des Landessportbundes Hessen e.V. und für den Bereich Leistungssport zuständig, lobte während der Vertragsunterzeichnung in Frankfurt vor allem die Flexibilität des Lernsystems der Sportakademie. „Das Lernkonzept lässt sich hervorragend mit den oft sehr starren Wettkampf- und Trainingsterminen der Athleten und Trainer verbinden. Damit ist sichergestellt, dass die Absolventen nach Ende ihrer sportlichen Karriere nicht in ein Loch fallen, sondern in eine gute berufliche Zukunft blicken“.

Bernd Brückmann und Arnulf Rücker, beide Laufbahnberater am Olympiastützpunkt Hessen, beurteilen die neue Kooperation ebenfalls positiv. „Gerade in Spielsportarten gibt es Athleten, die keine Hochschulzugangsberechtigung haben und durch Vereinswechsel auch häufig ihren Wohnort wechseln. Das flexible Ausbildungsangebot der Deutschen Sportakademie passt perfekt zu dieser Situation“, so die Experten. Und dass das „Lernen bei uns trotzdem nicht anonym abläuft, sondern wir persönliche Ansprechpartner haben, an die sich die Ausbildungsteilnehmer jederzeit wenden können“, wie Studientutor Michael Weber von der Deutschen Sportakademie erläuterte, rundet das Angebot ab.

Weiterhin profitieren Athleten und hessische Bundes- und Landestrainer von vergünstigten Lehrgangsangeboten. Und letztlich wird für die Klientel aus dem Sport jährlich ein Stipendium vergeben.
Pressemitteilung des LSBH vom 12.09.2017


Hier einige Rückmeldungen zur neuen Zusammenarbeit:

Jonathan Koch (DOSB-Athletenkommission und dreifacher Olympiateilnehmer):
"Durch die Kooperation mit dem OSP Hessen stehen den Athleten für das Angebot der Deutschen Sportakademie nun besondere Konditionen zur Verfügung. Die Deutsche Sportakademie bietet ein breites Portfolio an Aus- und Fortbildungen im Sektor Sport an, insbesondere Trainerlizenzen. Eine solche eröffnet dem Athleten auch die Möglichkeit zu Nebeneinkünften noch während der Karriere als Sportler und ist somit ein zweites Standbein in der sonst schwer planbaren finanziellen Absicherung von Sportlern. Diese Kooperation begrüßen wir daher sehr."

Christian Witusch , Referent Trainer/innen, Qualifizierung, FSL, Wissenstransfer, Geschäftsbereich Leistungssport:
„Der DOSB freut sich über die explizite Berücksichtigung von Trainerinnen und Trainern im Rahmen dieser neuen Bildungskooperation. Dem OSP Hessen ist es damit erneut gelungen, neben Athletinnen und Athleten auch die Bundestrainerschaft in eine Kooperationsvereinbarung zu integrieren und hat mit der Deutschen Sportakademie einen Partner gefunden, der diesen Weg erfreulicher Weise mitgeht.“
KC

 

August 2017
Interview mit Sprinterin Lisa Mayer

Die Stiftung Deutsche Sporthilfe hat im Vorfeld der Leichtathletik-WM in London mit der Sprinterin Lisa Mayer ein  Interview geführt und eine Pressemitteilung zur Verfügung gestellt.

Lisa Mayer, die für das Sprintteam Wetzlar startet, wird aktuell durch den OSP Hessen (Laufbahnberatung/Duale Karriere, Physiotherapie etc.) betreut. Für die WM drücken wir die Daumen!

Hier die Pressemitteilung der Sporthilfe:

Sprint-Star Lisa Mayer im Interview: "WM-Medaille mit der Staffel wäre ein Traum"

Frankfurt am Main, 1. August 2017 - Lisa Mayer, Olympia-Vierte mit der 4x100-Meter-Sprintstaffel in Rio de Janeiro, spricht im Sporthilfe-Interview über den Traum von einer WM-Medaille, wie sie der Zweikampf der Speerwurf-Kollegen Thomas Röhler und Johannes Vetter motiviert, über ihre Auszeichnung als "Sport-Stipendiat des Jahres 2016" sowie über die Vorfreude auf die Heim-EM im kommenden Jahr in Berlin.

Lisa, die Leichtathletik-WM in London (5. bis 13. August) steht vor der Tür. Nach Deiner Verletzung bei der Deutschen Meisterschaft lautet die wichtigste Frage: Wie geht es Dir?

Lisa Mayer: Eigentlich ganz gut. Ich hatte in den letzten Wochen leider ein paar Probleme, musste viele Wettkämpfe absagen. Aber das medizinische Team hat tolle Arbeit geleistet. Ich bin guter Dinge, dass ich in London schmerzfrei und schnell auf der Bahn stehen kann.

Du hast in diesem Jahr Deine persönliche Bestzeit über 200 m auf 22.64 Sekunden verbessert. Peilst Du beim Saisonhöhepunkt eine weitere Steigerung an?

Das ist natürlich immer das Ziel. Aber durch die schwierige Vorbereitung muss man abwarten, wie meine Form tatsächlich ist. Wenn alles so läuft, wie ich mir das vorstelle, ist noch einmal eine schnelle Zeit drin.

Was ist über Deine Paradestrecke drin?

Das Halbfinale war von vorneherein das Ziel. Auf das Finale zu schielen, ist gemessen am Verlauf der letzten Wochen vielleicht etwas vermessen. Es kommt aber einfach viel auf die Tagesform an.

Und mit der 4x100m-Staffel?

Die Staffel hat bei uns Priorität, weil wir da wirklich um die Medaillen mitrennen können. Wir waren in Rio bei den Olympischen Spielen Vierter, haben zuletzt die Staffel-Weltmeisterschaften auf den Bahamas gewonnen. Damit würde schon ein kleiner Traum in Erfüllung gehen.

Parallel zum Training studierst Du in Frankfurt Germanistik und Geografie. Wie funktioniert die Kombination von Sport und Studium?

Ich habe ein Studium, das relativ flexibel ist, kann mir den Stundenplan selbst gestalten. Dadurch arbeite ich im Winter ein bisschen mehr ab und konzentriere mich im Sommer auf Wettkämpfe und Training. Ich bin jetzt schon relativ weit und hoffe, dass ich bald zum Ende komme.

Im letzten Jahr wurdest Du zum Sport-Stipendiat des Jahres gewählt. Was bedeutet Dir diese Auszeichnung?

Es war für mich eine unheimlich schöne Anerkennung. Auch wenn ich in gewisser Weise nur stellvertretend für alle Sportler stand, die täglich Sport und Uni unter einen Hut bringen müssen, hat mich das stolz gemacht. Weil mit der Auszeichnung außerdem eine etwas bessere finanzielle Unterstützung durch das Deutsche Bank Sport-Stipendium verbunden ist, war die Vorbereitung auf die WM jetzt ein bisschen sorgenfreier.

Schon zur Para-WM vor wenigen Wochen sind über 250.000 ins Londoner Leichtathletik-Stadion geströmt. Freust Du Dich schon auf die WM-Atmosphäre?

Ich freue mich wahnsinnig. Man hat auch von den Olympischen Spielen 2012 nur Gutes über London gehört. Das Leichtathletik-Stadion war schon in den Vormittagssessions komplett ausverkauft. Ich glaube, dass wir eine ganz besondere Stimmung erwarten dürfen.

Was ist für das deutsche Leichtathletik-Team allgemein drin?


Das ist eine schwierige Frage, weil Weltmeisterschaften ihre eigenen Gesetze schreiben. Ich denke aber, dass wir aus einer guten Ausgangsposition in die Wettbewerbe gehen. Wir haben den einen oder anderen Medaillenkandidaten in unseren Reihen, sodass wir bestimmt einige Höhepunkte für das deutsche Team erleben werden.

Motivieren einen die Erfolge von Teamkollegen zusätzlich?


Natürlich bekommt man das mit. Was zum Beispiel gerade im Speerwurf abgeht mit Thomas Röhler und Johannes Vetter, die sich gegenseitig zum Deutschen Rekord anstacheln, ist der Wahnsinn. Das steckt an und motiviert.

Auf das Highlight in London folgt im nächsten Jahr die Heim-EM 2018 in Berlin. Habt Ihr die schon im Hinterkopf?

Die EM ist bei allen Leichtathleten schon total präsent. Es stellt für uns wirklich ein besonderes Highlight dar, im Olympiastadion im eigenen Land antreten zu können. Und dann auch noch bei einer EM, wo wir uns immer nochmal ein bisschen besser platzieren können. Wir arbeiten schon konsequent darauf hin, auch wenn jetzt natürlich erstmal London im Fokus steht.

Steckbrief
Lisa Mayer (* 2. Mai 1996 in Gießen)
Sportart: Leichtathletik/Sprint
Wohnort: Frankfurt am Main
Verein: Sprintteam Wetzlar
Größte Erfolge: Olympia-Vierte mit der 4x100-Meter-Staffel in Rio (2016), Staffel-Weltmeisterin (2017), Silber bei der U20-EM über 100 m (2015), Bronze bei der U20-WM mit der 4x100-Meter-Staffel (2014)

Gefördert von der Deutschen Sporthilfe seit Januar 2014, aktuell im Top-Team. Zusätzlich erhält die Germanistik- und Geographie-Studentin das Deutsche Bank Sport-Stipendium.

 
Die Aussagen von Lisa Mayer gibt es auch als Video-Material: https://youtu.be/IrlakOd_t7Q .

Quelle: Deutsche Sporthilfe
KC

Juli 2017
Olympische Spiele 2023 in Deutschland?

Die Rhein-Ruhr Region plant ihre Bewerbung für die Olympischen Spiele 2023. Nach derzeitigem Stand sind die meisten der benötigten Sportstätten bereits vorhanden. Mehr Informationen zu den Planungen hier.
KC

 

Juni 2017

Liebe Athletinnen und Athleten,

gemeinsam mit der Deutschen Sporthilfe führen wir am 3./4. Juli 2017 ein Seminar zum Thema

„Chancen und Gefahren im Umgang mit den Medien“ durch.

Sofern Du einem Bundeskader angehörst, kannst Du daran gerne teilnehmen – allerdings: die Plätze sind begrenzt…

Rahmendaten:

Montag, der 3. Juli          10.00 – 18.30 Uhr

Dienstag, der 4. Juli        09.00 – 14.00 Uhr

Das Seminar wird hier in der Otto-Fleck-Schneise stattfinden.

Es besteht zudem nach vorheriger Absprache die Möglichkeit, auch Trainingszeiten in diesen Zeiträumen wahrzunehmen.

Ziel der Veranstaltung ist es, Athletinnen/Athleten im Umgang mit Medienvertretern vertraut zu machen.

Sie lernen, wie man sich vor der Kamera am besten präsentiert, auf unangenehme Fragen angemessen reagiert und alle weiteren wichtigen Aspekte.

Hierfür stehen mit Volker Michel ein ehemaliger Handball-Nationalspieler und eine Moderatorin des Senders Sky als Referenten zur Verfügung.

 Ziele

  • Jeder Medienkontakt wird als Chance wahrgenommen, sich als Leistungssportler positiv zu präsentieren.
  • Die eigene Darstellung in den Medien wird bewusst erlebt und aktiv gestaltet.
  • Der Kontakt mit Journalisten wird in schwierigen Situationen und Krisen gesteuert, ohne dabei den Fokus auf die eigene sportliche Leistung zu verlieren
  • Der Sportler lernt, sich positiv in der sportinteressierten Öffentlichkeit, zum Beispiel im Umgang mit Fans oder Förderern, zu präsentieren.

 Inhalte

  • Erarbeitung von Zielen und Zielvorstellungen
  • Grundlagen der Kommunikation
  • Image; Bewusstes erleben und gestalten
  • Wie Medien arbeiten: Fragetechniken, deren Absichten sowie Antwortstrategien
  • Körpersprache; Wirkungen und Auswirkungen
  • Rhetorikschulung und Szenariotraining
  • „Selbst“-Darstellung auf Website; Chancen und Gefahren von Social networks

 Für die Athletinnen/Athleten ist die Teilnahme an diesem Seminar kostenlos!

 
Es stehen leider nur 12 Plätze zur Verfügung.

Falls Du also Interesse daran hast, melde Dich schnell an.

Rückmeldung bitte bis zum 19.06.2017 an:

bbrueckmann(at)lsbh.de

 

Beste Grüße

 

Arnulf Rücker und Bernd Brückmann

 

Laufbahnberatung

 

 

 

 

Olympiastützpunkt Hessen

Im Landessportbund Hessen e.V.

Otto-Fleck-Schneise 4

60528 Frankfurt

Tel.  +49 (0) 69 / 6789 852 bzw. - 853
E-Mail:
bbrueckmann(at)lsbh.de und aruecker(at)lsbh.de

Homepage: www.osph.de

 

 

Juni 2017
Olympiastützpunkt Hessen kooperiert mit AKAD Bildungsgesellschaft

Mit einer weiteren Kooperationsvereinbarung soll Spitzensportlern/innen und erstmals auch Trainern/innen ein reibungsloses Nebeneinander von Leistungssport und akademischer Bildung ermöglicht werden. Der OSPH hat bereits mit zahlreichen Hochschulen und Universitäten solche Vereinbarungen geschlossen. Die Aufnahme eines Studiums an einer Fernhochschule ist besonders attraktiv, da sich dieses in besonderem Maße den Anforderungen und Lebensbedingungen der Spitzensportler/innen anpassen lässt. Mehr Informationen bietet die Presseinformation Nr. 19 des Landessportbund Hessen e.V..
KC

Fabian Hambüchen mit Werner Schaefer (Leiter des OSPH) bei seiner Rückkehr aus Rio

Mai 2017
Verabschiedung von Fabian Hambüchen

Anlässlich des Internationalen Deutschen Turnfestes vom 03.-10. Juni 2017 in Berlin soll der Olympiasieger von Rio feierlich verabschiedet werden. Dies wird während der Stadiongala im Berliner Olympiastadion am 06. Juni vor ca. 70.000 Zuschauern passieren. Fabian Hambüchen ist auch in diesem Jahr als Botschafter für das Turnfest tätig und hofft, dass sich viele Leute für das Turnfest begeistern lassen. Mehr zu seiner Verabschiedung auf der Seite des DTB.
KC

 

