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Komm ins OSP-Hessen-Team
Werkstudent IT im Umfang von 10 Stunden/Woche gesucht

März 2026
Für die Geschäftsstelle in Frankfurt sucht der Landessportbund Hessen zur Verstärkung seines Teams im Olympiastützpunkt Hessen (OSP) zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/einen Werkstudenten (m/w/d) im Umfang von 10 Stunden/Woche befristet bis 31.12.2028.
Der OSP Hessen ist eine von Bund, Land und Kommunen geförderte Betreuungs- und Serviceeinrichtung für den deutschen Spitzensport vornehmlich für die Region Hessen, und auch bundesweit bei zentralen Maßnahmen der Spitzenverbände sowie bei internationalen Sportereignissen. Zu seinen Aufgaben gehören eine hochwertige Betreuung von Kaderathlet*innen im Bereich Leistungsdiagnostik,Trainingswissenschaft, Sportphysiotherapie, Sportpsychologie,Sporternährungsberatung, Laufbahnberatung, Athletiktraining sowie Sportmedizin.
Dein Aufgabengebiet umfasst im Wesentlichen:
- Entwicklung eines Frontends zur Darstellung und Auswertung von Messwerten
- Gestaltung einer Benutzeroberfläche für den Import und die Analyse von Daten
- Erarbeitung von interaktiven Diagrammen zur Visualisierung von Messwerten
- Entwicklung einer Server-API zur Steuerung von Video-Konvertierungs- und Berechnungsjobs im Backend
Das bringst Du mit:
- Immatrikulation in einem Studiengang im Bereich Informatik, Medieninformatik oder vergleichbarem Schwerpunkt
- Erfahrung in Frontend-Entwicklung mit Vue.js, Svelte oder Alpine.js
- Kenntnisse in .NET, ASP.NET und Razor sind von Vorteil, alternativ Erfahrung mit Python-basierten Webframeworks (z. B. Flask, FastAPI)
- Grundverständnis von REST-APIs und serverseitiger Verarbeitung hohe Einsatzbereitschaft und Belastbarkeit, Selbständigkeit, Zuverlässigkeit, Teamfähigkeit und kommunikative Kompetenz
Wir bieten:
- Eine abwechslungsreiche Tätigkeit in einem qualifizierten und motivierten Team
- Vergütung in Anlehnung an TVöD einschl. betrieblicher Altersversorgung und Gesundheitsförderung durch Betriebssport und hauseigenem Fitnessraum sowie Schwimmbad
- einen attraktiven Arbeitsplatz mit S-Bahn-Anschluss bzw. Personalparkplatz
- Gleitzeit mit flexiblen Arbeitszeiten und Möglichkeit zum mobilen Arbeiten
- Sportrestaurant mit Mitarbeiterrabatt
- Fortbildungsmöglichkeiten
Für weitere Informationen steht ihnen Sebastian Puschkasch-Möck unter 069-6789867 oder smoeck@lsbh.de zur Verfügung.
Interesse geweckt?
Dann erzähle uns etwas von dir – über deine Stärken, Ziele und Erfahrungen und sende uns deine Bewerbungsunterlagen bis zum 30. April 2026 per E-Mail (nur ein Anhang im PDF-Format, max. 5 MB) an: bewerbung@lsbh.de
Sportstipendium der AKAD University 2026
Noch bis 31. März bewerben

März 2026
Die AKAD University vergibt wie auch schon anlässlich der Olympischen Sommerspiele 2024 wieder 3 Sonderstipendien und für alle Bewerberinnen und Bewerber in diesem Zeitraum ein erhöhtes Basic-Stipendium i.H.v. 30% anstatt normalerweise 25%.
Neben den Basic-Stipendien mit bis zu 30% Rabatt umfasst das Angebot drei besondere Stipendien:
• 1x Gold-Stipendium: Sie erhalten 90% Rabatt auf Ihre Studiengebühren.
• 1x Silber-Stipendium: Sie erhalten 75% Rabatt auf Ihre Studiengebühren.
• 1x Bronze-Stipendium: Sie erhalten 50% Rabatt auf Ihre Studiengebühren.