April 2017
Gute Perspektiven in der Leichtathletik

In einem viertelstündigen Interview bei rheinmaintv (Interviewbeginn bei Minute 11) spricht Martin Rumpf (Vizepräsident Leistungssport im HLV) über die Perspektiven der hessischen Leichtathletik. Auch nach dem Ausscheiden von Betty Heidler und dem Wechsel von Gesa Felicitas Krause nach Trier kann die hessische Leichtathletik positiv in die Zukunft blicken. Neben den bekannten Top-Athleten/innen drängen viele junge Talente in die nationale Spitze und müssen sich auch im internationalen Vergleich nicht verstecken. Zu nennen sind die Mehrkämpfern/innen Claudia Salman-Rath, Carolin Schäfer und Jan Felix Knobel, die Weitspringer/innen Gianluca Puglisi, Maryse Luzolo, Natalie Buschung und Xenia Stolz, die Läufern/innen Lisa Mayer, Katharina Heinig, Eileen Demes, Marc Reuther, Constantin Schmidt und Homiyu Tesfaye sowie die Hammerwerferin Kathrin Klaas. Wir vom OSPH freuen uns, zu einem kleinen Teil zum guten Umfeld für die Athleten/innen beitragen zu können und wünschen den Aktiven für die laufende Saison Alles Gute!
KC

März 2017
United Volleys im Europapokal-Halbfinale

Am 1. April 2017 spielen die United Volleys in der Fraport Arena gegen den mehrfachen französischen Meister und Champions League-Gewinner Tours VB im Europapokal-Halbfinale. Für das Team der United Volleys ist es das größte Spiel in ihrer noch jungen Geschichte. Als krasser Außenseiter können sie jede Unterstützung gebrauchen. Tickets zum exclusiven Partnertarif ab 5,-€ ("ToursVB") gibt es hier.
KC

Februar 2017
Spitzensportreform des Deutschen Olympischen Sportbundes

Die Spitzensportreform des DOSB stößt nicht nur auf Zustimmung. In einem auf hessenschau.de veröffentlichten Beitrag gibt es auch kritische Anmerkungen. Im Video äußert sich neben dem betroffenen Leichtgewichts-Ruderer Lucas Schäfer  auch Werner Schaefer - Leiter des OSPH - zu den Plänen von Sportbund und Politik. In einem weiteren Video auf hessenschau.de kommen DOSB-Vizepräsident Ole Bischof, OSPH-Laufbahnberater Bernd Brückmann und Ruderer Jonathan Koch zu Wort. Auch im SAT1 Regionalmagazin für Rheinland-Pfalz und Hessen gibt Anmerkungen zu den Reformplänen von Sportlern sowie von OSPH-Leiter Werner Schaefer.
KC

Februar 2017
Ernährungsberatung

In einem Workshop des Sportkreis Rheingau-Taunus zum Thema "Richtig essen = richtig fit im Kopf" setzte die Ernährungsberaterin des OSPH Kirsten Brühning Akzente. Hier findet sich ein Artikel zur Veranstaltung.
KC

Februar 2017
Spitzenleistungen in der Ausbildung und im Leistungssport

Der Gesundheitskonzern Fresenius SE, Kooperationspartner des Olympiastützpunkt Hessen, lud im Rahmen der Verleihung des Fresenius Ausbildungspreises einige Spitzensportler zu einer Podiumsdiskussion ein. Spitzenleistungen, die ja auch die 15 Absolventen von Berufsausbildungen oder dualen Studiengängen mit den besten Abschlüssen im Jahr 2016 erbracht haben, wurden mit denen eines Leistungssportlers kontrastiert.

Jonas Kilthau (Rudern), Eileen Demes (Leichtathletik, 400m Hürden), Marc Reuther (Leichtathletik, 800m) standen den Fragen von Claudia Knack  zum Thema Leistungssport und insbesondere der Dualen Karriere Rede und Antwort. Was benötigt ein Leistungssportler insbesondere an Voraussetzungen im Bereich der Persönlichkeitsstruktur, um Top-Leistungen erzielen zu können. Schnell konnten hier Parallelen zur Berufswelt gezogen werden. Insbesondere Jonas Kilthau, der aktuell auch als Werksstudent bei Fresenius SE arbeitet, und die ehemalige Moderne Fünfkämpferin, Claudia Knack, die zur Zeit ein Trainee-Programm bei Fresenius Kabi in der Abteilung Quality Assurance - Enteral Nutrition absolviert, konnten wichtige Impulse aus beiden Bereichen geben.

Auch die beiden Laufbahnberater des OSP Hessen, Arnulf Rücker und Bernd Brückmann, die zusammen mit der Deutschen Sporthilfe seit einiger Zeit im Bereich der Dualen Karriere eine enge Kooperation mit dem Unternehmen pflegen, konnten den ein oder anderen erhellenden Aspekt hierzu beitragen.

Bild:
von links: Arnulf Rücker, Kathrin Boron-Kölm (Deutsche Sporthilfe), Jürgen Muthig (Leiter Berufsausbildung, Fresenius SE), Bernd Brückmann, Eileen Demes, Claudia Knack, Marc Reuther, Jonas Kilthau, Dr. Jürgen Götz (Vorstand Recht, Compliance und Personal bei Fresenius)
AR/BB/KC

Januar 2017
Leichathletin des Jahres

Gesa Felicitas Krause wurde zum zweiten Mal in Folge zur Leichtathletin des Jahres gewählt. Die im letzten Jahr für die Eintracht Frankfurt startende Leichtathletin läuft mittlerweile für den Verein Silvesterlauf Trier. In der von den Usern von leichtathletik.de und den Lesern der Fachzeitschriften "Leichtathletik" und "Leichtathletik Informationen" durchgeführten Wahl konnte sie sich mit großem Abstand (30,1%) durchsetzen. Siebenkämpferin Carolin Schäfer (TV Friedrichstein/LG Eintracht Frankfurt) erhielt 13,5 Prozent (4. Platz) und Hammerwerferin Betty Heidler (LG Eintracht Frankfurt) konnte 6,3 Prozent der Stimmen auf sich vereinen (6. Platz). Leichtathlet des Jahres wurde der Speerwerfer Thomas Röhler (LC Jena). Herzlichen Glückwunsch!
KC

Januar 2017
Spitzensportreform

Das neue Konzept der Spitzensportförderung des DOSB (Deutscher Olympischer Sportbund) wirft Fragen auf. Die Zentralisierung an Bundesstützpunkten ist einer der Kernpunkte der Reform, stößt aber nicht bei allen Beteiligten auf Gegenliebe. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) hat sich in einem Artikel mit den individuellen Bedürfnissen hessischer Sportlerinnen und Sportler auseinandergesetzt. Werner Schaefer (Leiter des OSPH) begrüßt die Reform, sieht aber auch die Notwendigkeit Individueller Lösungen.
KC

Tobias Heilig (Fresenius), Werner Schaefer (OSP Hessen), lsbh-Vizepräsidenten Lutz Arndt und Prof. Dr. Julia Sander, (Fresenius)

November 2016
Online zum Bachelor

Der Olympiastützpunkt (OSP) Hessen baut seine Kooperationen im Bereich „Duale Karriere“ weiter aus. Die Betreuungseinrichtung es hessischen Spitzensports hat dazu eine Vereinbarung mit der Hochschule Fresenius online plus GmbH unterzeichnet. Ab sofort können vom OSP Hessen betreute Bundes- und Landeskaderathleten im Rahmen eines reinen Online-Studiums Bachelorabschlüsse in Betriebswirtschaft, Wirtschaftspsychologie, Gesundheitsmanagement sowie Medien und Kommunikationsmanagement absolvieren. Dabei, und das ist neu im Bereich des Online-Studiums, wird jedem Studierenden ein individueller „Studien-Coach“ zur Seite gestellt. „Studienabschlüsse scheitern oftmals nicht am Wissen der Studenten, sondern an der fehlenden individuellen Betreuung“, erläuterte die Geschäftsführerin der Hochschule Fresenius online plus GmbH, Prof. Dr. Julia Sander, den Hintergrund des neuen Konzepts. Für Lutz Arndt, Vizepräsident des Landessportbundes Hessen und zuständig für den Bereich Leistungssport, ein wichtiger Hinweis. „Wir müssen unseren jungen Athletinnen und Athleten eine Perspektive für die Zeit nach dem Spitzensport bieten. Die Duale Karriere bietet hier viele Möglichkeiten. Und ein Online-Studium mit individueller Betreuung ist ein hervorragender Weg.“ Zu den Online-Studiengängen selbst erhalten die Kaderathleten ein 50-prozentiges Stipendium. Details zu den Studieninhalten sind im Internet unter www.onlineplus.de zu finden.
Presse Information des Landessportbundes Hessen e.V. Nr. 50 vom 26.10.2016
KC

Oktober 2016

        Hochschultag am Olympiastützpunkt Hessen

Freitag, den 14.10.2016

 

Infoveranstaltung für alle Leistungssportler in den letzten beiden Schuljahren

Am Tag vor den Herbstferien, 14.10.2016, veranstalten wir am OSP einen Infotag zum Thema Studium und Leistungssport.

Hierzu haben wir einige Hochschulen eingeladen, mit denen wir eng zusammenarbeiten und die bereit sind, auf die Bedürfnisse der Leistungssportler Rücksicht zu nehmen. Im Rahmen dieser Veranstaltung werden sich drei Hochschulen sowie ihr Portfolio an Studiengängen vorstellen: Hochschule Fresenius, Hochschule Geisenheim, Wilhelm-Büchner Hochschule. Zudem stellt sich das Weiterbildungsinstitut sgd (Studiengemeinschaft Darmstadt) vor. Auch der Staatssekretär aus dem Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Herr Ingmar Jung, wird zugegen sein.

Zielgruppe sind natürlich die Sportler, die sich in den Leistungssportprojekten der Carl-von-Weinberg Schule und der Julius-Leber Schule befinden. Sehr gerne wollen wir diese Veranstaltung auch Top-Nachwuchssportlern anbieten, die nicht einer der beiden Schulen angehören und beabsichtigen, ein Studium aufzunehmen. Hier bitten wir um vorherige Anmeldung.

Die Carl-von-Weinberg-Schule und die Julius-Leber Schule stellen hierfür die Leistungssportler an diesem Tag vom Unterricht an der Schule frei, damit sie ersatzweise an dieser Veranstaltung teilnehmen können.

Informationen zur Veranstaltung:

Datum:                14.10. 2016

Ort:                       Mehrzweckhalle d. Landessportbund Hessen, Otto-Fleck-Schneise 4, 60528 Frankfurt

Zeit:                      09.00 Uhr – ca. 12.30 Uhr

Zielgruppe:        Schüler der 12. und 13. Jahrgangsstufe

Programm:

09.00 – 09.05     Begrüßung

09.05 – 09.15     Rede des Staatssekretärs aus dem HMWK; Thema: Studium und Spitzensport

09.15 – 09.35     Vorstellung Hochschule Geisenheim 

09.40 – 10.00     Vorstellung Hochschule Fresenius

10.00 – 10.10     Pause

10.10 – 10.30     Vorstellung Wilhelm-Büchner Hochschule

10.35 – 10.55     Vorstellung sgd

11.00 – 11.45     Question-Café (Informationstische der Hochschulen)

 

Weitere Auskünfte:           Bernd Brückmann (Laufbahnberater OSP Hessen)

Tel: 069-6789-852, E-Mail: bbrueckmann@lsbh.de

 

                    

September 2016
"Liebe Olympioniken ... "

Von den Kindern und dem Team der städtischen integrativen Tagesstätte für Kinder "Am Steinberg" in Langen erhielten wir diese selbstgebastelte Karte. Eine tolle Idee die deutschen Sportler/innen so zu würdigen! Wir haben uns sehr darüber gefreut und bedanken uns auch im Namen der Athleten und Athletinnen recht herzlich!
KC

September 2016
Abschied auf Borkum

Die für die LG Eintracht Frankfurt startende Hammerwerferin Betty Heidler beendete ihre langjährige Karriere beim erstmals ausgetragenen Werfermeeting auf der ostfriesischen Nordseeinsel Borkum. Mit einem starken Wurf über 74.00m verabschiedete sie sich vom Hochleistungssport und bedankte sich mit ihrem Trainer Michael Deyle beim OSP Hessen für die Unterstützung in der Vergangenheit. Wir wünschen Betty für ihre weitere Zukunft alles Gute!
Bettys Mitstreiterin Kathrin Klaas, die in der vergangenen Saison von Verletzungen geplagt war, hat sich erfolgreich einer Operation unterzogen und beabsichtigt, ihre Karriere fortzusetzen. Wir wünschen gute Besserung!
UM

September 2016
Erfolgreiche Schüler/innen der Carl-von-Weinberg-Schule

Das Neueste zu den sportlichen Erfolgen der CvW-Schülerinnen und Schüler findet man auf der facebook-Seite der Eliteschule des Sports.

Aktuell (03. September 2016):

  • Tanja Pawollek als beste Nachwuchsspielerin ausgezeichnet
  • Jan Dannenberg für Jugendländerkampf nominiert, Aleksander Kaverin Ersatzmann
  • Isabella Möller für U20 Lehrgang nominiert
    KC

August 2016
Olympiabilanz

Der Präsident des Landessportbund Hessen Dr. Rolf Müller zieht Bilanz: "Die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro waren aus hessischer Sicht ein großer Erfolg". Die hohe Anzahl hessischer Teilnehmer/innen an den Olympischen Spielen zeugt davon, dass sich "die Leistungssportförderung in Hessen auf einem guten Weg befindet". Allein die Qualifikation zu den Spielen spricht für tolle Leistungen und der Gewinn einer Medaille ist das Tüpfelchen auf dem i. Hier entscheiden oft Kleinigkeiten über Sieg und Niederlage. Wie die alleinige Focusierung auf den Gewinn von Medaillen zu bewerten ist, schreibt Dr. Rolf Müller in seinem Kommentar. Denn "auch ohne Olympia-Medaille ist Schwimmer Marco Koch noch immer ein Vorbild für junge Menschen. Sein Leistungswille, seine Disziplin und Lebensführung, seine Fairness – sie laden genauso zur Nachahmung ein wie die von Gold-Gewinner Fabian Hambüchen."

Ein kurzer Beitrag zum Thema wurde auch in der Hessenschau am 22.08.2016 gezeigt.
KC

August 2016
Rückkehr der Athleten aus Rio

Die Athleten sind von den Olympischen Spielen aus Rio zurückgekehrt. Hier zusätzlich ein paar Impressionen hessischer Sportler ...

Wolfgang und Fabian Hambüchen
Olympiastützpunktleiter Werner Schaefer mit Fabian Hambüchen
Olympische Goldmedaille
Timo Boll, Patrick Franziska und Jörg Rosskopf

August 2016
Presseinformation des LSBH

In der Presseinformation Nr. 34 vom 25.07.2016 des Landessportbund Hessen e.V. erfährt man, welche hessischen Athleten/innen sich für die Olympischen Spiele in Rio qualifiziert haben und mehr.
Im Newsletter Sport des HMdIS (Hessisches Ministerium des Innern und für Sport) vom 05.08.2016 findet man weitere Informationen und Fotos der hessischen Olympia-Teilnehmer/innen. Innen- und Sportminister Peter Beuth gibt den Athleten/innen motivierende Worte mit auf den Weg: "Ich freue mich auf die Olympischen Spiele und drücke allen Athletinnen und Athleten des Sportlands Hessen die Daumen“. Hier noch ein Video des HMdIS zur Verabschiedung der Olympia- und Paralympics-Teilnehmer.
Das Team des OSP Hessen schließt sich den Worten Beuths an und wünscht allen Qualifizierten einen erfolgreichen Aufenthalt in Rio!
KC

Quelle: © hessenschau

August 2016
Hessen bei Olympia: Rückenschwimmer Jan-Philipp Glania

Der „Glaniator“ – so nennen Jan-Philipp Glania seine Fans – will bei der Olympiade in Brasilien eine gute Figur im Wasser abgeben. Der 27-Jährige aus Fulda tritt als schnellster Deutscher in Rio an und hat sich ein hohes Ziel gesetzt: Das Finale erreichen!
Quelle: © hessenschau

Das Video wurde in der "hessenschau" vom 28. Juli 2016 veröffentlicht.
KC

August 2016
Hessischer Ruderer qualifiziert sich für Rio

Anfang August starten die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro. Der 21-jährige Valentin Luz betreibt das Rudern auf Leistungsniveau seit 3 Jahren. Dieses Jahr hat er sich für Olympia qualifiziert. Dafür trainiert er jeden Tag.
Quelle: © hessenschau

Das Video wurde in der "hessenschau" vom 27. Juli 2016 veröffentlicht.
KC

Oliver Geis und Bundestrainer Detlef Glanz (Foto: V. Schäfer)

Juli 2016
Schießen: "Am liebsten natürlich eine 10"

Oliver Geis aus Waldernbach arbeitet mit der Schnellfeuerpistole hart für den Traum von einer Olympia-Medaille ... Der Artikel über den erfolgreichen Nachwuchsschützen aus Hessen wurde unter mittelhessen.de veröffentlicht und kann hier nachgelesen werden.
KC

Juni 2016
Rudern: der Traum vom Achter

Der hessische Ruderverband, unter dem 1. Vorsitzenden Torsten Gorski, dem stellvertretenden Vorsitzenden Sport, Dietmar Langusch und Landestrainer Marco Mittermeir, präsentierte am letzten Wochenende in Hanau am Main seinen Verbandsachter für die deutsche Jahrgangs Meisterschaft (DJM) von 23.-26.6. in Hamburg.

Das Projektboot des HRV unter der Leitung von Landestrainer Marco Mittermeir, bereitet sich seit Monaten in Hanau am Main auf diesen Wettkampf vor und blickt bereits auf eine erfolgreiche Saison über die Regatten Mannheim/ München/ Köln und Hamburg zurück.

Der Österreicher Mittermeir sieht das U17 Achterprojekt in erster Linie dazu, jungen motivierten Ruderern die Möglichkeit zu geben in einen strukturierten und leistungssportlichen Trainingsprozess einzusteigen und viel Erfahrung an internationalen Regatten zu sammeln.

Aus diesem Jugend Leistungssport Projekt heraus, sollen dem deutschen Ruderverband (DRV) leistungsstarke Ruderer gestellt werden, welche zukünftig auf Weltmeisterschaften und olympischen Spielen Erfolge einfahren sollen. 

Mit dieser Perspektive, empfehlen sich junge Ruderer aus dem HRV Achter- Projekt zukünftig für Aufgaben im Südteam des deutschen Ruderverbandes. Daraus werden wiederum die besten Riemenruderer für die Teilnahme an U19-Weltmeisterschaften ausgewählt. 

Ein Traum eines jeden jungen Ruderers ist es wohl, einmal im Deutschland-Achter um Medaillen zu rudern. Das Achter Projekt des hessischen Ruderverbandes soll ein erster Meilenstein sein, auf dem Weg in olympische Ehren.

Ruder-Weltmeister Tobias Schad, vom Mülheimer Ruderverein 1911 e.V., 2015 Weltmeister im Lgw- Deutschland-Achter besuchte die Ruderer im Trainingslager und gab letzte wertvolle Tipps für die kommenden Aufgaben in Hamburg. 

Folgende hessische Sportler konnten sich nach einem fordernden Auswahlverfahren für den hessischen U17-Achter qualifizieren (v.r.n.l.) : 

Steuerfrau - Diete Svenja
8 Hantl Falk (Limburg LCW)
7 Bieberstein Niklas (Wiesbaden RWB)
6 Peter Gabriel (Wetzlar RGW)
5 Schultheiß Maximilian (Weilburg WRV)
4 Harshman Louis (Limburg LCW)
3 Horz Florian (Weilburg WRV)
2 Forkert Alexander (Hanau HRC Hassia)
1 Glod Tim (Hanau HRG)

Dieser Bericht wurde uns von Marco Mittermeir  zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!
KC

 

 

Stefan Grüttner, Frau und Herr Baumstark

Juni 2016
Theo Baumstark - ein Förderer auch des Leistungssport!

Vergangene Woche wurde der Unternehmer Theo Baumstark aus Wiesbaden mit dem Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Zu seinem Engagement in den verschiedensten Bereichen der Gesellschaft gehört auch die Förderung des Leistungssports. Hier geht´s zur Pressemitteilung des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration.
KC

Juni 2016
Ernährungstipps für Rio

In einer 16-seitigen Informationsbroschüre hat die Arbeitsgemeinschaft Ernährungsberatung an den Olympiastützpunkten aktuelle Ernährungstipps für Athleten und Betreuer für die Olympischen Spiele in Rio zusammengestellt. Die Broschüre kann hier heruntergeladen werden.
KC

Juni 2016
Dopingkontrollen in Deutschland

Auf ihrer Homepage beschreiben die bereits für die Olympischen Spiele im Marathon qualifizierten Hahner Zwillinge aus dem osthessischen Nüsttal-Rimmels auf unterhaltsame Weise den Ablauf einer Dopingkontrolle. Nicht immer ist Jedermann bewusst, welche Einschränkungen Athleten bezüglich der Dopingkontrollen hinnehmen müssen. Hier geht´s zum äußerst informativen Artikel der HAHNERTWINS.
KC

Arnulf Rücker
Bernd Brückmann

Mai 2016
Im Hintergrund

Die Laufbahnberater des Olympiastützpunktes Hessen helfen Kaderathleten, Leistungssport und die eigene Ausbildung unter einen Hut zu bekommen 

Grundschule, Abitur an der Freien Waldorfschule Frankfurt, Freiwilliges Soziales Jahr, Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Goethe-Universität – auf den ersten Blick liest sich der Lebenslauf von Jonas Kilthau wie der von vielen 25-Jährigen. Man muss schon genauer hinsehen, um zu merken, dass bei ihm dennoch einiges anders ist: Das FSJ hat er im Ruderverein absolviert, im Studium hat er Urlaubssemester eingelegt,  manchmal fast alle, manchmal kaum eine Klausur mitgeschrieben.

Das liegt nicht daran, dass Jonas Kilthau nicht ehrgeizig genug ist oder gar faul. Ganz im Gegenteil: Kilthau ist nicht einfach nur Student, er ist auch Leistungssportler. „Trainingspensum und Wettkämpfe mit der Ausbildung unter einen Hut zu bekommen, ist da nicht immer einfach“, sagt der Ruderer. Vergangenes Jahr zum Beispiel, es war seine bisher beste Saison und er wurde in den erweiterten Olympia-Kreis für seine Ruder-Klasse berufen, hat er fast ausschließlich in Schleswig-Holstein trainiert. „An der Uni habe ich zwar keine Anwesenheitspflicht, trotzdem verpasst man natürlich viel Stoff und hat kaum Zeit, für Prüfungen zu lernen.

Es sind Momente wie diese, in denen Jonas Kilthau froh ist, dass es Bernd Brückmann gibt. Brückmann arbeitet als Laufbahnberater beim Olympiastützpunkt Hessen. Er und sein Kollege Arnulf Rücker kümmern sich darum, dass die rund 350 hessischen Bundeskaderathleten nicht nur sportlich erfolgreich sind, sondern auch „beruflich“.

Bestmögliche Flexibilität

„Je nach Sportart fällt die Entscheidung für oder gegen Leistungssport schon sehr früh“, sagt Arnulf Rücker. Mit dem starren deutschen Schulsystem sei der damit verbundene Zeitaufwand oft schwer vereinbar. „Seit Arnulf 1989 mit der Laufbahnberatung angefangen hat, haben wir es aber geschafft, die Strukturbedingungen an ausgewählten Partnerschulen deutlich zu verbessern“, ergänzt Brückmann. Dies gilt besonders für die Carl-von-Weinberg-Schule Frankfurt, die Teil der „Eliteschule des Sports“ ist, und bestmögliche Flexibilität für die Nachwuchsathleten bietet.

An anderen Schulen ist das oft schwieriger. „Das einzige Zugeständnis an meiner Schule war, dass ich Rudern statt normalen Sport machen konnte“, erzählt Jonas Kilthau. Was für ihn als Ruderer noch praktikabel war, wäre in Sportarten, in denen es altersmäßig früher „losgeht“, nicht möglich gewesen. „Die Laufbahnberater haben dabei gut im Auge, was für welchen Sportler wichtig und sinnvoll ist“, so Kilthau.

Besonders schwierig ist für Sportler – wie für fast alle jungen Menschen – der Übergang von der Schule zum Studium oder in die Ausbildung. „Hier besteht großer Beratungsbedarf“, sagt Brückmann. Weiß der Sportler, was er will? Und lässt sich das mit seinen sportlichen Zielen vereinbaren? Wenn die Planlosigkeit noch recht groß ist, starten die Laufbahnberater eine umfassende Diagnostik. Es geht dann um die Persönlichkeitsstruktur des Sportlers, um seine Interessen und Kompetenzen. Sehr intensiv können diese Gespräche und Tests werden, manchmal so intensiv, dass ein Kaderathlet zu Bernd Brückmann sagte: „In diesen vier Monaten habe ich mehr über mich gelernt als in den vergangenen 18 Jahren.“

Über die Polizeifördergruppe in den Staatsdienst

Solche Erlebnisse sind es, die die Laufbahnberater in ihrer Arbeit bestärken. „Außerdem ist es toll, wenn man bei der Zusammenarbeit mit Institutionen weitergekommen ist“, sagt Arnulf Rücker, der maßgeblich an der Entstehung der hessischen Polizeisportfördergruppe beteiligt war. Über sie können Bundeskader in 4,5 Jahren – also mit weniger Zeitdruck als gewöhnlich – ein duales Studium absolvieren. Danach werden sie in den hessischen Staatsdienst übernommen.

Bernd Brückmann treibt unterdessen Kooperationen mit inzwischen 15 staatlichen und privaten Hochschulen voran. Ziel ist es, Leistungssport und Studium möglichst kompatibel zu machen. Das funktioniert über eine Streckung der Studiendauer, über das Verschieben von Prüfungen oder weniger Präsenzphasen, aber auch über finanzielle Vorteile wie Stipendien oder verminderte Studiengebühren.

„Manchmal muss man sich an der Uni auf diesen Kooperationsvertrag berufen“, erzählt Jonas Kilthau. Gebe es Probleme, schalte sich der Laufbahnberater ein. Auch für den Ruderer mit dem geraden Lebenslauf war das wichtig: Er konnte sein Studium strecken, mehr Urlaubssemester einlegen als andere. Ohne diese Flexibilität sei Leistungssport nicht möglich.

„Duale Karriere ist unabdingbar“

„Wer rudert, weiß, dass er damit nie Geld verdienen wird“, sagt Kilthau. Eine Erkrankung, die ihn Ende 2015 stark zurückgeworfen hat, habe ihm zusätzlich deutlich gemacht, dass die duale Karriere unabdingbar und der Laufbahnberater ein wichtiger Ansprechpartner ist. „Bernd“, sagt Kilthau über Brückmann, „hilft mir einfach dabei, mein ganzes Leben mit dem Sport unter einen Hut zu bringen.“ Vom Studium über finanzielle Förderung bis hin zur Wohnungssuche. 

Auch nach dem Studium oder der Ausbildung hört diese Unterstützung nicht auf. „Über die Jahre haben wir ein gutes Netzwerk mit Wirtschaftsunternehmen aufgebaut“, sagt Arnulf Rücker. So gelinge es den Laufbahnberatern, Kontakte zwischen Leistungssportlern, Personalchefs und sonstigen Entscheidern aufzubauen. „Außerdem“, weiß Brückmann, „können wir beide Seiten darin bestärken, dass es funktioniert: Sport und Beruf sind vereinbar.“

Ansprechpartner für die Bundeskaderathleten sind beim OSPH:
Arnulf Rücker
Tel.: 069/6789-853
E-Mail: aruecker(at)lsbh.de
Bernd Brückmann
Tel.: 069/6789-852
E-Mail: bbrueckmann(at)lsbh.de

Isabell Boger
KC

    

 

Das Team in Kalbach

Mai 2016
Zusammenarbeit Behindertensport

Wie bereits im Jahr zuvor trafen sich auch in diesem Jahr Mitarbeiter des Medizintechnik-Unternehmens Ottobock mit Trainingswissenschaftlern des OSPH in der Leichtathletikhalle in Frankfurt Kalbach zur einer gemeinsamen Untersuchung. Hauptaugenmerk lag auf der Analyse unterschiedlicher Laufprothesen bei Sprints und leichtathletischen Sprüngen. Mit Heinrich Popow und Felix Streng standen zwei erfolgreiche deutsche Athleten vom TSV Bayer04 Leverkusen für die Untersuchung bereit. Bei den durchgeführten Sprints und Weitsprüngen wurden Anlaufgeschwindigkeiten und Kraftstöße gemessen. Anhand von Videos können zusätzlich Aussagen über kinematische Größen getätigt werden. Auch die Analyse der Starts aus dem Startblock wurde durch Einsatz von Kraftmessplatte und Kamera unterstützt. Für alle Beteiligten ein sehr interessantes Einsatzfeld mit der Hoffnung, den Athleten die bestmögliche Unterstützung bieten zu können. Den Athleten Heinrich und Felix drücken wir auf ihrem Weg zu den Paralympics in Rio die Daumen.
KC

 

Dr. Luis Mendoza im Gespräch
Sebastian Möck mit einem Athleten an der Beinpresse

April 2016
Leistungsdiagnostik Hockey

Ende April traf sich am OSPH der Nationalkader der Hockey-Herren zu einer umfassenden Leistungsdiagnostik. Von den Trainingswissenschaftlern des OSPH wurden zahlreiche allgemeine und sportartspezifische Untersuchungen durchgeführt. Hier einige Impressionen aus der Kraftdiagnostik.