Bewerbungszeitraum: 01.12.2025 – 31.03.2026
Anschließend erfolgt eine Auswahlphase der Stipendiaten unter Einbeziehung der OSP.
Die Vergabe der Gold-/Silber-/Bronze-Medaillen erfolgt Anfang April. Die Minimum-Zusage der Basic-Stipendien erfolgt immer umgehend nach dem Bewerbungseingang. Ein Studienstart ist jederzeit möglich.
Wer ist für ein solches Sportstipendium geeignet?
Die besten Voraussetzungen sind sportliches Engagement, Ehrgeiz und Leistungen im Bereich des Leistungssports. Die Vergabe der Sportstipendien ist darüber hinaus an weitere Kriterien gebunden, von denen optimalerweise eines erfüllt wird:
Wer kann sich bewerben?
• Spitzensportler:innen und aufstrebende Talente aus allen Sportarten
• Vertreter und Vertreterinnen des Support Staff (z. B. Trainer:innen, Physio-Therapeut:innen) für die Basic-Stipendien
Voraussetzungen der Teilnahme (Nachweise dürfen bis zu 2 Jahre zurückliegen)
• Mitglied einer Junior- oder Senior-Nationalmannschaft
• Mitglied eines Bundes- oder Nationalkaders (NK1/NK2)
• Teilnahme an internationalen Sportgroßveranstaltungen (z. B. EM/WM, EYOF, Olympia)
• Platzierung auf den vorderen Rängen mindestens einer nationalen Meisterschaft
Bewerbungsunterlagen
• Lebenslauf / sportliche Vita
• Hochschulzugangsberechtigung / Zeugnisse / sonstige Nachweise
• Kurzes Motivationsschreiben oder Motivationsvideo
Kontakt & Bewerbung
Bewerbungen sind für alle aktuell verfügbaren Bachelor-, Master- und MBA-Programme möglich und können direkt per E-Mail eingereicht werden an: stipendium@akad.de
Bei offenen Fragen zum Studium steht OSP-Laufbahnberater Bernd Brückmann (bbrueckmann@lsbh.de) zur Verfügung.
Jana Becker Eliteschülerin des Jahres
Sportlerehrung des Regionalteams

Februar 2026
Mittelstreckenläuferin Jana Becker vom Königsteiner LV ist die diesjährige „Eliteschülerin des Jahres“ der Carl-von-Weinberg-Schule in Frankfurt. Schulleiterin Carolin Kubbe und Markus Kremin (Leiter des Olympiastützpunktes Hessen) zeichneten gemeinsam mit dem Hessischen Bildungsminister Armin Schwarz und Ann Kathrin Linsenhoff (Sportbeauftragte des Landes Hessen und Vorsitzende der Sportstiftung Hessen) am Donnerstagabend die 19-Jährige aus, die in wenigen Wochen ihr Abitur absolvieren wird. Die Ehrung findet jährlich statt und wird vom Olympiastützpunkt Hessen und der Carl-von-Weinberg-Schule organisiert, die zum Kreis der 43 Eliteschulen des Sports in Deutschland gehört.
„Dass ich in einer Reihe mit Olympiamedaillengewinnern wie Schwimmer Oliver Klemet stehe, macht mich unglaublich stolz“, sagte die Leichtathletin, die auf ein sehr erfolgreiches Jahr 2025 zurückblicken kann. Im August gewann sie bei den U20-Europameisterschaften in Tampere (Finnland) erst Gold über 800 Meter, ehe sie der 4x400 Meter-Staffel als Schlussläuferin die Silbermedaille sicherte. Zudem überzeugte sie mit sehr guten schulischen Leistungen und fiel durch ihre Zielstrebigkeit auf.