Dr. Luis Mendoza und Christian Günther am Isomed


KC

 

Christian Reichert bei der Ehrung

April 2016
Polizeisportlerehrung

Der Freiwasserschwimmer Christian Reichert vom SC Wiesbaden wurde vergangenen Donnerstag (21.04.2016) vom Deutschen Polizeisportkuratorium (DPSK) in Saarbrücken mit Silber ausgezeichnet. Nach dem Rennkanuten Sebastian Brendel (KC Potsdam) belegte er in der Einzelwertung der Herren Platz 2 vor dem Rennrodler Tobias Arlt (WSV Königssee). Herzlichen Glückwunsch!
KC

 

Functional Movement-Screening

März 2016
Tischtennis U-23-Lehrgang

Eine Auswahl von 10 U-23-Kaderathleten traf sich in der Woche vor Ostern zu einem intensiven Trainingslehrgang in Frankfurt unter der Leitung des U-23-Cheftrainers Helmut Hampl, unterstützt vom ehemaligen Nationalspieler Lars Hielscher. Im Rahmen dieses Lehrgangs wurden am OSP Hessen umfangreiche leistungsdiagnostische Untersuchungen durchgeführt. 

Isomed-Kraftdiagnostik

Die Athleten unterzogen sich sowohl allgemeinen wie auch sportartspezifischen Tests. Gleichzeitig wurde bei unserem Kooperationspartner, dem SMI, eine sportmedizinische Grunduntersuchung vorgenommen. Dazu gehörte unter anderem ein Feldstufentest mit Laktatbestimmung, den wir gemeinsam mit Kolleginnen des SMI in der Leichtathletikhalle in Frankfurt-Kalbach durchführen konnten.

Laktatbestimmung

Wie bei den Athleten des Tischtennis A-B-Kaders sollen zukünftig auch bei den Spielern des U-23-Kaders regelmäßig leistungsdiagnostische Untersuchungen am OSP Hessen durchgeführt werden, um die Entwicklung der jungen Spieler zu beobachten und daraus Rückschlüsse zur Gestaltung des Trainings zu ziehen.
UM

März 2016
Anna Fehlinger ist
„Eliteschülerin des Jahres“

Olympiastützpunkt Hessen und Carl-von-Weinberg-Schule zeichnen erfolgreiche Nachwuchsathleten aus

Wer die Carl-von-Weinberg-Schule besucht, dem mangelt es nicht an Vorbildern: Ob Gesa Felicitas Krause, WM-Bronze-Gewinnerin im 3000-Meter-Hindernis-Lauf, Handball-Europameister Steffen Fäth oder Jochen Schöps, mehrfacher Deutscher Volleyballer des Jahres – sie alle haben einst die Frankfurter Eliteschule des Sports besucht.

Zu groß sind diese Fußstapfen aber nicht. Auch die jetzigen Schülerinnen und Schüler haben sportlich schon allerhand erreicht. Für ihre Leistungen im Schuljahr 2015/2016 wurden die erfolgreichsten von ihnen nun in einem besonderen Rahmen geehrt: bei der Erstliga-Begegnung der United Volleys gegen den TV Rottenburg.

Ganz besonders im Mittelpunkt stand Schwimmerin Anna Fehlinger, mehrfache Deutsche Jahrgangsmeisterin und 2015 Siegerin über 200 Meter Brust bei den Europäischen Jugendspielen. Sie erhielt in der 10-Minuten-Pause des Spiels die Auszeichnung zur „Eliteschülerin des Jahres“.

Gratulation vom großen Idol

Es gratulierten Werner Koch, Staatssekretär im Hessischen Ministerium des Innern und für Sport, Schulleiterin Inge Gembach-Röntgen, lsb h-Vizepräsident Leistungssport Lutz Arndt, der Vorstandsvorsitzende der Stiftung Sporthilfe Hessen Prof. Dr. Heinz Zielinski, der Leiter des Olympiastützpunktes (OSP) Hessen Werner Schaefer, Dietrich Stein von der Frankfurter Sparkasse – und von Anna Fehlingers großen Idolen: Sarah Köhler. Die Schwimmerin war früher selbst auf der Carl-von-Weinberg-Schule, ist mehrfache Deutsche Meisterin (Freistil) und wird dieses Jahr aller Voraussicht nach bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro an den Start gehen.

Unterstützung zur richtigen Zeit

Dietrich Stein von der Frankfurter Sparkasse überreichte zudem einen Scheck über 7.000 Euro an Schulleiterin Gembach-Röntgen und OSP-Leiter Schaefer. Das Geld kommt vom Deutschen Sparkassen- und Giroverband, langjähriger Förderer der Eliteschulen des Sports, und wird dringend gebraucht: Allein die Kosten für den Transport der Schüler zwischen Schule, Internat und Sportstätten belaufen sich jährlich auf mehrere zehntausend Euro.

Neben einer guten Förderung ist für junge Athleten auch die Anerkennung sehr wichtig. Deshalb zeichneten der OSP Hessen und die Carl-von-Weinberg-Schule bereits vor dem Spiel 70 Sporttalente aus, die bei nationalen Meisterschaften Podestplätze belegt hatten oder international im Einsatz waren.

Erfolge feierten sie in den Sportarten Badminton, Basketball, Fußball, Handball, Leichtathletik, Schwimmen, Turnen, Trampolin, Tischtennis und Volleyball. Zudem wurden die erfolgreichen Teams des Schulwettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ geehrt. Moderiert wurde die  Ehrung vom Schulsportkoordinator Johannes Herrmann.

„Wir freuen uns riesig, dass die United Volleys als Gastgeber dieser Ehrung fungiert haben“, betonte OSP-Leiter Werner Schaefer. „Ein solches Spitzenspiel“, ergänzt OSP-Laufbahnberater Bernd Brückmann, der die Ehrung vorbereitet hatte, „bietet genau den richtigen Rahmen, um sportliche Erfolge zu würdigen und den jungen Sportlern Ansporn zu geben, weiter an sich und ihrer Leistung zu arbeiten.“ Er dankte den United Volleys dafür, dass sie den jungen Sportlern sowie ihren Eltern freien Eintritt zum Spiel ermöglicht hatten.

United Volleys-Manager Henning Wegter sagte, es sei eine Freude, „dass diese Ehrung bei uns stattfindet“. Er betonte auch die enge Verbindung seines Clubs zum OSP Hessen und der Carl-von-Weinberg-Schule. Mit Christian Dünnes, Moritz Reichert, Georg Wolf, Stefan Thiel und Tobias Krick seien immerhin gleich fünf Spieler aus dem aktuellen Bundesligateam ehemalige oder aktuelle Schüler der „DOSB Eliteschule des Sports“. Sogar in den Reihen der Gäste aus Rottenburg waren mit Felix Isaak und Felix Orthmann zwei Ex-„CvWler“ vertreten.

Zusammentreffen mit alten Schützlingen

Diese sind nicht nur für die aktuellen Schüler große Vorbilder. Auch Lehrer, Trainer und Verantwortliche der Schule freuen sich über ein solches Zusammentreffen. Schulsportkoordinator Norbert Kelzenberg: „Es ist immer etwas Besonderes, wenn man frühere Schülerinnen oder Schüler, die den Durchbruch geschafft haben, später im Fernsehen oder sogar live in Aktion bewundern kann.“

Spitzensportler in Aktion bewundern – darum ging es auch beim Gewinnspiel unter den über 1.000 Besuchern der Volleyball-Partie. Sie konnten Karten für die Olympia-Qualifikation im Turnen gewinnen. Bestimmt wurden die Sieger auf sehr sportliche Art und Weise: Dort wo der junge Turner und Carl-von-Weinberg-Schüler Pascal Brendel seine Kreisflanken am Turnpilz beendete, wurde ein Volleyball mit den Karten daran ins Publikum geworfen. Wer fangen konnte, war hier klar im Vorteil!

Foto: Rainer Rüsser / Sparkasse Frankfurt
Foto: Heinz Mösinger

70 erfolgreiche CvW-Schüler wurden vor dem Volleyball-Spiel geehrt.

 

 

Anna Fehlinger (Mitte) wurde als „Eliteschülerin des Jahres“ ausgezeichnet. Es gratulierten (v.l.) Maskottchen der United Volleys Jay Smash, der Vorstandsvorsitzende der Stiftung Sporthilfe Hessen Prof. Dr. Heinz Zielinski, Schulleiterin Inge Gembach-Röntgen, Dietrich Stein von der Frankfurter Sparkasse, lsb h-Vizepräsident Leistungssport Lutz Arndt, Werner Koch, Staatssekretär im Hessischen Ministerium des Innern und für Sport, sowie der Leiter des Olympiastützpunktes Hessen Werner Schaefer.
BB

 

 

Februar 2016
Sportlerehrung

Am Mittwoch, den 24. Februar 2016 findet im Rahmen des Volleyball-Bundesligaspiels United Volleys - TV Rottenburg die Ehrung der Eliteschülerin des Jahres 2015 in der Fraport Arena statt. Einlass ist um 18.00 Uhr und ab 18.30 Uhr werden weitere Sporttalente der Carl-von-Weinberg-Schule (Eliteschule des Sports und Eliteschule des Fußballs), die national erfolgreich waren und/oder international in die Auswahlteams der Nationalverbände berufen wurden, geehrt. Spielbeginn ist um 19.30 Uhr. In der Pause nach dem 1. Satz folgt eine Vorführung aus dem Bereich Kunstturnen mit anschließender Verlosung von Tickets zur Olympiaqualifikation im Kunstturnen. In der Pause nach dem 2. Satz (ca. 20.15 Uhr) wird die Ehrung der Eliteschülerin des Jahres 2015 durchgeführt. Anna Fehlingers größter Erfolg im vergangenen Jahr war der Gewinn der Goldmedaille beim "European Youth Olympic Festival" in Tiflis/Georgien über die 200m Brust-Strecke.
BB/KC

 

Vertragsunterzeichnung © Pulkowski

 

Februar 2016
Damit der Spagat gelingt

 

Olympiastützpunkt Hessen kooperiert mit der Johannes Gutenberg-Universität Mainz / Erleichterungen für Bundeskaderathleten

Eines kann man von Jonathan Koch garantiert sagen: Sport ist sein Leben. Schon in frühester Jugend hat er mit dem Rudern angefangen. Jahrelang hat er trainiert, gekämpft, an sich gearbeitet. Der Lohn: zwei Teilnahmen an Olympischen Spielen und ein Weltmeister-Titel. Wer denkt, dieses Trainingspensum müsste den Sportbedarf des 30-Jährigen locker decken, der täuscht: Der geborene Gießener studiert neben dem Hochleistungssport auch noch Sportwissenschaften an der Johannes Gutenberg-Universität (JGU) in Mainz.
L
eicht, sagt Koch, sei das nicht: „Wenn man mitten in der Vorbereitung auf einen wichtigen Wettkampf steckt und gleichzeitig noch lernen oder Seminararbeiten schreiben muss, kommt man an seine Grenzen.“ Die Erwartungen von Hochschule und Sportverbänden zu erfüllen, sei aufgrund der Doppelbelastung nicht immer einfach – zumindest bisher. 

Damit sich dies nun ändert, haben die Universität Mainz, der allgemeine Deutsche Hochschulsportverband (adh), die Olympiastützpunkte (OSP) Hessen und Rheinland-Pfalz/Saarland, die Landessportbünde Hessen und Rheinland-Pfalz sowie das Studierendenwerk Mainz nun eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Darin sichert die Universität zu, Bundeskaderathleten bei ihrer Studienplanung zu unterstützen.

„Spitzensportler sind Vorbilder. Sie zeigen, was man mit Fleiß und Ehrgeiz erreichen kann. Der Spitzensport darf für unsere Kaderathleten aber nicht zur Sackgasse werden“, machte Lutz Arndt bei der Vertragsunterzeichnung deutlich. Der für Leistungssport zuständige Vizepräsident des Landessportbundes Hessen (lsb h) begrüßte es deshalb, dass nun Bedingungen geschaffen würden, die die Chance auf eine „Karriere nach der Karriere“ verbesserten.

Konkret zielt die Vereinbarung darauf ab, Studienanforderungen besser mit Trainings- und Wettkampfzeiten koordinieren zu können. Erreicht werden soll dies etwa durch gelockerte Anwesenheitspflichten, flexiblere Prüfungstermine oder Abgabedaten für Hausarbeiten. Auch eine studienfachspezifische Förderung im Einzelfall ist möglich. Als „Partnerhochschule des Spitzensports“ hat die JGU einen Beauftragten für Leistungssport ernannt und schafft damit die notwendigen Voraussetzungen, dass die studierenden Spitzensportlerinnen und Spitzensportler individuell beraten werden.

Ähnliche Vereinbarungen hat der Olympiastützpunkt Hessen bereits mit rund 15 weiteren Hochschulen getroffen. Die große Mehrheit davon befindet sich in Hessen. „Umso erfreulicher ist es, dass nun erneut eine länderübergreifende Kooperation mit der Universität Mainz zustande gekommen ist“, sagte lsb h-Präsident Dr. Rolf Müller und verwies dabei zudem auf die kürzlich geschlossene strategische Allianz der Universitäten im Rhein-Main Gebiet. Dr. Sven Baumgarten (DOSB) stimmte dem zu: „Solche Kooperationen sind eine wichtige Basis für das Gelingen einer Dualen Karriere.“ Werden sie länderübergreifend getroffen, ergänzte Müller, könnten bestmögliche Bedingungen für Bundeskaderathleten geschaffen werden – „unabhängig davon, für welchen Studienort sie sich entscheiden“.

Im Raum Mainz betreuen die beiden Olympiastützpunkte insbesondere Bundeskaderathleten/innen vor allem in den Schwerpunktsportarten Hockey, Leichtathletik, Rudern und Schwimmen. Aus der Erfahrung der OSP-Laufbahnberater erwerben mindestens drei von vier Nachwuchssportlern eine Hochschulzugangsberechtigung, weswegen ein Studium besonders interessante Möglichkeiten zur Umsetzung ihrer Dualen Karriere bietet.

Wie wichtig die JGU Mainz dabei als Partner ist, machte Universitätspräsident Prof. Dr. Georg Krausch deutlich. Wie er berichtete, gehören derzeit etwa 20 Studierende einem Bundeskader an. „Egal aus welchem Fachbereich sie kommen – wir wollen sie mit allen Kräften dabei unterstützen, ihre akademische Ausbildung trotz hoher zeitlicher Belastungen durch den Spitzensport erfolgreich zu absolvieren“, so Krausch.

 „Wir haben diese Partnerschaft schon sehr lange angestrebt und sind froh, dass sie nun besiegelt werden konnte.“, ergänzte Werner Schaefer, Leiter des OSP Hessen.

Dass die länderübergreifende Zusammenarbeit dabei sehr sinnvoll ist, zeigt die Geschichte von Jonathan Koch: In Gießen geboren, wechselte er 2010 von seinem Heimatclub zum Mainzer Ruder-Verein von 1878. Sein Studium begann er aber zuerst in Darmstadt. Erst später folgte der Wechsel nach Mainz. Sportlich kehrte er dafür nach Hessen zurück: zur Frankfurter RG Germania 1869 e.V. „Diese Kooperationsvereinbarung wird dazu beitragen, dass sich solche Wechsel nicht negativ auf das Leben der Sportler auswirken müssen. Es ist gut, mit der Uni Mainz einen Partner zu haben, der Verständnis für die Doppelbeanspruchung aufbringt und den Kaderathleten Unterstützung in den entscheidenden Phasen zusagt.“, so Laufbahnberater Bernd Brückmann vom OSP Hessen.