Verbundssystem ebnet den Weg
„Wir haben in Hessen zusammen mit unseren Partnern Strukturen entwickelt, die für den Übergang in den Spitzensport sehr wichtig sind“, erläuterte Annika Mehlhorn, Vizepräsidentin Leistungssport des Landessportbundes Hessen (lsb h), und lobte die Unterstützung der hessischen Politik: „Ohne den starken Rückhalt des Sport- und Bildungsministeriums wären die Entwicklungen nicht möglich gewesen.“ Wie wichtig die Förderung des Nachwuchsleistungssports für Erfolge im Spitzensport ist, hob Ann Kathrin Linsenhoff hervor: „Hier müssen wir gemeinsam ansetzen, um unseren Athletinnen und Athleten die bestmöglichen Voraussetzungen zu bieten, damit sie ihre Leistungspotenziale voll ausschöpfen können. Der Spitzensport ist nicht nur ein Aushängeschild, sondern auch eine Inspiration für die gesamte Gesellschaft.“ Die Zusammenarbeit mit der Carl-von-Weinberg-Schule bezeichnete Mehlhorn als „zentrale Säule“ eines intakten Verbundsystems. Wie gut es funktioniert, unterstrich Olympiastützpunkt-Leiter Markus Kremin: „Wir arbeiten Hand in Hand und ermöglichen ideale Voraussetzungen. Der Olympiastützpunkt unterstützt Nachwuchsathlet*innen mit umfassenden Betreuungsangeboten – insbesondere in den Bereichen Duale Karriere, Trainingswissenschaft, Physiotherapie oder Sportpsychologie.“
„Jana Becker ist eine besondere Persönlichkeit“, betonte Schulleiterin Kubbe und fügte hinzu: „Ihre sportlichen Erfolge zeigen eindrucksvoll ihr Talent und ihren Ehrgeiz. Besonders begeistert uns, dass Jana diese sportliche Spitzenleistung mit schulischer Höchstleistung verbindet.“ Neben Becker wurden weitere hessische Nachwuchsathlet*innen ausgezeichnet, die auf nationaler und internationaler Ebene Erfolge feierten. Damit das möglich ist, bietet die Carl-von-Weinberg-Schule besondere Rahmenbedingungen: Vormittagstraining, Stütz- und Nachführunterricht – und bei Bedarf eine Schulzeitstreckung.
Jana Becker profitiert von Rahmenbedingungen
Rund 350 Nachwuchsathlet*innen nutzen dieses Angebot und werden auf ihrem Weg von Lehrertrainer*innen begleitet. Knapp 50 von ihnen wohnen im Sportinternat in Frankfurt, das eng mit der Carl-von-Weinberg-Schule kooperiert. In jedem Jahrgang gibt es zwei Sportklassen für Talente, die in ihren Sportarten besondere Leistungen erbringen. Gefördert wird der Leistungssport an der Carl-von-Weinberg-Schule u. a. vom Sparkassen- und Giroverband Hessen-Thüringen und vom Deutschen Sparkassenverband. Einen Scheck in Höhe von 7.700 Euro überreichte Dr. Ingo Wiedemeier, Vorstandsvorsitzender der Frankfurter Sparkasse.
Von den intakten Rahmenbedingungen profitiert auch Jana Becker, die in ihrer noch jungen Karriere auch einige Rückschläge erlebte. 2023 schied sie bei den U20-Europameisterschaften bereits im Vorlauf aus, im Jahr darauf verpasste sie krankheitsbedingt die U20-Weltmeisterschaften. Doch sie kam gestärkt zurück – auch deshalb, weil sie Mentaltraining in ihren Alltag integrierte. Unterstützt wurde sie vom sportpsychologischen Team von „mentaltastic“, das mit dem Olympiastützpunkt kooperiert. „Mit meinem Mentalcoach habe ich mich intensiv auf die Europameisterschaften in Tampere vorbereitet, weil ich in meinem letzten U20-Jahr auf jeden Fall etwas reißen wollte.“
Wie ihr das gelang, beeindruckte viele Leichtathletik-Fans. Zusammen mit einer Fachjury wählten sie Becker zur „Jugend-Leichtathletin des Jahres 2025“. Dass sich Becker derart zurückmeldete, imponierte auch den Hessischen Bildungsminister Armin Schwarz. „Aufgeben war für sie nie eine Option. Ob Vorlauf-Aus oder verpasste Qualifikationen: Sie hat daraus gelernt und an sich gearbeitet. Und genau das hat man 2025 gesehen – mit Erfolgen wie der schnellsten Laufzeit einer deutschen U20-Athletin seit fast 40 Jahren.“ Der Minister hob zudem hervor, dass der Teamgedanke für Becker eine große Rolle spiele: „Sie spricht in den höchsten Tönen über ihr Umfeld: den Olympiastützpunkt, das Sportinternat, ihre Trainingsgruppe und ihren Trainer Benjamin Stalf.“ Beckers respektvolle, bodenständige Art lobte auch Schulleiterin Kubbe und bezeichnete sie in sportlicher, schulischer und menschlicher Hinsicht als „Vorbild für die gesamte Schulgemeinde“.