Der Ruderer Koch lobte in diesem Zusammenhang auch die Arbeit der Laufbahnberater am OSP Hessen, Arnulf Rücker und Bernd Brückmann: „Sie nehmen uns Athleten viel organisatorische Arbeit ab und sorgen so dafür, dass der Spagat zwischen Sport und Studium tatsächlich gelingen kann.“
Isabell Borger, Bernd Brückmann

 

(v.l.) Dr. Sven Baumgarten, Projektleiter Duale Karriere des DOSB; Univ.-Prof. Dr. Mark Pfeiffer, Leistungssportbeauftragter des Instituts für Sportwissenschaft der JGU; Dieter Lauckhardt, stellv. Geschäftsführer Studierendenwerk Mainz; Jörg Weiss, Abteilungsleiter Sport LSB Rheinland-Pfalz; Christoph Fischer, Generalsekretär adh; Karolina Farr, Kaderathletin (Rudern) und Studierende der JGU; Felix Arnold, Vorstandsvorsitzender adh; Univ.-Prof. Dr. Georg Krausch, Präsident der JGU; Dr. Rolf Müller, Präsident des LSB Hessen; Nina Reermann, Laufbahnberaterin OSP Rheinland-Pfalz/Saarland; Lutz Arndt, Vizepräsident LSB Hessen; Steffen Oberst, Leiter OSP Rheinland-Pfalz/Saarland; Bernd Brückmann, Laufbahnberater OSP Hessen; Werner Schaefer, Leiter OSP Hessen; Jonathan Koch, Olympiateilnehmer (Rudern) und Studierender der JGU; Frank Grimm, Laufbahnberater OSP Rheinland-Pfalz/Saarland; Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Schöllhorn, Institut für Sportwissenschaft der JGU
Foto ©: Peter Pulkowski
UM

Januar 2016
Marco Koch ist "Sportler des Monats" Dezember

Der zweifache Kurzbahn-Europameister im Brustschwimmen aus Darmstadt ist von den etwa 3800 von der "Stiftung Deutsche Sporthilfe" geförderten Athletinnen und Athleten zum "Sportler des Monats" Dezember gewählt worden. Nachdem Marco im August 2015 bereits Weltmeister über 200m Brustschwimmen geworden war, fügte er Anfang Dezember bei der Kurzbahn-EM noch zwei Europameister-Titel (100m und 200m - jeweils mit Verbesserung seines eigenen Deutschen Rekordes) hinzu und machte damit das Jahr 2015 zum bisher erfolgreichsten Jahr seiner Karriere.
Herzlichen Glückwunsch und eine erfolgreiche Vorbereitung auf die Olympischen Spiele in Rio!
UM

Foto: Winfried Schönbach

November 2015
Olympiastützpunkt Hessen kooperiert mit Hochschule Geisenheim

Mit Flexibilität zum doppelten Erfolg

Nicht nur im, sondern auch nach dem Sport Karriere machen – das ist das Ziel vieler hessischer Spitzenathleten. Gelingen kann das vor allem dann, wenn Sport und Studium sich gut vereinen lassen. Um das zu gewährleisten, haben der Olympiastützpunkt (OSP) Hessen und die Hochschule Geisenheim am Donnerstag (26. November) einen Kooperationsvertrag unterzeichnet. Dieser ermöglicht es Kaderathleten, ihr Studium flexibler zu gestalten und die Studieninhalte auf einen längeren Zeitraum zu verteilen. Zudem erhalten sie über den Geisenheimer Alumni-Verband (VEG-Geisenheim Alumni Association e.V.) eine reizvolle finanzielle Unterstützung.

„Sport verbindet über alle Kulturen und Sprachen hinweg, was gerade in der derzeitigen geo-politischen Lage ein wichtiger Aspekt ist“, formuliert Hochschulpräsident Prof. Dr. Hans-Reiner Schultz. „Wenn man dann noch Bildung und Sport kombinieren kann und als Hochschule neben dem Breitensport auch den Spitzensport unterstützen darf, dann haben alle Seiten einen Nutzen.“ Robert Lönarz, Leiter des Hochschulsports, bedankte sich für den guten Start der Zusammenarbeit. Als Präsident des Geisenheimer Alumni-Verbandes „VEG-Geisenheim Alumni Association e.V.“ überbrachte er zudem die Zusage, dass pro Jahr ein Betrag von 3.600 Euro für Spitzensportler zur Verfügung steht, die auf dem Campus studieren.

Dr. Rolf Müller, Präsident des Landessportbundes Hessen e.V. (lsb h), lobte dieses Engagement ausdrücklich und bescheinigte der 2013 gegründeten Hochschule zudem eine sehr positive Entwicklung. „Das Ziel der Kooperationsvereinbarung war es, die Anforderungen des Studiums mit den Anforderungen der Hochschule zu koordinieren. Das ist geglückt“, freute sich Müller.

Laufbahnberater Bernd Brückmann, der die Kooperation seitens des OSP ausgehandelt hatte, wies zudem darauf hin, dass sich mit der Kooperationsvereinbarung erstmals eine Hochschule dazu verpflichtet habe, die durch das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst geplante Profilquote zu berücksichtigen. „Diese Quote ermöglicht den Zugang für Spitzensportler in zulassungsbeschränkten Studiengängen“, erklärte Brückmann.

Der Studiengang-Katalog der für Weinbau bekannten Hochschule sei vielfältig und für Spitzensportler interessant, beschied Lutz Arndt, lsb h-Vizepräsident für den Bereich Leistungssport. Ihm zufolge müsse alles dafür getan werden, jungen Talenten ein Nebeneinander von Sport und Ausbildung zu ermöglichen. „Durch die Partnerschaft mit der Hochschule Geisenheim  wird die  Angebotspalette der beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten weiter bereichert“, so Arndt.

Wie wichtig die Kooperation mit Hochschulen ist – der Olympiastützpunkt Hessen unterhält derzeit rund 15 davon –, verdeutlichte Werner Schaefer: „Rund 70 Prozent der deutschen Olympiamannschaft sind Studenten“, nannte der OSP-Leiter eine eindrückliche Zahl. Dabei sei vor allem bei Ausdauersportarten der Trainingsaufwand enorm, so dass ein Studium eine anspruchsvolle Planung brauche. Dies, so Schaefer, sei an der Hochschule Geisenheim nun einfacher möglich.

Über die Hochschule GEISENHEIM University
Die Hochschule Geisenheim wurde am 1. Januar 2013 als „Hochschule Neuen Typs“ nach einer Konzeptbegutachtung durch den Wissenschaftsrat gegründet. Aktuell nutzen rund 1350 Studierende die vielfältigen Möglichkeiten auf dem Campus Geisenheim ein praxisorientiertes Bachelor-Studium in den Studiengängen „Weinbau und Oenologie“, „Internationale Weinwirtschaft“, „International Wine Business (in englischer Sprache)“,  „Getränketechnologie“, „Gartenbau“ oder „Landschaftsarchitektur“ zu absolvieren oder ein forschungsbasiertes Masterstudium zu durchlaufen. In fünf Masterstudiengängen werden die gleichen Themenbereiche vertiefend abgedeckt bzw. gezielt erweitert. Die Hochschule verfügt über das Promotionsrecht in Kooperation mit anderen promotionsberechtigten Hochschulen im In- und Ausland. Anwendungsbasierte und grundlagenorientierte Forschung sind das Herzstück der Forschungstätigkeit in Geisenheim. Die seit vielen Jahren am Standort Geisenheim gelebte interdisziplinäre Forschung wurde durch die Schaffung einer modernen Struktur weiter forciert. In sechs Forschungszentren werden alle Forschungsaktivitäten koordiniert. Die Hochschule verfügt über eine weltweit einzigartige Infrastrukturplattform zur Klimafolgeforschung an Spezialkulturen, dem Geisenheimer FACE-(Free Air Carbon-dioxide Enrichment)-System zur Simulation der zukünftigen Klimabedingungen im Freiland.

LSBH/KC

Stefan Thiel

November 2015
Sportlerehrung

Im Rahmen der Frankfurter Sportgala 2015 fand neben Interviews und zahlreichen Showeinlagen auch die Ehrung der verdienten Sportlerinnen und Sportler statt. Viele der ausgezeichneten Athleten/innen werden durch den OSPH betreut. Besonders hervorzuheben ist die Nominierung des Volleyballspielers Stefan Thiel, der zum Nachwuchssportler 2015 gewählt wurde. Stefan Thiel ist Schüler unserer Partnerschule, der Carl-von-Weinberg Schule, und lebt im Volleyball Internat.

Weitere Ehrungen:

Katrin Thoma, Rudern, Sportlerin d.J.
John Debenkolb
, Radsport , Sportler d.J.
1. FFC Frankfurt, Fußball, Mannschaft d.J.
Julia Mrozinski, Schwimmen, Nachwuchssportlerin d.J.
A.Naumann/J-M. Clement, Rollstuhltanz, Behindertensportler d.J.
Wolfgang Heinig, Leichtathletik, Trainer d.J.

Einen ausführlichen Artikel zur Sportgala findet man hier.
Allen ausgezeichneten Sportlerinnen und Sportlern herzlichen Glückwunsch!
KC

 

November 2015
Fabian Hambüchen geehrt

Fabian Hambüchen wurde vom Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverband (ADH) zum Hochschulsportler des Jahres 2015 gewählt. Ein ausführlicher Artikel findet sich auf der Seite des ADH.
Glückwunsch zur erneuten Auszeichnung!
KC

Lutz Arndt, Jutta Heller und Bernd Brückmann

November 2015
Weiterer Baustein der dualen Karriere: Olympiastützpunkt kooperiert mit Julius-Leber-Schule

„Spitzensport darf keine Einbahnstraße sein.“ Lutz Arndt, Vizepräsident Leistungssport beim Landessportbund Hessen (lsbh), wird nicht müde, diesen Satz zu wiederholen. Gemeint ist: Der sportliche Erfolg junger Menschen soll ihnen keine Bildungswege verschließen – sondern im besten Fall sogar neue eröffnen.

Auf dem Weg zu diesem Ziel wurde nun ein weiterer Meilenstein gesetzt: Vertreter des Olympiastützpunktes Hessen (OSP) und der Julius-Leber-Schule, größte kaufmännische berufliche Schule der Stadt Frankfurt, unterzeichneten Anfang November eine entsprechende Kooperationsvereinbarung.

Wichtigster Bestandteil ist eine Fachoberschulklasse nur für Leistungssport treibende Schüler/-innen. „Der Stundenplan ist an ihre Erfordernisse angepasst, außerdem sind Freistellungen für Wettkämpfe oder andere Sporttermine leichter möglich“, erklärt Jutta Heller, Abteilungsleiterin der Fachoberschule.

Sie hebt außerdem den großen Praxisbezug hervor: „An unserer Schule stellen wir den Kontakt mit potenziellen Arbeitgebern her. Nachwuchssportler haben so zum Beispiel die Möglichkeit, ein Praktikum bei der Polizei zu machen.“

Das sei wichtig, sollten die Kaderathleten z.B. über einen Eintritt in die Sportfördergruppe nachdenken, sagt Bernd Brückmann, Laufbahnberater am OSP. Wie Lutz Arndt lobt er das Modell der Julius-Leber-Schule. Es läuft seit dem Schuljahr 2012/13 bereits als Projekt und habe sich inzwischen etabliert.

Mit der Kooperationsvereinbarung fügt der Olympiastützpunkt laut Lutz Arndt „einen weiteren wichtigen Baustein im Bildungsbereich“  hinzu. Werde auf der Eliteschule des Sports, der Carl-von-Weinberg-Schule, das Abitur als Bildungsabschluss angestrebt, ist es an der Julius-Leber-Schule die Fachhochschulreife.

„Die Leistungsanforderung ist eine andere und für Schüler gut geeignet, die sich über diese Schulform bereits für ein besonderes Berufsfeld qualifizieren wollen“, erklärt Jutta Heller. „Zwar möchte nicht jeder der Nachwuchssportler studieren, doch mit dem Abschluss der Fachoberschule und der Erlangung der Fachhochschulreife besteht damit auch immer noch die Möglichkeit eines Studiums an einer Fachhochschule“, sagt Bernd Brückmann, der im engen Kontakt mit den jungen Kaderathleten steht. „Deshalb sind wir froh, unser Angebot erweitert und auch in dieser Schiene einen Kooperationspartner gefunden zu haben“, so Lutz Arndt abschließend.

weitere Infos bei den Laufbahnberatern des OSP Hessen:
Arnulf Rücker (aruecker(at)lsbh.de) und Bernd Brückmann (bbrueckmann(at)lsbh.de
Isabell Boger/BB/KC

November 2015
DFB Nominierungen

Vier Schülerinnen bzw. ehemalige Schülerinnen der Carl-von-Weinberg-Schule wurden vom DFB für Lehrgänge der U17 bzw. U19 Nationalmannschaft nominiert. Wir wünschen Janina Hechler, Tanja Pawollek, Jana Lober und Melissa Friedrich einen erfolgreichen Lehrgang!
KC

November 2015
Anne Bundesmann - Tischtennisspielerin

Portrait einer Leistungssportlerin: in der "Hessenschau" vom 04.10.2015 wurde ein Beitrag über die am OSP Hessen im Haus der Athleten lebende Schülerin der Carl-von Weinberg-Schule gezeigt. Anne ist derzeit Mitglied des C-Kaders des Deutschen Tischtennis Bundes und Junioren-Nationalspielerin.
UM

 

B. Brückmann, W. Schaefer, StS. Dr. M. Lösel und L. Arndt am OSP Hessen

Oktober 2015
Besuch des Staatssekretärs

Bei seinem Besuch am OSP Hessen machte sich Staatssekretär Dr. Manuel Lösel ein detailliertes Bild von den Einrichtungen des OSPH. Besonderes Augenmerk lag auf dem Haus des Athleten, wo er sich Einblick in die besonderen Belastungen der Nachwuchsathleten, die zugleich Schüler der Carl-von-Weinberg-Schule sind, verschaffte. Themen des anschließenden Gesprächs behandelten die Optimierung der schulischen Rahmenbedingungen für die Nachwuchsathleten an der Eliteschule des Sports in Frankfurt (Schulzeitstreckung, Lehrertrainer-Stellen und Unterstützung des HKM für das HdA, Lehrerversorgung ...).

Das lösungsorientierte Gespräch verlief in einer sehr angenehmen und äußerst konstruktiven Atmosphäre. StS. Dr. Lösel sagte in allen Punkten seine Unterstützung zu und schlug vor, die bereits diskutierten Themen bald wieder aufzugreifen.
BB/KC

Sportler des Jahres 2015: Marco Koch

Oktober 2015
Sportler des Jahres

Am 10. Oktober fand im Wiesbadener Kurhaus die Olympische Ballnacht unter dem Motto "Wir für Rio" statt. Wie jedes Jahr war die Wahl der Sportler/innen des Jahres einer der Höhepunkte. Zum Sportler des Jahres 2015 wurde wie bereits in den vergangenen beiden Jahren der Darmstädter Schwimmer Marco Koch gewählt. Seit August ist er amtierender Weltmeister in seiner Paradestrecke 200m Brust!

Sportlerin des Jahres 2015: Gesa Felicitas Krause

Die Auszeichnung zur Sportlerin des Jahres erhielt Gesa Felicitas Krause (LG Eintracht Frankfurt). Bei den Weltmeisterschaften gelang ihr mit einem fulminanten Endspurt im 3000m Hindernisrennen ein unerwarteter Lauf zur Bronzemedaille. Ihr Trainer Wolfgang Heinig wurde zum Trainer des Jahres gewählt.

Mannschaft des Jahres 2015: SV Darmstadt 98

Mannschaft des Jahres wurden die Fußballer des SV Darmstadt 98, denen der direkte Durchmarsch von der 3. in die 1. Bundesliga gelang. Ebenfalls aus Darmstadt kommt Hessens Newcomer: der Degenfechter Peter Bitsch (Darmstädter Fechtclub 1898). Er wurde mit der Mannschaft Junioren-Weltmeister. Thomas Brüchle ist neuer Sportler des Jahres mit Behinderung. Mit seinem Verein (RSG Frankfurt) wurde er im Rollstuhl-Tischtennis Deutscher Mannschaftsmeister.

Mehr zur Olympischen Ballnacht auf der Seite des LSBH. Hier gibt´s Fotos und bewegte Bilder zur Veranstaltung.
KC

Deutsch-Japanische Delegation am OSP Hessen

Oktober 2015
Deutsch-Japanischer Austausch

An der Eliteschule des Sports in Frankfurt fand über die Deutsche Sportjugend ein Deutsch-Japanischer Austausch statt. Neben einer ausführlichen Darstellung des Sportfördersystems erfolgten Rundgänge an der Carl-von-Weinberg-Schule und am Landessportbund Hessen. Am OSP Hessen nutzte man die Zeit für ein Gruppenfoto.
KC
 

August 2015
Sportlergerechte Ausbildungen bei der Daimler AG

Auf Einladung des Olympiastützpunktes Hessen und der Deutschen Sporthilfe konnten sich interessierte Kadersportler bei einer Informationsveranstaltung für sportlergerechte Ausbildungsmöglichkeiten über Wege in die Ausbildung bei der Daimler AG informieren.

Ab dem Ausbildungsjahr 2016 bietet die Daimler AG bundesweit an allen 59 Ausbildungsstandorten und in insgesamt 33 verschiedenen Ausbildungsberufen sportlergerechte Ausbildungsplätze an. Als „Partnerbetrieb des Spitzensports“ in Baden-Württemberg bietet Daimler bereits seit einigen Jahren Sportlern die Möglichkeit, Spitzensport und Ausbildung miteinander zu vereinen. Gemeinsam mit den Athleten und den Laufbahnberatern vor Ort werden so Rahmenbedingungen geschaffen, unter denen Ausbildung und Spitzensport parallel möglich werden. Die guten Erfahrungen in Baden-Württemberg und die intensive Partnerschaft mit der Sporthilfe als deren „Nationaler Förderer“ mit der Marke Mercedes-Benz hatten diesen Schritt ermöglicht.

In einer Podiumsdiskussion berichtete Hamza Touba, Bronzemedaillengewinner im Boxen bei den Europaspielen und Auszubildender zum Industriekaufmann bei Daimler in Mannheim, aus dem Alltag eines Sportlers bei Daimler. Unterstützt wurde er von seiner ehemaligen Ausbildungsleiterin Kerstin Tulka, einem Laufbahnberater des OSP Hessen, Arnulf Rücker, sowie der ehemaligen Weltklasse-Judoka Gabriele Ritschel, heute Teamleiterin Verkauf in der Mercedes-Benz Niederlassung Frankfurt/Offenbach.

Durch einen engen Austausch mit den Laufbahnberatern der Olympiastützpunkte als Anlaufpunkte der Sportler in den Regionen will die Daimler AG, unterstützt von der Sporthilfe, in Zukunft auch bundesweit bestmöglich auf die Anforderungen der Athleten eingehen und damit in Sachen Ausbildung für Spitzensportler ihre Vorbildfunktion festigen.

Das Auswahlverfahren für den Ausbildungsbeginn im Herbst 2016 beginnt ab sofort und besteht für die Athleten aus einem Online-Test, einem anschließenden Online-vor-Ort-Test und einem Bewerbungsgespräch. Die Betreuung vor Ort erfolgt dann individuell und richtet sich nach dem Sport und den Trainingszeiten des Athleten. Unter www.daimler.com/karriere können die Sportlerinnen und Sportler sich über die Ausbildungsangebote des Konzerns informieren.

Weitere Infos für Athleten bei der Laufbahnberatung des OSP Hessen:

Arnulf Rücker (Tel.: 069-6789-853, aruecker(at)lsbh.de) und
Bernd Brückmann (Tel.: 069-6789-852, bbrueckmann(at)lsbh.de)
BB/KC

Dirk Schimmelpfennig, Henri Junghänel und Werner Schaefer (Copyright DOSB/Picture Alliance, Jan Haas)

August 2015
Endspurt nach Rio 2016

An diesem Mittwoch (5. August) ist es noch genau ein Jahr, bis die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro eröffnet werden.

In einem Pressegespräch bei DB Schenker, Co Partner der Deutschen Olympiamannschaft, in Kelsterbach bei Frankfurt mit Schütze Henri Junghänel, Hockeyspielerin Janne Müller-Wieland und Vorstand Leistungssport Dirk Schimmelpfennig hat der DOSB am Dienstag den Countdown begonnen.

Der DOSB plane für Rio mit einer größeren Mannschaft als 2012 in London, gab Schimmelpfennig  bekannt. Derzeit seien bereits 48 Quotenplätze sicher. Durch die Qualifikation aller vier Hockey- und Fußballteams gehe der DOSB von „deutlich mehr als 400 Teilnehmern“ aus, sagte er. In London waren es 319.

Ziel dieser Mannschaft bleibe, sagte Schimmelpfennig, was der DOSB in den „Zielvereinbarungen mit den olympischen Spitzenverbänden für die Spiele der XXXI. Olympiade bis 2016“ vor zwei Jahren angekündigt hatte: „Wir haben in Peking 2008 insgesamt 41 Medaillen geholt, in London waren es 44 – und die Zahl von London wird die Richtgröße für Rio sein. Dieses Ergebnis wollen wir halten und nach Möglichkeit verbessern.“ Die Ergebnisse der jüngsten Weltmeisterschaften hätten gezeigt, dass die deutschen Spitzenathletinnen und –athleten so konkurrenzfähig seien, um dieses Ziel zu erreichen.

Nominierungskriterien sind festgelegt

Am 31. Mai, 28. Juni und 12. Juli 2016 werden die Olympia-Teilnehmer nominiert. „Die Nominierungskriterien sind mit den Spitzenverbänden bereits ausgehandelt und unterschrieben“, sagte DOSB-Vorstand Schimmelpfennig.

Die beiden Athletenvertreter gaben Einblicke in ihre eigene Vorbereitung auf die Spiele. Sowohl Kleinkaliber-Schütze Henri Junghänel, Sieger bei den ersten Europäischen Spielen in Baku, als auch Janne Müller-Wieland, zweimalige Olympiateilnehmerin und Europameisterin 2013, mit ihrem Hockey-Team haben bereits Quotenplätze für Rio erreicht. Allerdings sind diese noch nicht namentlich gebunden.

Junghänel hatte das auch vor London 2012 schon erreicht – und dann anderen deutschen Schützen den Vortritt lassen müssen. Das soll nicht wieder passieren, weshalb er neben dem Abschluss Masterstudium in Maschinenbau allen Ehrgeiz daran setzen werde, bei den kommenden vier Weltcup-Wettbewerben die erste Olympiateilnahme zu sichern. Im Training wird er bis dahin noch rund 15.000 bis 20.000 Patronen verschießen - zu 40 Cent je Schuss.

Janne Müller-Wieland schaffte mit der Hockeyauswahl die Mannschaftsqualifikation mit einem knappen Viertelfinalsieg beim World-League-Turnier in Valencia gegen Spanien: Der Sieg gelang erst im Sudden Death des Penalty-Schießens. Nächstes Ziel ist die Europameisterschaft , die am 22. August in London beginnt. „Da haben wir noch etwas gutzumachen“, sagte sie.

Bei den Olympischen Spielen in London 2012 war die Mannschaft als Weltranglisten-Dritte nur Siebte geworden, „weil die anderen im Gegensatz zu uns einfach noch einmal eine Schippe draufgelegt haben“.  Seitdem habe sich die Mannschaft sehr gewandelt. „Wir müssen jetzt die EM nicht gewinnen, um nach Rio zu kommen, können Dinge ausprobieren oder stabilisieren“, erzählte Janne Müller-Wieland.

Plakat als Ansporn

Schimmelpfennig und Junghänel präsentierten im Anschluss ein Plakat, das mit einem Motiv der Olympiastadt und dem Motto der Deutschen Olympiamannschaft „Wir für Deutschland“ Ansporn für den Endspurt nach Rio sein soll. Werner Schaefer, Leiter des Olympiastützpunktes Hessen in Frankfurt, nahm das Plakat stellvertretend für die 19 Olympiastützpunkte des deutschen Spitzensports entgegen.

Für den Gastgeber DB Schenker erläuterte Stephan Schmidt, Project Manager Sportsevents, den Stand der logistischen Vorbereitung des Deutschen Hauses, das im „Barra Blue Beach Point“, einem Strandclub mit direktem Meerzugang, eröffnet wird: „Wir beginnen in der Regel bereits zwei bis drei Jahre vorher mit der Planung und Konzeption für solche Sport-Großevents. Für uns ist wichtig, nichts dem Zufall zu überlassen.“

(Quelle: DOSB)
KC

Stefan und Rosi Blöcher

Juli 2015
Spatenstich für Rosi-Blöcher-Platz

Am 19. Juli wurde beim Wiesbadener Tennis- und Hockey-Club (WTHC) mit dem Bau des Kunstrasenplatzes II begonnnen. Der Platz soll zu Ehren von Rosi Blöcher ihren Namen tragen. Rosi Blöcher ist unermüdlich seit mehr als 40 Jahren in der Nachwuchsarbeit des WTHC im Hockey im Einsatz. Ihr Sohn, der ehemalige Weltklasse Nationalspieler Stefan Blöcher, war extra zum Spatenstich des neuen Kunstrasenplatzes angereist.
KC

 

Juli 2015
Ehrenpreis für Sara Lisa Zorn

Sara Lisa Zorn, Abiturientin unserer Partnerschule, der Carl-von-Weinberg-Schule in Frankfurt, hat die Pierre-de-Coubertin-Medaille erhalten. Die Auszeichnung wird für besonderes sportliches und soziales Engagement vom LSBH und der Sportjugend in Abstimmung mit dem HMI vergeben.

Mehr auf der Webseite des Hessischen Leichtathletik-Verbands.
KC

Juli 2015
Fabian Lotz ausgezeichnet

Der hessische Turner Fabian Lotz wurde im Rahmen der Sommer-Universiade mit dem Ehrenpreis des BMI für seinen Mut und Kampfeswillen ausgezeichnet.

Näheres hier
KC

Fabian Hambüchen in Gwangju

Juli 2015
Universiade 2015

Fabian Hambüchen wurde im Rahmen der 28. Sommer-Universiade in Gwangju (Südkorea) vom Welthochschulsportverband (FISU) als Welthochschulsportler des Jahres ausgezeichnet. Wir gratulieren Fabian zu dieser Auszeichnung und freuen uns sehr mit ihm. Hoffen wir, dass ihn der Preis beflügelt und er auch weiterhin mit tollen Leistungen präsent sein wird.

Näheres in der Pressemitteilung des ADH.
KC

Lehrertrainer Johannes Herrman und Dominic Ullrich mit NADA-Vertretern

Mai 2015
Anti-Doping-Aufklärung

Am Donnerstag, 28. Mai, wurden über 200 Sportlerinnen und Sportler unserer Partnerschule, der Carl-von-Weinberg-Schule, durch die NADA (Nationale Anti Doping Agentur) zum Thema Doping aufgeklärt.
Irene und Nikolaus von der NADA stellten über ihren Vortrag zunächst die Grundlagen dar, die rund um eines der zentralen Themen im Sport notwendig sind.
Dabei wurde deutlich, wie schnell man zum einen durch verunreinigte Nahrungsergänzungsmittel oder aber Wirkstoffe in handelsüblichen Medikamenten in die Gefahr des Dopings geraten kann.
Nach dem Vortrag in der sehr gut gefüllten Aula wurde dann mit weiterem Infomaterial zu vier verschiedenen Themen in Kleingruppen gearbeitet. Die Lehrertrainer und die NADA Vertreter standen den fast 40 Kleingruppen mit Rat und Tat zur Seite, so dass am Ende sehr ergiebige Gruppenergebnisse präsentiert werden konnten.
Insgesamt fiel das Fazit der Organisatoren der Eliteschule des Sports, sowie auch der NADA Vertreter sehr positiv aus. Ein wichtiger Beitrag zur Dopingprävention unserer jungen Leistungssportler.
Quelle: Carl-von-Weinberg-Schule
UM

Hochschul-Geschäftsführer Hermann Kögler und lsb h-Präsident Rolf Müller (sitzend von links) sowie (stehend von links) Laufbahnberater Bernd Brückmann, Prof. Dr. Achim Menges, Kaderathletin Katharina Quint, Prof. Dr. Achim Jockwig, lsb h-Vizepräsident Lutz Arndt, Cornelia Masbaum vom Competence Center Career Services der Hoch-schule und OSP-Leiter Werner Schaefer. Foto: Landessportbund Hessen

Mai 2015
Neue Kooperationen

Der OSP Hessen hat mit der EBS Business School Wiesbaden sowie der Hochschule Fresenius Kooperationen geschlossen. Damit wird den Athleten ermöglicht, sich neben dem Erlangen eines akademischen Abschlusses voll und ganz auf den Leistungssport zu konzentrieren.

Mehr zu den Kooperationen auf den Seiten des LSBH hier

KC

 

 

Manuel und Xenia Stolz

Mai 2015
Eheschließung

Die Weitspringerin Xenia Achkinadze ist in den Hafen der Ehe gesprungen. Im Mai heiratete sie ihren Bräutigam Manuel Stolz und trägt nun ebenso den Nachnamen Stolz.