"Haben viele Talente entwickelt"
Positive Worte fand die Schulleiterin auch für einige weitere sportlich erfolgreiche Schüler*innen. Die diesjährige Ehrung zeige einmal mehr, wie hoch das sportliche Niveau an der Carl-von-Weinberg-Schule sei. „Wir sind sehr stolz und beeindruckt, wie sich unsere Talente entwickelt haben“, betonte die Schulleiterin und ergänzte: „Als Eliteschule ist es uns ein großes Anliegen, Schule und Leistungssport so zu verbinden, dass junge Athletinnen und Athleten ihr Potenzial bestmöglich entfalten können.“ Deshalb hat die Schule in den vergangenen Jahren viele Entwicklungen angestoßen. Weitere Lehrertrainer*innen wurden eingestellt, die gymnasiale Oberstufe kann durch die Streckung von zwei auf drei Jahren flexibler absolviert werden. „Die Nachfrage nach Schulplätzen im Bereich des Leistungssports ist sehr hoch“, berichtete Kubbe, die perspektivisch die Einrichtung einer dritten Sportklasse für „dringend notwendig“ erachtet.
(cb/lsbh)
Sie haben es wieder getan: Olympia-Gold für Nolte und Levi
Adam Ammour holt im Zweierbob Bronze

Feburar 2026
Bei den Olypischen Winterspielen von 06. bis 22. Februar in Mailand-Cortina haben Laura Nolte und Deborah Levi ihren Coup von 2022 wiederholen können und nehmen Olympia-Gold im Zweierbob mit nach Hause. Zuvor war Laura nolte im Monobob zu Silber gefahren. Adam Ammour jubelte dagegeben im Zweierbob über Bronze.
Am 15. Feburar starteten die Bob-Wettbewerbe bei den Olympischen WInterspielen. Große Erwartungen lasteten auf den Schultern der hessischen Athleten und Ahtletinnen. In der Weltcup-Saison hatten sich Laura Nolte, Deborah Levi, Kim Kalicki, die Ammour-Brüder sowie Joshua Tasche in beeindruckender Form präsentiert. Für den goldenen Moment bei diesen Spielen aus hessischer SIcht sorgen Laura Nolte und Deborah Levi - nach ihrem Erfolg in Peking von vor vier Jahren sicherten sie sich auch 2026 souverän den Olympiasieg. "Wir sind ungalublich glücklich. Wir fahren jetzt schon seit 2018 zusammen - das ist im Bobsport schon etwas besonderes. Es ist einfach mega, dass wir uns nach Peking auch hier in Cortina den Olympiasieg holen konnten", so die beiden nach ihrem großartigen Erfolg.
Beim Monobob zuvor war das Glück nicht auf Noltes Seite: Nachdem die Wahl-Frankfurterin drei Läufe geführt hatte, reichte es in einem dramatischen Finallauf "nur" zur Silbermedaille. "Wenn man drei Läufe lang führt und Gold zum Greifen nah ist, dann möchte man natürlich auch gewinnen. Daher ist die Enttäuschung natürlich groß. Dennoch bin ich stolz über diese Silbermedaille", sagte Nolte nach ihrem Wettkampf. Teamkollegin Kim Kalicki erreiche Platz 15 und musste auch im Zweierbob als Vierte Federn lassen.
Bronze für Ammour
Nur einen Tag später ging es für Adam Ammour um die Medaille. Mit seinem Anschieber zeigte der Gießener drei starke Läufe und hatte sich so einen komfortablen Puffer für den FInallauf erarbeitet. Entsprechend sourverän fuhr er im vierten Lauf bei seinem Olympiadebüt zur Bronzemedaille. Im Viererbob war das Glück dagegen nich auf seiner Seite - dort wurde er knapp hinter den Schweizern Vierter.
(cb)
Olympiasiegerinnen im Sportgebabbel-Podcast
Laura Nolte und Deborah Levi über Pläne und Ziele

Februar 2026
In wenigen Tagen starten die Olympischen Winterspiele 2026 in der Region Mailand-Cortina. Am 15. Feburar geht es für Laura Nolte im Eiskanal erstmals um eine Medaille. Vorab sprach die Olympiasiegerin von Peking 2022 zusammen mit Anschieberin Deborah Levi über die Vorbereitung, die Weltcup-Saison und die Ziele für die anstehenden Spiele.
Wenn im Februar die Olympischen Winterspiele in Italien stattfinden, werden zwei Hessinnen besonders im Blickpunkt stehen. Bobpilotin Laura Nolte und ihre Anschieberin Deborah Levi zählen zu den Medaillenkandidatinnen – und blicken mit großem Selbstbewusstsein auf ihre zweiten gemeinsamen Spiele. „Die Vorbereitung läuft sehr, sehr gut. Wir wissen, was wir draufhaben und vertrauen uns gegenseitig sehr“, sagt Levi im „Sportgebabbel“.
In der Folge sprechen die in Frankfurt lebenden Athletinnen aber nicht nur über Olympia. Es geht auch um ihre enge Freundschaft und was sie abseits des Sports miteinander erleben. Sie geben Einblicke in ihren Trainingsalltag am Bundesstützpunkt Leichtathletik.
Hier lang zur Folge: https://sportgebabbel-podcast.podigee.io/#latest-episode-player
(cb)
Team für die Olympischen Winterspiele 2026 steht
Sechs OSP-Athleten und Athletinnen in Milano-Cortina

Februar 2026
Vom 06. bis 22. Februar finden in Norditalien die Olympischen Winterspiele statt. In 16 olympischen Disziplinen werden 195 spannende Medaillenentscheidungen erwartet. Zu den 3.500 Startern und Starterinnen gehören mit Laura Nolte, Deborah Levi, Kim Kalicki, Joshua Tasche sowie Issam und Adam Ammour auch sechs hessischen Athleten und Athletinnen.
Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat am 20 Januar das deutsche Aufgebot für die Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d’Ampezzo bekanntgegeben. 183 deutsche Athletinnen und Athleten werden für Deutschland auf Medaillenjagd gehen.
Dazu zählen allen voran die hessischen Bob-Asse. Die Olympiasiegerinnen von 2022 Laura Nolte und Deborah Levi wollen ihren Erfolg von Peking wiederholen. Mit dem Gesamtweltcup-Sieg im Zweierbob hat sich das Team um Nolte jedenfalls in eine aussichtsreiche Position gebracht. Parolli bieten wird ihnen Kim Kalicki. Nach Verletzungsproblemen zu Beginn der Weltcup-Saison ist die Wiesbadenerin zurück in der Erfolgspur. 2022 wurde die 28-Jährige Vierte. Diesmal soll der Traum von der Medaille Wirklichkeit werden.
Erst EM-Gold, dann Olympia-Gold?
Medaillenträume hat auch Bobpilot Adam Ammour zusammen mit seinen Anschiebern Joshua Tasche und Bruder Issam Ammour. Das Bobteam Ammour wird im Zweier- und Viererbob an den Start gehen. "Neben den Teams Friedrich und Lochner bin ich der Neue. Es ist schwierig, wenn die größte Konkurrenz im eigenen Land ist", so Ammour. Im Verlauf der Saison hat sein Team bereits gezeigt, dass sie mit den "alten Hasen" mithalten und sie gar schlagen können - so wie bei seinem Weltcup-Sieg im Viererbob in St. Moritz. Dieser Sieg bedeutete zugleich EM-Gold.
Die Trainingsläufe der Bobfahrer und -fahrerinnen starten am 12. Februar im Eiskanal von Cortina. Richtig los geht es dann mit den ersten beiden Läufen im Monobob am 15. Feburar. Den genauen Zeitplan finden Sie hier.
(cb)