Herzlichen Glückwunsch zur Eheschließung von allen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen des OSP Hessen!
KC

 

Claudia Rath an der Beinpresse

März 2015
IsoMed 2000 im Einsatz

Seit nunmehr einem Jahr ist am OSP Hessen das isokinetische Kraftmesssystem IsoMed 2000 im Einsatz. Am hochentwickelten Gerät der Firma D&R Ferstl GmbH können unter standardisierten Bedingungen Muskelaktionen der beugenden und streckenden Muskulatur registriert werden.

Viele der von uns betreuten Sportler/innen konnten das Gerät seither als Test- und Trainingsgerät sowie zu Rehazwecken nach Verletzungen nutzen. Neben dem Basismodul bieten Beinpresse, Rücken- und Rotationsmodul die Möglichkeit, fast alle Muskelgruppen messen und trainieren zu können. Die Bewegungen können sowohl konzentrisch (Sportler/in versucht, die Bewegung des Gerätes voranzutreiben) als auch exzentrisch (Sportler/in versucht, die Bewegung des Gerätes aufzuhalten) ausgeführt werden. Dadurch ergibt sich eine umfassende Einschätzung des muskulären Funktionsstatus mit den ensprechenden Hinweisen für das Training.
KC

Patrick Franziska mit Zhu Xiaoyong

März 2015
Tischtennis-Nationalmannschaft am OSP Hessen

Die Herren-Nationalmannschaft war vom 2. bis 5. März mit Bundestrainer Jörg Roßkopf  und dessen Co-Trainer Zhu Xiaoyong zu einem zentralen Lehrgang am OSP Hessen in Frankfurt. Im Rahmen dieser Maßnahme wurden von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Abteilung Trainingswissenschaft umfangreiche leistungsdiagnostische Untersuchungen durchgeführt. Inhalte waren allgemeine und sportartspezifische Fitness- und Schnelligkeitstests, Kraft- und Ausdauerdiagnostik sowie die Erhebung anthropometrischer Parameter. Im Training wurden bei ausgewählten Trainingsformen die Herzfrequenzen der Spieler aufgezeichnet, um die Belastungsgestaltung zu diagnostizieren und gegebenfalls individuell zu optimieren.
Diese leistungsdiagnostischen Maßnahmen finden in regelmäßigen Abständen statt, um die Leistungsentwicklung der Spieler zu dokumentieren und gegebenfalls athletische Defizite aufzudecken. Die Ergebnisse der Tests  finden in der Gestaltung des individuellen Athletiktrainings Berücksichtigung.
UM

Oktober 2014
DOSB Broschüre

Der DOSB hat eine Broschüre zum Thema Nahrungsergänzungsmittel herausgegeben und leistet hiermit einen wichtigen Beitrag zum verantwortungsvollen Umgang mit den NEM. Die Broschüre kann hier heruntergeladen werden.
KC

Marco Koch mit Trainer Alex Kreisel

September 2014
Hessens Sportler des Jahres

Bei der Olympischen Ballnacht im Wiesbadener Kurhaus wurden am Wochenende Hessens Sportlerinnen und Sportler des Jahres ausgezeichnet. Wie bereits im vergangenen Jahr wurde der Darmstädter Schwimmer Marco Koch zum Sportler des Jahres 2014 gewählt. Er hatte bei den Europameisterschaften in Berlin über 200m Brust die Goldmedaille gewonnen und seinen fünf Jahre alten Deutschen Rekord, der noch aus der Zeit der "High-Tech"- Anzüge stammt, unterboten.
Sportlerin des Jahres wurde die Leichtathletin Carolin Schäfer, die bei den Europameisterschaften in Zürich mit neuer persönlicher Bestleistung im Siebenkampf den 4. Platz belegte. Außerdem errang sie am Saisonende nach ihrem Sieg beim Meeting im französischen Talence in der "Combined Events Challenge" des Leichtathletik-Weltverbandes den zweiten Platz.
Newcomer des Jahres wurde der Schwimmer Alexander Kuhnert aus Gelnhausen. Als Mannschaft des Jahres wurden die Fußballerinnen des 1. FFC Frankfurt gewählt. Die Auszeichnung bei den Sportlern in der Kategorie Behindertensport erhielt die Sportschützin Natascha Hiltrop. Als Trainer des Jahres wurde Marco Kochs Trainer Alexander Kreisel ausgezeichnet.
Mehr zur Ballnacht auf den Seiten des LSBH.
KC/UM

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Juli 2014
Sportminister Peter Beuth besucht Landessportbund

Zukunft des Sports diskutiert

Interessante Eindrücke für den Gast und gute Gespräche rund um die Zukunft des Leistungssports, so könnte man den Besuch des Hessischen Ministers des Inneren und für Sport, Peter Beuth, in der Otto-Fleck-Schneise zusammenfassen.
Lutz Arnd, Vizepräsident Leistungssport des Landessportbundes Hessen (lsb h), sein Präsidiumskollege und Vizepräsident Schule, Bildung und Personalentwicklung, Prof. Dr. Heinz Zielinski sowie Werner Schaefer, Leiter des Olympiastützpunktes Hessen (OSPH), begrüßten den Minister bei seinem Besuch.

Konzeption diskutiert

Auf der Tagesordnung standen neben einem Rundgang auch Gespräche über die neue Leistungssportkonzeption des lsb h, die Inhalte und Ziele der für November geplanten Leistungssportkonferenz sowie die Zukunftssicherung des Olympiastützpunktes Hessen. Minister Beuth und seine Gesprächspartner waren sich einig über den hohen Stellenwert des Olympiastützpunktes für die Entwicklung des Leistungssports in der Rhein-Main-Region und ganz Hessen. Dabei kamen auch die Neubaupläne des lsb h zur Sprache, denn hierbei geht es auch um die langfristige Verbesserung der Trainingssituation der Athleten.

Neubaupläne erörtert

Neben den notwendigen Sanierungen am alten Verwaltungsgebäude ist momentan angedacht, die alte Sporthalle durch eine Doppelhalle zu ersetzen. Angesichts des hohen Sanierungsbedarfs der alten Halle favorisiert der lsb h die Abriss- und Neubau-Variante. „Damit würde sich nicht nur die Trainingssituation der durch den OSPH betreuten Athleten verbessern, sondern der lsb h könnte die Hallenkapazitäten auch für Ausbildungen und die Nachwuchsförderung nutzen“, sieht
lsb h-Vizepräsident Lutz Arndt eindeutige Vorteile für den Neubau.

Sportlicher Sportminister

Bevor sich der Minister und seine Gastgeber über inhaltliche Fragen austauschten, hatte Peter Beuth auf seinem Rundgang unter anderem auch den aktuellen Zustand der Turnhalle in Augenschein genommen. Aktiv wurde der Minister dann auf dem Trainings-und Diagnosegerät IsoMed 2000. Nachdem zunächst Zehnkämpfer Jan-Felix Knobel eine Diagnoseeinheit gezeigt und die Anwendung demonstriert hatte, schwang sich der Sportminister auf das Gerät und absolvierte selbst ein paar Trainigseinheiten auf dem IsoMed 2000. Ein Besuch der Abteilung Physiotherapie beim OSPH schloss sich an, wo der Minister auf den 400m-Läufer Kamghe Gaba und weitere Athleten traf, die dort behandelt werden.

Gute Gespräche

"Das waren gute Gespräche, geprägt von der soliden Partnerschaft zwischen dem Hessischen Ministerium des Innern und für Sport und dem Landessportbund sowie speziell dem Leistungssport in Hessen" zieht OSPH-Chef Werner Schaefer ein positives Fazit des Ministerbesuchs.

Bild 2
Bild 3

Markus Wimmer

Bild 1: Die Deutsche Jugendmeisterin im Golf, Amina Wolf, eingerahmt von (von links): Werner Schaefer (Leiter OSP Hessen), Innenminister Peter Beuth, Lutz Arndt (Vizepräsident Leistungssport lsb h), Prof. Dr. Heinz Zielinski (Viezepräsident Schule, Bildung, Personalentwicklung lsb h) und Thomas Neu (Referent Leistungssport lsb h).
Bild 2:
In der sanierungsbedürftigen Turnhalle lässt sich Minister Beuth die verschiedenen Mängel und Schäden zeigen.
Bild 3: Sportlich und fit zeigte sich Minister Peter Beuth auf dem IsoMed2000. Lothar Räcke (von links), Referatsleiter Breiten- und Leistungssport, Lutz Arndt, Vizepräsident Leistungssport des lsb h sowie Christian Günther, Trainingswissenschaftler am Olympiastützpunkt, staunen über die guten Leistungswerte des Ministers.
Fotos Markus Wimmer
UM

Juni 2014
Der Wiesbadener Oberbürgermeister

Sven Gerich besucht den Olympiastützpunkt Hessen und den Landessportbund Hessen (ein Bericht von Markus Wimmer in Sport in Hessen)
UM

Juni 2014
Respekt für Arbeit, Lob für Engagement

Die Arbeitsweise und Möglichkeiten der Olympiastützpunkte vor Ort kennenzulernen - das war erklärtes Ziel des Besuches des neuen DOSB-Präsidenten Alfons Hörmann in Frankfurt. Der im Dezember 2013 als Nachfolger von Dr. Thomas Bach an die Spitze des Deutschen Olympischen Sportbundes gewählte Allgäuer ließ sich in der Mainmetropole vor diesem Hintergrund sehr ausführlich über die Tätigkeitsfelder des Olympiastützpunktes Hessen informieren.
Neben den sportfachlichen Betreuungsangeboten - der OSP Hessen kümmert sich um nahezu 800 Sportlerinnen und Sportler - interessierte sich Hörmann auch für die Laufbahnberatung und die Hilfen, die der OSP Leistungssportlerinnen und -sportlern in Sachen Ausbildung anbietet.
Dass der DOSB-Präsident exzellenter Kenner der bundesdeutschen Spitzensportszene ist, manifestierte sich während seines Aufenthaltes am OSP. Vorschlägen zur Weiterentwicklung des Betreuungssystems der Olympiastützpunkte stand er ebenso aufgeschlossen gegenüber, wie den Überlegungen des Landessportbundes Hessen zum Neubau einer zweistöckigen Dreifachhalle. Die soll nicht nur den Bedarf des Landessportbundes und des Olympiastützpunktes abdecken, sondern auch durch Landes- und Bundesstützpunkte genutzt werden. Dem Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort zollte Hörmann ebenso großen Respekt, wie beispielsweise den technischen Möglichkeiten der Trainingswissenschaft oder der gut entwickelten Thematik "Eliteschule des Sports" und der pädagogischen Arbeit im Haus der Athleten am OSP Hessen. Ein Umstand, den lsbh-Vizepräsident Lutz Arndt, innerhalb des Präsidiums für den Bereich Leistungssport zuständig, und der Leiter des Olympiastützpunktes Hessen, Werner Schaefer, erfreut zur Kenntnis nahmen.
Ralf Wächter / KC

April 2014
Wasserschaden im Athletikraum

Der Anfang April aufgetretene Wasserschaden im Athletikraum ist größer als zunächst angenommen. Der Boden muss komplett entfernt, getrocknet, das Parkett neu verlegt und versiegelt werden. Laut Plan soll der Trainingsbetrieb am 07.07.2014 wieder aufgenommen werden können. Zu diesem Zeitpunkt werden die Chips für den Zugang wieder aktiviert.
Das Team des OSP Hessen bedankt sich für Eure Geduld.
UM

März 2014
WM-Vorbereitung Hockey

Die Hockey-Nationalmannschaft der Herren befindet sich momentan im Rahmen eines Zentrallehrgangs im südafrikanischen Kapstadt. Mit dabei ist Dr. Luis Mendoza von der Abteilung Trainingswissenschaft des OSP Hessen. Luis schreibt: "Der Lehrgang verläuft nach Plan und war bisher sehr erfolgreich. Wir können bei guten Bedingungen trainieren. Die drei Länderspiele gegen den Gastgeber Südafrika wurden problemlos mit 7:2, 5:1 und 5:3 gewonnen. Somit kommen wir in der Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft einen großen Schritt voran. Das einzige Negative ist eine relativ schwere Knieverletzung von Moritz Fürste, die ihn möglicherweise die WM-Teilnahme kosten kann."
Wir wünschen Moritz gute Besserung, und dem Team weiterhin eine erfolgreiche und vor allem verletzungsfreie WM-Vorbereitung.
UM

Februar 2014
Leistungsdiagnostik Tischtennis

Vom 24. bis 27. Februar war die Tischtennis-Nationalmannschaft der Herren um Timo Boll und Dimitrij Ovtcharov mit Bundestrainer Jörg Roßkopf zu einem WM-Vorbereitungslehrgang in Frankfurt. Mit dabei waren auch Patrick Franziska und Ruwen Filus (auf dem Foto oben bei der Blutentnahme während des Stufentests). Der am Bundesstützpunkt Frankfurt unter Trainer Helmut Hampl trainierende 17-jährige Nachwuchsspieler Dominik Scheja war erstmals als Trainingspartner zu einem Lehrgang der Nationalmannschaft eingeladen - ein schöner Erfolg.
Im Rahmen dieses Lehrgangs fand am OSP Hessen allgemeine sowie sportartspezifische Kraft- Schnelligkeits- und Ausdauerdiagnostik statt. Die Ergebnisse fließen in die individuelle Gestaltung des Athletiktrainings ein. In Zusammenarbeit mit Mitarbeiterinnen des Sportmedizinischen Instituts Frankfurt (SMI) wurde ein Laktat-Stufentest durchgeführt.
Im Tischtennis-Training wurden die Herzfrequenzen der Spieler aufgezeichnet, um die Belastungsgestaltung während der Trainingseinheit zu diagnostizieren und gegebenenfalls individuell anzupassen.
Begleitet wird die Vorbereitung auf die vom 28. April bis 5. Mai in Tokio stattfindenden Team-Weltmeisterschaften auch durch Athletiktrainer Ralph Färber vom OSP Hessen.
Wir wünschen eine erfolgreiche, vor allem aber verletzungs- und krankheitsfreie Vorbereitung auf die Team-WM.
UM

Dezember 2013
Leistungsdiagnostik Leichtathletik

Am 6. und 7.12. waren 18 Kaderathletinnen und -athleten des A- bis C-Kaders Weitsprung des Deutschen Leichathletik Verbandes zu einer komplexen Leistungsdiagnostik am OSP Hessen. Von den OSP-Mitarbeitern Dr. Luis Mendoza, Eberhard Nixdorf und Christian Günther wurden neben am OSP durchgeführter Kraft- Sprungleistungs- und Sprintdiagnostik zusätzlich in der Leichtathletikhalle in Frankfurt Kalbach die Bodenreaktionskräfte beim Absprung ermittelt. Zu diesem Zweck wurde im Absprungbereich eine Kistler-Kraftmessplatte in den Boden eingelassen. Parallel zur Messung der Absprungkräfte wurden Anlaufgeschwindigkeiten gemessen und die Sprünge mit einer Highspeed-Videokamera mit 200 Bildern pro Sekunde aufgezeichnet, um die individuelle Bewegungstechnik detailliert zu analysieren und technische Defizite aufzudecken. Neben den Kadertrainerinnen und -trainern Elke Bartschat, Annett Stein und Uli Knapp war auch DLV-Teamleiter Sprung, Uwe Florczak anwesend.
UM

Interpretation der Messwerte - Europameister Christian Reif im Gespräch mit Trainer Uli Knapp

Presseinformation

11.11.2013

 

Sportminister Boris Rhein: Hessische Landesregierung setzt Leistungssportoffensive fort: 561.000 Euro für hessischen Spitzensport

"Die hohe Wirkung von Spitzensport ist nach wie vor wesentlich für die Motivation von Kindern und Jugendlichen selbst Sport zu treiben. Zudem prägt der Spitzensport auch in erheblicher Form das Bild unseres Landes auf der Bundesebene oder auch das Bild Deutschlands insgesamt auf dem internationalen Parkett. Gerne setzt die Hessische Landesregierung daher die Leistungssportoffensive fort", so Sportminister Boris Rhein.

Bei der Übergabe der Bescheide macht Sportminister Boris Rhein zudem deutlich, dass die Politik der größte finanzielle Förderer des Sports ist und oftmals hauptsächlich damit in Verbindung gebracht wird.

„Mit der Förderung allein würde die Politik ihrer Aufgabe jedoch nicht gerecht. Natürlich steht die Autonomie des Sports im Vordergrund. Ein Dialog zwischen Politik und Sport im gegenseitigen Respekt ist dabei aber sicher der richtige Weg um die jeweiligen Positionen einzubringen. Für Hessen kann ich feststellen – und das ist erfreulich –, dass Sport und Politik einen gemeinsamen Weg gehen, auch was die Spitzensportförderung angeht“, so Sportminister Boris Rhein weiter.

Ziel der Landesregierung ist es, die Rahmenbedingungen für die Athletinnen und Athleten im sportlichen, schulischen und sozialen Bereich weiter zu verbessern. Dabei gibt es Herausforderungen zu meistern: Talente entdecken und fördern, Schule und Leistungssport zusammen zu bringen, Leistungssportzentren bzw. Internate ausbauen oder auch einrichten, Studium, Ausbildung und berufliche Absicherung harmonisieren.

„Besonders freue ich mich heute mitteilen zu können, dass es uns gelungen ist, hessischen Spitzensportlerinnen und Spitzensportlern eine Ausbildung im gehobenen Dienst in der allgemeinen Verwaltung zu ermöglichen. 3 Athletinnen und Athleten haben das Aufnahmeverfahren absolviert – am 1. September ist es beim Regierungspräsidium in Gießen losgegangen. Selbstverständlich ist diese Ausbildung an das seit Jahren überaus erfolgreich laufende Projekt bei der Polizei angelehnt. Allgemeine Verwaltung deshalb: Nicht jeder will Polizist werden und hier haben auch behinderte Sportlerinnen und Sportler die Möglichkeit zum Zug zu kommen“, unterstrich Sportminister Boris Rhein eine Art der Landesförderung.

Mit erheblichen finanziellen Mitteln hat die Landesregierung in den vergangenen Jahren die Rahmenbedingungen für den Leistungssport in Hessen verbessert, beispielsweise mit Zuwendungen in Höhe von 425.000 Euro für das Landestrainerprogramm, mehr als

200.000 Euro für den Betrieb von Leistungssportinternaten, 860.000 Euro für die D-Kader-Förderung und 232.000 Euro für die Förderung des Olympiastützpunktes Hessen.

Alles in allem fast 1,9 Millionen Euro. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies eine Steigerung von ca. 350.000 Euro oder ein Plus von über 20 Prozent.

„Wir alle wissen, nur wenn wir gemeinsam an einem Strang ziehen, erreichen wir das Bestmögliche für den Sport in Hessen. Daher möchte ich die heutige Gelegenheit nutzen, um mich auch ganz persönlich bei Ihnen allen für das Engagement für den Leistungssport in Hessen und darüber hinaus zu bedanken. Die Unterstützung soll zugleich auch Ansporn sein, in den Bemühungen für unsere hessischen Athletinnen und Athleten nicht nachzulassen. Wir haben tolle und sehr sympathische Sportlerinnen und Sportler die dies verdient haben“, so Sportminister Boris Rhein abschließend.

Die Bescheide verteilen sich wie folgt:

Olympiastützpunkt Hessen: 132.000 Euro für den Betrieb des Olympiastützpunktes. 100.000 Euro für die Anschaffung eines ISOMED 2000 Diagnostik- und Trainingssystems.

Stiftung Sporthilfe Hessen: 72.000 Euro für den Betrieb des Hauses der Athleten. 60.000 Euro für die Unterstützung von Sportlerinnen und Sportlern im laufenden Jahr.

Deutschen Turnerbund: 70.000 Euro für die Trägerschaft des Hauses der Athleten.

Hessischen Ski-Verband: 7.000 Euro Ausgestattung des Kraft- und Trainingsraum im Ski- Internat Willigen.

Hessischen Luftsportbundes: 10.000 Euro Anschaffung eines doppelsitzigen Hochleistungs-Segelflugzeugs zur Aus- und Fortbildung der fliegerischen Jugend in Hessen.

Sportmedizinisches Institut Frankfurt: 110.000 Euro erste Abschlagzahlung für das kommende Jahr. Das Institut nimmt unter anderem die Aufgabe der Sportärztlichen Hauptberatungsstelle des Landes Hessen wahr.

Quelle: Hessisches Ministerium des Innern und für Sport

Juni 2013
Laufbahnberatung

Seit dem 01.06.2013 verstärkt Bernd Brückmann das Team des OSP Hessen im Betreuungsbereich Laufbahnberatung und Umfeldmanagement.Bernd Brückmann war u. a. als Trainer in der olympischen Sportart Badminton im Landesleistungszentrum (jetzt Bundesstützpunkt Nachwuchs) Frankfurt tätig. Er betreute den Badminton-Nachwuchs als Bundeshonorartrainer (U19-U17) und als Landestrainer Hessen viele Jahre erfolgreich.

 

Februar 2013
Athletiktests der Tischtennis Nationalmannschaft

Der Deutsche Tischtennisbund führte im Februar 2013 mit seiner aktuellen Tischtennis-Nationalmannschaft der Herren wieder im Rahmen einer Lehrgangsmaßnahme umfangreiche Athletiktests zur Steuerung des Athletiktrainings in Zusammenarbeit mit dem OSP Hessen durch. Das Bild zeigt Dimitri Ovtcharov und Patrick Baum bei der Blutabnahme im Feldstufentest.

April 2013
Hessische Landesregierung im Landessportbund und am OSP Hessen

Im Rahmen einer Kabinettssitzung der Hessische Landesregierung in den Räumen des Landessportbund Hessen ínformiert sich die Landesregierung über die Trainingsbedingungen in den Bundesstützpunkten Tischtennis, Badminton und Schwimmen im Hause. Darüber hinaus informierte sich die Landesregierung über einige am Olympiastützpunkt Hessen aktuell eingesetzte diagnostischen Vefahren zur Optimierung des Leistungstrainings. (Ein Artikel von Ralf Wächter, Sport in Hessen, 2013, Heft 8 )

Januar 2013
Laufbahnberatung

Dr. Sven Baumgarten, ausgewiesener Fachmann zum Thema "Duale Karriere von Spitzensportlern" hat den OSP Hessen zum 31.12.2012 verlassen.

Oktober 2011
Physiotherapie in neuen Räumen

Physiotherapie des OSP Hessen in neuen Räumen: Zum 1.10.2011 haben unsere Physiotherapeuten endlich ihre neuen Räume im Neubau des Deutschen Turner-Bundes in der Otto-Fleck-Schneise 8 bezogen. Bis zur Beendigung der Bauarbeiten auf dem Gelände am besten den ,,alten" Eingang benutzen. Dem Glasflur bis zum neuen Gebäude folgen, dort befindet sich die Physiotherapie im Erdgeschoß. Telefonisch sind sie unter der neuen Nummer 069/67724619 erreichbar.

April 2011
Spielbank Wiesbaden

Spielbank Wiesbaden steigt mit 100.000 Euro jährlich ein: Sportförderung: Die Stiftung Sporthilfe Hessen freut sich über einen neuen Partner (ein Bericht aus "Sport in Hessen" von Werner Hinz) .

März 2011
Lebensmittelauswahl bei China Aufenthalten

Empfehlungen zur Lebensmittelauswahl bei China Aufenthalten: Empfehlungen zum Verhalten bei Wettkämpfen in China, Zusammenfassung der wichtigsten Punkte der Clenbuterol Problematik (Quelle: OSP Rheinland).

April 2011
Besuch am OSP

OSP Hessen - ein Schmuckstück unter den Stützpunkten: Vertreter des Bundesinnenministeriums besuchten den Olympiastützpunkt Hessen (ein Bericht aus "Sport in Hessen" von Yvonne Wagner)

November 2010
Individuelle Konzepte für den Nachwuchs

Franziska, Knobel und Co. in den besten Händen: Langfristige und individuelle Konzepte für den Nachwuchs am Olympiastützpunkt Hessen (ein Bericht aus "Sport in Hessen" von Yvonne Wagner)

September 2010
Trainingswissenschaftler bei EM und WM

Von Bauchgefühlen und geheimen Zeichen: wie Trainingswissenschaftler des Olympiastützpunkts Hessen die Leichtathletik-EM in Barcelona und die Schützen-WM in München erleben (ein Bericht aus "Sport in Hessen" von Yvonne Wagner)

Dezember 2009
Berufliche Sicherheit für Spitzensportler

Sicherheit für Top-Athleten: eine Kooperation der Fraport AG mit dem OSP Hessen (ein Bericht aus Fraport live).

September 2009
Biomechanik

Wissenschaftliche Unterstützung trägt reiche Früchte: Bei der Leichtathletik-WM haben dank des Olympiastützpunkts viele Puzzleteile zusammengepasst (ein Bericht von Yvonne Wagner)

Februar 2008
Der Olympiastützpunkt Frankfurt-Rhein-Main wurde am 01. Februar 2008 zum Olympiastützpunkt Hessen.

Der Olympiastützpunkt bekommt einen neuen Namen. Damit wird die in den letzten Jahren immer engere Verzahnung mit dem Landesleistungssport nun auch in der Bezeichnung des Olympiastützpunktes dokumentiert. Diese Umbenennung hat das Präsidium des OSP-Trägers Landessportbund Hessen e.V. in enger Abstimmung mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB), dem Bundesministerium des Innern (BMI) und dem Hessischen Ministerium des Innern und für Sport (HMIS) beschlossen (ein Bericht von Ralf Wächter). Pressemitteilung

Dezember 2007
OSP Hessen: Countdown für Olympia

(ein Bericht von Johanna Janik)

Hessen-Team in Peking

Die Stiftung Sporthilfe Hessen hat zur Unterstützung der langfristigen Vorbereitung auf die Spiele in Peking ein Hessenteam berufen. Der Vorstand der Stiftung Sporthilfe Hessen macht die Förderung von der Unterzeichnung einer Athletenvereinbarung abhängig. Sie beschreibt den Rahmen und die Bedingungen der Förderung und die von der Stiftung erwarteten Gegenleistungen. Hierbei geht es in allererster Linie um vorher abzustimmende Termine, an denen die geförderten Sportlerinnen und Sportlern die Stiftung repräsentieren sollen. Die Förderung erfolgt monatlich. Die festgelegte sportliche Zielstellung bis zu den Olympischen Spielen soll in Abstimmung mit dem verantwortlichen Landes- bzw. Heimtrainer erfolgen. Sie unterliegt der jährlichen Überprüfung und ist wichtiges Kriterium für die weitere Förderung. Über weitere Fördermöglichkeiten können sich die Athleten auf der Homepage der Stiftung informieren. Die Beantragung erfolgt über das Standart-Antragsformular, dass ebenfalls auf der Homepage der Stiftung unter www.stiftung-sporthilfe-hessen.de herunter geladen werden kann.

Mai 2005
Hammerwurf

OSP Hessen: Optimale Kooperation mit den Hammerwerfern um Betty Heidler (ein Bericht von Katrin Mathes)

November 2004
Ernährungsberatung

Eine Umfrage zur Verwendung und Einnahme von Antioxidantien im Sport (eine Zusammenstellung der Ergebnisse von Jan Sadowski)

2004
Projekt "Visuelles Training"

Der Olympiastützpunkt stattet Stützpunkttrainer mit Dart-Trainer EDV-System aus (von Werner Hinz)

März 2004
Zentrale Betreuung Hockey

Das Team um die deutschen Hockey-Herren stellt in Leipzig die Weichen für Olympia 2004 (ein Bericht von Katrin Mathes)

Februar 2004
Sportmedizinische Untersuchungen

Das Sportmedizinische Institut Frankfurt: Untersuchungen für Sportler jedes Leistungsniveaus (ein Bericht von Katrin Mathes)

Dezember 2003
Regionale Betreuung Hockey

Die Hockeyspieler des hessischen D-Kaders bei ihrem ersten Ausdauer-Feldstufentest (ein Bericht von Katrin Mathes)

Dezember 2003
Eliteschule des Sports

Schule und Spitzensport: Optimale Kooperation zwischen Internat, Carl-von-Weinberg-Schule und OSP (ein Bericht von Katrin Mathes)

Dezember 2003
Leistungsdiagnostk Schwimmen

Olympiastützpunkt Hessen hat neues Testsystem zur Schwimmdiagnostik entwickelt (ein Bericht von Katrin Mathes)

Dezember 2003
Partnerhochschulen

Darmstädter Hochschulen unterzeichnen Vertrag: von nun an Partnerhochschulen des Sports (ein Bericht von Katrin Mathes)

Dezember 2003
Frühjahrsfachtagung 2003 der Olympiastützpunktleiter

Werksbesichtigung bei Opel (ein Bericht von Katrin Mathes)

Dezember 2003
Top-Athleten in der Region

Sport und OlympJA: Spitzensportler präsentieren sich im Verkaufshaus von Taunus-Auto in Wiesbaden (ein Bericht von Katrin Mathes)

Dezember 2003
Finnische Turner zu Gast

Weltmeisterschaftsvorbereitung der finnischen Nationalmannschaft an der Landessportschule des LSBH (ein Bericht von Katrin Mathes)

Dezember 2003
Zentrale Betreuung Hockey

Hockey-Weltmeister beim Formcheck am OSP Hessen (ein Bericht von Katrin Mathes)

Dezember 2003
Physiotherapie

Physiotherapeuten-Schüler der Weserbergland-Klinik Höxter zu Gast am OSP Hessen (ein Bericht von Katrin Mathes)